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Just For Dogs Hundeblog

  • Gepflegt und gesund durch den Winter

    Bürsten und Fellpflege sind auch im Winter ein wichtiges Thema. Bürsten entfernt nicht nur abgestorbenes Fell und Unterwolle oder verhindert Verfilzungen, es entfernt auch abgestorbene Hautzellen, verbessert die Blutzirkulation und stimuliert die Haarfollikel natürliches Öl zu produzieren. Gesunde Haut und ein kraftvolles Fell schützen vor Kälte, Nässe und Schnee und hilft Hunden und Katzen gesund zu bleiben.

    Bernhardiner im Schnee

    Während des Fellwechsels

    Am besten bürstet man das Fell während des Fellwechsels einmal am Tag. Je nachdem wie stark der Wechsel ausfällt, hilft es auch das Fell zweimal am Tag zu kämmen. Durch das Bürsten hilft man dem Tier sein altes Haarkleid loszuwerden und sorgt für sein besseres Wohlbefinden. Zudem verhindert das Bürsten, dass sich das Fell überall in der Wohnung verteilt.

    Kleiner Tipp am Rande: Frisches und abwechslungsreiches Futter sorgen für gute Abwehrkräfte und ein gesundes Fell. Zusätzlich zum Futter kann Bierhefe und Rapsöl dem Futter beigegeben werden. Diese versorgen Haut und Haar mit wichtigen Nährstoffen und machen es widerstandsfähig.

    Kurzhaarige Rassen

    Bei kurzhaarigen Rassen wie Jack Russell, Kurzhaardackel, Viszla oder Whippets eignen sich Pflegehandschuhe mit weichen Noppen oder weiche Naturhaarbürsten. Harte Bürsten reizen bei diesen Rassen die Haut oder verletzten sie. Grundsätzlich müssen diese Rassen nicht täglich gebürstet werden – einmal die Woche reicht aus. Lieber den Fokus auf Qualität statt Quantität legen. Für Hunde, die kein Unterfell besitzen, ist ein Mantel im Herbst und Winter empfehlenswert. Der Mantel ist idealerweise gefüttert und wasserabweisend und schützt auch den wenig behaarten Unterbauch.

    Langhaarige Rassen

    Ganz klar – langhaarige Rassen wie Afghane, Bobtail, Shih Tzu oder Lhaso Apso benötigen mehr Pflege als unsere kurzhaarigen Fellnasen. Um Verfilzungen vorzubeugen und Eis, Salz oder enteisende Chemikalien zu entfernen, ist tägliche Pflege wichtig. Für die Pflege langhaariger Rassen eignen sich Kämme mit wenigen und weit auseinanderstehenden Zinken, Bürsten mit Metallstiften und Zupfbürsten. Sind Bürsten und Zinken zu eng, ist es schwierig durch das Fell zu gleiten - gegebenenfalls wird auch zu viel Unterwolle entfernt.

    Langes Fell schützt bei kalten Temperaturen und vor Nässe, deshalb das Fell im Winter nicht zu kurz schneiden. Ein gepflegtes und leicht getrimmtes Fell ist aber trotzdem ein Muss. Zu langes Fell nimmt unter Umständen zu viele Salzkristalle auf und neigt zur starken Eisbildung, was zu trockener Haut führen kann.

    Rauhaarige Rassen

    Rau- oder drahthaarige Hunde wie Terrier oder Schnauzer benötigen im Winter ein- bis zweimal wöchentlich eine Pflegerunde mit Kamm oder Bürste. Für diese Rassen eignen sich Pflegehandschuhe mit Gumminoppen oder Naturhaarbürsten, um Dreck und Staub zu entfernen und das natürliche Körperöl zu verteilen.

    Pfoten

    Die Pfoten sind natürlich den Elementen und chemischen Substanzen im Winter am stärksten ausgesetzt. Grundsätzlich sollten nach jedem Winterspaziergang die Pfoten mit warmem Wasser abgespült oder mit einem feuchten Tuch gesäubert werden, um Salz oder Eisklumpen zu entfernen. Für Hunde mit empfindlichen Pfoten oder bei Streusalz sind Hundeschuhe eine gute Lösung. Natürliche Pfotenpflegestifte wie der Paw Soother mit Sheabutter und Traubenkernöl schützen die Pfoten. Am besten wird die Pflege vor und nach dem Spaziergang aufgetragen.

    Bei Hunden mit viel oder langem Fell neigen insbesondere die Haare um die Pfoten herum zu Verfilzungen und im Winter zur Bildung von Eisklumpen. Spezielle Pfotenscheren halten das Fell um die Pfoten kurz und gepflegt.

