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Welche Nahrungsmittel sollte Hund vermeiden?

BARF (Biologisch artgerechte Rohfütterung) bzw. Selberkochen ist nicht nur ein Trend, sondern eine echte und vor allem gesunde und natürliche Alternative zum herkömmlichen Hundefutter. Aber nicht nur Hunde die gebarft werden, erhalten Nahrungsmittel, die auch bei uns auf dem täglichen Speiseplan stehen, sondern auch Hunde, die mit Fertigfutter gefüttert werden. Da fällt bei Oma mal etwas vom Tellerrand oder der liebe Nachbar bietet Reste vom gegrillten Fleisch an, um dem armen Hund mal etwas Gutes zu tun. Was uns gut tut und schmeckt, heißt aber noch lange nicht, dass das auch gesund für unsere geliebten Hundefreunde ist.


Was Hunde nicht essen sollten

Koffein

Koffein kann gefährlich für Hunde werde. Gerade Hunde, die gerne einen Blick in den Abfalleimer werfen und schnell in Berührung mit dem weggeworfenen Kaffeefilter kommen, sollte man im Auge behalten. Schon ein paar Teelöffel mit gemahlenem Kaffee kann für einen kleinen Hund tödlich sein.

Fettige Nahrungsmittel

Speck, Würstchen, Pastete oder Braten mit Soße sind Speisen die Hund meiden sollte. Folgen können Unwohlsein oder schlimmstenfall eine Bauchspeichelentzündung sein. Sehr kleine Mengen führen in der Regel zu keinen Problemen, solange keine unendeckten Gesundheitsprobleme vorliegen.

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate werden gerne gegeben, wenn ein Hund aufgepäppelt werden muss, er untergewichtig ist oder einen hohen Energiebedarf hat. Ab und zu dürfen auch gerne gekochte Kartoffeln oder Nudeln unter das Essen gemischt werden. Allerdings sollten Hunde mit Diabetes große Mengen an Kohlenhydraten meiden.

Weintrauben und Rosinen

Weintrauben und Rosinen können zu Nierenversagen führen. Deshalb keine Trauben oder Rosinen in Reichweite von Hunden stehen lassen.

Schokolade

Umso dunkler eine Schokolade ist, desto gefährlicher kann sie einem Hund werden. Innerhalb von 24 Stunden macht sich das enthaltene Theobromin mit Durchfall, Herzrasen, Zittern oder Krampfanfällen bemerkbar. Hier hilft nur den Hund zum Erbrechen zu führen und ein Tierarzt zu konsultieren.

Xylitol

Wenn auch kein Nahrungsmittel, kommt Xylitol als Zuckeraustauschstoff (E967) in vielen Nahrungsmitteln vor. Es ist u.a. in Kaugummis und Süßigkeiten enthalten und wirkt bei Hunden toxisch mit einem lebensbedrohlichen Abfall des Blutzuckerspiegels bis hin zu Leberversagen.

Gekochte Knochen

Gekochte Knochen können lebensgefährlich werden, da sie durch das Kochen brüchig werden und splittern können und im Magen schwerwiegende Verletzungen anrichten können. Knochen können im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung natürlich gefüttert werden und gehören auf einem Barf-Speiseplan zu den üblichen Nahrungsmitteln - allerdings dann nur im rohen Zustand.

Alkohol

Jeder hat sicherlich schon einmal von einem betrunkenem Hund gehört oder dass der ein oder andere Hund schon gerne Mal ein Schlückchen Bier trinkt. Allerdings kann schon eine kleine Menge Alkohol für Hunde giftig werden, deshalb bitte keinen Alkohol für den Liebling.

Roher Kuchen- und Plätzchenteig

Teig mit Hefe kann ebenfalls tödlich für Hunde sein. Da die Hefe im Magen weiterwächst und sich aufbläht, kann sie zu Blähungen, Magenaufblähung oder im schlimmstenfall zum Tode führen.

Zwiebeln und Knoblauch

Zwiebeln gehören ebenso wenig in den Hundenapf, da das enthaltene Thiosulfat die roten Blutkörperchen zerstört und es zu einer Blutarmut kommen kann. Thiosulfat ist ebenfalls im Knoblauch enthalten, allerdings in geringeren Mengen. Es gibt viele, die Knoblauch für ebenfalls giftig halten. Viele Hundebesitzer mischen ihrem Hund aber regelmäßig sehr kleine Mengen an Knoblauch unter, da dies angeblich gegen Zecken und Parasiten helfen soll.