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Aus dem Hundealltag

Aus dem Hundealltag eines Malteser-Bologneser, Bolonka-Zwetnas und eines Mopses.
  • Social Media für Deinen Hund

    Du hast einen anbetungswürdigen Hund und Du schaust Dich gerne im Internet nach weiteren süßen Hunden um? Warum Deine Hobbies nicht verbinden und ihn zu einem berühmten Instadog machen?

    Der amerikanische Anbieter Barkbox hat im Rahmen einer Studie über 1000 amerikanische Hundebesitzer über deren Social Media Verhalten interviewt und herausgefunden, dass

    • Hundebesitzer im Durchschnitt 6-mal pro Woche ein Foto posten oder über ihren Hund in sozialen Medien sprechen
    • Hundebesitzer sich 3-mal die Woche Hundevideos oder –fotos anschauen
    • 11% der Hundebesitzer einen Social Media Account für ihren Hund besitzen

    Außerdem gab es noch weitere interessante Fakten zu erfahren:

    • 20% der Fotos, die Hundebesitzer auf ihrem Handy haben, sind von ihrem Hund – mehr als Fotos vom Urlaub, Essen und Selfies
    • 42% der Hundebesitzer haben ihren Hund als Startfoto auf dem Handy oder Desktop
    • 17% der Hundebesitzer haben mit ihrem Hund schon einmal über eine Webcam geskyped, wenn sie unterwegs waren

    Instadog - Mein Hund auf Instagram

    Die Zahlen sprechen für sich und bestätigen, warum Hunde auf Instagram & Co so beliebt sind. Um Deinen Hund auf Instagram groß rausbringen zu können, haben wir  6 Tipps zusammengetragen, die Dir helfen, Deinen Hund berühmt zu machen.

    1. Bringe Dich in die Instadog Gemeinschaft ein

    Ein ganz wichtiger Schritt, um Deine Fangemeinde auf Instagram zu vergrößern, ist Dein regelmäßiges Engagement auf anderen Instagram Hundeseiten. Suche nach Rassen, die Dir gefallen wie #chihuahua, #bulldogge.

    Bringe Dich durch Kommentare und Likes auf anderen Instagramaccounts ein und mache Dir neue Freunde.

    1. Seid ihr selbst

    Der schwierigere Teil kommt noch. Um Deinem Hund eine gewisse Berühmtheit zu verschaffen, heißt es kontinuierlichen, kreativen und aufmerksamkeitsstarken Inhalt zu produzieren. Wichtig dabei: Sei Du selbst! Indem Du und Dein Hund Ihr selbst seid, hebt Ihr Euch von anderen Instagramhunden ab. Stelle heraus, was Deinen Hund einzigartig und besonders macht. Was für andere Instagramhunde funktioniert, heißt nicht, dass Ihr das eins zu eins auf Euren Account übertragen könnt.

    Followers reagieren auf Fotos und Videos, die authentisch sind. Falls Du glaubst, dass Du Dich zu sehr anstrengst um Deinen Hund berühmt zu machen, liegst Du wahrscheinlich gar nicht so falsch. Versuche es nicht zu erzwingen. Eine gewissen Basis an Followern aufzubauen benötigt seine Zeit.

    1. Interagiere mit Deinen Followern

    Wie wichtig es ist mit seinen Fans zu interagieren, kann nicht genug betont werden. Veranstalte Wettbewerbe, hashtag Kampagnen und kommentiere die Fotos Deiner Follower. Wettbewerbe oder Verlosungen bringen nicht nur direkt neue Follower, sondern andere Follower taggen Dich, so dass zusätzlicher Traffic auf Deiner Seite entsteht.

    Eine weitere Möglichkeit ist es Partnerschaften mit anderen Instadogs zu führen und gemeinsame Aktivitäten zu planen.

    1. Weitere Plattformen finden

    Facebook, Instagram, Yotube, Twitter und Snapchat sind Möglichkeiten um verschiedene Nutzer zu gewinnen. Außerdem bringen Dich die unterschiedlichen Inhaltsformate dazu, immer frischen Content zu produzieren.

    Pass auf, dass Du Dich dabei nicht verzettelst. Fokussiere Dich dabei auf zwei Kanäle. Instagram und Snapchat sind zum Beispiel eine tolle Verbindung.

    1. Offline Marke aufbauen

    Online präsent zu sein ist die eine Möglichkeit, um Deinen Hund zur Berühmtheit zu verschaffen. Allerdings gibt es auch andere Wege, die Du idealerweise mit Deiner Online-Präsenz verknüpfst. Hundemagazine oder Präsenzzeigen auf Hundeevents hilft Dir dabei, Deinen Hund berühmt zu machen.

    1. Habt gemeinsam Spaß

    Wahre Hundeliebe resultiert in Followern und Fans. Habe zusammen mit Deinem Hund Spaß und agiere in seinem Sinne. Denn Dein Hund gehört zur Familie und ist keine Wertanlage.

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  • Hilfe, mein Hund jagt und wildert!

    Beim Spaziergang sieht der Hund plötzlich einen Hasen aufspringen und rennt sofort hinterher. Rufen, Schreien und Locken helfen dann nicht mehr. Frustrierte Herrchen und Frauchen reagieren darauf oftmals damit, Ihren Vierbeiner nur noch an der Leine zu führen. Doch dies ist auch nicht unbedingt die richtige Maßnahme dagegen, dass der Hund jagt. Um zu verhindern, dass Ihr vierbeiniger Liebling immer wieder unkontrolliert davon läuft, müssen Sie einen langen und mitunter steinigen Weg gehen. Dieser ist jedoch notwendig, wenn Sie entspannt Gassigehen und vor allem vorbeugen möchten, dass Ihr Hund wildert.

    Labrador Retriever auf Jagd

    Warum jagen Hunde überhaupt?

    Das Jagen liegt den Hunden nicht nur sprichwörtlich im Blut. Die Natur hat dieses Verhalten vorgesehen, damit der Körper der Tiere Glückshormone ausschütten kann. Es ist also nicht allein daraus begründet, dass sie Hunger haben, sondern weil es sie schlichtweg glücklich macht. Das naturgegebene, selbstbelohnende Jagdverhalten wird bei den Hunden durch einen sich schnell bewegenden Gegenstand ausgelöst. Daher kann es sich beim Jagdobjekt sowohl um ein Wildtier, die Katze des Nachbarn oder ein Pferd als auch um ein fahrendes Auto oder ein Fahrrad handeln. Bei bestimmten Jagdhunden wie beispielsweise Beagle, Basset und Schweißhund wird das Jagen bereits durch eine frische Spur ausgelöst. Befinden sich Hunde in einer Gruppe, kann das Jagdverhalten auch durch ein einzelnes Mitglied ausgelöst werden. Darüber hinaus können auch positive Erinnerungen dafür verantwortlich sein, dass Ihr Hund jagt. Hat es ihm zum Beispiel schon einmal große Freude gemacht, einen Vogel aufzuscheuchen, wird er dies wieder tun, sobald er einen sieht. Bedenklich wird die Sache, wenn Ihre Fellnase ein Tier gewildert hat und dieses Erfolgserlebnis bei ihm die Hatz auslöst.

    Gibt es Hunde ohne Jagdtrieb?

    Nicht alle Rassen besitzen das gleiche Vergnügen am Jagen. Dazu zählen besonders die sogenannten Begleit- und Gesellschaftshunde.

    Beispiele:

    • Deutsche Spitze
    • Kromfohrländer
    • Retriever aus der Showlinie
    • Australian Shepherd
    • Border Collie
    • Collie

    Ein wichtiger Grund dafür, ob ein Hund jagt, ist der Zweck seiner Zucht. Deshalb ist dieses Verhalten auch bei den Jagdhunden sehr stark ausgeprägt, weil dies ursprünglich von den Züchtern gewünscht gewesen ist. Zwar werden viele dieser Rassen heutzutage nicht mehr für die Jagd gebraucht, sondern sind reine Familienhunde, jedoch ist ihr Jagdtrieb immer noch in ihren Genen vorhanden.

