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Hundepflege

Hundepflege
  • Ihr Hund hat Sonnenbrand? Was Sie dagegen tun sollten

    Auch wenn viele Hunderassen ein dichtes und mitunter langes Fell haben, bedeutet auch für Ihren vierbeinigen Liebling die Sonne eine große Gefahr. Hat Ihr Hund einen Sonnenbrand äußert sich dieser wie bei uns Menschen mit einer starken Hautrötung, mit Juckreiz und Schmerzen. Das führt oftmals dazu, dass sich der Hund die betroffenen Stellen aufkratzt oder aufscheuert und mitunter schwerwiegende Infektionen entstehen können.

    Sonnenbrand vermeiden

    Wann ist die Gefahr eines Sonnenbrands beim Hund besonders groß?

    Zum einen sind Hunderassen betroffen, die ein kurzes und sehr helles Fell haben. Französische Bulldogge, Mops, Dalmatiner, Labrador Retriever oder Magyar Vizsla haben zudem am Bauch kaum oder gar keine Haare und sind daher stark gefährdet. Eine rosafarbene Schnauze ist ebenfalls ein Indiz für eine starke Gefährdung.

    Zum anderen besteht die Gefahr eines Sonnenbrands auch, wenn Herrchen oder Frauchen ihre Hunde scheren lassen. Durch das kurze Fell trifft die Sonne viel leichter auf die ungeschützte Haut.  Daher sollten sich geschorene Tiere primär im Schatten aufhalten, bis die Haare wieder länger sind. Doch selbst wenn diese Kriterien nicht zutreffen, kann grundsätzlich jeder Hund einen Sonnenbrand bekommen, wenn er sich zu lange ungeschützt in der prallen Sonne aufhält. Wichtig für Sie zu wissen: Muss Ihr vierbeiniger Liebling dauerhaft bestimmte Medikamente nehmen, kann eine höhere Lichtempfindlichkeit bestehen. Dies trifft zum Beispiel auf Medikamente gegen Diabetes und Diuretika sowie auf manche Antibiotika zu.

    Welche Körperstellen sind am meisten gefährdet?

    • Exponierte Körperstellen wie Nase, Schnauze und Ohren
    • Unbehaarte Partien wie der Bauch und die Leistengegend

    Was können Sie tun?

    Um einen Sonnenbrand zu verhindern, können Sie Ihren Hund nicht einfach wie sich selbst mit Sonnencreme eincremen. Zum einen schützt diese nicht ausreichend, weil sie sich aufgrund des Fells nicht gut verteilen lässt. Zum anderen tolerieren die meisten Fellnasen diesen Sonnenschutz nicht und schlecken ihn daher ab. Die effektivste Möglichkeit, den Hund vor Sonnenbrand zu schützen, ist daher, ihn von der Sonne fernzuhalten. Diese Maßnahme kann außerdem auch einen gefährlichen Hitzschlag beim Hund vermeiden.

    Tipps:

    • An sehr sonnigen Tagen sollte sich Ihre Fellnase hauptsächlich im Schatten oder drinnen aufhalten.
    • Gehen Sie am besten am Morgen und Abend Gassi, wenn die Sonne noch nicht oder nicht mehr so hoch steht.
    • In den Bergen und am Meer sowie an Seen ist die UV-Belastung und Sonneneinstrahlung normalerweise größer. Daher sollten Sie besonders dort Ihren Hund vor Sonnenbrand schützen.
    • Cremen Sie die Nase, die Ohren sowie unbehaarte Stellen mit einer wasserfesten Sonnencreme (mind. Lichtschutzfaktor 15) ein, die keine PABA (Para-Aminobenzoesäure), Farb- und Konservierungsstoffe sowie Parfums enthält. Gut eignen sich auch Baby-Sonnencremes. Ihr Hund sollte anschließend nicht alleine sein, damit er sich den Sonnenschutz nicht ableckt.
    • Auch Hundebekleidung wie Shirts, Jacken und Halstücher können einen Schutz vor der Sonne bieten.
    • Ein Sprung ins kühle Nass kühlt die Haut Ihres Hundes ab. Eine Alternative kann eine Kühlmatte sein, die Sie auch für unterwegs mitnehmen können.

    Sobald Sie gerötete, warme oder schuppende Stellen auf der Haut erkennen, ist die Möglichkeit groß, dass Ihr Hund einen Sonnenbrand hat. Sie sollten ihn dann

    • schnellstmöglich in den Schatten bringen und die Hautpartien mit kühlenden Umschlägen umwickeln oder mit einer hautberuhigenden Salbe behandeln.
    • Irritierte Stellen können Sie mit bestimmten Artikeln für die Hundepflege wie beispielsweise einem Balsam mit wertvollen natürlichen Inhaltstoffen beruhigen.
    • Ist der Sonnenbrand beim Hund besonders schlimm, sollte er möglichst schnell vom Tierarzt behandelt werden, damit er gut verheilen kann und keine krebsartigen Geschwüre entstehen.

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  • Sollen Sie Ihren Hund scheren lassen? Ja oder Nein?

    Es gibt zahlreiche Herrchen und Frauchen, die regelmäßig und spätestens nach dem ersten heißen Tag des Jahres Ihre Hunde scheren lassen. Ihnen gegenüber stehen zahlreiche Tierfreunde, die das als unsinnig und sogar gefährlich einschätzen.

