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Ernährung

  • Hundeeis – Tipps und Rezepte für eine köstliche Sommerschleckerei für Ihren Hund

    Bei Temperaturen über 25 Grad und strahlendem Sonnenschein sehnen nicht nur wir Menschen uns nach einer Abkühlung, sondern auch unsere Fellnasen. Diese leiden unter der Hitze in der Regel sowieso mehr und freuen sich daher ebenfalls über ein leckeres Eis. Doch die Erfrischung aus der Eisdiele sollte nur eine Ausnahme sein, da Vanille, Schokolade und Erdbeere viel Zucker enthalten, das in großen Mengen ungesund ist. Doch es gibt Alternativen: spezielles Hundeeis, das Sie zuhause ganz leicht selbst herstellen können.

    Hundeeis-Rezepte – kinderleicht selbstgemacht

    Ähnlich wie bei richtigem Eis gibt es eine Grundmasse, die entweder aus Joghurt oder Quark besteht und die Sie durch Zugabe weiterer Zutaten variieren können. Dabei sind sowohl süße als auch herzhafte Geschmacksrichtungen möglich. Die zubereitete Masse wird anschließend immer in Förmchen gefüllt und am besten über Nacht im Gefrierschrank eingefroren. Als Förmchen sind zum Beispiel möglich:

      • Silikon-Muffinform
      • Papier-Muffinform
      • Kunststoff-Eisförmchen
      • Leere Joghurt- oder Quarkbecher
      • Kong oder anderes befüllbares Kauspielzeug für Hunde

    Die Rezepte – einfacher geht´s nicht!

    „Banana-Split“

        • 2 Esslöffel Quark, Joghurt oder körniger Frischkäse
        • 1 Teelöffel Öl
        • 1 Teelöffel Hönig
        • ¼ Banane, überreif und zerquetscht

    Dieses Hundeeis können Sie auch mit anderen Obstsorten, die für Hunde geeignet sind, zubereiten (z.B. Melone, Erdbeeren, Aprikose, Nektarine, Apfel).

    „Wurst-Eis“

        • 2 Esslöffel körniger Frischkäse, Joghurt oder Quark
        • 1 Teelöffel Öl
        • 2 Esslöffel Leberwurst

    „Möhren-Eis“

        • 4 Esslöffel körniger Frischkäse, Joghurt oder Quark
        • 2 Esslöffel Honig
        • 1 Teelöffel Öl
        • 1 große gekochte und pürierte oder geraspelte Möhre

    „Hühner-Eis“

        • 2 Hähncheninnenfilets in Würfel geschnitten
        • Hühnerbrühe

    „Müsli-Eis“

        • 4 Esslöffel Haferflocken
        • 3 Esslöffel körniger Frischkäse, Joghurt oder Quark
        • kleingeschnittenes Obst

    „Frucht-Sorbet“

      • Kleingeschnittenes Obst nach Belieben
      • Wasser

    Bei allen Rezepten werden die einzelnen Zutaten lediglich gut miteinander vermischt und im Anschluss in die Förmchen gefüllt. Grundsätzlich können Sie alles verwenden, was Ihr Hund gerne isst. So können Sie einfach einen kühlen Snack für den Sommer selbst machen, von dem Sie zudem noch wissen, was drinnen steckt.

    Was Sie beachten sollten?

    • Wenn Sie das Eis aus den Förmchen herauslösen, sollten Sie darauf achten, dass Ihr vierbeiniger Liebling das Hundeeis nicht auf einmal isst oder zu große Stücke einfach herunterschluckt.
    • Am besten sollten Sie Ihren Hund nicht ohne Aufsicht fressen lassen.
    • Aus einem Joghurtbecher kann die Fellnase das Eis gut herausschlecken. Vorsicht: an scharfen Kanten besteht Verletzungsgefahr.
    • Achten Sie außerdem darauf, dass der Hund Plastikförmchen nicht zerbeißt, damit er keine Kunststoffteile verschluckt.
    • Füllen Sie das Hundeeis in einen Kong, dient das gleichzeitig als Beschäftigung, da es relativ lange dauert, bis alle Reste herausgeschleckt sind.
    • Nicht übertreiben: Zu viel kaltes Eis kann auch einem Vierbeiner auf den Magen schlagen. Daher sollten Sie es nur ab und zu und nur in angemessenen Mengen geben.
    • Hat Ihr Hund einen empfindlichen Magen, sollten Sie das Hundeeis erst einmal austesten und im Idealfall nicht eiskalt aus dem Gefrierschrank geben, sondern erst antauen lassen.