    Beispiele:

    • Foxterrier
    • Magyar Vizsla
    • Retriever (vor allem aus der Arbeitslinie)
    • Setter
    • Weimaraner

    Die unterschiedlichen Rassen wurden darüber hinaus durch gezielte Zucht für verschiedene Aufgaben bei der Jagd spezialisiert (z.B. Aufspüren, Fixieren, Anpirschen, Hetzen, Packen, Töten Apportieren). Aus diesem Grund kann sich das Jagdverhalten bei Hunden durchaus unterscheiden. Während ein Retriever die „erlegte Beute“ unbedingt bringen möchte, zeigt ein Magyar Vizsla als Vorstehhund an, dass sich in der Nähe ein Tier befindet und spürt dieses auf. Ist es aufgescheucht, ist die Pflicht für ihn normalerweise erledigt.

    Tipps, wie Sie Ihrem Hund den Jagdtrieb abgewöhnen

    Grundsätzlich ist es ein harter Weg, einem Tier sein natürliches Verhalten abzugewöhnen, der mehrere Monate oder sogar Jahre dauern kann. Bei einigen Hunden (z.B. Beagle) ist dies sogar unmöglich. Eine gute Erziehung ist möglich, aber Herrchen und Frauchen werden in den wenigsten Fällen früher als Ihr Vierbeiner eine interessante Spur entdecken und daher nicht jedes Mal rechtzeitig eingreifen können.  Wenn Sie es bei Ihrem Hund versuchen möchten, können folgende Empfehlungen helfen.

      • Führen Sie sich vor Augen, dass Sie einem jagenden oder wildernden Hund dieses Verhalten nicht abgewöhnen, sondern dieses nur kontrollieren können.
      • Es gibt kein Patentrezept. Sie müssen selbst austesten, was bei Ihrem Vierbeiner funktioniert.
      • Durchhaltevermögen und konsequentes Verhalten sind extrem wichtig.
      • Bereits im Welpenalter sollte der Jagdtrieb in die richtige Richtung gelenkt werden. Sobald ein junger Hund Schmetterlingen, Vögeln und anderen Tiere hinterherjagt, sollte dies unterbunden werden.
      • Lenken Sie den Jagdinstinkt Ihres Welpen von den Tieren hin zu seinem Hundespielzeug.
      • Versuchen Sie, so oft wie möglich zu verhindern, dass Ihr Hund jagt oder wildert. Denn je häufiger er dies tut und diesen Glücksmoment erlebt, desto schwieriger wird es, sein Verhalten zu kontrollieren.
      • Ein junger Hund sucht die Nähe zu seinem Menschen und ist aufmerksam. Diese Bindung sollten Sie von Anfang an unterstützen, damit Sie seine Aufmerksamkeit nicht verlieren. Bestätigen Sie den Kontakt, den Ihr vierbeiniger Begleiter sucht, immer durch einen Blick, eine Geste oder ein Wort.
      • Beugen Sie vor, dass Ihr Hund jagt, indem Sie interessant für ihn sind und dem „Jagdmodus“ zuvorkommen.
      • Schaffen Sie beim Gassigehen Spielregeln, die Ihrem Hund das Jagen zu Ihren Bedingungen ermöglichen (z.B. durch gemeinsame Spurts, Fangen spielen oder auf Baumstämmen Balancieren).
      • Trainieren Sie mit Ihrem Hund an einer Schleppleine, um ihn zu Beginn der Erziehung besser unter Kontrolle zu haben. Zudem lernt er dadurch, den Kontakt zu Ihnen zu halten. Ist sein Gehorsam größer, können Sie ohne dieses Hilfsmittel trainieren.
  • Giftköder – was können Hundebesitzer tun?

    Es ist für jeden Hundebesitzer ein Horrorszenario, wenn der vierbeinige Liebling durch Giftköder vergiftet oder verletzt worden ist. Dass dies ein sehr emotionales Thema ist, das leider in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen hat, merkt man auch am häufigen Giftköder-Alarm in den sozialen Medien. Auf verschiedenen Plattformen sind längst Gruppen gegründet worden, in denen sich über potentielle Gefahrenstellen ausgetauscht wird. Auch Apps sind inzwischen entwickelt worden, welche die Hundebesitzer vor Giftködern warnen. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass ein Hund vergiftet wird. Was sollten Sie außerdem wissen, damit Sie Ihren vierbeinigen Freund schützen können?

    Giftköder schnell erkennen
    1. Was sind Giftköder?

    Dabei handelt es sich um Leckereien wie beispielsweise Wurst oder Fleisch, die mit Gift oder scharfkantigen Gegenständen bestückt sind. Des Weiteren gab es auch schon Funde von Hundespielzeug, das entsprechend präpariert worden ist, um den Tieren absichtlich zu schaden.

    Weitere Beispiele:

    -          Feuchtfutter

    -          Hackfleisch

    -          Schnitzel

    -          Leberwurst

    Die Giftköder werden bevorzugt an Wegen ausgelegt, auf denen viele Hunde unterwegs sind (z.B. Parks, Hundefreilaufzonen, beliebte Wiesen- und Waldwege). Damit sie nicht sofort entdeckt werden, befinden sie sich meistens im hohen Gras, im Gebüsch und unter Hecken.

    Darüber hinaus gibt es auch Giftköder, die nicht aus bloßer Willkür ausgelegt werden. Dabei handelt es sich um Mäusegift, das von Bauern verwendet wird, nicht um Hunde zu vergiften, sondern um Schäden auf ihren Feldern durch Mäuse zu verhindern. Diese müssen ordnungsgemäß mit sogenannten Legeflinten direkt in die Nester oder in verschlossene Köderstationen gelegt werden. Einige Bauern warnen mittels Schildern vor der Gefahr durch diese Giftköder, jedoch ist dies nicht immer der Fall. Zudem können sich Hunde nicht nur durch den Köder selbst vergiften, sondern ebenfalls, wenn sie eine vergiftete Maus fressen.

    Giftköder im Überblick:

    Giftköder

     

    Eigenschaften

     

    Symptome

     

    Zinkphosphid
    • Giftlinsen, Giftweizen
    • Wird von Bauern als Mäusegift ausgelegt
    • Sofortige Wirkung nach oraler Aufnahme Apathie
    • Ataxie
    • Unruhe
    • Erregung
    • Heulen
    • Krämpfe
    • Erbrechen
    • Kreislaufschwäche
    • Bläulich verfärbte Haut und Schleimhäute
    Insektizide
    • Schneckenkorn, Lindan
    • Wirkung nach ca. 30-60 Minuten
    • Unruhe
    • Schnelle Atmung
    • Vermehrter Speichelfluss
    • Erbrechen
    • Durchfall
    • Im Erbrochenen farbiges Giftgranulat und Blut
    • Zittern
    • Fieber
    • Koordinationsschwierigkeiten
    Herbizide
    • Deiquat, Paraquat

     

    • Erbrechen
    • Schmerzen im Magenbereich
    • Durchfall
    • Verätzungen im Mund-Rachenbereich
    • Beeinträchtigung der Herzfunktion
    Rodentizide
    • Rattengift, Cumarin
    • In verschiedenen Farben und Formen möglich
    • Meist zeitverzögernde Wirkung innerhalb von 48 Stunden
    • Wirkung auch schon nach 3 bis 4 Stunden möglich
    • Unruhe
    • Erbrechen
    • Schaum und/ oder Blut im Erbrochenen, evtl. auch Giftkörner
    • Bläulich verfärbte Zunge
    • Blasses Zahnfleisch
    • Durchfall
    • Blut im Urin
    • Blut im Stuhlgang
    • Atembeschwerden
    • Krämpfe
    • Muskelzittern
    • Absinkende Temperatur
    • Apathie
    • Bewusstlosigkeit