    Hund scheren

    Zu den Hintergründen

    Das Fell vieler Tiere ist von Natur aus so beschaffen, dass es im Winter kühlt, im Sommer aber nicht zu warm hält. Auch wenn viele Hundebesitzer Mitleid mit ihren Vierbeinern haben, wenn diese in der Sommerhitze scheinbar mit dem Hecheln nicht nachkommen, liegt dies nicht unbedingt an einem zu dicken Fell. Dieses ist im Gegenteil dazu da, die Wärme auf natürliche Weise zu regulieren. Hechelt ein Hund stark, liegt das daran, dass er nicht auf die gleiche Weise schwitzt wie ein Mensch, und sich auf diese Weise abkühlt. Starkes Hecheln ist daher mit starker Schweißabsonderung vergleichbar. Darüber hinaus kann dies auch andere Ursachen haben. Sollte Ihr vierbeiniger Liebling über einen längeren Zeitraum stark hecheln, sollten Sie dies beim Tierarzt abklären lassen.

    Warum gehen viele Herrchen und Frauchen mit ihren Fellnasen trotzdem zum Hundefriseur?

    In einigen Fällen ist es empfehlenswert oder sogar notwendig, Hunde scheren zu lassen. Dies trifft zum Beispiel aus folgenden Gründen zu:

    • sehr langes Fell
    • extrem verfilzte Haare
    • Kreislaufbeschwerden und Herzerkrankungen
    • Hohes Alter
    • Bestimmte Hunderassen mit sehr dichtem Fell wie beispielsweise Bobtail

    Wann kann das Scheren gefährlich sein?

    Die Natur hat das Fell nicht nur zum Wärmen vorgesehen, sondern auch, um die empfindliche Haut der Hunde vor der Sonne zu schützen. Werden die Haare zu kurz geschoren, kann dies einen schlimmen Sonnenbrand zur Folge haben (insbesondere bei hellem Fell). Dieser ist für die Tiere genauso gefährlich wie für uns Menschen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Rassen, die keinen Sommerschnitt bekommen sollten, weil sie ihr Deckhaar und die Unterwolle ständig wechseln und verlieren. .

    Diese Hunde bitte NICHT scheren

    • Labrador Retriever, Golden Retriever und alle weiteren Retriever
    • Hovawarath
    • Australian Shepherd
    • Border Collie
    • Leonberger
    • Berner Sennenhund
    • Schäferhunde
    • Neufundländer
    • Collies
    • Pekinese
    • a.m.

    Lassen Sie einen dieser Hunde scheren, kann das einen falschen Fellwechsel bedingen und das Wachstum der Unterwolle fördern. Die Menge der abgestoßenen Unterwolle wird in vielen Fällen so groß, dass diese im Deckhaar hängen bleibt. Auf diese Weise kommen die Wurzeln der abgestorbenen Haare aus der Unterwolle in ständigen Kontakt mit der empfindlichen Haut. Das juckt und in der Konsequenz kratzt sich der Hund andauernd. Des Weiteren kann es durch ein Kurz- oder Kahlscheren zu einer dauerhaften Schädigung des Deckhaares mit Haarausfall und kahlen Stellen kommen. Zudem fehlt bei wasseraffinen Rassen wie Retrievern, Neufundländern und  Spanieln der von der Natur vorgesehene Schutz der Haut.

    Sinnvolle Tipps für die Fellpflege

    1. Regelmäßiges Bürsten Für die meisten Hunde ist es bereits eine große Erleichterung, wenn Sie diese im Sommer regelmäßig kämmen. Für die Unterwolle gibt es sogar spezielle Hundebürsten, mit der Sie diese ausdünnen können. Durch die steigenden Temperaturen verlieren die Tiere viele Haare, sodass das Kämmen verhindert, dass sich das Fell in Ihrer ganzen Wohnung verteilt. Durch das Bürsten werden außerdem Verfilzungen vermieden, die dafür sorgen können, dass die darunter liegende Haut nicht mehr atmen kann. Auf diese Weise können schmerzhafte Ekzeme und Hautentzündungen entstehen. Einige Hunde neigen zum Filzhaar. Gehört Ihre Fellnase dazu, sollten Sie sie regelmäßig kämmen, damit die lange, dicke Unterwolle nicht verfilzt. Ansonsten kommt es oft dazu, dass es notwendig wird, solche Hunde scheren zu lassen. Die Haare sollten außerdem immer wieder mit einer Schere ausgedünnt werden.
    2. Besser zum Hundefriseur Weil die Gefahr besteht, dass Sie das Fell zu kurz schneiden, sollten Sie besser zu einem Profi gehen. Der Hundefriseur ist mit dem Umgang mit einem Hundetrimmer oder einer Schermaschine vertraut, sodass er genau weiß, an welchen Stellen er wie viel abschneiden darf. Außerdem kann er Hunde mit Deckhaar und Unterwolle fachgerecht scheren. Bei diesen darf lediglich die abgestorbene Unterwolle entfernt werden und das kann bei manchen Hunden eine ganze Menge sein. Dadurch verlieren die Tiere ihren natürlichen Hautschutz nicht, erhalten aber eine Erleichterung, weil die Durchblutung der Haut gefördert und das Fell besser belüftet wird. Diese Maßnahme sollte bei Rassen mit Deckhaar und Unterwolle regelmäßig und daher unabhängig von der Jahreszeit durchgeführt werden. Ist Ihrem Hund die Prozedur sehr unangenehm, können Sie die Dauer verkürzen, indem Sie ihn zuhause mit einem Hundeshampoo baden und anschließend bürsten.
    1. Selbst Scheren Wenn Sie Ihre Fellnase trotzdem selbst scheren möchten, sollten Sie vorsichtig vorgehen und erst einmal nur wenig abschneiden. Experten raten am Kopf zu beginnen und sich Schritt für Schritt bis zum Hinterteil vorzuarbeiten. Hinter den Ohren und zwischen den Pfoten verwenden Sie am besten nicht die Schermaschine für den Hund, sondern eine Schere.

