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Beschäftigung

  • Hilfe, mein Hund jagt und wildert!

    Beim Spaziergang sieht der Hund plötzlich einen Hasen aufspringen und rennt sofort hinterher. Rufen, Schreien und Locken helfen dann nicht mehr. Frustrierte Herrchen und Frauchen reagieren darauf oftmals damit, Ihren Vierbeiner nur noch an der Leine zu führen. Doch dies ist auch nicht unbedingt die richtige Maßnahme dagegen, dass der Hund jagt. Um zu verhindern, dass Ihr vierbeiniger Liebling immer wieder unkontrolliert davon läuft, müssen Sie einen langen und mitunter steinigen Weg gehen. Dieser ist jedoch notwendig, wenn Sie entspannt Gassigehen und vor allem vorbeugen möchten, dass Ihr Hund wildert.

    Labrador Retriever auf Jagd

    Warum jagen Hunde überhaupt?

    Das Jagen liegt den Hunden nicht nur sprichwörtlich im Blut. Die Natur hat dieses Verhalten vorgesehen, damit der Körper der Tiere Glückshormone ausschütten kann. Es ist also nicht allein daraus begründet, dass sie Hunger haben, sondern weil es sie schlichtweg glücklich macht. Das naturgegebene, selbstbelohnende Jagdverhalten wird bei den Hunden durch einen sich schnell bewegenden Gegenstand ausgelöst. Daher kann es sich beim Jagdobjekt sowohl um ein Wildtier, die Katze des Nachbarn oder ein Pferd als auch um ein fahrendes Auto oder ein Fahrrad handeln. Bei bestimmten Jagdhunden wie beispielsweise Beagle, Basset und Schweißhund wird das Jagen bereits durch eine frische Spur ausgelöst. Befinden sich Hunde in einer Gruppe, kann das Jagdverhalten auch durch ein einzelnes Mitglied ausgelöst werden. Darüber hinaus können auch positive Erinnerungen dafür verantwortlich sein, dass Ihr Hund jagt. Hat es ihm zum Beispiel schon einmal große Freude gemacht, einen Vogel aufzuscheuchen, wird er dies wieder tun, sobald er einen sieht. Bedenklich wird die Sache, wenn Ihre Fellnase ein Tier gewildert hat und dieses Erfolgserlebnis bei ihm die Hatz auslöst.

    Gibt es Hunde ohne Jagdtrieb?

    Nicht alle Rassen besitzen das gleiche Vergnügen am Jagen. Dazu zählen besonders die sogenannten Begleit- und Gesellschaftshunde.

    Beispiele:

    • Deutsche Spitze
    • Kromfohrländer
    • Retriever aus der Showlinie
    • Australian Shepherd
    • Border Collie
    • Collie

    Ein wichtiger Grund dafür, ob ein Hund jagt, ist der Zweck seiner Zucht. Deshalb ist dieses Verhalten auch bei den Jagdhunden sehr stark ausgeprägt, weil dies ursprünglich von den Züchtern gewünscht gewesen ist. Zwar werden viele dieser Rassen heutzutage nicht mehr für die Jagd gebraucht, sondern sind reine Familienhunde, jedoch ist ihr Jagdtrieb immer noch in ihren Genen vorhanden.

    Beispiele:

    • Foxterrier
    • Magyar Vizsla
    • Retriever (vor allem aus der Arbeitslinie)
    • Setter
    • Weimaraner

    Die unterschiedlichen Rassen wurden darüber hinaus durch gezielte Zucht für verschiedene Aufgaben bei der Jagd spezialisiert (z.B. Aufspüren, Fixieren, Anpirschen, Hetzen, Packen, Töten Apportieren). Aus diesem Grund kann sich das Jagdverhalten bei Hunden durchaus unterscheiden. Während ein Retriever die „erlegte Beute“ unbedingt bringen möchte, zeigt ein Magyar Vizsla als Vorstehhund an, dass sich in der Nähe ein Tier befindet und spürt dieses auf. Ist es aufgescheucht, ist die Pflicht für ihn normalerweise erledigt.