    Wir wünschen Ihnen und Ihrer Fellnase einen angenehmen Sommer und viel Spaß beim Ausprobieren des Hundeeis!

    Silikonförmchen - Herzen und Blumen - für das Hundeeis Silikonförmchen - Herzen und Blumen - für das Hundeeis

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  • BARFEN - Frühstücksrezept mit Erdbeeren und Blaubeeren

    Ein einfaches, aber vor allem gesundes Frühstück für unsere Lieblinge.

    Rezept:

    • Muskelfleisch
    • Pansen
    • Erdbeeren
    • Blaubeeren
    • Leinsamen
    • Kaltgepresstes Rapsöl

    Blaubeeren enthalten Vitamin C und E. Bide Vitamine zählen zu den Antioxidantien und stärken das Immunsystem. Spezielle Gerbstoffe in der Heidelbeeren wirken gegen Durchfall und hemmen die Vermehrung von Bakterien.

    Erdbeeren enthalten ebenfalls Vitamin C und sogar mehr als Orangen. Zudem besitzt die Erdbeere ein hohes Gehalt an Folsäure und Eisen. Der hohe Kalzium-Gehalt schützt die Knochen vor Osteoporose, Kalium und Magnesium schützen das Herz. Sekundäre Pflanzenstoffe schützen vor Krebs und beugen Arteriosklerose vor.

    Leinsamen regt die Verdauung an und hilft als pflanzliches Hausmittel gegen Verstopfung.

    Gesundes Frühstück für Hunde

     

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  • Welche Nüsse dürfen Hunde essen?

    Erdnüsse

    Erdnüsse sind mit ihren guten Fetten und Proteinen ein gesunder Beitrag zur Hundeernährung. Sie enthalten gesunde Fette für das Herz, Vitamin B und E. Verfüttere Erdnüsse in kleinen Mengen. Eine zu große Menge an Fetten führt bei Hunden zu Problemen mit der Bauchspeicheldrüse. Vermeide außerdem gesalzene Erdnüsse, da diese den Zuckerersatz Xylitol enthalten - dieser Zuckerersatz kann giftig für Hunde sein. Als schöne Alternative bietet sich Erdnussbutter an, welche auch wunderbar als Füllung in Hundespielzeug dienen kann. Erdnüsse natürlich ohne dieweiche Schale verfüttern.

    Die richtigen Nüsse sind gesund für Hunde

    Mandeln

    Mandeln sind für Hunde nicht empfehlenswert. Sie sind zwar nicht unbedingt giftig, aber sie können die Luftröhre  verletzen oder die Speiseröhre blockieren, wenn sie nicht sorgfältig gekaut werden. Ebenso wie salzige Erdnüsse, führen salzige Mandeln zu Wasseransammlungen, was für herzkranke Hunde gefährlich werden kann. Wie die meisten Nüsse besitzt die Mandel eine hohe Anzahl von Fetten, deshalb bitte auch in Maßen füttern, da es sonst zu Magen- und Darmbeschwerden kommen kann.

    Walnüsse

    Walnüsse können unter Umständen giftig sein. Zum einen enthalten sie sehr viel Fett und wenn sie nicht richtig zerkaut werden, kann es zu Verdauungsproblemen oder Verstopfung kommen. Zum anderen können alte, feuchte und schimmelige Walnüsse Krämpfe und neurologische Symptome verursachen. Walnüsse gehören deshalb zu den häufigsten Vergiftungsfällen. Viele Tierärzte raten deshalb von Walnüssen ab. Allerdings gibt es viele Hunde, die Walnüsse lieben und wenn Du frische und trockene Walnüsse verfütterst, und diese auch auf Schimmel überprüfst, sind kleine Mengen in Ordnung.