     

    Frostschutzmittel
    • Glysantin, Ethylenglycol
    • Erste Symptome nach ca. 30 Minuten
    • Gereizte Schleimhäute
    • Erbrechen
    • Zustand ähnlich einem Alkoholrausch
    • Koordinationsstörungen (Ataxie)
    • Schläfrigkeit
    • Bewusstlosigkeit
    • Koma
    scharfkantige Gegenstände
    • Rasierklingen, Scherben, etc.
    • Verletzungen an der Zunge und Mundhöhle, sowie in der Speise-/Luftröhre und im Magen-Darm-Trakt

     

    1. Maßnahmen gegen Giftköder

    Vorausschauendes Gassigehen Da sie normalerweise versteckt sind, werden Sie leider die meisten Giftköder nicht selbst entdecken. Daher müssen Sie immer aufmerksam sein, was Ihr Hund gerade tut. Auch wenn er ganz normal im Gras schnüffelt und scheinbar nichts Gefährliches macht, sollten Sie ihn genau beobachten. Sobald er etwas aufnimmt, sollten Sie dies durch ein entsprechendes Kommando oder beherztes Eingreifen verhindern. Können Sie dies nicht unterbinden, können Sie Ihrer Fellnase einen Maulkorb gegen Giftköder anlegen. Auch wenn Sie nicht im Park unterwegs sind, sondern in der freien Natur, ist es wichtig, dass Sie aufmerksam sind. Gefahr droht – wie oben bereits erörtert – auch durch Mäusegift, das Bauern auf ihren Feldern auslegen. Daher sollte Ihr Hund im Sommer nicht auf den Feldern stöbern gehen und herumbuddeln. Aus Rücksichtnahme sollte dies grundsätzlich unterbunden werden, wenn die Felder bestellt und noch nicht abgeerntet sind.

    Körpersprache des Hundes beobachten Grundsätzlich gilt: Läuft Ihr vierbeiniger Freund entspannt mit erhobenem Kopf und zeigt seine Rute gerade und ausbalanciert nach hinten, ist alles in Ordnung. Sobald er jedoch den Kopf senkt und aufgeregt umherschnüffelt, ist Vorsicht geboten. Folgt er schließlich einer Spur, sollten Sie bereit sein, um rechtzeitig eingreifen zu können.

    Trainieren Eine entscheidende vorbeugende Maßnahme ist auch der Hundegehorsam. Wichtigen Kommandos wie „Hier“ und „Aus“ sollte Ihre Fellnase sofort Folge leisten können. Ist dies (noch) nicht der Fall, sollten Sie mit ihm trainieren. Dabei kann zum Beispiel eine Schleppleine  helfen, die Ihrem Hund einen gewissen Freilauf und Ihnen einen Zugriff im Notfall ermöglicht. Möchten Sie einen als Schutz einen Maulkorb gegen Giftköder verwenden, sollten Sie mit Ihrem Hund das Anlegen trainieren. Nicht jedes Tier lässt dies einfach so über sich ergehen und viele versuchen den Maulkorb wieder abzustreifen. Ein entsprechendes Training zuhause hilft dabei, dass Ihre Fellnase diesen gerne trägt und nicht als störend empfindet. Wichtig für Sie zu wissen: Der Maulkorb sollte weit genug sein, damit der Hund noch hecheln und trinken kann.

    1. Was sollten Sie bei Vergiftungserscheinungen tun?

    Nicht jeder Giftköder macht sich sofort bemerkbar, nachdem das Tier ihn gefressen hat. Bei manchen dauert es einige Zeit, bis die ersten Symptome auftreten und Sie erkennen können, dass Ihr Hund vergiftet worden ist. Haben Sie mitbekommen, dass Ihr vierbeiniger Liebling etwas aufgenommen hat, sollten Sie zur Sicherheit zum Tierarzt gehen. Wichtig ist auch, dass Sie etwas von dem Giftköder mitnehmen, falls der Hund nicht alles gegessen hat oder noch weitere ausliegen. Dadurch kann der Tierarzt das Gift analysieren und eine passende Behandlung durchführen. Manche Gifte erfordern ein Gegengift, andere wie beispielsweise Schneckenkorn machen eine rasche Entgiftung notwendig. Hat Ihr Hund scharfe Gegenstände verschluckt, hilft nur eine Operation. Manchmal kommt es auch vor, dass Hunde Giftköder unbemerkt fressen. Daher sollten Hundebesitzer Ihre Tiere immer gut beobachten und auf Veränderungen in Ihrem Verhalten achten. Leider gibt es bei Giftködern keine Erste-Hilfemaßnahmen und Hausmittel wie Kohle oder Sauerkraut können medizinische Maßnahmen erschweren. Bringen Sie stattdessen Ihren Hund sicher in die Tierklinik und kümmern Sie sich während der Fahrt um ihn. Dadurch können Sie verhindern, dass er beispielsweise beim Erbrechen erstickt.

    1. Vorgehensweise bei Giftköderfund

    Wenn Sie einen Giftköder finden, sollten Sie natürlich zunächst Ihren Hund davon fernhalten. Anschließend fotografieren Sie den Fundort und verwahren den Köder in einem Plastikbeutel, in einer Box oder einem anderen geeigneten Gegenstand. Danach gehen Sie mit Ihrem Fund zur Polizei und erstatten Anzeige gegen Unbekannt. Da Giftköder auch für andere Lebewesen wie Wildtiere sowie für Kinder gefährlich sein können, muss die Polizei darauf reagieren.

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  • Hundesitter - die richtige Lösung für berufstätige Herrchen und Frauchen

    Bei den meisten Berufen und Arbeitsstätten ist es nicht möglich oder nicht erlaubt, seinen Hund mitzunehmen. Daher müssen zahlreiche Hundebesitzer eine Lösung finden, damit Ihr vierbeiniger Liebling während des Arbeitstages versorgt ist. In Familien können die Aufgaben wunderbar verteilt werden und auch ein großzügiges Haus mit Garten stellt eine Option dar, damit der Hund tagsüber genug Auslauf und Beschäftigung hat. Allerdings sind solche Lösungsmöglichkeiten nicht für alle Hundebesitzer gegeben. Dazu bedürfen Hunde, die gesundheitliche Probleme oder Schwierigkeiten mit dem Alleinsein haben, einer besonderen Betreuung. In diesen und weiteren Fällen kümmert sich in Ihrer Abwesenheit ein sogenannter Hundesitter um Ihren vierbeinigen Liebling.

     

    Was ist ein Hundesitter?

    Er bietet eine entgeltliche Hundebetreuung an und übernimmt neben dem Gassi gehen auch das Füttern, Spielen und weitere Aufgaben (z.B. Medikamente verabreichen, Fell bürsten, etc.). Der zeitliche Rahmen sowie der Umfang der Betreuungsaufgaben kann dabei normalerweise individuell geregelt werden. Grundsätzlich gibt es bei dieser Art der Hundebetreuung zwei Möglichkeiten. 1. Der Hundesitter betreut nur jeweils ein Tier. 2. Er kümmert sich um mehrere Hunde gleichzeitig in einer Gruppe.

    Gründe für die Beauftragung eines Hundesitters

      • Der Hundebesitzer kümmert sich alleine um den Hund und benötigt Unterstützung, wenn er auf Arbeit oder im Urlaub ist oder Verpflichtungen hat, die er mit dem Hund nicht erfüllen kann.
      • Der Hund ist unter der Woche jeden Tag mehr als fünf Stunden alleine.
      • Eine Unterstützung durch Freunde, Familienmitglieder oder Nachbarn ist nicht möglich.
      • Der Vierbeiner kann oder darf nicht den ganzen Tag im Garten sein.
      • Aufgrund einer längeren, schweren Erkrankung kann sich der Hundebesitzer nicht um sein Tier kümmern.

