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  • Gefährliche Kombination - Hund, Auto & Hitze

    Tasso warnt vor heißen Autos! Tasso warnt vor heißen Autos!

    Tasso e.V. warnt auch dieses Jahr mit der Kampagne „Hunde gehören im Sommer nicht ins Auto“ vor gefährlichen Temperaturen in Autos. Nicht nur in der aktuellen Hitze mit 35 Grad Celsius, sondern schon bei 20 Grad Celsius Außentemperatur wird das Auto innerhalb kürzester Zeit mit 50 Grad Celsius im Inneren zur tödlichen Falle. Hier helfen auch keine geöffneten Fenster!

    Hast Du einen Hund in einem heißen Auto entdeckt? Wir geben Tipps, wie Du helfen kannst:

    • Ist der Besitzer noch in der Nähe. Weise ihn freundlich daraufhin, dass das Auto in wenigen Minuten sehr gefährlich für seinen Hund werden kann. Bei Tasso können Flyer bestellt werden, die auf dieses Problem aufmerksam machen. Ein paar dieser Flyer im Auto helfen diese Informationen zu verbreiten und andere Hundehalter für das Thema zu sensibilisieren.
    • Meistens ist der Besitzer nicht in der Nähe. Wende Dich an einen Supermarkt-Mitarbeiter, der durch den Lautsprecher eine Durchsage machen kann oder rufe direkt die Polizei. In einem solchen Fall zählen Minuten.

    Natürlich ist es auch im Sommer fast unmöglich auf Mobilität mit dem Hund zu verzichten. So stehen sicherlich der Tierarzt, der Besuch im Biergarten oder der Urlaub auf der sommerlichen Agenda.

    Grundsätzlich gilt: Muss der Hund auch nur für kurze Zeit im Auto bleiben, lasse ihn zu Hause.

    Ansonsten bereite die Fahrt mit folgenden Tipps vor:

    • Parke das Auto nicht in der Sonne. Am besten eignen sich natürlich Garage, Parkhaus oder Tiefgarage.
    • Hast Du eine Klimaanlage? Perfekt! Lasse die Klimaanlage schon einige Minuten im Voraus an, damit das Auto schön vorgekühlt ist.
    • Stelle Deinem Hund eine Kühlmatte im Auto zur Verfügung. Diese versorgt ihn  mit angenehmen Temperaturen, ohne ihn zu verkühlen.
    • Habe immer genügend Wasser dabei. Spezielle Trinkflaschen für Hunde eignen sich hierfür perfekt.

    Wie macht sich ein Herzinfarkt bemerkbar?

    Zeichen eines Herzinfarkts sind ein medizinischer Notfall. Bemerkst Du bei einem Hund Symptome, die auf einen Herzinfarkt hinweisen, musst Du schnell und ruhig reagieren. Ein Herzinfarkt macht sich durch schweres, schnelles Hecheln, Kollaps, hohes Fieber, schneller Herzschlag, Erbrechen, ängstlicher Gesichtsausdruck oder Starren bemerkbar.

    Was kann ich bei einem Herzinfarkt tun?

    Bitte jemanden den Tierarzt zu rufen. Versuche währenddessen die Köpertemperatur des Hundes mittels nasser und kühler Handtücher zu senken. Hunde reagieren oft auf diese Maßnahme, um dann noch einmal mit der Temperatur hoch zu gehen oder unter die normale Temperatur zu fallen. Sobald der Hund in Behandlung ist, setzt der Tierarzt die Kühlung fort. Weitere Maßnahmen sind eine intravenöse Verabreichung von Flüssigkeit oder die Behandlung und Vorbeugung von Hirnschäden.