    Macadamia

    Macadamianüsse gehören zu den giftigsten Nahrungsmittel für Hunde. Schon wenige Nüsse können Hunde krank machen. Macadamianüsse verursachen Erbrechen, erhöhte Körpertemperatur, Gleichgewichtsstörungen, Lethargie, Depressionen und können das Nervernsystem beeinträchtigen. Deshalb gehören Macadamianüsse nicht auf den Speiseplan. Symptome tauchen innerhalb der ersten 12 Stunden auf und können bis zu 24 Stunden anhalten. Schokolade mit Macademianüssen haben noch einen höheren Risikofaktor und können Symptome verschlimmern und lebensbedrohlich sein.

    Cashew

    Cashewnüsse sind in kleinen Mengen in Ordnung. Sie sind Lieferanten von Calcium, Magensium, Antioxidantien und Proteinen. Auch wenn Cashewnüsse im Vergleich zu anderen Nüssen nicht viel Fette besitzen, führen zu viele zu Übergewicht. Auch hier gilt: ungesalzene Nüsse verfüttern.

    Pistazien und Pekannüsse

    Pistazien und Pekannüsse haben ebenfalls einen hohen Fettanteil und können deshalb zu Magen-Darm-Problemen führen. Sie können aber in kleinen Mengen ungesalzen und ohne Schale verfüttert werden.

    Was tun in Notfällen?

    Des öfteren hört man, dass sich Hunde mit einem Walnussbaum in Garten durch schimmelige und vermoderte Nüsse eine Vergiftung zugezogen haben. Sollte doch einmal ein Notfall eintreten, dann wendet Euch an die Vergiftungszentrale.

  • Rezept: Eiernester für Hunde

    Um unseren Hunden zu Ostern eine besondere Freude zu machen, habe ich mich dieses Jahr für hundefreundliche Eiernester entschieden. Aus der Ferne sind sie kaum von den üblichen Süßigkeiten aus dem Supermarkt zu unterscheiden. Aber im Geschmack um einiges besser als die pappsüssen, zuckrigen Nester.

    Kekse: Eiernester für Hunde

    Folgende Zutaten benötigt Ihr:

    • 2 Tassen Kokosmehl oder jedes andere Mehl
    • 2 - 3 große Esslöffel Frischkäse
    • 1 Teelöffel Honig
    • 1 - 2 Eier
    • 1 Esslöffel Kokosöl oder jedes andere Öl
    • Wasser
    • Lebensmittelfarbe

    Zubereitung

    • Ofen auf 180 vorheizen
    • Kokosmehl ggf. mit anderem Mehl mischen
    • Öl, Honig, Ei und Frischkäse dazugeben und zu einem Teig verkneten
    • Wasser hinzugeben, wenn der Teig zu trocken ist. Der Teig ist danach sehr fluffig und leicht und lässt sich einfach verarbeiten.
    • Je Eierfarbe etwa 2 Esslöffel Teig herausnehmen und mit Lebensmittelfarbe einfärben. Natürlicher geht es mit Rote Beete Saft für Rot, Kurkuma für Gelb, Karottensaft für Orange, Blaubeeren für Blau, Spinat/Petersilie für Grün . Etwas einfacher geht es mit natürlicher Lebensmittelfarbe aus dem Reformhaus oder Bioladen.
    • Je nachdem wie groß die Nester werden sollen, empfehle ich einen halben Esslöffel für sehr kleine Hunde und circa 1 1/2 Esslöffel für große Hunde. Formt daraus eine Kugel und drückt sie in der Mitte zusammen. Formt nun eure Minieier und platziert sie auf den Nestern.
    • Circa 20 Minuten backen und danach abkühlen lassen.