    Kurze Krallen gehören das ganze Jahr zu einem gepflegten Hund. Im Winter allerdings sind kurze Nägel noch wichtiger. Denn zu lange Nägel führen dazu, dass die Pfoten sich beim Laufen spreizen und sich noch mehr Salz und Eis zwischen den Pfoten sammeln.

    Baden

    Während der kalten Jahreszeit sollte das Baderitual auf ein Minimum reduziert werden. Zu häufiges Waschen entfernt wichtige Körperöle und erhöht die Chance trockene und schuppige Haut zu entwickeln. Falls es doch notwendig ist, die Fellnase zu waschen, eignen sich Hundeshampoos für sensible Haut oder mit Aloe Vera. Hundeconditioner verschließt die geöffnete Schuppenschicht nach dem Shamponnieren wieder. So verliert das Fell keine Feuchtigkeit, wird vor Austrocknung geschützt und bleibt glänzend und geschmeidig.

    Je nach dem ob Salz oder Chemikalien auf Straße und Wege gestreut wurde, empfiehlt es sich danach wenigestens Beine und Bauch zu reinigen. Diese reizen nämlich nicht nur die Haut, sondern können durch Ablecken auch direkt in den Körper gelangen. Mit einem Mikrofaserhandtuch auf jeden Fall den feuchten Körper oder das nasse Fell abtrocknen.

    Liegeschwielen

    Liegeschwielen benötigen im Winter eine intensive Pflege. Trockene Luft zu Hause und kalte Luft draußen belasten die Haut intensiv und trocknen sie aus. Liegeschwielen lassen sich mit natürlichem Öl behandeln. Spezielles Liegeschwielenöl mit Olivenöl pflegen die Haut und verhindern das Austrocknen. Eine Massage mit dem Öl tut den betroffenen Stellen und dem Hund gut.

    Wir wünschen Euch und Euren Hunden eine gepflegte Winterzeit!

  • Produkttest: Hundespielzeug Himbeere von Planet Dog

    Produkttest: Kauspielzeug Himbeere von Planet DogLiebe Puppy & Prince Fans und Produkttester,

    für unseren aktuellen Test sind diesmal die kleinen Hunde bis ca. 9 kg gefragt. Testen dürft Ihr diesmal die Himbeere von Planet Dog. Planet Dog ist für sein robustes und ungiftiges Hundespielzeug bekannt und ein weltweit beliebter Hersteller für Hundespielsachen. Das Material springt wunderbar, ist zum Kauen geeignet und ist sehr flexibel. Dank der Öffnung können auch sehr kleine Hunde die Himbeere im Maul tragen. Zudem lässt sie sich mit kleinen Käse- oder Wurststücken befüllen. Die Himbeere besitzt einen Durchmesser von 5 cm und eignet sich auch für Hunde um die 9 kg, die Probleme haben größere Bälle mit einem Durchmesser von 6 cm (etwas kleiner als ein Tennisball) im Maul zu tragen

    Bewerbe Dich bis zum 20.11.2015 hier im Blog oder auf unserer Facebook Seite, indem Du einen Kommentar hinterlässt, weshalb genau Du der richtige Tester bist. Die Tester werden am 21.11.2015 auf den jeweiligen Seiten bekannt gegeben. Seid Ihr als glücklicher Tester gezogen worden, benötigen wir nur noch Deine Adresse, die Du uns bitte an produkttest@puppyundprince.de schickst.

    Wichtige Informationen zum Testablauf und was genau Du tun muss, um mitmachen zu können findest Du in den Teilnahmebedingungen. mehr…

     

    Unsere glücklichen Produkttester wurden gezogen:

    Jil Vetter (Facebook)
    Christina Fritsch (Facebook)
    Bianca (Blog)
    Bitte meldet Euch unter produkttest@puppyundprince.de und sendet uns Eure Adresse zu, damit die Himbeere so schnell wie möglich an Euch rausgeht.
  • Die 11 besten Do-it-yourself-Halloweenkostüme für Hunde

    Ist es nicht langweilig, einfach ein Hundekostüm für Halloween zu kaufen? Macht es nicht viel mehr Spaß ein eigenes Kostüm für seinen Liebling zu fertigen oder zu entwerfen? Wir finden, dass Basteln und zusammen mit dem Hund ein Halloweenkostüm zu kreiieren viel mehr Spaß macht. Deshalb haben wir uns auf die Suche nach den 10 besten DIY-Kostümen gemacht, die mit einfachen Mitteln selber zu fertigen sind.