    Geht es nur um die tägliche Gassirunde am Mittag oder Nachmittag, können Sie außerdem einen sogenannten Dogwalker beauftragen. Dieser übernimmt für Sie den Spaziergang und lastet dabei Ihre Fellnase körperlich und geistig aus. Empfehlenswerte Dogwalker gehen mindestens eine Stunde mit dem Hund Gassi und führen dabei Gehorsamsübungen und kleine Spiele durch. Auf diese Weise ist Ihr vierbeiniger Liebling rundum zufrieden, wenn Sie nach Feierabend nach Hause kommen.

    Was müssen Sie beachten, um die richtige Hundebetreuung zu finden?

        • Umgang und Verantwortung Grundsätzlich muss ein geeigneter Hundesitter wissen, wie er mit dem Vierbeiner umzugehen hat, und zudem ein großes Verantwortungsgefühl besitzen. Dies sind wichtige Voraussetzungen dafür, dass er auf die Bedürfnisse des zu betreuenden Hundes richtig eingeht.
        • Hundeführerschein und Sachkundenachweis Um den passenden Hundesitter für Ihren Vierbeiner zu finden, kann es helfen, wenn dieser über einen Hundeführerschein verfügt. Auf diese Weise können Sie auch beruhigt zur Arbeit gehen, selbst wenn Ihr Vierbeiner aufgrund seines Charakters oder gesundheitlichen Zustands anspruchsvoll betreut werden muss. Ein Sachkundenachweis für Hundehalter sollte vorhanden sein, wenn es sich bei Ihrem Tier um einen sogenannten 20/40-Hund handelt.
        • Zuerst das Kennenlernen Da Sie Ihren Vierbeiner in guten Händen wissen möchten, ist ein erstes Kennenlernen ein Muss. Dabei können nicht nur Sie selbst testen, ob Ihnen der Hundesitter sympathisch ist. Sie können überdies feststellen, ob auch Ihr Hund mit der Wahl zufrieden wäre. Ein Treffen bietet zudem die Gelegenheit, dass Sie einen ersten Eindruck darüber erhalten, wie der Hundesitter mit Ihrer Fellnase umgeht.
        • Mund-zu-Mund-Werbung Referenzen und Empfehlungen von Freunden und anderen Hundebesitzern sind ebenfalls wichtige Entscheidungshilfen.

    Wie viel kostet ein Hundesitter?

    Pauschal lassen sich die Kosten nicht beziffern, weil diese vom Hundesitter selbst, von der Dauer der Hundebetreuung und dem Leistungsumfang abhängen. Auch die Region, in der ein Hundesitter beauftragt wird, sowie die Ansprüche des Hundes können unterschiedlich hohe Kosten verursachen. Grundsätzlich lässt sich allerdings festhalten, dass eine professionelle Hundebetreuung zwischen 5 und 20 Euro pro Stunde kostet. Einen vorgegebenen Bezahlungssatz gibt es allerdings nicht. Alternativ zu einer Hundepension können Sie Ihren Viereiner auch in die Obhut eines Hundesitters geben, wenn Sie auf Dienstreise sind, in den Urlaub fahren oder aus anderen Gründen über Nacht nicht zuhause sind. Für diesen Fall entstehen höhere Kosten, die bei den meisten Hundesittern durch eine Pauschale geregelt sind. Einen Pauschalbetrag können Sie in vielen Fällen ebenfalls vereinbaren, wenn Sie die Hundebetreuung längerfristig beauftragen möchten.

  • Therapiehunde für Kinder - wie der tierische Freund helfen kann

    Der positive Einfluss von Tieren auf das Gemüt und die Gesundheit sind wissenschaftlich erwiesen. Bereits Sigmund Freud soll seine Chow Chow Hündin in seine Sitzungen mitgenommen haben, weil er eine beruhigende Wirkung des Tieres auf seine Patienten feststellen konnte. Daher gibt es immer mehr Therapiehunde, die professionell Gutes für die Menschen tun. In England und den USA wird bereits eine Vielzahl an Tieren zu pädagogischen und therapeutischen Zwecken eingesetzt. Doch auch in Deutschland sind gerade in der Kindertherapie viele Hunde im Einsatz.

    Therapiehunde machen Kinder glücklich

    Einsatzgebiete für einen Therapiehund

    Die positive Wirkung von Hunden wird in vielen Bereichen des menschlichen Lebens genutzt. Die Einsatzgebiete für Therapietiere reichen von Kindergärten und Schulen über Seniorenzentren bis hin zu Hospizen. Inzwischen wird auch die Diskussion über Hunde in Krankenhäusern immer lauter. Ausgelöst wurde dies 2015 durch die Nachricht über eine Hündin, die in Tel Aviv in einem Krankenhaus aufgenommen wurde, weil sie ihrem Besitzer nicht von der Seite weichen wollte. Hunde, die in der tiergestützten Therapie eingesetzt werden, dürfen inzwischen in den meisten Krankenhäusern Menschen besuchen. Für private Tiere ist dies in Deutschland aufgrund der Hygienevorschriften noch nicht möglich.

    Gründe für die positive Wirkung von Hunden

      • Sie verhalten sich allen Menschen gegenüber gleich. Ihre Zuneigung ist bedingungslos.
      • In ihrem Verhalten unterscheiden sie nicht zwischen Jung und Alt oder Gesund und Krank. Stattdessen sind sie allen gegenüber offen und freundlich.
      • Hunde sind Motivatoren, weil sie zu körperlicher und geistiger Aktivität ermuntern.
      • Der Umgang mit einem Tier fördert das Selbstbewusstsein und erleichtert den Kontakt zu fremden Menschen.
      • Durch den Kontakt mit einem Hund wird ein Beziehungshormon (Oxytocin oder „Kuschelhormon“) ausgeschüttet, das auch für die Bindung zwischen Mutter und Kind verantwortlich ist. Des Weiteren wird vermehrt das Glückshormon Serotonin produziert, das einen positiven Einfluss auf die menschliche Psyche besitzt.
      • Die bloße Anwesenheit eines Hundes kann bewirken, dass der Körper deutlich weniger Cortisol (Stresshormon) ausschüttet. Dadurch wird der Blutdruck gesenkt und der Mensch kann sich besser entspannen.

    Was leisten Hunde in der Kindertherapie?

    Viele Therapiehunde werden in Kindergärten eingesetzt, um Kindern zu helfen, leichter Beziehungen zu knüpfen. Einen wichtigen Beitrag leisten die Tiere außerdem bei der Entwicklung von Motorik und sozialem Verhalten. Auch beim Sprechen lernen kann der Hund helfen, indem ein Kind mit Sprachschwierigkeiten gezwungen ist, deutlich zu reden, damit er Kommandos befolgen kann. Führt das Tier korrekt aus, was das Kind von ihm möchte, wird es mit Stolz erfüllt. Auf diese Weise strengt es sich gerne an und gibt sich automatisch mehr Mühe beim Sprechen. Beim gemeinsamen Gassigehen lernen die Kinder auf spielerische Weise, Verantwortung zu übernehmen. Zudem wird ihr Selbstbewusstsein gestärkt. Darüber hinaus kann ein Therapiehund auch Kindern helfen, die unter psychischen und physischen Erkrankungen leiden oder die von Behinderungen betroffen sind. Sitzt ein Kind im Rollstuhl, hilft ihm ein Therapiebegleithund den Alltag zu meistern. Er bringt Gegenstände, hebt heruntergefallene Sachen auf und hilft beim Ausziehen. Bei Essstörungen können die Tiere als Wegbereiter für die eigentliche Therapie dienen, weil sie dafür sorgen, dass die Kinder Vertrauen fassen und sich öffnen. Die körperliche Nähe und das Streicheln des Hundes tragen außerdem dazu bei, dass die kleinen Pateinten ihr Körpergefühl wieder entdecken. Einen wichtigen Beitrag leistet ein Therapiehund bei Kindern, die an Diabetes Typ 1 erkrankt sind. Er erkennt, dass der Blutzuckerspiegel sinkt, und warnt rechtzeitig, bevor eine lebensbedrohliche Bewusstlosigkeit eintreten kann. Dies ermöglicht den Kindern auf weitgehend normale Weise am Leben teilzunehmen.

