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Hunderassen

  • Wie schlau ist ein Border Collie?

    Border Collies gehören zu den cleversten Hunderassen. Neben ihrem Urinstinkt Schafe zu hüten, lernen sie unheimlich schnell neue Kommandos und können bis zu 250 Wörter verstehen. Man könnte sie schon als wissbegierig bezeichnen. Aber wie schlau sind sie nun?

    Disc Dog - Hundesportart mit Frisbees

    Schaut man sich die ein oder andere Tabelle mit den schlauesten Hunderassen an, gehört der Border Collie immer zu den Top 3, wenn er nicht sowieso schon auf Platz 1 steht. Hundebesitzer, die sich nicht vorher über die Rasse genau informiert haben, werden überrascht sein. Border Collies benötigen sehr viel Beschäftigung und Aufgaben, um ausgeglichen zu sein. Ein gelangweilter Border Collie ist zu fast allem fähig, um sich zu beschäftigen. Unter Umständen auch mit einem unangenehmen Ergebnis für Herrchen oder Frauchen. Border Collies hören nie auf zu denken und sind manchmal schon gedanklich weiter als ihr Besitzer. Man kann sprichwörtlich sehen, wie ihr Gehirn arbeitet und die Umgebung scannt und dabei alles aufnimmt, was um sie herum passiert. Wenn Du Dir die Zeit nimmst, kannst Du ihm so gut wie alles beibringen. Du kannst förmlich sehen, wie er an seinen Aufgaben wächst. Ein Border Collie benötigt viel mentale Stimulation und körperliche Bewegung, um ein glücklicher Hund zu sein. Aber überlege Dir genau, was Du einem Border Collie beibringst. Denn er vergisst nie, was er einmal gelernt hat und bringt sich vielleicht Sachen selber bei, die er nicht können soll.

    Ihre Arbeitsmoral ist unermüdlich

    Border Collies denken selbständig und lösen auch schwere Aufgaben selbständig. Damit meine ich wirklich schwere Aufgaben. Die Arbeitsmoral dieser Hunde ist nicht aufzuhalten. Sie bleiben fokussiert und setzen das um, was sie sich in den Kopf gesetzt haben. Sie sind Experten darin aus Ställen auszubrechen und einige Besitzer schwören, dass diese Rasse geschlossene Türen öffnen und Tore entriegeln kann. Falls ein Border Collie mit Schafen arbeitet und er außer Sichtweite seines Herrchens ist, ist er fähig eigene Entscheidungen zu treffen. Die hart arbeitende Hunde sind schnelle Denker und lassen sich von nichts abringen, um ihren Job gut auszuführen.

    Border Collies entfalten sich am besten, wenn sie viel Lob erhalten. Sie sind aber auch dickköpfig, überlisten einen unachtsamen Besitzer, falls er die Führung abgibt. Als Besitzer müsst Ihr Euch der Intelligenz dieses Hundes bewusst sein, um ihn unter Kontrolle halten zu können. Ein gelangweilter und untrainierter Hund kann ernsthafte Verhaltensprobleme entwickeln, der sich so nicht mehr als Familienhund eignet. Die Rasse kann empfindlich auf Geräusche reagieren und sie versuchen als unausgeglichene Hunde alles zu hüten, was sich bewegt – auch Kinder, andere Hunde, Katzen, Vieh oder sogar den eigenen Besitzer.

    Keine Schafherde zuhause?

    Die meisten von Euch haben natürlich keine Schafherde bei sich daheim. Als tolle Alternative bieten sich Agility, Hundefrisbee, Hüteprüfung, Dock Diving oder Flyboy an. Die Hunderasse hat eine Menge Ausdauer und laufen zur Form auf, wenn sie sich auf Wettbewerben beweisen müssen. Alle genannten Hundesportarten geben dem schnell lernenden Border Collie die Möglichkeit sich auszuleben und fokussiert zu arbeiten. Die Rasse liebt es zusammen mit seinem Besitzer an Sportevents und Wettbewerben teilzunehmen. Lange Wanderungen oder Läufe sind ebenfalls eine gute Möglichkeit um die Rasse auszulasten. Die Rasse ist keine Coach Potato und fühlt sich nur mit einem sportlichen und aktiven Besitzer wohl.