    Hinweis: Ich nutze immer Kokosmehl und Kokosöl. Erstens sind diese Zutaten sehr gesund, auch für Hunde, zweitens fahren meine Hunde total auf Kokos ab.

  • Wie erkenne ich, ob mein Hund übergewichtig ist? Was kann ich dagegen unternehmen?

    Beagle mit Übergewicht

    Immer mehr Hunde leiden an Übergewicht. Zahlen aus den USA und England zeigen das große Gesundheitsproblem. Über 50% der erwachsenen Hunde leiden dort an Übergewicht. Die Problematik ist in Deutschland ähnlich.

    Ganz aktuell hat sich eine Forschergruppe der Universität Liverpool der Thematik angenommen und die Ergebnisse diesen Monat veröffentlicht. Die Forscher haben dabei knapp 1000 Fotos von 28 Hunderassen zwischen 2001 und 2013 analysiert. Die Fotos zeigten Hunde aus den Top 5 der weltgrößten Hundeshow Crufts in England. Man sollte meinen, dass es sich hier um Vorzeigehunde mit idealen Proportionen handelt. Aber weit gefehlt. 25% dieser Hunde wurden von Forschern als zu bullig beschrieben. Im speziellen sind Mops, Basset Hounds und Labrador Retriever zu übergewichtig. Pudel, Rhodesian Ridgeback, Vizsla und Doberman gehören zu schlankesten Rassen.

    Aber letztendlich liegt es nicht an den Rassen selbst, sondern an den Besitzern. Wissenschaftler und Tierärzte bestätigen, dass das Übergewicht vielen Hundebesitzern gar nicht bewusst ist. Fälschlicherweise glauben sie, dass ihr übergewichtiger Hund Normalgewicht hat. Laut Alexander German von der Universität Liverpool, sehen die meisten Menschen ihren Hund als Familienmitglied. Wird in der Familie zu viel oder ungesund gegessen und wenig Fitness betrieben, ist es nicht verwunderlich, dass auch der Hund übergewichtig ist. Außerdem gewöhnen sich die Menschen an ein bestimmtes vorherrschendes Bild. „Wenn sie immer wieder einen übergewichtigen Mops sehen, denken sie, es sei normal, auch wenn es schlanke Exemplare gibt“, so German. Ebenso beeinflussen Hunde, die übergewichtig erfolgreich an internationalen Hundeshows teilnehmen, das falsche Bild vom Körpergewicht.

    Folgen von Übergewicht

    Übergewicht bei Hunden ist wie bei uns Menschen auch mit diversen Gesundheitsproblemen verbunden. So können zum Beispiel Diabetes, Arthrose, Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Lebererkrankungen und Krebs entstehen. All das beeinträchtigt die Lebensqualität und Lebensspanne der Hunde und erhöht die Kosten für den Tierarzt. Laut der amerikanischen Organisation Association for Pet Obesity Prevention (APOP), eine Vereinigung zur Prävention übergewichtiger Haustiere, verkürzt sich die Lebenszeit um bis zu 2 ½ Jahre. Je nach Größe des Hundes können schon ein paar hundert Gramm oder wenige Kilogramm mehr das Risiko erhöhen zu erkranken.

    Zudem haben übergewichtige Hunde weniger Energie. Sie liegen lieber rum, als sich zu bewegen und zu spielen. So kann es schon einmal vorkommen, dass Besitzer eine kränkliche Energie- und Teilnahmelosigkeit mit Faulheit verwechseln.

    Wie finde ich heraus, ob mein Hund ein Idealgewicht hat?

    WSAVA „The World Small Animal Veterinary Association” hat einen Leitfaden "Body Condition Score" herausgebracht, mit dem Ihr bestimmen könnt, ob Euer Hund an Unter- oder Übergewicht leidet. Hierzu müsst Ihr Euch die Rippen und die Taille genauer anschauen bzw. mit den Fingern über die Rippen gleiten.