    Fazit

    Die Frage, ob es sinnvoll ist, Hunde scheren zu lassen, ist nicht pauschal zu beantworten. Besitzt Ihr vierbeiniger Liebling ein sehr langes Fell, ist er bereits in einem stolzen Hundealter oder leider er unter einer Krankheit, ist es oft ratsam, ihm durch eine Schur Erleichterung zu verschaffen. Ist er jung, gesund oder besitzt er ein normales Fell, sollten Sie eher darauf verzichten.

    Machen Sie sich Sorgen, dass Ihr Hund an heißen Tagen zu sehr schwitzt, können Sie für Abkühlung durch andere Maßnahmen bestens sorgen. Stellen Sie zum Beispiel einen Hundepool auf Ihrem Balkon oder Ihrer Terrasse auf oder fahren Sie mit ihm zum Schwimmen an einen See, Fluss oder ans Meer.

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  • Skin Soother – für Hunde mit Hautproblemen

    Es liegt in der Natur des Hundes rumzutoben, zu spielen, sich im Dreck zu wühlen und das meistens natürlich ohne groß nachzudenken. Wenn ich an den ein oder anderen Hund hinter dem Gartenzaun denke, der auf der anderen Seite des Zauns einen anderen Hund entdeckt und mit voller Geschwindigkeit durch die Hecke oder das Gestrüpp entlang des Zauns rennt, wundere ich mich manchmal, dass nicht mehr passiert als vielleicht ein paar Hautschürfungen oder kleine Wunden.

    So kennt es aber jeder Hundebesitzer, dass im Lauf eines Hundelebens die ein oder andere Verletzung durch Toben, unvorsichtig sein oder gar durch einen chirurgischen Eingriff oder Hautprobleme als Ausschlag entstehen.

    Aber speziell für Hautschürfungen, Wunden und vieles mehr ist der neue Skin Soother Hautbalsam für Hunde von Natural Dog Company. Hergestellt aus hochwertigen und natürlichen Zutaten besticht der Skin Soother durch seine natürliche, antibiotische Wirkung – ähnlich dem Desinfektionsspray, das jeder von zuhause hat, allerdings ohne chemische Zusätze. Der Skin Soother wird in den USA hergestellt und ist vollgepackt mit anti-fungalen, antibakteriellen und heilenden Kräutern, die die Wunde verschließen, entzündungshemmend wirken und dafür sorgen, dass keine Verschmutzungen in die Wunde kommen.

    Heilbalsam für die Hundehaut - Skin Soother

    Wo kommt der Skin Soother zum Einsatz?

    Skin Soother kommt bei Schnitten oder Kratzern, also alles was so im Alltag passieren kann, zum Einsatz. Das Anwendungsgebiet ist aber noch viel größer. Skin Soother kann bei Verbrennungen, Abschürfungen oder ernsthaften Wunden helfen schneller und sauberer zu verheilen. Skin Soother eignet sich zum bei trockener oder irritierter Haut, Pilzinfektionen und bakteriellen Infektionen. Darüber hinaus hilft der Heilbalsam bei:

    • Hot Spots
    • Bakterieller Folliculitis
    • atopischer Dermatitis
    • Eiterflechte
    • akrale Leckdermatitis
    • Allergische Dermatitis
    • Seborrhö
    • Haarausfall
    • Krätze

    Was kann der Skin Soother noch?

    Skin Soother ist aber mehr als nur ein Heilbalsam für Hauterkrankungen. Während die spezielle Formel mit rein organischen Inhaltsstoffen Wunden beruhigt und schneller verheilen lässt, können mit dem Hautbalsam auch Narben besser heilen und geglättet werden. Zudem kann der Hautbalsam weitere Infektionen verhindern.

    Infektionen rückgängig zu machen oder zu stoppen, bevor sie sich ausweiten, ist ein weiterer Pluspunkt des Skin Soothers und kann den einen oder anderen Besuch beim Tierarzt sparen.

    Ein gesunder und glücklicher Hund

    Wir alle wissen, wie wichtig es ist, einen gesunden und glücklichen Hund zu haben – auch für uns und für unsere Familie. Unsere Hunde verdienen nur das Beste und der Skin Soother ist ein Beitrag für eine gesunde Hundehaut und gehört in jeden Erste-Hilfe –Kasten für den Hund.

     

  • Gepflegt und gesund durch den Winter

    Bürsten und Fellpflege sind auch im Winter ein wichtiges Thema. Bürsten entfernt nicht nur abgestorbenes Fell und Unterwolle oder verhindert Verfilzungen, es entfernt auch abgestorbene Hautzellen, verbessert die Blutzirkulation und stimuliert die Haarfollikel natürliches Öl zu produzieren. Gesunde Haut und ein kraftvolles Fell schützen vor Kälte, Nässe und Schnee und hilft Hunden und Katzen gesund zu bleiben.