    Hintergrundwissen: Sonne + hohe Luftfeuchtigkeit = Herzinfarkt

    Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit sind für unsere Hunde sehr gefährlich. Hohe Luftfeuchtigkeit verhindert bei Hunden ihre Körperwärme durch das Schwitzen zu senken. Ist es uns heiß, schwitzen wir und wenn der Schweiß trocknet, verlieren wir dadurch Körperwärme. Wie wir wissen, schwitzen Hunde nur über Ihre Pfoten und durch das Hecheln – zu wenig um bei starker Hitze genügend Körperwärme abzubauen. Durch das Hecheln strömt Luft durch den Nasenbereich, welche die Körperhitze aufnimmt. Die überflüssige Hitze wird der Hund durch das Ausatmen los. Hohe Luftfeuchtigkeit erschwert den Austausch.

    Abhängig von der Nasenform gibt es Hunde, die besser mit Hitze umgehen können, als andere Hunde. So können Brachycephale Rassen wie Boxer, Mops oder Bulldoggen aufgrund ihrer Nasenform schwerer für Abkühlung durch Hecheln sorgen und sind damit auch anfälliger für Herzinfarkte. Ebenso übergewichtige Hunde. Ihre Fettschicht wirkt wie eine Isolation, welche die Wärme im Körper hält und die Effizienz des Hechelns einschränkt.

    Das Alter kann auch eine Rolle spielen. So kann bei jüngeren Hunden die Regulierung der Körpertemperatur noch nicht vollends ausgebildet sein. Bei älteren Hunden kann das Organsystem unter Umständen nicht mehr 100 prozentig funktionieren, was sie ebenfalls für Hitze anfällig macht.

  • Tipps für die Sommerzeit

    Hunde im Sommer Hunde im Sommer

     

    Ostern hat uns schon einen Ausblick auf den Sommer gegeben. In Hoffnung auf einen warmen Sommer, gebe ich euch hier einige hundsmäßige Tipps:

    Nicht nur Menschen legen über den Winter ein paar Pfunde mehr an, sondern auch wir Hunde. Falls Ihr in der Tat einiges an Gewicht zugelegt habt, sprecht am besten mit eurem Tierarzt um mit einem gesunden Maß abzunehmen. Reduziert auch die Zwischendurch-Snacks bzw. industriell hergestellten Leckerchen. Was dagegen immer geht, sind z.B. getrocknete Pansen. Kalorienarm und gesund.

    Auch Fitness ist ein wichtiges Thema. Macht z.B. einen schnellen Spaziergang um den Park oder ein paar Wurfspiele im Garten. Versucht euch 15 – 30 Minuten am Stück zu bewegen. Ich habe mich für die harte Variante entschieden und gehe einmal wöchentlich mit Frauchen Joggen. Ältere Hunde müssen gegebenenfalls aufgrund von Hüftproblemen oder Arthritis etwas langsamer sein.

    Langhaarige Hunderassen sollten Ihr Fellkleid kürzen. Regelmäßiges Bürsten entfernt beim Fellwechsel abgestorbene Unterwolle. Lasst euch auch nach einem Spaziergang im Wald oder auf Wiesen nach Zecken untersuchen.

    Schönes Wetter bedeutet auch Gartenzeit. Vermeidet auf frisch gedüngtem Gras zu laufen bzw. macht euch danach die Pfoten sauber. Es gibt auch spezielle Öko-Dünger, die Hunden nicht gefährlich werden können.

    Ein zusätzlicher Wassernapf im Garten oder Balkon ist in den Sommermonaten essentiell. Hier solltet Ihr immer frisches Wasser finden. Denn über das Hecheln verliert Ihr sehr viel Wasser. Und spezielle Kühlmatten für Hunde helfen bei ganz heißen Temperaturen.

    Lange Spaziergänge verschiebt Ihr am besten in die frühen Morgenstunden oder macht Abends eure große Runde. Wird der Spaziergang zu anstrengend, solltet Ihr vorsichtshalber nach Hause gehen. Meidet auch aufgeheizten Teerbelag. Die Ballen könnten dadurch spröde werden und aufreißen.

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