    Body Condition Score

    Sehr stark untergewichtig: Rippen, Wirbel und Beckenknochen sind aus der Ferne sichtbar. Kein erkennbares Körperfett. Offensichtlicher Verlust von Muskelmasse.

    Stark untergewichtig: Rippen, Wirbel und Beckenknochen sind leicht erkennbar. Kein fühlbares Fett. Minimaler Verlust von Muskelmasse.

    Untergewichtig: Ribben sind leicht fühlbar und erkennbar ohne fühlbares Fett. Lendenwirbel ist sichtbar. Beckenknochen werden sichtbar. Starke Taille.

    Normalgewicht: Ribben sind leicht fühlbar mit (leicht) fühlbarem Fett. Taille ist vorhanden, wenn man direkt von oben auf den Hund schaut. Wenn man den Hund von der Seite betrachtet, geht der Bauch nach den Rippen leicht nach oben.

    Leicht übergewichtig: Rippen sind fühlbar mit einem leichten Überschuss an Fett. Taille ist zwar erkennbar von oben, aber kein herausragendes Merkmal. Wenn man den Hund von der Seite betrachtet, ist der Bauch in etwa auf der Höhe der Rippen.

    Übergewichtig: Rippen sind schwer fühlbar, starke Fettansammlung an den Rippen. Offensichtliche Fettansammlung an den Lenden und am Schwanzansatz. Taille nicht vorhanden oder kaum zu sehen.

    Stark übergewichtig: Rippen sind nicht spürbar bzw. nur spürbar mit starkem Druck, sehr starke Fettansammlung an den Rippen. Starke Fettansammlung an den Lenden und am Schwanzansatz. Taille nicht vorhanden. Bauchausdehnung nach unten vorhanden.

    Extrem übergewichtig: Massive Fettansammlungen an Brust, Wirbelsäule und Schwanzansatz vorhanden. Taille nicht vorhanden. Fettansammlungen an Nacken und Gliedern. Bauchausdehnung nach unten stark vorhanden.

    Was kann ich tun, um meinem Hund beim Abnehmen zu unterstützen?

    Bevor Ihr Euch für eine Diät und mehr Sport entscheidet, bringt Euren Hund zum Tierarzt und lasst abklären, ob nicht eine Krankheit am Übergewicht Schuld ist. Falls Euer Hund gesund ist, liegt das Übergewicht an einer falschen Ernährung bzw. an zu vielen Kalorien und an zu wenig Bewegung.

    Zusammenfassend heißt es ab sofort:

    • Weniger kalorienreiches Futter (dies betrifft auch die Leckerchen zwischendurch)
    • Regelmäßige Bewegung

    Ernährung

    Beim Futter heißt es ab sofort die Portionen zu kontrollieren. Hier ist verantwortungsbewusstes Handeln gefragt. Letztendlich entscheidet Ihr, wie viel Euer Liebling bekommt und entscheidet damit über die Gesundheit des Hundes.

    Bei Dosen- oder Trockenfutter findet sich auf jeder Verpackung die Mengenempfehlung. Wichtig ist auch die meist kalorienreichen, industriell gefertigten Zwischenmahlzeiten und Leckerchen zu reduzieren oder auf natürliche Kauartikel um zu steigen. Gemüse und Obst sind eine leichte und vor allem gesunde Alternative. Hier bieten sich zum Beispiel Äpfel, Bananen, Birnen oder Karotten an.

    Fitness

    Bewegung hilft beim Abnehmen, macht den Hund ausgeglichen und glücklicher. Es gibt also keinen Grund für Ausreden. Beginnt mit einem zusätzlichen Spaziergang, fahrt am Wochenende Fahrrad oder besucht einen Stadtpark, wo er mit anderen Hunden spielen kann. Werft Frisbee oder Bälle und geht im Sommer zusammen baden und schwimmen. Jede Bewegung und gemeinsame Unternehmung hilft beim Abnehmen und stärkt die Beziehung.