    Bernhardiner im Schnee

    Während des Fellwechsels

    Am besten bürstet man das Fell während des Fellwechsels einmal am Tag. Je nachdem wie stark der Wechsel ausfällt, hilft es auch das Fell zweimal am Tag zu kämmen. Durch das Bürsten hilft man dem Tier sein altes Haarkleid loszuwerden und sorgt für sein besseres Wohlbefinden. Zudem verhindert das Bürsten, dass sich das Fell überall in der Wohnung verteilt.

    Kleiner Tipp am Rande: Frisches und abwechslungsreiches Futter sorgen für gute Abwehrkräfte und ein gesundes Fell. Zusätzlich zum Futter kann Bierhefe und Rapsöl dem Futter beigegeben werden. Diese versorgen Haut und Haar mit wichtigen Nährstoffen und machen es widerstandsfähig.

    Kurzhaarige Rassen

    Bei kurzhaarigen Rassen wie Jack Russell, Kurzhaardackel, Viszla oder Whippets eignen sich Pflegehandschuhe mit weichen Noppen oder weiche Naturhaarbürsten. Harte Bürsten reizen bei diesen Rassen die Haut oder verletzten sie. Grundsätzlich müssen diese Rassen nicht täglich gebürstet werden – einmal die Woche reicht aus. Lieber den Fokus auf Qualität statt Quantität legen. Für Hunde, die kein Unterfell besitzen, ist ein Mantel im Herbst und Winter empfehlenswert. Der Mantel ist idealerweise gefüttert und wasserabweisend und schützt auch den wenig behaarten Unterbauch.

    Langhaarige Rassen

    Ganz klar – langhaarige Rassen wie Afghane, Bobtail, Shih Tzu oder Lhaso Apso benötigen mehr Pflege als unsere kurzhaarigen Fellnasen. Um Verfilzungen vorzubeugen und Eis, Salz oder enteisende Chemikalien zu entfernen, ist tägliche Pflege wichtig. Für die Pflege langhaariger Rassen eignen sich Kämme mit wenigen und weit auseinanderstehenden Zinken, Bürsten mit Metallstiften und Zupfbürsten. Sind Bürsten und Zinken zu eng, ist es schwierig durch das Fell zu gleiten - gegebenenfalls wird auch zu viel Unterwolle entfernt.

    Langes Fell schützt bei kalten Temperaturen und vor Nässe, deshalb das Fell im Winter nicht zu kurz schneiden. Ein gepflegtes und leicht getrimmtes Fell ist aber trotzdem ein Muss. Zu langes Fell nimmt unter Umständen zu viele Salzkristalle auf und neigt zur starken Eisbildung, was zu trockener Haut führen kann.

    Rauhaarige Rassen

    Rau- oder drahthaarige Hunde wie Terrier oder Schnauzer benötigen im Winter ein- bis zweimal wöchentlich eine Pflegerunde mit Kamm oder Bürste. Für diese Rassen eignen sich Pflegehandschuhe mit Gumminoppen oder Naturhaarbürsten, um Dreck und Staub zu entfernen und das natürliche Körperöl zu verteilen.

    Pfoten

    Die Pfoten sind natürlich den Elementen und chemischen Substanzen im Winter am stärksten ausgesetzt. Grundsätzlich sollten nach jedem Winterspaziergang die Pfoten mit warmem Wasser abgespült oder mit einem feuchten Tuch gesäubert werden, um Salz oder Eisklumpen zu entfernen. Für Hunde mit empfindlichen Pfoten oder bei Streusalz sind Hundeschuhe eine gute Lösung. Natürliche Pfotenpflegestifte wie der Paw Soother mit Sheabutter und Traubenkernöl schützen die Pfoten. Am besten wird die Pflege vor und nach dem Spaziergang aufgetragen.

    Bei Hunden mit viel oder langem Fell neigen insbesondere die Haare um die Pfoten herum zu Verfilzungen und im Winter zur Bildung von Eisklumpen. Spezielle Pfotenscheren halten das Fell um die Pfoten kurz und gepflegt.

    Kurze Krallen gehören das ganze Jahr zu einem gepflegten Hund. Im Winter allerdings sind kurze Nägel noch wichtiger. Denn zu lange Nägel führen dazu, dass die Pfoten sich beim Laufen spreizen und sich noch mehr Salz und Eis zwischen den Pfoten sammeln.

    Baden

    Während der kalten Jahreszeit sollte das Baderitual auf ein Minimum reduziert werden. Zu häufiges Waschen entfernt wichtige Körperöle und erhöht die Chance trockene und schuppige Haut zu entwickeln. Falls es doch notwendig ist, die Fellnase zu waschen, eignen sich Hundeshampoos für sensible Haut oder mit Aloe Vera. Hundeconditioner verschließt die geöffnete Schuppenschicht nach dem Shamponnieren wieder. So verliert das Fell keine Feuchtigkeit, wird vor Austrocknung geschützt und bleibt glänzend und geschmeidig.

    Je nach dem ob Salz oder Chemikalien auf Straße und Wege gestreut wurde, empfiehlt es sich danach wenigestens Beine und Bauch zu reinigen. Diese reizen nämlich nicht nur die Haut, sondern können durch Ablecken auch direkt in den Körper gelangen. Mit einem Mikrofaserhandtuch auf jeden Fall den feuchten Körper oder das nasse Fell abtrocknen.

    Liegeschwielen

    Liegeschwielen benötigen im Winter eine intensive Pflege. Trockene Luft zu Hause und kalte Luft draußen belasten die Haut intensiv und trocknen sie aus. Liegeschwielen lassen sich mit natürlichem Öl behandeln. Spezielles Liegeschwielenöl mit Olivenöl pflegen die Haut und verhindern das Austrocknen. Eine Massage mit dem Öl tut den betroffenen Stellen und dem Hund gut.