    Wie schon erwähnt ist die Rasse sehr clever und achtsam. Sie hören schon die kleinste Variation in der Stimmlage heraus, wie ein Kommando gegeben wird und achten darauf, wie Hände genutzt werden. Schon leichte Änderungen können sie irritieren, da sie davon ausgehen, dass sie etwas neues beigebracht bekommen. Deswegen ist es wichtig beim Training so konsequent wie möglich zu sein. Falls Du keine Zeit oder Energie für einen Border Collie hast, ist diese Rasse keineswegs empfehlenswert. Schaue Dich nach genügsameren Rassen um. Border Collies kommen immer wieder ins Tierheim, weil Besitzer die Rasse einfach unterschätzt haben. Familien mit kleinen Kindern müssen ihren Kindern beibringen, wie man mit der Rasse umgeht, um unerwünschtes Verhalten und unnötiges Bestrafen zu vermeiden.

  • Berühmte Hunde: Hachiko aus Japan

    Hachiko, ein Akita, ist wohl für mich der beeindruckendste Hund aus unserer neuen Reihe „Berühmte Hunde. Allein schon über ihn zu schreiben, treibt mir fast die Tränen in die Augen. In Japan ist Hachiko zu einem Synonym für Loyalität geworden. Selbst Hollywood konnte der wahren Geschichte um den treuen Akito nicht widerstehen und verfilmte die Story mit Richard Gere in der Hauptrolle.

    Hachiko aus Tokio

    Hachiko gehörte Anfang des 20. Jahrhunderts einem Professor der Tokioer Universität. Jeden Tag begleitete er sein Herrchen auf dessen Weg in die Arbeit bis zum Shibuya Bahnhof und wartete dort auf dessen Rückkehr, um ihn freudig zu begrüßen. Doch eines Tages im Jahr 1925 wartete er vergebens – sein Herrchen erleidete an seinem Arbeitsplatz eine tödliche Hirnblutung. Die nächsten zehn Jahre verbrachte Hachiko damit, am Bahnhof auf sein Herrchen zu warten – bis zu seinem eigenem Tod im Jahre 1935.

    Die Geschichte blieb in Japan natürlich nicht unbemerkt. So besuchten viele Japaner Hachiko noch zu Lebzeiten am Bahnhof, um ihn zu füttern. Die Pflege des Hundes hatten erst Verwandte des Professors übernommen, später dann der frühere Gärtner des Professors. Ein Bahnvorsteher hatte ihm zudem einen Ruheplatz eingerichtet. 1934 wurde ihm zu Ehren eine Bronzefigur aufgestellt. Die Errichtung und Feierlichkeiten fanden zusammen mit Hachiko statt.

    Hachiko wurde in der Nähe des Bahnhofs Tod aufgefunden. Die Witwe des Professors, die Angestellten des Bahnhofs und ganz Japan waren damals in großer Trauer. Hachikos Körper befindet sich heute präpariert im Nationalmuseum der Naturwissenschaften in Tokio.

    Trauer um Hachiko
  • TOP 10: Die teuersten Hunderassen

    Tibetanischer Mastiff Tibetanischer Mastiff auf der Westminster Dog Show in New York

    Ein tibetanischer Mastiff wurde letzte Woche für 2 Millionen Euro in China verkauft. Das ist wohl der bisher höchste Preis für einen Hund, der jemals gezahlt wurde.

    Laut der Qianjiang Evening News hat ein Bauträger in der östlichen Provinz Zhejiang den einjährigen, goldhaarigen Mastiff auf einer Luxusmesse für Haustiere gekauft.

    „Sie haben Löwenblut in sich und gehören und zu den besten und wertvollsten Mastiffzüchtungen“, so der Züchter Zhang Gengyun. Ein weiterer rothaariger Mastiff wurde laut dem Züchter für 700.000 Euro verkauft.

    Tibetanische Mastiffs sind ein Statussymbol unter Chinas Reichen und erreichen immer neue Rekordsummen. Sie sind sehr selten und deshalb so begehrt.

    Die meisten von Euch erinnern sich bestimmt noch gut. 2011 wurde ein rothaariger Mastiff namens Big Splash für 1 Millionen Euro verkauft und toppte damit einen weiteren Mastiff, der 2009 für knapp 500.000 Euro verkauft wurde. Dies waren bis dahin die höchsten Preise für einen Hund. Laut Insidern beruhen diese hohen Preise auf Absprachen zwischen Züchtern, um den Wert der Tiere weiter in die Höhe zu treiben.

    Was macht Hunde teuer?

    Es gibt hierzu verschiedene Faktoren. Die Zuchtreinheit oder Raritäten machen Hunde extrem teuer. Sobald ein Welpe von einem preisgekrönten Hund abstammt, verlangt der Züchter ebenfalls höhere Preise. Und dann gibt es noch den Celebrity-Faktor. Sobald eine Hunderasse unter Prominenten populär ist, steigt die Nachfrage und der Preis. Dies war in der Vergangenheit so und wird sich wohl auch zukünftig nicht ändern.