    Wo Therapiehunde außerdem helfen:

      • ADHS
      • Angstzustände
      • Depression
      • Traumata
      • Bindungsstörungen
      • Palliativmedizin

    Welche Hunde sind für die Therapie geeignet?

    In den meisten Fällen werden Therapiehunde bereits als Welpe für ihre besondere Aufgabe ausgewählt. Die Ausbildung beginnt dann ebenfalls bereits in jungen Jahren, damit der Hund quasi in seinen Job hineinwachsen kann. Doch auch erwachsene Hunde können noch als Therapiehunde ausgebildet werden. Dies muss allerdings sehr konsequent und zielführend ablaufen. Die Einschränkung auf bestimmte Rassen ist normalerweise nicht gegeben, weil das Gemüt und der Arbeitswille entscheidend sind. Dennoch eignen sich Hunde besonders gut, die aufgrund ihrer Gene einen enge Bindung zum Menschen aufbauen und einen sogenannten Will-to-please (ein Bedürfnis zu gefallen) besitzen. Dazu gehören Hüte-, Gesellschafts- und Begleithund ebenso wie einige Jagdhunde (z.B. Retriever, Magyar Vizslas). Entscheidender bei der Therapiehundausbildung ist, dass schnell eine enge Bindung zwischen Mensch und Tier aufgebaut werden kann.

    Wichtige Eigenschaften für die Tiertherapie:

    • Wesensfestigkeit
    • Gelassenheit in verschiedenen Situationen
    • Folgsamkeit
    • Gelehrigkeit
    • Aufmerksamkeit
    • Arbeitswille
    • Geduld
    • Kommunikationsfreude
  • Canicross – Wissenswertes zum Laufhundesport

    Wem normales Gassigehen zu langweilig ist oder wer sich als Sportler mit seinem Hund gerne neuen Herausforderungen stellt, für den ist Canicross das richtige. Sie können den Gelände-Lauf alleine oder in einer Gruppe durchführen sowie an Wettkämpfen teilnehmen. Die Strecke beträgt normalerweise 5 Kilometer und geht bergauf und bergab, über Steine und Wurzeln. Dabei laufen Sie vier bis fünf Minuten schneller als ohne die Unterstützung des Hundes. Profi-Läufer erreichen dabei sogar Geschwindigkeiten, welche die von Olympiaathleten toppen. Was müssen Sie wissen, wenn Sie den besonderen Sport einmal ausprobieren möchten?

    Canicross mit der Kurgo Quantum Hundeleine

    Wie funktioniert Canicross?

    Im Grunde handelt es sich dabei um eine Abwandlung des normalen Joggens, bei dem Sie mit Ihrem Hund in der Regel in Ihrem Tempo auf Straßen oder Feldwegen laufen. Beim Canicross dagegen ziehen die Vierbeiner Herrchen oder Frauchen über einen Gelände-Parcours. Dazu sind sie mit einer elastischen Leine verbunden, die zwei Meter lang ist. Der Hund übernimmt somit die Führung und gibt das Tempo vor. Dadurch entsteht eine besondere Verbindung zwischen Mensch und Tier, weil die Fellnase die Kontrolle übernimmt und so im Team gleichberechtigt wird. Vertrauen heißt dabei das Stichwort. Durch den Zug, der über die Leine kommt, spürt der Hund, wenn Sie das Tempo nicht mehr halten können oder abbremsen möchten und reduziert dann seine Geschwindigkeit. Die Leine ist dazu an einem speziellen Canicross Gürtel eingehakt, der an einen Klettergurt erinnert und den sich der Zweibeiner um die Hüften legt. Durch einen besonderen Sicherheitsverschluss kann die Leine im Notfall gelöst werden, sodass die Verletzungsgefahr bei Mensch und Hund reduziert werden kann. Wichtig ist außerdem, auf die Signale der Fellnase zu achten, genauer gesagt auf seinen Schwanz.

    • Zeigt er gerade nach hinten, ist der Hund ausbalanciert und alles in Ordnung.
    • Klemmt der Vierbeiner den Schwanz zwischen die Beine, hat er Angst.
    • Aufpassen müssen Sie, wenn die Rute nach oben zeigt, denn dann ist es möglich, dass der Hund einen Hasen oder ein Reh gewittert hat. In diesem Fall kann es passieren, dass er plötzlich und abrupt zur Seite zieht.

    Am meisten Spaß macht Canicross als Geländelauf, weil die Strecke im Wald oder zwischen Wiesen und Feldern abwechslungsreicher und anspruchsvoller ist. Zudem eignen sich Gras- und Waldböden besser für die empfindlichen Hundepfoten. Im Sommer sind Wege entlang von Bächen oder Flüssen ideal, damit sich die Fellnase abkühlen kann. Bei zu großer Hitze sollten Sie allerdings sowieso nicht laufen.

    Für wen eignet sich dieser Hundesport?

    Betreiben kann den besonderen Sport jeder lauffreudige Zwei- und Vierbeiner. Je mehr Freude ein Hund beim Laufen hat und je stärker er sich darauf fokussiert, desto mehr Spaß macht der schnelle Geländelauf natürlich. Ist Ihre Fellnase noch nicht so lauffreudig, können Sie Canicross trotzdem ausprobieren und vielleicht entdeckt sie dabei ihre Freude fürs Laufen. Zu Nutze machen, können Sie sich den natürlichen Jagdtrieb von Hunden, der dazu führt, dass sie es normalerweise lieben, etwas hinterher zu jagen. Wichtig ist, den Tieren die kurzen Kommandos („Rechts“, „Links“, „Zieh“, „Weiter“) beizubringen, damit Sie die Kontrolle über die Strecke behalten und nicht komplett querfeldein laufen. Mit dem Canicross Training können Sie beginnen, wenn Ihr Hund mindestens 1 bis 1,5 Jahre alt ist. Starten Sie mit kleinen Einheiten und überfordern Sie sich und Ihr Tier nicht, damit es zu keinen Muskeln- und Gelenkbeschwerden kommt. Grundsätzlich trainiert Canicross in hervorragender Weise Ausdauer und Muskulatur. Dadurch dass das Tempo deutlich höher als beim normalen Laufen ist, wird die Laufschrittlänger größer. So wird die Oberschenkelmuskulatur ebenso wie die Bauch- und Rückenmuskulatur stark gefordert.

    Welche Ausrüstung benötigen Sie?

    • Canicross Gürtel, an dem Sie die elastischen Leine einhaken, die Sie mit Ihrem vierbeinigen Liebling verbindet.
    • Elastische Leine mit maximaler Länge von 2 Metern und einem Panikhaken, den Sie bei Bedarf in Sekundenschnelle lösen können.
    • Spezielles Hundegeschirr zum Laufen, das ein optimales Ziehen ermöglicht und dem Hund im Gegensatz zu einem Halsband nicht die Luft zum Atmen nimmt.
    • Ein faltbarer Reisenapf oder eine Hundetrinkflasche sollten ebenfalls zur Canicross Ausrüstung gehören, damit Sie Ihren Hund nach der Anstrengung trinken lassen können.
    • Funktionssportkleidung
    • Hochwertige Laufschuhe, am besten Trail Running Schuhe

    Wie populär ist diese Sport?