    Wir wünschen Euch und Euren Hunden eine gepflegte Winterzeit!

  • Blasenentzündung bei Hunden natürlich behandeln

    Blasenentzündung bei Hunden ist im Winter nichts Ungewöhnliches. Gerade bei Minusgraden können sich Hunde schnell verkühlen. Vor allem sitzend, zum Beispiel beim Warten vor dem Supermarkt, kann es innerhalb weniger Minuten zu einer Infektion kommen. Schlimmstenfalls drohen eine Bronchitis oder eine Lungenentzündung.

    Chow Chow muss dringend einen Stop am Baum machen

    Symptome:

    Falls Du schon einmal eine Blasenentzündung hattest, weißt Du wie unangenehm es sein kann. Leider zeigen Hunde nicht immer Symptome. Ungewöhnlich häufiges und schmerzvolles Urinieren oder Versuche zu Urinieren, auch in Haus und Wohnung, können ein Zeichen für eine Blasenentzündung sein. Weitere Symptome sind Fieber, Energielosigkeit, Blut im Urin oder Rückenschmerzen.

    Natürliche Behandlung:

    Neben einer Antibiotikabehandlung, die zu Nebenwirkungen führen kann, gibt es natürliche Wege gegen eine Blasenentzündung.

    • Wacholderbeerenextrakt ist bekannt dafür die Nierenfunktion zu erhöhen und wirken so entwässernd. Die ableitenden Harnwege werden vermehrt "durchgespült" und Keime ausgeschwemmt. Die Heilpflanze kann bei den ersten Anzeichen einer Blasenentzündung helfen.
    • Nicht nur in der Küche ist Petersilie ein beliebtes Kraut. Auch als Naturmittel gegen Blasenentzündungen wird sie gerne eingesetz. Ihre ätherischen Öle sind antiseptisch und harntreibend.
    • Uva Ursi oder echte Beerentraube ist ebenfalls sehr hilfreich. Der Inhaltsstoff Arbutin bekämpft Erreger und hemmt das Wachstum von Bakterien.
    • Cranberry erschwert den Bakterien sich an den Schleimhäuten der Blase und Harnwege festzusetzen und eignet sich sehr gut um eine neue Infektion vorzubeugen.

    Zum Tierarzt

    Eine Blasenentzündung ist bei Haustieren eine ernste Erkrankung. Ein Besuch beim Tierarzt ist bei den ersten Symptomen unabdingbar. Frage nach einer Behandlung mit Naturmitteln.

  • Tipps für Hunde mit Arthritis

    Hunde mit Arthritis Hunde mit Arthritis

    Tipp 1: Ist Dein Hund übergewichtig? Sorge dafür, dass er auf ein Normalgewicht abnimmt. Denn Übergewicht stellt durch die ständige Überlastung der Gelenke grundsätzlich erst einmal ein Risiko dar, an Arthritis zu erkranken. Hat er schon Arthritis sorgt jedes Gramm zu viel für noch mehr Schmerzen, da die Gelenke mehr beansprucht werden.

    Sattmacher gefällig? Mische unter das Essen einen frisch gekochten Kürbis. Dieser ist gesund, macht richtig satt und enthält kaum Kalorien.

    Tipp 2: Dein Hund benötigt bei Arthritis regelmäßig Bewegung. Bewegung kann vielfältige positive Effekte haben. So ist belegt, dass Sport die Bildung entzündungsfördernder Zytokine hemmen kann. Zudem bleibt die Muskulatur gesund und stark und die Gelenke beweglich und flexibel.

    Tipp 3: Darf Dein Hund auf die Couch oder ins Bett? Kleine Hunde mit Arthritis profitieren von einer Hundetreppe. Eine Hunderampe unterstützt große Hunde beim Einsteigen in das Auto.

    Tipp 4: Die klassische Massage hilft bei Muskelverspannungen und bewirkt eine Durchblutungsverbesserung innerer Organe. Außerdem vertieft es die Beziehung zu Deinem Hund und hilft Dir Unregelmäßigkeiten an Körper Deines Hundes festzustellen. Ein schönes Buch zum Thema „Hunde massieren“ findet Ihr hier: http://www.cadmos.de/hunde-richtig-massieren.html

    Tipp 5: Akupunktur ist nicht nur für Menschen gedacht. Akupunktur wirkt bei Deinem Hund schmerzlindernd und setzt entzündungshemmende Substanzen frei.

    Tipp 6: Wärme hilft bei leicht entzündeten Gelenken, regt den Stoffwechsel an und entspannt die Muskulatur. Nehmt zum Beispiel ein Kirschkernkissen und erhitzt es in der Mikrowelle. Aber Achtung, da Wärme bei Arthritis auch das Entzündungsgeschehen weiter verschlimmern kann, sprecht diese Behandlung vorher mit Eurem Tierarzt ab.

    Tipp 7: Kälte.

    Tipp 8: Besorge ihm ein orthopädisches Hundebett. Diese passen sich ideal den Konturen Deines Hundes an, unterstützen die Gelenke und entlasten den gesamten Körperbau.

  • Gefährliche Kombination - Hund, Auto & Hitze

    Tasso warnt vor heißen Autos! Tasso warnt vor heißen Autos!