    https://instagram.com/p/u0lfTgF129/ Ein altes Laken oder ein (Kinder-) T-Shirt sind perfekt für das Geisterkostüm. Ziehe das Laken oder T-Shirt über Deinen Hund und markiere die Löcher für Augen und Nasen mit einem Filzstift. Anschließend schneidest Du die Kreise aus. Falls Ihr in der Stadt unterwegs seid, empfehlen wir noch eine Öffnung für die Ohren, damit Dein Hund auch mitbekommt, was um ihn herum passiert.

    https://instagram.com/p/9Plw77P93c/ Die Poop-Factory ist einer unserer Lieblingskostüme. Hierfür benötigt Ihr einen Karton, buntes Papier sowie Klorollen, Alufolie und Watte für den Kamin. Jeweils ein Band um den Bauch und um den Halsbereich fixieren das Kraftwerk.

    Bulldogge mit Tutu Ach wie niedlich! Das Tutu könnt Ihr mit Tüll und einem Satinband leicht selber fertigen. Hierzu benötigt Ihr keine großen Nähkenntnisse. Wer ganz ohne Nähen auskommen will, findet auf Youtube Anleitungen, wie ein Tutu ohne Nadel und Faden herzustellen ist. Wer noch eine alte Faschingsperücke zuhause hat, kann das Outfit zusätzlich noch einmal aufpeppen.

    Hundehalloweenkostüm Maskerade Eine ganz einfache, aber dennoch effektive Kostümierung. Hier kann man schnell seine eigene Augenbinde zweckentfremden. Wer schaut damit wohl besser aus?

    https://instagram.com/p/9PmRMWj6cQ/ Bei diesem Kostüm muss man schon zweimal hinschauen, bis man es ganz erfasst. Ganz genau, hier soll es sich um eine Person ohne Kopf handeln, die ihren Hundekopf in einer Kiste trägt. Mit einer Kinderhose, einem Kinderhemd sowie einem Karton könnt Ihr loslegen. Um das Ganze am Hund zu fixieren gehört aber etwas Ausdauer dazu.

    https://instagram.com/p/31-hcODo6g/ Ein tolles Halloween-Outfit, dass Dein Hund mit einer einfachen Maßnahme zum "King for the Urban Jungle" komplett verwandelt. Langhaarfell erhältst Du in Stoff- und Bastelgeschäften. Perfekt natürlich für Hunderassen wie Pitbull, Rhodesian Ridgeback, Labrador oder Magyar Vizsla.

    https://instagram.com/p/9PFQ7juEqD/ Wer seinen Hund in Watte packen möchte - und das nicht nur sprichwörtlich - ist mit diesem Kostüm bestens bedient. Ein T-Shirt oder Pullover, viel Watte und Klebstoff machen aus Deinem Liebling eine Wolke.

    https://instagram.com/p/9N-U_AnTZW/ Keine Lust zu basteln oder zu nähen? Vielleicht trägt Dein Hund auch nicht gerne Hundemode? Dann ist diese Kostümierung eine tolle Lösung. Hierfür benötigst Du nur Faschingsschminke für das Gesicht oder weißes Color-Haarspray, etwas Geduld und vor allem einen ruhig stehenden Hund. Aber allein schon die Aufmerksamkeit, die Dein Hund erfährt, bringt ihn vielleicht zum Stillstehen.

    Bulldogge als Hulk verkleidet Mit grünem Color-Haarspray und einer alten, zerrissenden Kinderjeans kannst Du Deinen Hund in Hulk verwenden. Natürlich ein perfektes Kostüm für kräftige, muskulöse Hunderassen wie Bulldoggen.

    https://instagram.com/p/9Mm4s4LWAZ/ Für das Punk-Fell benötigst Du ebenfalls Gesichtsschminke oder Color-Haarspray. Für den perfekten Look bieten sich natürlich Langhaarrassen an, um einen Irokesenschnitt frisieren zu können.

    https://instagram.com/p/4JpLb0gDmY/ Ein ebenfalls einfaches und kostengünstiges Kostüm ist der Starbucks-Hund. Funktioniert natürlich nur bei kleinen Hunden wie Chihuahua oder Yorkshire Terrier. Wir empfehlen den Deckel aber noch mit einem Band um den Kopf zu fixieren. Hierzu machst Du zwei Löcher in den Deckel und bindest zwei Satinbänder oder ein Gummiband dran.

  • Wie erkenne ich, ob mein Hund übergewichtig ist? Was kann ich dagegen unternehmen?