    Sei ein verantwortungsvoller Hundebesitzer

    Dein Hund verlässt sich auf Dich. Neben Liebe gehören Futter, Bewegung und Beschäftigung zu seinen Grundbedürfnissen. Es ist Deine Aufgabe diese zu erfüllen. Füttere ihn mit dem besten Futter, das Du Dir leisten kannst und spielt und bewegt Euch zusammen.

    Dir wird es gedankt mit einem ausgeglichenen, glücklichen Hund, der lange gesund bleibt.

    Den Body Condition Score könnt Ihr hier noch einmal als PDF herunterladen.

    Quellen: http://www.wsava.org http://veterinaryrecord.bmj.com/content/early/2015/06/22/vr.103093.abstract

  • Studie zur BARF-Fütterung

    Im Rahmen einer Fallstudie, die durch die Universität von Helsinki und einem finnischen BARF-Herstellers durchgeführt wurde, haben 632 Hundebesitzer Ihre Erfahrungen zur BARF-Fütterung kundgetan.

    Ergebnisse der Studie:

    Vor der BARF-Fütterung:

    • 33% der Hunde litten an Hautproblemen
    • 23% hatten Magen-Darm-Probleme
    • 6 % litten an Augenkrankheiten
    • 2% hatten Harnwegprobleme
    • 3% hatten sonstige Gesundheitsprobleme

    Dabei kam es nach Umstellung auf die BARF-Ernährung zu folgenden Veränderungen:

    • Bei Hunde mit Hautproblemen: 74% zeigten keine Symptome mehr, 17% sprachen von einer signifikanten Verbesserung
    • Bei Hunden mit Magen-Darm-Problemen: 88% zeigten keine Symptome mehr, 6% sprachen von einer signifikanten Verbesserung
    • Bei Hunden mit Augenkrankheiten: 79% zeigten keine Symptome mehr, 8% sprachen von einer signifikanten Verbesserung
    • Bei Hunden mit Harnwegproblemen: 53% zeigten keine Symptome mehr, 13% sprachen von einer signifikanten Verbesserung
    • Bei Hunden mit sonstigen Gesundheitsproblemen: 50% zeigten keine Symptome mehr, 17% sprachen von einer signifikanten Verbesserung

    Die Hundehalter haben von weiteren Verbesserungen gesprochen:

    • Schöneres Fell (20%)
    • Weniger Kot, weniger Geruch und/oder bessere Magen-Darm-Funktion (19%)
    • Mehr Energie (13%)
    • Verbessertes Allgemeinbefinden (11%)
    • Bessere Stimmung (7%)
    • Muskelaufbau (6%)
    • Hund musste nicht eingeschläfert werden (2%)

    Nur 0,3% waren mit der Umstellung nicht zufrieden, 05% wollten aufhören.

    Insgesamt sind sich die Forscher einig, dass die BARF-Fütterung einen gesundheitlichen Nutzen für Tiere hat. Allerdings sind aufgrund der einfachen Durchführung der Studie noch tiefergreifende Forschungsarbeiten unter tierärztlicher Leitung notwendig, um die Ergebnisse wissenschaftlich zu untermauern.

    Gesunde Hundemahlzeit - BARF
  • Was für ein Frass: Zucker, Salz, Öle und Fette in hohen Mengen in Hundefutter führen zu Übergewicht

    Barf oder Fertigfutter Für welches Futter würdet Ihr Euch entscheiden? Für das selbstgemachte Essen oder für das Trockenfutter?

    Hundefutterhersteller produzieren Nassfutter und Trockenfutter mit großen Mengen an Salz, Zucker, Ölen und Fetten, so ein Ernährungswissenschaftler und ehemaliger Angestellter der Futtermittelindustrie.

    Viele von uns machen sich Gedanken über Kalorien und Cholesterinwerte, aber machen sich nicht im Ansatz soviele Gedanken über Futter, welches sie an ihre Hunde verfüttern.

    Etiketten auf den Verpackungen geben leider nicht im vollen Umfang an, welche Inhaltsstoffe im Hundefutter zu finden sind.