    Tasso e.V. warnt auch dieses Jahr mit der Kampagne „Hunde gehören im Sommer nicht ins Auto“ vor gefährlichen Temperaturen in Autos. Nicht nur in der aktuellen Hitze mit 35 Grad Celsius, sondern schon bei 20 Grad Celsius Außentemperatur wird das Auto innerhalb kürzester Zeit mit 50 Grad Celsius im Inneren zur tödlichen Falle. Hier helfen auch keine geöffneten Fenster!

    Hast Du einen Hund in einem heißen Auto entdeckt? Wir geben Tipps, wie Du helfen kannst:

    • Ist der Besitzer noch in der Nähe. Weise ihn freundlich daraufhin, dass das Auto in wenigen Minuten sehr gefährlich für seinen Hund werden kann. Bei Tasso können Flyer bestellt werden, die auf dieses Problem aufmerksam machen. Ein paar dieser Flyer im Auto helfen diese Informationen zu verbreiten und andere Hundehalter für das Thema zu sensibilisieren.
    • Meistens ist der Besitzer nicht in der Nähe. Wende Dich an einen Supermarkt-Mitarbeiter, der durch den Lautsprecher eine Durchsage machen kann oder rufe direkt die Polizei. In einem solchen Fall zählen Minuten.

    Natürlich ist es auch im Sommer fast unmöglich auf Mobilität mit dem Hund zu verzichten. So stehen sicherlich der Tierarzt, der Besuch im Biergarten oder der Urlaub auf der sommerlichen Agenda.

    Grundsätzlich gilt: Muss der Hund auch nur für kurze Zeit im Auto bleiben, lasse ihn zu Hause.

    Ansonsten bereite die Fahrt mit folgenden Tipps vor:

    • Parke das Auto nicht in der Sonne. Am besten eignen sich natürlich Garage, Parkhaus oder Tiefgarage.
    • Hast Du eine Klimaanlage? Perfekt! Lasse die Klimaanlage schon einige Minuten im Voraus an, damit das Auto schön vorgekühlt ist.
    • Stelle Deinem Hund eine Kühlmatte im Auto zur Verfügung. Diese versorgt ihn  mit angenehmen Temperaturen, ohne ihn zu verkühlen.
    • Habe immer genügend Wasser dabei. Spezielle Trinkflaschen für Hunde eignen sich hierfür perfekt.

    Wie macht sich ein Herzinfarkt bemerkbar?

    Zeichen eines Herzinfarkts sind ein medizinischer Notfall. Bemerkst Du bei einem Hund Symptome, die auf einen Herzinfarkt hinweisen, musst Du schnell und ruhig reagieren. Ein Herzinfarkt macht sich durch schweres, schnelles Hecheln, Kollaps, hohes Fieber, schneller Herzschlag, Erbrechen, ängstlicher Gesichtsausdruck oder Starren bemerkbar.

    Was kann ich bei einem Herzinfarkt tun?

    Bitte jemanden den Tierarzt zu rufen. Versuche währenddessen die Köpertemperatur des Hundes mittels nasser und kühler Handtücher zu senken. Hunde reagieren oft auf diese Maßnahme, um dann noch einmal mit der Temperatur hoch zu gehen oder unter die normale Temperatur zu fallen. Sobald der Hund in Behandlung ist, setzt der Tierarzt die Kühlung fort. Weitere Maßnahmen sind eine intravenöse Verabreichung von Flüssigkeit oder die Behandlung und Vorbeugung von Hirnschäden.

    Hintergrundwissen: Sonne + hohe Luftfeuchtigkeit = Herzinfarkt

    Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit sind für unsere Hunde sehr gefährlich. Hohe Luftfeuchtigkeit verhindert bei Hunden ihre Körperwärme durch das Schwitzen zu senken. Ist es uns heiß, schwitzen wir und wenn der Schweiß trocknet, verlieren wir dadurch Körperwärme. Wie wir wissen, schwitzen Hunde nur über Ihre Pfoten und durch das Hecheln – zu wenig um bei starker Hitze genügend Körperwärme abzubauen. Durch das Hecheln strömt Luft durch den Nasenbereich, welche die Körperhitze aufnimmt. Die überflüssige Hitze wird der Hund durch das Ausatmen los. Hohe Luftfeuchtigkeit erschwert den Austausch.

    Abhängig von der Nasenform gibt es Hunde, die besser mit Hitze umgehen können, als andere Hunde. So können Brachycephale Rassen wie Boxer, Mops oder Bulldoggen aufgrund ihrer Nasenform schwerer für Abkühlung durch Hecheln sorgen und sind damit auch anfälliger für Herzinfarkte. Ebenso übergewichtige Hunde. Ihre Fettschicht wirkt wie eine Isolation, welche die Wärme im Körper hält und die Effizienz des Hechelns einschränkt.

    Das Alter kann auch eine Rolle spielen. So kann bei jüngeren Hunden die Regulierung der Körpertemperatur noch nicht vollends ausgebildet sein. Bei älteren Hunden kann das Organsystem unter Umständen nicht mehr 100 prozentig funktionieren, was sie ebenfalls für Hitze anfällig macht.

  • Wie finde ich den richtigen Hundefriseur?

    Beim Hundefriseur Beim Hundefriseur

    Falls bei Dir der Gedanke, Dein Hund in der Badewanne zu baden, Kopfzerbrechen verursacht. Oder Du Deinen Hund lieber in professionelle Hundepflege geben möchtest, ist es Zeit den richtigen Hundefriseur zu finden. Aber den richtigen Hundecoiffeur zu finden, kann manchmal so schwer sein, wie für sich den richtigen Friseur zu finden. Natürlich möchten wir einen gepflegten und gesunden Hund, aber wir möchten auch sicher gehen, dass er in professionellen Händen ist.