    Beagle mit Übergewicht

    Immer mehr Hunde leiden an Übergewicht. Zahlen aus den USA und England zeigen das große Gesundheitsproblem. Über 50% der erwachsenen Hunde leiden dort an Übergewicht. Die Problematik ist in Deutschland ähnlich.

    Ganz aktuell hat sich eine Forschergruppe der Universität Liverpool der Thematik angenommen und die Ergebnisse diesen Monat veröffentlicht. Die Forscher haben dabei knapp 1000 Fotos von 28 Hunderassen zwischen 2001 und 2013 analysiert. Die Fotos zeigten Hunde aus den Top 5 der weltgrößten Hundeshow Crufts in England. Man sollte meinen, dass es sich hier um Vorzeigehunde mit idealen Proportionen handelt. Aber weit gefehlt. 25% dieser Hunde wurden von Forschern als zu bullig beschrieben. Im speziellen sind Mops, Basset Hounds und Labrador Retriever zu übergewichtig. Pudel, Rhodesian Ridgeback, Vizsla und Doberman gehören zu schlankesten Rassen.

    Aber letztendlich liegt es nicht an den Rassen selbst, sondern an den Besitzern. Wissenschaftler und Tierärzte bestätigen, dass das Übergewicht vielen Hundebesitzern gar nicht bewusst ist. Fälschlicherweise glauben sie, dass ihr übergewichtiger Hund Normalgewicht hat. Laut Alexander German von der Universität Liverpool, sehen die meisten Menschen ihren Hund als Familienmitglied. Wird in der Familie zu viel oder ungesund gegessen und wenig Fitness betrieben, ist es nicht verwunderlich, dass auch der Hund übergewichtig ist. Außerdem gewöhnen sich die Menschen an ein bestimmtes vorherrschendes Bild. „Wenn sie immer wieder einen übergewichtigen Mops sehen, denken sie, es sei normal, auch wenn es schlanke Exemplare gibt“, so German. Ebenso beeinflussen Hunde, die übergewichtig erfolgreich an internationalen Hundeshows teilnehmen, das falsche Bild vom Körpergewicht.

    Folgen von Übergewicht

    Übergewicht bei Hunden ist wie bei uns Menschen auch mit diversen Gesundheitsproblemen verbunden. So können zum Beispiel Diabetes, Arthrose, Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Lebererkrankungen und Krebs entstehen. All das beeinträchtigt die Lebensqualität und Lebensspanne der Hunde und erhöht die Kosten für den Tierarzt. Laut der amerikanischen Organisation Association for Pet Obesity Prevention (APOP), eine Vereinigung zur Prävention übergewichtiger Haustiere, verkürzt sich die Lebenszeit um bis zu 2 ½ Jahre. Je nach Größe des Hundes können schon ein paar hundert Gramm oder wenige Kilogramm mehr das Risiko erhöhen zu erkranken.

    Zudem haben übergewichtige Hunde weniger Energie. Sie liegen lieber rum, als sich zu bewegen und zu spielen. So kann es schon einmal vorkommen, dass Besitzer eine kränkliche Energie- und Teilnahmelosigkeit mit Faulheit verwechseln.

    Wie finde ich heraus, ob mein Hund ein Idealgewicht hat?

    WSAVA „The World Small Animal Veterinary Association” hat einen Leitfaden "Body Condition Score" herausgebracht, mit dem Ihr bestimmen könnt, ob Euer Hund an Unter- oder Übergewicht leidet. Hierzu müsst Ihr Euch die Rippen und die Taille genauer anschauen bzw. mit den Fingern über die Rippen gleiten.

    Body Condition Score

    Sehr stark untergewichtig: Rippen, Wirbel und Beckenknochen sind aus der Ferne sichtbar. Kein erkennbares Körperfett. Offensichtlicher Verlust von Muskelmasse.

    Stark untergewichtig: Rippen, Wirbel und Beckenknochen sind leicht erkennbar. Kein fühlbares Fett. Minimaler Verlust von Muskelmasse.

    Untergewichtig: Ribben sind leicht fühlbar und erkennbar ohne fühlbares Fett. Lendenwirbel ist sichtbar. Beckenknochen werden sichtbar. Starke Taille.

    Normalgewicht: Ribben sind leicht fühlbar mit (leicht) fühlbarem Fett. Taille ist vorhanden, wenn man direkt von oben auf den Hund schaut. Wenn man den Hund von der Seite betrachtet, geht der Bauch nach den Rippen leicht nach oben.