    So führt der Ernährungswissenschaftler David Jackson an, dass Hersteller sogar Farbstoffe im Hundefutter einsetzen, obwohl Hunde farbenblind sind. Oder Hundefutter wird als saftige Hähnchenmahlzeit angepriesen, aber es enthält nicht einmal 5% an Hähnchenfleisch. Dafür eine Menge an Nebenprodukten. Nebenprodukte können bedeuten, dass es sich um hochwertiges Fleisch handelt, aber eben auch um kostengünstige Fleischnebenprodukte, die so gut wie keinen Nährwert haben.

    Letztendlich wird kein Hund schnell daran sterben, weil er immer minderwertiges Fertigfutter erhält. Aber ehrlich, wer würde sein Kind von Anfang an nur mit Junk Food und Vitamin- und Mineralzusätzen ernähren? Jeder kann sich vorstellen, dass hier eine optimale Entwicklung auf der Strecke bleibt. Zumal Vitaminpillen mittlerweile auch sehr kritisch von der Wissenschaft gesehen werden und im Verdacht stehen die Sterblichkeit zu erhöhen.

    David Jackson, ein Brite, hat in seinem Heimatland eine Website gestartet, whichdogfood.co.uk, um Hundebesitzer über Fertigfutter zu informieren. So macht er unter anderem die Zusätze und Fette im Hundefutter verantwortlich, die zu Übergewicht, Verhaltensproblemen und Hyperaktivität führen können.

    David Jackson, der als Ernährungswissenschaftler für mehrere Futterhersteller gearbeitet hat, sagt: „Die Hersteller produzieren schon lange schlechtes Futter für unsere Haustiere und sind bisher damit durchgekommen. Die erfolgreichsten Futterhersteller in Großbritannien haben zwei Eigenschaften gemeinsam – billige Inhaltsstoffe und zu hohe Preise. Viele Hundehalter sind sich nicht bewusst, dass es Alternativen gibt und dass Gesundheitsprobleme, die durch schlechtes Hundefutter verursacht werden, so vielschichtig sind, dass sie als solche nicht immer erkennbar sind. Viele Hunde haben ein kurzes und krankes Leben und wenige kümmert das.“ Internationale Hersteller wie Nestle und Mars weisen David Jacksons Behauptungen von der Hand. Sie berufen sich natürlich auf ihre Forschungen und langjährige Erfahrung in der Herstellung von Hundefutter.

    Aber mal ehrlich, der gesunde Menschenverstand sagt uns doch schon, dass das nicht wirklich stimmen kann. So gibt es Hundetrainer, die davon überzeugt sind, dass manche Verhaltensauffälligkeit auf das Essen zurückzuführen ist. Hunden, denen es an Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien fehlt, sieht man es oft äußerlich an. Der Mangel kann sich durch Ohrinfektionen, Hautproblemen, Schuppen oder schlechten Atem und schlechte Zähne bemerkbar machen. Psychisch gesehen kann sich ein Mangel durch Konzentrationsprobleme oder Hyperaktivität äußern. Zucker, schlechte Fette und eine hohe Menge an Kohlenhydraten aus Getreide führen zu Übergewicht.

    Schlechtes Futter muss nicht sein! Neben Liebe, Respekt und Erziehung spielt die Ernährung eine wesentliche Rolle im Leben eines Hundes. Mit der Aufnahme eines Hundes in die Familie übernimmt auch jeder Verantwortung für ein gesundes und langes Hundeleben.

    Unsere Tipps

        • Wenn Ihr Euch die Zutatenliste anschaut und Ihr nicht herauslesen könnt, was genau enthalten ist oder Ihr nicht versteht, was deklariert ist, stellt das Futter am besten sofort wieder zurück. Ein gutes Hundefutter deklariert jeden Inhalt und verzichtet auf Tier- und Knochenmehl, Schlachtabfälle, minderwertige tierische Nebenerzeugnisse, künstliche Antioxidantien, Farb-, Geschmacksstoffe, synthetische Konservierungsstoffe sowie jegliche andere künstliche Zusätze, Zucker & synthetische Bindemittel.Vergesst aber nicht: In der Futtermittelindustrie gelten andere Regelungen als für unser Essen. So müssen Geschmacksverstärker und Aromen nicht auf der Futterverpackung deklariert sein. Die Thematik mit den Inhaltsstoffen in Hundefutter haben wir in einem anderen Artikel schon einmal genauer analysiert.