    Die teuersten Hunderassen

    Die Preise für tibetanische Mastiffs sind natürlich Einzelfälle. Nichts desto trotz darf man für viele Hunderassen tief in die Tasche greifen. Die TOP 10 zeigen die Anschaffungskosten für einen Rassehund. Kosten variieren je nach Züchter und Region.

    1. Deutscher Schäferhund – die sehr gut trainierbare Rasse kostet zwischen 1.500 – 20.000 €
    2. Cavalier King Charles Spaniel – die englische Rasse kostet zwischen 1.000 – 14.000 €
    3. Samoyed – die nordische Hunderasse kostet zwischen 4.000 – 11.000 €
    4. Englische Bulldogge – sie kostet zwischen 1.500 – 9.000 €
    5. Chow-Chow – die chinesische Rasse kostet zwischen 2.000 – 8.500 €
    6. Rottweiler – die deutsche Rasse kostet zwischen 1.500 – 8.000 €
    7. Tibetanische Mastiff – auch wenn Einzelexemplare Rekordsummen erreichen, gibt es diese für Normalsterbliche schon zwischen 2.200 – 7.000 €
    8. Pharaonenhund – die Rasse aus Malta kostet 2.000 – 6.500 €
    9. Bearded Collie – die britische Rasse kostet zwischen 1.000 und 5.000 €
    10. Akita - die japanische Rasse kostet zwischen 1.500 – 4.500 €

    Die Liste überrascht ein wenig, da viele sehr beliebte Rassen nicht auftauchen. So fehlen Rassen wie der Golden Retriever, Bichons Frise oder einige Terrier. Die Beliebtheit macht alleine also definitiv nicht den Preis.

    Gewinner ist der Deutsche Schäferhund, ein verlässlicher Begleiter, der seine Vielseitigkeit schon oft bewiesen hat. Deutsche Schäferhunde lassen sich als Rettungshunde, als Blindenhunde oder als Drogenhunde einsetzen. Kein Wunder, dass sie die Top 10 anführen. In Deutschland werden ausgebildete Schäferhunde für um die 20.000 Euro weltweit verkauft. Angeblich sind diese die weltweit besten Rettungshunde.

  • Alle Hunde können schwimmen. Oder doch nicht?

    Mops mit Hundeschwimmweste Mops mit Hundeschwimmweste

    Man könnte meinen, dass jeder Hund von Natur aus schwimmen kann. Dem ist leider nicht so. Wir zeigen Euch, wie Ihr Eurem Nichtschwimmer das Wasser näher bringen könnt.

    Es gibt einige Dinge, bei denen wir annehmen, dass Hunde diese instinktiv beherrschen oder lernen. Zum Beispiel Schnüffeln an ekligen Sachen, bellen oder total süß und unschuldig schauen, wenn man gerade einen leckeren Käse verspeist.

    Deshalb scheint es auch gar nicht so weit hergeholt, dass jeder Hund schwimmen kann. Und wer hat nicht das Bild vor Augen, wie Hunde im Wasser auch Menschen retten?

    Leider ist die Annahme falsch. Nicht jeder Hund kann instinktiv schwimmen und manche lernen es leider nie. Ein guter Hinweis für die Schwimmfähigkeiten eines Hundes bringt zum Beispiel schon der Name mit sich. So kann der Portugiesische Wasserhund schwimmen, als wäre er zu nichts anderem geboren. Ihn ins Wasser zu bekommen ist das geringste Problem, ihn aber wieder an Land zu holen gestaltet sich schon schwieriger.  Weitere Rassen, die gerne Schwimmen sind Retriever, Akitas, Pudel, Setters oder Water Spaniel. Malteser sind zwar fähige Schwimmer, aber auch anfällig für Rheuma und Arthritis. Im Wasser können sich die Krankheitssymptome verschlechtern.

    Im Gegensatz zu wasseraffinen Hunden gibt es einige Hunderassen, die nicht besonders aufgeschlossen gegenüber Wasser sind. So können folgende Rassen schlecht oder gar nicht schwimmen: Basset Hounds, Bulldoggen, Möpse oder Greyhounds. Aber auch innerhalb der Rassen gibt es natürlich Ausnahmen! So gibt es Möpse, die wie eine Robbe durch das Wasser gleiten können und das ganz instinkiv.