    Auf was muss ich achten, wenn ich zum ersten Mal einen Hundecoiffeur betrete? Achte auf Zertifikate, die eine Ausbildung oder Weiterbildungskurse belegen. Achtung: Der Beruf des Hundefriseurs ist allerdings kein klassischer Ausbildungsberuf, welcher zu einem staatlichen Abschluss führt. Zudem benötigt ein Hundefriseur auch keine Kurse, um sich Hundefriseur zu nennen. Neben Zertifikaten, die jeder stolzer Hundefriseur gerne im Laden platziert, achte auf Hygiene und Sauberkeit. Riecht es unangenehm oder liegen immer noch Hundehaare vom letzten Kunden am Boden? Tipp: Ziehe helle Schuhe oder Socken an. Falls Flöhe im Salon ihr Unwesen treiben, springen sie am Boden herum und springen auch auf Deine Füße. Achte darauf, dass der Hundesalon einen sauberen, frischen und professionellen Eindruck macht. Fühlst Du Doch wohl, Deinen Hund auch einmal alleine dort zu lassen, dann ist es wohl der richtige Hundefriseur.

    Ein Besuch beim Hundecoiffeur beinhaltet in der Regel Scheren, Schneiden, Trimmen und Baden. Ist ein Hundefriseur auch in der Lage feine Härchen im Ohr zu entfernen oder die Analdrüse auszudrücken? Es gibt Hundefriseure, die die Analdrüse ausdrücken. Allerdings solltest Du dem Friseur wirklich vertrauen und sicher gehen, dass er das Ausdrücken professionell durchführt. Bist Du Dir unsicher? Dann gehen lieber zu Deinem Tierarzt des Vertrauens. Ein gut ausgebildeter Friseur ist natürlich auch in der Lage, feine Ohrhärchen zu zupfen.

    Was mache ich mit einem aggressiven oder ängstlichen Hunden? Hast Du einen aggressiven oder ängstlichen Hund, dann informiere vorab den Hundefriseur. Am besten schon bei der Terminabsprache am Telefon. Es gibt einige Hundefriseure, die sich weigern aggressive Hunde zu behandeln. Ängstliche Hunde nehmen die Sorgen und Ängste ihrer Halter auf. Hast Du Angst Deinen Hund alleine beim Hundefriseur zu lassen, spürt er das und wird noch ängstlicher. Beruhige Dich und mache den Besuch beim Hundefriseur zu einem freudigen und spannenden Ereignis.

    Einige Hundefriseure möchten nicht, dass der Besitzer zuschaut. Warum? Hunde, die Hundepflege nicht gewohnt sind oder den Besuch beim Friseur nicht kennen, springen am liebsten wieder zu Frauchen oder Herrchen. Deshalb bitten einige Hundefriseure den Halter doch bitte Abstand zu nehmen oder während der Behandlung anderen Erledigungen nachzukommen. Letztendlich hängt es aber auch von der Erfahrung und der Geduld des Hundefriseurs ab.

    Was ist von Gesichtsbehandlungen wie Masken zu halten? Bei Masken oder Facials handelt es um reines Marketing und den Hundebesitzern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Erstens: Hunde mögen nichts auf Ihrem Gesicht. Sie versuchen es abzulecken oder runter zu reiben. Zweitens: Es ist unnötig.

    Wie erkenne ich, ob es meinem Hund beim Friseur gefällt? Es gibt immer Hunde, die sehr sensibel sind und sich nicht gerne bürsten und pflegen lassen. Ist Dein Hund aber an Hundepflege gewöhnt oder kennt seinen Hundecoiffeur gut, genießt er die Berührungen und die Pflegerituale. Kann es Deinem Hund nicht schnell genug in den Salon gehen, dann freut er sich. Für viele Hunde ist der Friseur auch ein soziales Event, bei dem er andere Hunde trifft. Falls Du Dir sorgen machst, wie es Deinem Hund gefällt, dann such Dir einen Laden, bei dem Du zuschauen und bleiben kannst.

    Was kann ein gut ausgebildeter Hundefriseur? Neben Scheren, Schneiden, Trimmen, Entfilzen, Entwollen, Waschen und Föhnen kann ein gut ausgebildeter Hundecoiffeur auch folgende Tätigkeiten: • Augenreinigung • Ohrreinigung • Ohrenpflege wie Auszupfen von Ohrhärchen • Krallenpflege • Krallenkürzung • Zahnreinigung • mechanische Zahnsteinentfernung bei leichtem Zahnstein • Gesundheitsscheck • Ernährungsberatung • Analdrüsenentleerung

    Darüber hinaus kennt sich ein guter Hundecoiffeur mit Hundeverhalten, Sicherheitsaspekten bei der Hundepflege, unterschiedlichen Hunderassen und ihre Bedürfnisse, Parasiten und Pflegeprodukten aus.

  • Pestizide und Haustiere

    Cairn Terrier Cairn Terrier

    Dieses Jahr kommt der Frühling zwar langsam in die Gänge, aber die ersten Gartenbesitzer zeigen sich schon bei der Gartenarbeit. Und auch wenn die Temperaturen noch zu wünschen übrig lassen, zeigen sich schon die ersten feinen Triebe und natürlich die ersten Insekten. Gerade in dieser Jahreszeit werden Dünger und Pestizide gerne im Garten eingesetzt.