    Canicross gibt es bereits seit 34 Jahren, auch wenn der Sport in Deutschland noch weniger bekannt ist. Er findet normalerweise im Rahmen von Hundeschlittenveranstaltungen statt, weil er auch aus dem Bereich des Schlittenhunderennens kommt.  Grundsätzlich werden drei Formen unterschieden, weil Sie Canicross nicht nur zu Fuß ausüben können.

    • Canicross-Lauf: Der Läufer folgt dem Vierbeiner durchs Gelände. Durchschnittsgeschwindigkeit: 16 km/h
    • Bikejöring: Der Hund rennt vorne weg vor einem Mountainbike oder Scooter. Durchschnittsgeschwindigkeit: 32 km/h
    • Skijöring: Auf Skiern fährt der Mensch seiner Fellnase hinterher. Durchschnittsgeschwindigkeit: 24 km/h
  • Tipps, wie Ihr Hund den Sommer am besten verbringt

    Für uns Menschen ist der Sommer normalerweise die schönste Zeit des Jahres mit viel Sonnenschein und warmen Temperaturen. Doch trifft das auch auf die vierbeinigen Lieblinge zu? Ja und nein. Die Hitze kann ihnen mitunter große Beschwerden machen. Allerdings können Sie mit diesen Tipps dafür sorgen, dass Ihr Hund den Sommer ebenfalls lieben wird.

    Husky tollt im Swimming Pool

    Viele Möglichkeiten für Aktivitäten

    Da Herrchen und Frauchen aufgrund des besseren und warmen Wetters viel Zeit im Freien verbringen, können auch die Hunde im Sommer viel draußen sein. Und das gefällt ihnen schon einmal sehr gut. Darüber hinaus warten viele verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten, die große Freude bereiten.

    • Schwimmen und Planschen
    • Wasserspielzeug aus einem See, Fluss, etc. apportieren
    • Ball spielen
    • Agility
    • Mit einem Boot fahren (Ziehen Sie Ihrem vierbeinigen Liebling dann am besten eine Schwimmweste für Hunde an)
    • a.m

    Die meisten Hundebesitzer haben darüber hinaus im Sommer Urlaub, sodass die Spaziergänge länger ausfallen können, Ausflüge unternommen werden und es vielleicht sogar auf Reisen mit dem Hund geht.

    Tipps für ungetrübtes Sommervergnügen

    • Ein Problem haben viele Hunde mit Hitze. Daher sollten Sie auf ausreichend Schatten achten, egal ob Sie zuhause oder unterwegs sind.
    • Wichtig ist, einen Wassernapf im Freien aufzustellen und diesen bei Bedarf nachzufüllen. Viel trinken ist an heißen Tagen auch für Tiere wichtig, damit diese den Flüssigkeitsverlust ausgleichen können. Nehmen Sie außerdem ausreichend Wasser mit, wenn Sie mit Ihrem vierbeinigen Freund unterwegs sind.
    • Spezielle Kühlmatten, die Sie auch auf einen Ausflug oder in den Urlaub mitnehmen können, sorgen für eine angenehme Abkühlung. Eine Variante ist ein Hundehandtuch, das Sie mit warmem Wasser befeuchten und um Ihren Hund legen können.
    • Stellen Sie auf Ihrem Balkon oder Ihrer Terrasse an einem schattigen Ort ein Outdoor-Hundebett auf, sodass Ihre Fellnase ein Plätzchen hat, wo sie sich ausruhen kann.
    • Für eine optimale Beschattung können Sie eine Strandmuschel verwenden, die normalerweise für Kinder und Babys genutzt wird. Dort hinein können Sie das Hundebett stellen oder eine Kühlmatte legen.
    • Ein Planschbecken, Waschtrog oder ein anderes stabiles Behältnis mit nicht zu kaltem Wasser ist eine willkommene Abkühlung für den Hund im Sommer.
    • Einen Sommertag können Sie mit Ihrer Fellnase wunderbar an einem See, Fluss oder am Meer verbringen.
    • Machen Sie keinen Spaziergang in der Mittagshitze. Stattdessen sollten Sie jeweils morgens und abends, wenn die Temperaturen noch nicht oder nicht mehr so hoch sind, Gassi gehen.
    • Verlegen Sie die Gassirunde in den Wald. Dort ist es selbst an heißen Tagen relativ kühl.
    • Gönnen Sie Ihrem Hund im Sommer ruhig eine besondere Schleckerei und kaufen Sie ihm eine Kugel Eis. Alternativ können Sie diese auch aus Quark, Naturjoghurt oder Hüttenkäse und Früchten oder Fleisch selbst herstellen. Füllen Sie die Mischung zum Einfrieren in ein Hundespielzeug spezielles wie beispielsweise in einen Ball für Leckerchen, damit Ihr vierbeiniger Liebling gleichzeitig eine Beschäftigung hat.
    • Braucht Ihr Hund für sein Sommerfell besondere Pflege? Es empfiehlt sich oftmals, alte und kranke Hunde scheren zu lassen. Rassen mit Deckhaar und Unterwolle sollten jedoch besser nicht geschoren werden. Eine Alternative ist regelmäßiges Kämmen, das lose, abgestorbene Haare entfernt und dadurch das Fell ausdünnt. Das sorgt für eine bessere Durchblutung und Belüftung.
    • Lassen Sie Ihren Hund keinesfalls im Auto zurück. Selbst eine kurze Zeit im heißen Wagen kann zu einem Hitzschlag führen.

    Darauf sollten Sie bei Ihrem Hund im Sommer achten

    • Ab einer Außentemperatur von 28° können Hunde die Wärme nicht mehr allein durchs Hecheln ausgleichen. Sie müssen sich zusätzlich Abkühlung suchen, um einen Hitzschlag zu vermeiden. Achten Sie daher auf folgende Symptome, um rechtzeitig zu erkennen, wann der Hund unter der Hitze zu sehr leidet: Taumeln, massives Hecheln, durch die Nase atmen, Bewusstseinsstörungen, hohe Körpertemperatur. Bringen Sie dann den Hund sofort an einen kühlen Platz und sorgen Sie für zusätzliche Abkühlung. Werden die Symptome nicht besser, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen.
    • Auch wenn das Schwimmen Abkühlung bedeutet, übertreiben sollte Ihr Hund es trotzdem nicht. Ansonsten kann es passieren, dass er eine sogenannte Wasserrute bekommt. Dabei handelt es sich um eine Schwanzlähmung, die sehr schmerzhaft ist. Erkennen können Sie die Wasserrute dadurch, dass der Vierbeiner die Schwanzwurzel vom Körper wegstreckt und der Rest schlaff nach unten fällt. Typisch ist auch, dass der Hund sich nicht richtig hinsetzt und überhaupt nicht mehr mit dem Schwanz wedelt. Diese Krankheit ist besonders häufig bei Jagdhunden (z.B. Setter, Retriever, Beagle) und wird von Ärzten in Verbindung mit sehr kaltem oder warmem Wasser gesetzt.

    Beachten Sie diese Tipps und Empfehlungen und Sie werden mit Ihrem vierbeinigen Freund einen wunderschönen Sommer haben. Wir wünschen viel Spaß!

     

     

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  • DIY: Hundespielzeug Spielseil aus Fleece selbermachen

    Ob für den eigenen Hund oder als Geschenk für einen anderen Hundebesitzer, selbstgemachte Hundespielsachen machen Spaß und kommen sowohl bei Hunden als auch bei Herrchen und Frauchen immer gut an. Sie kosten nicht viel und besonderes Geschick ist auch nicht notwendig. Das Hundespielzeug aus Fleece ist schön weich, lässt sich wunderbar einsabbern, eignet sich zum Werfen und für leichte Ziehspielchen. Für leichte bis mittelstarke Kauer geeignet. Je nachdem, um welchen Kauer es sich handelt, können die Knoten lockerer und fester gezogen werden.