    Leicht übergewichtig: Rippen sind fühlbar mit einem leichten Überschuss an Fett. Taille ist zwar erkennbar von oben, aber kein herausragendes Merkmal. Wenn man den Hund von der Seite betrachtet, ist der Bauch in etwa auf der Höhe der Rippen.

    Übergewichtig: Rippen sind schwer fühlbar, starke Fettansammlung an den Rippen. Offensichtliche Fettansammlung an den Lenden und am Schwanzansatz. Taille nicht vorhanden oder kaum zu sehen.

    Stark übergewichtig: Rippen sind nicht spürbar bzw. nur spürbar mit starkem Druck, sehr starke Fettansammlung an den Rippen. Starke Fettansammlung an den Lenden und am Schwanzansatz. Taille nicht vorhanden. Bauchausdehnung nach unten vorhanden.

    Extrem übergewichtig: Massive Fettansammlungen an Brust, Wirbelsäule und Schwanzansatz vorhanden. Taille nicht vorhanden. Fettansammlungen an Nacken und Gliedern. Bauchausdehnung nach unten stark vorhanden.

    Was kann ich tun, um meinem Hund beim Abnehmen zu unterstützen?

    Bevor Ihr Euch für eine Diät und mehr Sport entscheidet, bringt Euren Hund zum Tierarzt und lasst abklären, ob nicht eine Krankheit am Übergewicht Schuld ist. Falls Euer Hund gesund ist, liegt das Übergewicht an einer falschen Ernährung bzw. an zu vielen Kalorien und an zu wenig Bewegung.

    Zusammenfassend heißt es ab sofort:

    • Weniger kalorienreiches Futter (dies betrifft auch die Leckerchen zwischendurch)
    • Regelmäßige Bewegung

    Ernährung

    Beim Futter heißt es ab sofort die Portionen zu kontrollieren. Hier ist verantwortungsbewusstes Handeln gefragt. Letztendlich entscheidet Ihr, wie viel Euer Liebling bekommt und entscheidet damit über die Gesundheit des Hundes.

    Bei Dosen- oder Trockenfutter findet sich auf jeder Verpackung die Mengenempfehlung. Wichtig ist auch die meist kalorienreichen, industriell gefertigten Zwischenmahlzeiten und Leckerchen zu reduzieren oder auf natürliche Kauartikel um zu steigen. Gemüse und Obst sind eine leichte und vor allem gesunde Alternative. Hier bieten sich zum Beispiel Äpfel, Bananen, Birnen oder Karotten an.

    Fitness

    Bewegung hilft beim Abnehmen, macht den Hund ausgeglichen und glücklicher. Es gibt also keinen Grund für Ausreden. Beginnt mit einem zusätzlichen Spaziergang, fahrt am Wochenende Fahrrad oder besucht einen Stadtpark, wo er mit anderen Hunden spielen kann. Werft Frisbee oder Bälle und geht im Sommer zusammen baden und schwimmen. Jede Bewegung und gemeinsame Unternehmung hilft beim Abnehmen und stärkt die Beziehung.

    Sei ein verantwortungsvoller Hundebesitzer

    Dein Hund verlässt sich auf Dich. Neben Liebe gehören Futter, Bewegung und Beschäftigung zu seinen Grundbedürfnissen. Es ist Deine Aufgabe diese zu erfüllen. Füttere ihn mit dem besten Futter, das Du Dir leisten kannst und spielt und bewegt Euch zusammen.

    Dir wird es gedankt mit einem ausgeglichenen, glücklichen Hund, der lange gesund bleibt.

    Den Body Condition Score könnt Ihr hier noch einmal als PDF herunterladen.

    Quellen: http://www.wsava.org http://veterinaryrecord.bmj.com/content/early/2015/06/22/vr.103093.abstract

  • Studie zur BARF-Fütterung

    Im Rahmen einer Fallstudie, die durch die Universität von Helsinki und einem finnischen BARF-Herstellers durchgeführt wurde, haben 632 Hundebesitzer Ihre Erfahrungen zur BARF-Fütterung kundgetan.