    Hunde, die schlecht schwimmen

    Die Fähigkeit zu Schwimmen wird von vielen Hundehaltern überschätzt. Deshalb haben wir Euch eine Liste mit Tipps zusammengestellt, wie Ihr Eurem Hund das Wasser näher bringen könnt.

    • Lärm vermeiden Suche einen Schwimmplatz, der nicht überfüllt ist. Genau wie bei Kindern, kann Unbekanntes in Verbindung mit Lärm und Hektik erst recht Stress erzeugen. Ziel ist es, Deinen Hund ruhig zu halten und sich zusammen mit ihm auf die Schwimmstunde zu konzentrieren.
    • Loben Verwende positive Bestärkung wie Deine Stimme, Hundespielzeug oder Leckerlies, um ihn zu ermutigen oder ihn ins Wasser zu locken.
    • Nicht drängen Schmeiße Deinen Hund nicht ins Wasser. Ist er Wasser gegenüber sowieso nicht besonders aufgeschlossen, kann es seine Abneigung nur verstärken. Lieber langsame Schritte, als den Hund zu drängen.
    • Beim Schwimmen unterstützen Ist Dein Hund endlich im Wasser, dann unterstütze ihn, indem Du ihn unter der Brust hältst. Mache das solange, bis er von alleine paddelt und sich wohl fühlt.
    • Aus dem Wasser kommen Übst Du in einem Pool? Dann zeige und lerne ihm unbedingt wie er von alleine wieder aus dem Wasser kommt.
    • Für hoffnungslose Fälle Für hoffnungslose Fälle gibt es zum Glück Schwimmwesten für Hunde. Nur weil ein Hund nicht schwimmen kann, heißt es noch nicht, dass er das Wasser nicht liebt. Ja, es gibt wirklich solche Fälle. Oft ist es so, dass sie ihre Hinterpfoten beim Schwimmen einfach nicht bewegen wollen, so schnell mit dem Hinterkörper absinken und nicht einmal eine Strecke von wenigen Metern zurücklegen können.

     

  • Quiz: Was weißt Du über den Rhodesian Ridgeback?

    Rhodesian Ridgeback Rhodesian Ridgeback

    Der Rhodesian Ridgeback ist ein loyales und hingebungsvolles Familienmitglied. Sie sind intelligent, unabhängig und starrköpfig. Allerdings sind sie nicht von Natur aus folgsam, deshalb ist es sehr wichtig sie zu trainieren. Als Familienmitglied möchten sie die Familie schützen und kommen sehr gut mit Kindern aus, sind aber gegenüber Fremden misstrauisch

    Ist der Rhodesian Ridgeback die richtige Hunderasse für Dich?

    Die Rasse ist sehr sportlich und benötigt mehrmals am Tag genügend Auslauf. Auch wenn sie Kinder sehr lieben, kann ihre Größe und ungestüme Art ein kleines Kind leicht umhauen. Gegenüber anderen Tieren, die sie nicht mögen, können sie aggressiv werden. Ihr Beuteinstinkt und Geruchssinn ist sehr ausgeprägt, deshalb ist es wichtig, dass sie auf Rückrufkommandos sofort hören. Ein allzu gelangweilter Rhodesian Ridgeback kann schon mal dazu neigen, die Wohnungseinrichtung etwas demolieren. Sie lieben es zu buddeln, zu essen und dort zu sitzen und zu schlafen, wo Herrchen und Frauchen es sich gemütlich gemacht haben. Das kurze Fellkleid benötigt kaum Fellpflege.

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  • Quiz: Was weiß Du über den Mops?

    Mops

    Mops

    Der Mops wird oft mit der lateinischen Redewendung "multum in parvo" beschrieben, was in diesem Fall bedeutet "Eine Menge Hund bzw. Persönlichkeit in einem kleinen Körper". Er ist bekannt für sein sonniges und fröhliches Gemüt und ist lebhaft, intelligent und kontaktfreudig. Der Mops gehört außerdem zu den ältesten Hunderassen.

    Ist der Mops die richtige Hunderasse für Dich? Ein Mops lebt für seine Menschenfamilie, möchte überall dabei sein und ihnen vieles recht machen. Als kleiner Hund kommt er auch mit kleinen Wohnräumen zu recht, allerdings darf man seinen Bewegungsdrang nicht unterschätzen. Möpse bewegen sich, entgegen der weitläufigen Meinung, sehr gerne und machen auch kleine Joggingrunden ohne Probleme mit. Ein Mops passt sich leicht neuen Situationen an und kann manchmal etwas dickköpfig sein. Das kurze Fellkleid benötigt kaum Pflege.

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