    Bevor man sich als verantwortungsvoller Hundehalter für einen Dünger entscheidet, sollte man unbedingt das Etikett lesen. Pestizide und Insektizide mit Organophosphat, Cumarin oder Carbaminat sind extrem giftig und können tödlich sein. Produkte mit Knochenmehl gehören auch nicht in den Garten. Auch wenn es sich natürlich anhört, der Geruch kann die Hunde anlocken und mit den anderen Inhaltsstoffen vom Hund, auch unabsichtlich, aufgenommen werden.

    Denn in der Regel nehmen Hunde giftige Stoffe auf, indem sie ihre Pfoten oder das Fell säubern und lecken oder natürlich auf dem direkten Weg, wenn zum Beispiel die Düngerverpackung offen rumliegt.

    Sobald Dein Hund Symptome wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, starkes Speicheln oder Schwierigkeiten beim Laufen zeigt, unbedingt und umgehend den Tierarzt kontaktieren und ihm über die Möglichkeit der Aufnahme von Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel oder Dünger berichten und wenn vorhanden die Verpackung oder den Beipackzettel mit zum Tierarzt nehmen.

    Häufige Vergiftungen

    Cumarin-Vergiftung

    Cumarin als Bestandteil von Rattengift führt sehr häufig zu Vergiftungserscheinungen und erste Symptome wie Blutungen oder Atemnot erscheinen oft erst nach einigen Tagen. Gefährlich ist vor allem die direkte Aufnahme der Giftköder, weniger problematisch ist die Aufnahme von vergifteten Tieren.

    Organophosphat-Vergiftung

    Organophosphat kommt vor allem in Schädlingsbekämpfungsmitteln und Unkrautvertilgungsmittel vor. Erste Symptome wie Durchfall, Erbrechen oder Probleme mit dem Laufen können schon innerhalb einer Stunde auftreten.

    Metaldehyd-Vergiftung

    Vergiftungen durch Schneckengift sind ebenfalls recht häufig, da der süßliche Geschmack anziehend auf Katzen und Hunde wirkt. Die ersten Symptome wie Zittern, Lähmungen, Durchfall, Erbrechen oder Probleme mit dem Laufen zeigen sich ebenfalls recht schnell.

    Egal, um welche Vergiftung es sich handelt, die sofortige Kontaktaufnahme mit dem Tierarzt ist überlebensnotwendig.

    Während Pestizide, Insektizide oder Dünger die häufigsten Substanzen sind, mit denen Hunde oder Katzen in Kontakt kommen, gibt es auch noch eine weitere Reihe an gefährlichen Mitteln im Haushalt. So gehören Antifrostschutzmittel oder starke Reinigungsmittel gut aufgeräumt und außer Weitreiche der Vierbeiner.

    Übrigens: Die meisten Vergiftungen passieren nicht durch Giftköder oder böse Nachbarn, sondern durch die eigene Unaufmerksamkeit.

  • Mache Deinen Hund winterfest

    Ein kalter Winter kann auch einem Hund auf die Gesundheit schlagen. So sind auch Vierbeiner nicht vor Erkältungen gefeit oder vor Streusalz auf dem Boden, das zum einen die Pfoten angreifen kann und zum anderen durch Ablecken in den Körper aufgenommen wird. Aber mit ein paar Maßnahmen, kann jeder seinen Hund sicher und gesund durch den Winter bringen. Seinen Hund allerdings bei kalten Temperaturen nicht vor die Tür gehen zu lassen, ist nicht die Lösung. Hunde benötigen jederzeit genügend Auslauf, körperliche Anstrengung und Abwechslung.

    Französische Bulldogge mit warmen Pullover Französische Bulldogge mit warmen Pullover

    Zwar kann man seinen Hund mit einem trendigen Winter-Hundemantel gegen Nässe und Kälte schützen, aber Du kannst noch mehr tun, um ihn winterfest zu machen:

    1. Hunde können bei kalten Temperaturen ihren Geruchssinn verlieren. Deshalb achte darauf, dass Du Deinen Hund nicht aus dem Blickfeld verlierst. Unter Umständen kann er durch den beeinträchtigten Geruchssinn die Orientierung verlieren.
    2. Halte Deinen Hund davon ab, Schnee zu fressen. Gerade in der Stadt oder am Straßenrand kann dieser durch Streusalz und Verunreinigungen zu Durchfall führen.
    3. Nach dem Spazierengehen auf mit Salz gestreuten Böden unbedingt die Pfoten mit lauwarmen Wasser abwaschen, bevor der Hund das Salz ablecken kann. Wer im Voraus vorsorgen möchte, kann dem Hund wasserdichte Hundeschuhe – zum Beispiel Pawz – überziehen.
    4. Sehr kalte Temperaturen können auch bei Hunden zu Erfrierungen führen. Überprüfe nach einem klirrenden Spaziergang seine Ohren, Nasen und Pfoten. Haben sich Eisklumpen im Fell, meistens an Pfoten und Beinen, gebildet, lässt Du diese in einem warmen Fußbad auftauen. Danach mit einem Hundehandtuch das Fell gut abtrocknen.
    5. Sorge dafür, dass Dein Hund trotz Kälte genügend Auslauf erhält. Selbst wenn der Hund sich aufgrund der Kälte weigert, schadet ein kurzer Spaziergang nicht. Lieber kürzer, dafür aber öfters. Ein kuscheliger Pullover oder ein Mantel hilft gegen die anfängliche Kälte.

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