    Ergebnisse der Studie:

    Vor der BARF-Fütterung:

    • 33% der Hunde litten an Hautproblemen
    • 23% hatten Magen-Darm-Probleme
    • 6 % litten an Augenkrankheiten
    • 2% hatten Harnwegprobleme
    • 3% hatten sonstige Gesundheitsprobleme

    Dabei kam es nach Umstellung auf die BARF-Ernährung zu folgenden Veränderungen:

    • Bei Hunde mit Hautproblemen: 74% zeigten keine Symptome mehr, 17% sprachen von einer signifikanten Verbesserung
    • Bei Hunden mit Magen-Darm-Problemen: 88% zeigten keine Symptome mehr, 6% sprachen von einer signifikanten Verbesserung
    • Bei Hunden mit Augenkrankheiten: 79% zeigten keine Symptome mehr, 8% sprachen von einer signifikanten Verbesserung
    • Bei Hunden mit Harnwegproblemen: 53% zeigten keine Symptome mehr, 13% sprachen von einer signifikanten Verbesserung
    • Bei Hunden mit sonstigen Gesundheitsproblemen: 50% zeigten keine Symptome mehr, 17% sprachen von einer signifikanten Verbesserung

    Die Hundehalter haben von weiteren Verbesserungen gesprochen:

    • Schöneres Fell (20%)
    • Weniger Kot, weniger Geruch und/oder bessere Magen-Darm-Funktion (19%)
    • Mehr Energie (13%)
    • Verbessertes Allgemeinbefinden (11%)
    • Bessere Stimmung (7%)
    • Muskelaufbau (6%)
    • Hund musste nicht eingeschläfert werden (2%)

    Nur 0,3% waren mit der Umstellung nicht zufrieden, 05% wollten aufhören.

    Insgesamt sind sich die Forscher einig, dass die BARF-Fütterung einen gesundheitlichen Nutzen für Tiere hat. Allerdings sind aufgrund der einfachen Durchführung der Studie noch tiefergreifende Forschungsarbeiten unter tierärztlicher Leitung notwendig, um die Ergebnisse wissenschaftlich zu untermauern.

    Gesunde Hundemahlzeit - BARF
  • Berühmte Hunde: Hachiko aus Japan

    Hachiko, ein Akita, ist wohl für mich der beeindruckendste Hund aus unserer neuen Reihe „Berühmte Hunde. Allein schon über ihn zu schreiben, treibt mir fast die Tränen in die Augen. In Japan ist Hachiko zu einem Synonym für Loyalität geworden. Selbst Hollywood konnte der wahren Geschichte um den treuen Akito nicht widerstehen und verfilmte die Story mit Richard Gere in der Hauptrolle.

    Hachiko aus Tokio

    Hachiko gehörte Anfang des 20. Jahrhunderts einem Professor der Tokioer Universität. Jeden Tag begleitete er sein Herrchen auf dessen Weg in die Arbeit bis zum Shibuya Bahnhof und wartete dort auf dessen Rückkehr, um ihn freudig zu begrüßen. Doch eines Tages im Jahr 1925 wartete er vergebens – sein Herrchen erleidete an seinem Arbeitsplatz eine tödliche Hirnblutung. Die nächsten zehn Jahre verbrachte Hachiko damit, am Bahnhof auf sein Herrchen zu warten – bis zu seinem eigenem Tod im Jahre 1935.

    Die Geschichte blieb in Japan natürlich nicht unbemerkt. So besuchten viele Japaner Hachiko noch zu Lebzeiten am Bahnhof, um ihn zu füttern. Die Pflege des Hundes hatten erst Verwandte des Professors übernommen, später dann der frühere Gärtner des Professors. Ein Bahnvorsteher hatte ihm zudem einen Ruheplatz eingerichtet. 1934 wurde ihm zu Ehren eine Bronzefigur aufgestellt. Die Errichtung und Feierlichkeiten fanden zusammen mit Hachiko statt.

    Hachiko wurde in der Nähe des Bahnhofs Tod aufgefunden. Die Witwe des Professors, die Angestellten des Bahnhofs und ganz Japan waren damals in großer Trauer. Hachikos Körper befindet sich heute präpariert im Nationalmuseum der Naturwissenschaften in Tokio.

    Trauer um Hachiko
  • Hundeküsse gut für uns? Wissenschaftler sagen ja.

    Eine Studie der University of Arizona zeigt, dass Hunde mit Ihren probiotischen Küssen - trotz ihrer Vorliebe ekliges zu Beschnüffeln und unappetitliches zu Essen – einen Beitrag zu unserer Gesundheit leisten. Ich schlage vor, holt Euch gleich einmal einen Kuss von Eurer Fellnase. Wer braucht da schon einen probiotischen Joghurt.

    Ein Hundekuss fördert durch gute Bakterien die Gesundheit von Menschen.