    Selbstgemachtes Fleecespielzeug für Hunde

    Anleitung für ein Fleeceknoten-Spielzeug:

    Das Fleeceknoten-Spielzeug ist wirklich sehr einfach zu machen. Im ersten Moment schaut es zwar etwas kompliziert aus, aber sobald ihr verstanden habt, wie geknotet wird, läuft das Hundespielzeug DIY-Projekt wie von ganz alleine.

    Was benötigt Ihr?

    1. Fleece Ein alter Pullover oder Schal ist perfekt - umso größer oder länger desto besser. Wer gerade nichts zu Hand hat, bekommt im Stoffladen schöne Fleecestoffe. Wer sehr günstig Fleece kaufen möchte, schaut einfach im 1 Euro-Shop vorbei. Hier empfehle ich aber, den Stoff vorher zu waschen, bevor Ihr es Eurem Hund zum Spielen gebt.
    2. Schere oder Rollschneider

    Die vier Fleecestreifen

    Als erstes schneidet Ihr aus dem Stoff vier exakt gleiche Fleecestreifen.

    Länge

    Je länger die Streifen sind, desto besser. Unterschätzt nicht wieviel Länge Ihr durch das Knoten verliert. Das Knotenspielzeug auf den Fotos ist 27 cm lang, die Streifen hierfür waren urspünglich 78 cm lang.

    Breite

    Je größer Eurer Hund ist, desto breiter sollten die Streifen sein. Die Streifen bei unserem Spielzeug sind circa 3 cm breit.

    • Für kleine Hund empfehle ich die Streifen circa 3 - 4 cm breit zu schneiden
    • Für mittelgroße Hunde empfehle circa 6 - 8 cm breite Streifen
    • Für große Hunde sind circa 10 cm breite Streifen ideal

    Los geht's

    Ob Schere oder Rollschneider ist eigentlich egal. Rollschneider sind für längere Abschnitte einfacher zu händeln. Wer die Streifen exakt haben möchte, sollte die Schnittkanten sowieso vorher einzeichnen. Die 4 Streifen für dieses Hundespielzeug haben wir mit einer Schere geschnitten ohne die Streifen vorher einzuzeichnen - geschnitten wurde rein nach Augenmaß.

    DIY: Knotspielzeug - die ersten Schritte

    Bild 1: Nehme nun die 4 Streifen und verknote ein Ende. Ziehe noch einmal daran, damit der Knoten auch wirklich fest sitzt.

    Bild 2: Falls Dir die jetzt kommende Knotentechnik neu ist, lege die Fleecestreifen am besten erst einmal auf den Boden. Falls Du damit schon vertraut bist, ist es einfacher die Knoten auf dem Schoß zu setzen. Lege nun jeweils einen Streifen nach oben, unten, rechts und links bzw. erkläre ich die nächsten Arbeitsschritte mit den Himmelsrichtungen Nord, Süd, West und Ost.

    Bild 3: Lege nun den Norden Richtung Süden und Süden Richtung Norden.

    Jetzt nur noch fleißig knoten.

    Bild 4: Falte nun Ost über Süden und unten durch den Norden.

    Bild 5: Lege West über Norden und unten durch den Süden.

    Bild 6 und 7: Ziehe die vier Streifen gleichmäßig zusammen - je nach gewünschter Festigkeit lockerer oder fester. Wiederhole nun die Vorgänge von Bild 2 bis 6 bis etwa 15 cm Streifen übrig sind. Diese Mindestlänge benötigst Du, um noch einen schönen Endknoten machen zu können.

    Bild 8: Voila - und das selbergemachte Knotenspielzeug für Deinen Hund ist fertig.

     

     

     

     

     

  • 5 Gründe um Deinem Hund eine Massage zu gönnen

    Hunde lieben Massagen und können davon gar nicht genug bekommen. Wir geben Euch 5 gute Gründe, warum Ihr Eurem Hund eine regelmäßigen Massage-Session können solltet. Neben der Verbesserung seines Allgemeinbefindens und der Vertiefung Eurer Beziehung, helfen Massagen auch bei Arthrities, chronischen Schmerzen oder steifen Gelenken.

    Hilfsmittel: • Eure Hände • Massagehandschuh für HundeGumminoppenstriegel

    Tipps:

    • Massiere in einer ruhigen Umgebung ohne externe Einflüsse und andere Hunde
    • Starte mit leichtem Druck. Wenn sich Dein Hund wohl fühlt, kannst Du den Druck erhöhen
    • Massiere ruhig und gleichbleibender Geschwindigkeit, um Stress zu vermeiden

    Wichtige Massagepunkte für Deinen Hund

    Zur Vertiefung Eurer Beziehung

    Hunde lieben Körperkontakt mit Herrchen und Frauchen. Sie lieben es immer nah bei Euch zu sein. Körperkontakt finden sie nicht nur angenehm, sondern sind ein wichtiges Zeichen der Bindung. Berührungen, Liebkosungen oder Kuscheln verstärken und erhalten die Bindung zwischen Hund und Mensch. Massagen stärken ihr Vertrauen in menschliche Berührungen. Sobald sie Berührungen als eine angenehme Erfahrung erleben, werden sie auch Eure Massagen lieben.

    Zur Schmerzlinderung

    Wenn Dein Körper von einer Verletztung oder durch starke Beanspruchung schmerzt, helfen Massagen den Schmerz zu lindern. Das Gleiche gilt für Deinen Hund. Falls Dein Hund schmerzende Muskeln nach einer anstrengenden Training-Session oder Schmerzen wegen einer Verletzung hat, helfen Massagen. Bei chronischen Schmerzen wie Arthrities helfen Massagen sich leichter und schmerzfreier zu bewegen.

    Zur Entspannung

    Jeder der schon einmal eine Rückenmassage, Fußmassage oder Handmassage erhalten, weiß wie entspannend es ist. Nicht nur bei schmerzenden Muskeln oder Gliedmaßen, sondern auch als kleine Auszeit helfen Massagen physische und psychische Anspannungen zu vertreiben. Für einen hyperaktiven Hund, der schwer entspannt, kann eine Massage kleine Wunder bewirken. Sie hilft ihm runterzukommen und überschüssige Energie loszuwerden. Ein ängstlicher oder nervöser Hund beruhigt sich während einer Massage und entspannt durch die Aufmerksamkeit, die ihm während der Massage zuteil kommt.

    Gegen steife Gelenke

    Mit dem Alter oder bei Überanstrengung werden die Gelenke und Muskeln steif, was den Alltag für den Hund erschwert. Falls Dein Hund nicht gerade aufgrund einer Verletzung oder Krankheit sich ausruhen soll, ist es wichtig, ihn in Bewegung zu bringen, um den steifen Gelenken und Muskeln entgegenzuwirken.

    Massagen und Kneten von schmerzhaften Gelenken und Muskeln kurbeln die Durchblutung und Sauerstoffversorgung der empfindlichen Stellen an. Am besten massierst Du die Gelenke und Muskeln vor und nach dem Spaziergang. So handhaben es auch Profisportler vor und nach einem Wettbewerb. Warme und kalte Auflagen im Wechsel fördern ebenfalls die Durchblutung.

    Allgemeines Wohlbefinden

    Mit Schmerzen schläft es sich schlecht oder gar nicht. Eine Massage ist ein guter Weg, um Hunden beim Entspannen zu helfen und ihnen so einen guten Schlaf zu ermöglichen. Nur ein guter Schlaf sorgt für Wohlbefinden und einen ausgeglichenen Charakter. Denke nur daran, wie es ist selber nicht ausreichend Schlaf zu bekommen. Ein schlechter Schlaf hat Auswirkungen auf Stimmung und Energie.

