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10 gesunde Kräuter für Hunde und Katzen

Es gibt eine Vielzahl von Kräutern, die auch auf Hunde eine positive Wirkung haben. So können Kräuter das Immunsystem des Hundes und die Funktion der Organe unterstützen oder einfach nur zum Wohlbefinden beitragen. Am besten mischen Sie die Kräuter unter das tägliche Essen oder setzen Sie sie gezielt bei bestimmten Beschwerden ein. Wir stellen hier zehn Kräuter vor, die am häufigsten in der Küche zu finden sind.

Thymian

Thymian hat eine große Anzahl von positiven Wirkungen auf den Organismus. So ist Thymian verdauungsfördernd, entzündungshemmend,  antifungal und wurmbekämpfend. Bei Erkältungen wirkt es zudem schleimlösend. Bei Durchfall wird der Kot wieder normalisiert.

Basilikum

Basilikum wirkt entzündungshemmend und verdauungsfördernd. Neigt der Hund zu starken Blähungen kann Basilikum unterstützen.

Dill

Dill hat ebenfalls eine positive Wirkung auf das Magen-Darm-System. So kann es bei Verdauungsstörungen, Krämpfen oder Blähungen eingesetzt werden. Unterstützend wirkt es  auch bei Erkältungen oder Fieber.

Ingwer

Ingwer ist ein kleines Allround-Talent, wenn es um die Gesundheit des Hundes geht. So lindert es Übelkeit bei Nervosität oder auf Reisen. Zudem stärkt es die Magenschleimhaut, reguliert die Darmtätigkeit und verbessert die Aufnahme von Proteinen aus der Nahrung und wirkt gegen Würmer. Darüber hinaus wirkt es entzündungshemmend und kreislaufanregend. Angeblich unterstützt Ingwer auch die Zirkulation im Ohr und soll sich positiv auf die Taubheit bei Hunden auswirken.

Knoblauch

Knoblauch wird schon seit Jahrhunderten sowohl bei Menschen als auch bei Haustieren für das Wohlbefinden und die Gesundheit eingesetzt. In den letzten Jahren ist Knoblauch für Hunde und Katzen durch diverse Studien in Kritik geraten. Heißt das aber nun das Knoblauch für Hunde und Katzen ungesund ist? Nein. Der Schlüssel für einen gesunden Einsatz von Knoblauch ist die Menge und Häufigkeit. Um Blutarmut zu bekommen, müsste ein Hund über 0,5% seines Körpergewichtes an Knoblauch essen, um diesen Prozess in Gang zu setzen. Ein 30 kg Hund müsste 150 g Knoblauch und ein 10 kg Hund 50 g Knoblauch essen.

Wer also gerne Knoblauch verfüttern möchte, kann dies 2-3 die Woche unter das Futter mischen. Als Richtwert pro Mahlzeit gilt ca. 2 g Knoblauch pro 10 kg Köpergewicht.

Knoblauch hat wie Ingwer eine große Anzahl an positiven Eigenschaften für die Gesundheit des Haustieres. So stärkt es das Immunsystem, wirkt antibiotisch, bekämpft Viren, Pilze, Bakterien und Parasiten und Würmer, und schützt angeblich vor Krebs. Zudem unterstützt Knoblauch die Leber beim Entgiften  und unterstützt das Gefäß- und Herz-Kreislaufsystem. Als Parasitenmittel soll es außerdem Zecken und Flöhe fernhalten

Petersilie

Petersilie wirkt entkrampfend, harntreibend, entzündungshemmend,  verdauungsfördernd und gegen Mundgeruch beim Hund. Es reinigt das Blut und unterstützt bei der Entgiftung. Dank des Eisengehaltes kann es bei Eisenmangel eingesetzt werden. Die enthaltene Folsäure hemmt angeblich den Tumorwachstum.

Zimt

Zimt ist antifungal, antibakteriell und antimikrobiell. Zimt reguliert den Zuckerhaushalt im Blut bei Diabetes und wirkt sich positiv bei arthritischen und rheumatischen Beschwerden aus. Bei Magen- und Darm-Beschwerden reinigt Zimt die Organe von Parasiten, Pilzen und Bakterien und wirkt gegen Durchfall, Blähungen, Übelkeit, Appetitlosigkeit und Koliken. Neueste Studien zeigen auch eine Wirkung gegen Krebs.

Kamille

Kamille, als Kamillentee verabreicht, wirkt krampflösend, entzündungshemmend, wurmvertreibend und hilft gegen Blähungen und Magenbeschwerden. Äußerlich angewendet hilft bei Entzündungen im Mund, am Analbereich oder an der Nase.

Oregano

Oregano hilft sehr gut bei Husten oder Bronchitis, da schleimlösend und bei Erkältungen. Aber auch bei Verdauungsbeschwerden wie Durchfall, Blähungen oder zur Förderung der Gallenproduktion sowie zur Appetitanregung kann er erfolgreich eingesetzt werden.

Gänseblümchen

Gänseblümchen hat vielleicht nicht jeder in der Küche, aber vielleicht im Garten. Ansonsten lässt es sich leicht auf vielen Wiesen und Parks finden. Gänseblümchen ist ein kostengünstige Variante, um Hund oder Katze gesund in die Sommerzeit starten zu lassen. Neben seiner blutreinigenden und verdauungsfördernden Wirkung, hilft es auch bei Erkältungen, Nieren- und Blasenleiden sowie bei Rheuma. Zudem regt es den Stoffwechsel und Appetit an.