     

        • Gebt Eurem Hund nur das zu essen, was Ihr selber auch erkennt. So weiß jeder sofort, wenn er eine Banane sieht, dass es sich um eine Banane handelt. Im Fall von Trockenfutter erkennt niemand auf Anhieb was darin enthalten ist.

     

        • Für Zwischendrin und als Leckerlis empfehlen wir natürliche Kauartikel wie Pansen, Lungen-Würfel, Sehnen, Putenhälse, Fisch-Nuggets und Hähnchenmägen. Zudem frisches Obst oder Gemüse, wie Äpfel, Bananen oder Karotten. Als besondere Leckerlis auch gerne mal ein Wiener Würstchen.

    Unser Fazit:

    Umso natürlicher und ausgewogener Hundefutter ist, umso besser ist es für Deinen Hund. Wer gerne kocht, sollte sich mit dem Thema Barfen auseinandersetzen, was übrigens nicht teurer ist als Fertigfutter.

  • BARF-Futtermittelliste

    Für alle diejenigen, die Barfen oder für die eigenen Hunde selber kochen, haben wir eine Futtermittelliste zusammengestellt. Oft stehen wir in der Küche und fragen uns, was bekommen denn meine Schatzis heute zu essen. Die Liste hilft dabei etwas Abwechslung reinzubringen, sich inspirieren zu lassen und neues auszuprobieren. Wir wünschen Euch freudiges Kochen!

    Die Liste könnt Ihr natürlich hier auch als PDF runterladen.

    BARF Futtermittelliste BARF Futtermittelliste
  • Gesunder Sommer-Snack: Wassermelone

    Chihuahua mit Wassermelone Chihuahua mit Wassermelone

    Immer auf der Suche nach gesunden Alternativen zu herkömmlichen Hundeleckerlis, ist gerade im Sommer die Wassermelone ein echter Hit. Neben Bananen, Äpfeln und Birnen kommen Wassermelonen bei Hunden sehr gut an.

    Kleine Stücke ohne Kerne sind ein leichter Snack für zwischendurch. Nicht nur, dass die Wassermelone kaum Kalorien besitzt, sie versorgt auch an heißen Tagen schön gekühlt den Hund mit Flüssigkeit, da sie aus 90% Wasser besteht. In den restlichen 10% finden sich, wenn auch nicht in hohen Mengen, Vitamin A und C sowie Kalium, Beta-Carotin und Lycopin.

  • Hundefutter selber zubereiten

    Hundefutter selber zubereiten

    Hundefutter selber zubereiten

    Gesundes Hundefutter ist für viele Hundebesitzer eine Wissenschaft für sich. Ich bin allerdings der Meinung, das eine gesunde und ausgewogene Ernährung für uns Hunde jeder hinbekommt. Abwechslung ist hier das Zauberwort. Wer sich von euch schon zu den Barfern oder Selbstkochern zählt, haben wir in unserem Ratgeber einige Rezepte für Hunde zusammengestellt, die zur Inspiration dienen sollen - denn wie oft steht Frauchen oder Herrchen am Kochtopf und fragt sich, was gibt es denn heute. Mal wieder Rindfleisch mit Karotten? >> Hier geht es zu den Rezepten.

    Wer außerdem mehr Informationen zum Thema BARF und Hundefutter sucht, findet in diesen Quellen interessante Artikel: BARF - Was ist das und wie funktioniert es? Fertigfutter: Deutsche servieren Haustieren den letzten Fraß.

    Wir schaut es eigentlich bei euch aus? Was füttert ihr und kennt ihr vielleicht tolle Rezepte?

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