    Die Wissenschaftler sind der Überzeugung, dass Mikroben auf der Hundezunge das Wachstum von positiven Mikroorganismen im menschlichen Körper anregen. Diese Bakterien, oder auch Mikroben, sind mittlerweile bekannt dafür, eine wichtige Rolle für unsere mentale und körperliche Gesundheit zu spielen. Um die These auch zu beweisen, sind die Forscher noch auf der Suche nach Probanden. Seit Jahrtausenden leben Menschen eng zusammen mit Hunden. Den Wunsch jemanden zum Knuddeln oder als Arbeitsunterstützung zu haben, reicht allein nicht aus um die Mensch-Hund-Verbindung zu erklären, so die Universität. Die Forscher fragen sich, geht die Verbindung tiefer, also quasi unter die Haut?

    Wir wissen bereits, dass Kinder, die mit Hunden aufwachsen, gesünder sind, als diejenigen ohne Hund. Sie leiden weniger an Atemwegserkrankungen, Ohrinfektionen, Asthma und Allergien. Kleine Mengen an Bakterien, die wir uns regelmäßig aussetzen, stärken unser Immunsystem.

    Andere Studien zeigen, dass Hundehalter im Allgemeinen glücklicher und ein niedrigeres Risiko haben am Herzen zu erkranken. Die Wissenschaftler hoffen nun beweisen zu können, dass Kinder und Erwachsene von den guten Hundebakterien profitieren können und körperlich gesünder sind.

    Quellennachweis (englisch): http://www.uadogstudy.org/hairi/ HAIRI: The Human-Animal Interaction Research Initiative at the University of Arizona

  • Abschaffung der Rasseliste

    Nach Niedersachsen hat sich auch Schleswig-Holstein für die Abschaffung der Rasseliste entschieden. Viele Tierschutzorganisationen begrüßen diesen Schritt. Die Rasseliste hat sich in der Praxis nicht bewährt und viele sogenannte Kampfhunde wurden stigmatisiert, so dass sie vermehrt in Tierheimen landen und sich schwer weitervermitteln lassen.

    Was ist die Rasseliste?

    Die Rasseliste stuft bestimmte Hunderassen, sogenannte Listenhunde, als grundsätzlich gefährlich ein. Umgangssprachlich ist die Bezeichnung „Kampfhund“ verbreitet. Für die von der Rasseliste erfassten Hunde gelten Haltungseinschränkungen, die sich je nach Bundesland unterscheiden können. So muss der Halter solcher Rassen zum Beispiel eine Sachkundeprüfung ablegen oder die Volljährigkeit vorweisen. Des Weiteren können Leinenzwang, Maulkorbpflicht oder Genehmigungspflicht bestehen.

    Ein praktikabler Lösungsweg

    Laut TASSO e.V. „hat die Rasseliste keinen Beitrag zu einer effektiven Gefahrenabwehr geleistet. Das belegt sehr eindrucksvoll die landesweite Beißstatistik von 2010. Von 135 Beißvorfällen wurde nur einer von einem Listenhund verursacht. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass sich die Gefährlichkeit eines Hundes nicht anhand seiner Rassezugehörigkeit bestimmen lässt.“

    Tierschutzorganisationen und Hundeschulen plädieren deshalb für einen Hundeführerschein oder Sachkundennachweis, den JEDER Hundehalter ablegen soll. „Ein solcher Nachweis trägt auch den Anforderungen an eine artgemäße und verhaltensgerechte Hundehaltung und somit dem Tierschutzgedanken Rechnung.“, so TASSO e.V.. Weitere positive Auswirkungen eines Sachkundennachweises sind die Reduzierung der unüberlegt angeschafften Hunde, die im Tierheim landen, als auch „kostengünstiger“ Hunde aus dem illegalen Welpenhandel.

  • Blasenentzündung bei Hunden natürlich behandeln

    Blasenentzündung bei Hunden ist im Winter nichts Ungewöhnliches. Gerade bei Minusgraden können sich Hunde schnell verkühlen. Vor allem sitzend, zum Beispiel beim Warten vor dem Supermarkt, kann es innerhalb weniger Minuten zu einer Infektion kommen. Schlimmstenfalls drohen eine Bronchitis oder eine Lungenentzündung.

    Chow Chow muss dringend einen Stop am Baum machen

    Symptome:

    Falls Du schon einmal eine Blasenentzündung hattest, weißt Du wie unangenehm es sein kann. Leider zeigen Hunde nicht immer Symptome. Ungewöhnlich häufiges und schmerzvolles Urinieren oder Versuche zu Urinieren, auch in Haus und Wohnung, können ein Zeichen für eine Blasenentzündung sein. Weitere Symptome sind Fieber, Energielosigkeit, Blut im Urin oder Rückenschmerzen.