    Bist Du Dir unsicher wie Du Deinem Hund durch eine Massage helfen kannst, kannst Du auf diverse Bücher zurückgreifen, oder frage bei Deinem Tierarzt oder Hundepysiotherapeuten nach. Beide können Dir Tipps zu spezifischen Massagetechniken geben, um den maximalen Nutzen für Deinen Hund herauszuholen.

    Zusammengefasst:

    Eine Massage ist eine positive Erfahrung für Deinen Hund, die ihm hilft sich gut zu fühlen, Eure Verbindung und das Vertrauen zu stärken. Hat er eine Massage erst einmal mit positiven Gefühlen verknüpft, kannst Du sie gerade bei unsicheren Hunden mit Lernprozessen verknüpfen.

    • Massagen helfen die Blutgefäße zu öffnen und die Blutzirkulation anzuregen
    • Massagetechniken helfen Stresssymptome bei nervösen oder ängstlichen Hunde zu reduzieren
    • Zeit mit dem Hund zu verbringen und ihn dabei zu berühren, fördert die Bindung
    • Das Abtasten des Körpers hilft dabei, Unregelmäßigkeiten zu finden

    Buchempfehlungen:

    Hunde richtig massieren von Brunhilde Mühlbauer „TuiNa-AnMo für den Hund - Wie chinesische Massage Ihrem Hund helfen kann“ von Grit Nusser

  • 30 interessante Fakten über Hunde

    Weimaraner
    • Die Beziehung zwischen Mensch und Hund als Haustier geht mindestens 15.000 Jahre zurück. Und auch die jüngsten DNA-Spurenzeigen zeigen, dass es wahrscheinlich auch 36.000 Jahre sein können. Eine Studie aus dem Jahr 1997 des Science-Magazin spricht sogar von 100.000 Jahren.
    • Nach Angaben der FCI gibt es derzeit 335 anerkannte Hunderassen. Des Weiteren gibt es noch 8 Rassen, die von der FCI provisorisch anerkannt sind.
    • Es gibt schätzungsweise 500 Millionen Hunde auf diesem Planeten. Schätzungsweise 7,6 Millionen Hunde leben in deutschen Haushalten. Im Jahr 2013 gab es rund 1,27 Millionen deutsche Hundebesitzer, die zwei Hunde im Haushalt hatten.
    • Scottish Terrier Fala ist einer der bekanntesten Hunde eines US-Präsident. Franklin D. Roosevelt brachte angeblich viele tausend Dollar auf, um einen Zerstörer zu den Aleuten zuschicken, um seinen dort vergessenen Scottie abzuholen. 1944 hat er dieses Gerücht in seiner berühmten Fala-Rede dementiert. Dieses Gerücht hält sich aber bis heute.
    • Die Bibel erwähnt 14 mal Hunde.
    • Ein Kopfgeld wurde auf die US-Zoll Hunde Rocky und Barco vom mexikanischen Drogenkartell ausgesetzt. Die beiden Hund waren so erfolgreich, dass die Mexikaner $30.000 boten, für denjenigen, der beide Hunde umbringt. Barco, ein Airdale-Mischling, hat allein für mehr als $ 180 Millionen Drogen an der US-mexikanischen Grenze aufgespürt.
    • Laika, eine russische Hündin, wurde als erster Hund in den Weltraum geschickt.
    • Border Collies, die Workaholics der Hundewelt, gelten als die intelligenteste Rasse, gefolgt von Pudel und Deutschem Schäferhund. Border Collies sind hervorragend im Hüten von Schafen, lernen Wortkommandos, folgen Pfeif- und Handsignalen und verstehen mehr Wörter als die meisten anderen Hunde.
    • Hunde können bis zu 250 Wörter und Gesten verstehen.
    • Der kleinste Hund der Welt ist ein weiblicher Chihuahua namens Miracle Milly. Sie ist exakt 9,65 cm hoch und wohnt in Puerto Rico. Dank ihrer Größe findet man sie auch im Guiness Buch der Rekorde.
    • Der größte Hund, laut dem Guiness Buch der Rekorde, ist die Deutsche Dogge Zeus aus Michigan. Sie misst 111 cm in der Höhe.
    • Die längste Zunge gehört zu einem Pekinesen namens Puggy aus den USA. Seine Zunge misst sage und schreibe 11,43 cm.
    • Der längste Hundeschwanz misst 72,29 cm und gehört zu Finnegan, einem Irischen Wolfshund aus Kanada.
    • Der größte Wurf mit 24 Welpen hat 2004 Tia, ein Mastiff aus England, zur Welt gebracht. Ein Welpe wurde schon tot geboren, drei weitere starben in der ersten Woche. Insgesamt waren es 9 Weibchen und 15 Rüden.
    • Der älteste Hund wurde 29 Jahre und 5 Monate alt. Der Australian Cattle Dog namens Bluey arbeitete fast 20 Jahre als Hirtenhund zwischen Rindern und Schafen in Australien. Geboren wurde er 1910. Die meisten Hunde werden zwischen 8 und 15 Jahren alt. Hunde, die über 20 Jahre alt wurden sind selten und gehören zu den kleineren Rassen.
    • Der höchste Sprung wurde 2006 in Missouri, USA im Finale der Purina Incredible Dog Challenge gemessen. Dieser Weltrekord mit 172,7 cm erreichte Cinderella May, ein Greyhound.
    • Der teuerste Hund, ein 11 Monate alter Tibetanischer Mastiff, wurde 2011 für $1.513.417 an einen chinesischen Mulit-Millionär verkauft.
    • Das größte Heim für Hunde mit einer Fläche von über 45.000 qm befindet sich in Rumänien. Das deutsch-romänische Projekt kann bis zu 3000 Hunde aufnehmen. Das Projekt nimmt Straßenhunde auf und versucht diese seit 2001 wieder zu vermitteln.
    • Der Basenji ist der einzige Hund in der Welt, der nicht bellt. Allerdings kann er sich durch andere Laute und durch ausdrucksstarke Körpersignale verständlich machen.
    • Hundenaseabdrücke sind so einzigartig wie ein Fingerabdruck des Menschen und kann zum Identifizieren verwendet werden.
    • Hunde haben therapeutische Fähigkeiten und werden in der Therapie seit dem 17. Jahrhundert eingesetzt. Sie werden trainiert, um Menschen in Krankenhäusern, Hospizen, Schulen oder Katastrophengebieten Zuneigung und Trost zu geben.
    • Der Geruchssinn des Hundes ist je nach Rasse bis zu 100.000-mal stärker als der des Menschen.
    • Windhunde können Geschwindigkeiten von mehr als 110 km/herreichen und sind so fast schnell wie Geparden.
    • Ein Hund kann seine Ohren wie ein Radar ausrichten, um die Quelle eines Schalls in 6/100stel Sekunde finden zu können.
    • Die berühmte Bernhardiner Rasse hat seinen Namen von dem Bernhard Hospiz in den Schweizer Alpen. Das Sanatorium verwendet die sanften Riesen um Opfer von den schneebedeckten Alpen zu retten.
    • Eine Studie der Cambridge Universität hat herausgefunden, dass der „Ich-bin-schuldig“-Blick eines Hundes, nicht auf irgendwelche Schuldgefühle zurückzuführen ist. Es handelt sich hierbei „nur“ um eine Reaktion auf das Verhalten von Herrchen und Frauchen.
    • Umarmungen gehören nicht zu den beliebtesten Liebesbekundungen bei Hunden, da sie dieses als Zeichen von Dominanz verstehen könnten.
    • Wenn ein Hund im Schlaf zuckt, seine Pfoten bewegt oder Wuff-Geräusche macht, können Sie sicher sein, dass er träumt.
    • Aufgrund einer speziellen Membran, das Tapetum lucidum, sind Hunde in der Lage, im Dunkeln zu sehen.
    • Hunde sind in der Lage Wetteränderungen zu spüren. Also, wenn Ihr Hund seltsam wirkt, kann ein bevorstehender Sturm oder Regen schuld sein.

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