    Natürliche Behandlung:

    Neben einer Antibiotikabehandlung, die zu Nebenwirkungen führen kann, gibt es natürliche Wege gegen eine Blasenentzündung.

    • Wacholderbeerenextrakt ist bekannt dafür die Nierenfunktion zu erhöhen und wirken so entwässernd. Die ableitenden Harnwege werden vermehrt "durchgespült" und Keime ausgeschwemmt. Die Heilpflanze kann bei den ersten Anzeichen einer Blasenentzündung helfen.
    • Nicht nur in der Küche ist Petersilie ein beliebtes Kraut. Auch als Naturmittel gegen Blasenentzündungen wird sie gerne eingesetz. Ihre ätherischen Öle sind antiseptisch und harntreibend.
    • Uva Ursi oder echte Beerentraube ist ebenfalls sehr hilfreich. Der Inhaltsstoff Arbutin bekämpft Erreger und hemmt das Wachstum von Bakterien.
    • Cranberry erschwert den Bakterien sich an den Schleimhäuten der Blase und Harnwege festzusetzen und eignet sich sehr gut um eine neue Infektion vorzubeugen.

    Zum Tierarzt

    Eine Blasenentzündung ist bei Haustieren eine ernste Erkrankung. Ein Besuch beim Tierarzt ist bei den ersten Symptomen unabdingbar. Frage nach einer Behandlung mit Naturmitteln.

  • Können Hunde an Ebola erkranken?

    Wenn Epidemien wie die Vogelgrippe oder Ebola durch die Presse gehen, fürchten viele Menschen plötzlich, sie könnten sich bei ihrem Haustier anstecken. Mich interessiert es rein wissenschaftlich gesehen, ob sich ein Hund überhaupt an Ebola anstecken oder Überträger sein kann.

    Grund ist der Hund der spanischen Krankenschwester und Ebola-Patientin Romero. Ihr Hund Excalibur ist aufgrund einer möglichen Ebola-Ansteckung durch sein Frauchen und trotz Proteste von Tierschützern eingeschläfert worden.

    Das Ebola-Virus kann überall im Tierreich auftauchen – von Vögeln, Fledermäusen bis hinzu Schweinen und Affen. Sogar in Pferden wurde das Virus schon nachgewiesen. Allerdings gibt es einen großen Unterschied zwischen „einen Virus haben und nicht erkranken“, „einen Virus haben und erkranken“ und der Übertragung eines Virus an ein anderes Tier oder Menschen. So muss ein erkranktes Tier nicht unbedingt den Menschen anstecken. Im Umkehrschluss heißt es auch, dass ein infiziertes, aber nicht erkranktes Tier unter Umständen den Menschen anstecken kann. Genau um diese Möglichkeiten stritten sich die Behörden in Madrid. Aber wie viel wissen die Experten zu diesem Thema genau?

    Eine eindeutige Antwort habe ich leider nicht gefunden. Fest steht, dass einige Tiere sich an dem Virus anstecken können. Viele davon zeigen aber keine Symptome und dass diese das Virus an den Menschen weitergeben können, ist möglich.

    Es kann aber auch sein, dass Hunde ebenfalls eine Inkubationszeit von 21 Tagen haben. Während dieser 21 Tage zeigt der Hund zwar keine Symptome, könnte aber im Gegensatz zum Menschen den Virus schon durch Kontakt übertragen. Genau diese Überlegung scheint wohl auch in Madrid zum Tragen gekommen zu sein.

    Laut Experten gibt es wenige Krankheiten, die von Tier auf den Menschen übertragbar sind. Aber es braucht mehr Zeit, um zu forschen und Antworten zu erhalten. Bis zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine eindeutigen Hinweise, ob Hunde die Krankheit übertragen oder selber daran erkranken können. Bisher gibt es keinen bekannten Fall einer Hund-zu-Mensch-Übertragung.

    Tipps für den Umgang mit Hunden

    Hundebesitzer wissen, mit einem Hund gibt es keinen absolut hygienischen Haushalt. Und ehrlich, welcher Besitzer wäscht sich sofort die Hände, nachdem er sein Tier berührt hat. Nichtsdestotrotz haben wir ein paar grundlegende Regeln zusammengetragen, um sich bei seinem Tier nicht mit Krankheiten anzustecken.

    • Nicht das Gesicht ablecken lassen
    • Wunden vor dem Kontakt mit Tieren schützen
    • Tiere nicht im Bett schlafen lassen
    • Hände nach Kontakt mit seinem Haustier waschen
    • Biss- und Kratzwunden sofort säubern und desinfizieren und von einem Arzt begutachten lassen

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