    Tipps, wie Sie Ihrem Hund den Jagdtrieb abgewöhnen

    Grundsätzlich ist es ein harter Weg, einem Tier sein natürliches Verhalten abzugewöhnen, der mehrere Monate oder sogar Jahre dauern kann. Bei einigen Hunden (z.B. Beagle) ist dies sogar unmöglich. Eine gute Erziehung ist möglich, aber Herrchen und Frauchen werden in den wenigsten Fällen früher als Ihr Vierbeiner eine interessante Spur entdecken und daher nicht jedes Mal rechtzeitig eingreifen können.  Wenn Sie es bei Ihrem Hund versuchen möchten, können folgende Empfehlungen helfen.

      • Führen Sie sich vor Augen, dass Sie einem jagenden oder wildernden Hund dieses Verhalten nicht abgewöhnen, sondern dieses nur kontrollieren können.
      • Es gibt kein Patentrezept. Sie müssen selbst austesten, was bei Ihrem Vierbeiner funktioniert.
      • Durchhaltevermögen und konsequentes Verhalten sind extrem wichtig.
      • Bereits im Welpenalter sollte der Jagdtrieb in die richtige Richtung gelenkt werden. Sobald ein junger Hund Schmetterlingen, Vögeln und anderen Tiere hinterherjagt, sollte dies unterbunden werden.
      • Lenken Sie den Jagdinstinkt Ihres Welpen von den Tieren hin zu seinem Hundespielzeug.
      • Versuchen Sie, so oft wie möglich zu verhindern, dass Ihr Hund jagt oder wildert. Denn je häufiger er dies tut und diesen Glücksmoment erlebt, desto schwieriger wird es, sein Verhalten zu kontrollieren.
      • Ein junger Hund sucht die Nähe zu seinem Menschen und ist aufmerksam. Diese Bindung sollten Sie von Anfang an unterstützen, damit Sie seine Aufmerksamkeit nicht verlieren. Bestätigen Sie den Kontakt, den Ihr vierbeiniger Begleiter sucht, immer durch einen Blick, eine Geste oder ein Wort.
      • Beugen Sie vor, dass Ihr Hund jagt, indem Sie interessant für ihn sind und dem „Jagdmodus“ zuvorkommen.
      • Schaffen Sie beim Gassigehen Spielregeln, die Ihrem Hund das Jagen zu Ihren Bedingungen ermöglichen (z.B. durch gemeinsame Spurts, Fangen spielen oder auf Baumstämmen Balancieren).
      • Trainieren Sie mit Ihrem Hund an einer Schleppleine, um ihn zu Beginn der Erziehung besser unter Kontrolle zu haben. Zudem lernt er dadurch, den Kontakt zu Ihnen zu halten. Ist sein Gehorsam größer, können Sie ohne dieses Hilfsmittel trainieren.
  • Therapiehunde für Kinder - wie der tierische Freund helfen kann

    Der positive Einfluss von Tieren auf das Gemüt und die Gesundheit sind wissenschaftlich erwiesen. Bereits Sigmund Freud soll seine Chow Chow Hündin in seine Sitzungen mitgenommen haben, weil er eine beruhigende Wirkung des Tieres auf seine Patienten feststellen konnte. Daher gibt es immer mehr Therapiehunde, die professionell Gutes für die Menschen tun. In England und den USA wird bereits eine Vielzahl an Tieren zu pädagogischen und therapeutischen Zwecken eingesetzt. Doch auch in Deutschland sind gerade in der Kindertherapie viele Hunde im Einsatz.

    Therapiehunde machen Kinder glücklich

    Einsatzgebiete für einen Therapiehund

    Die positive Wirkung von Hunden wird in vielen Bereichen des menschlichen Lebens genutzt. Die Einsatzgebiete für Therapietiere reichen von Kindergärten und Schulen über Seniorenzentren bis hin zu Hospizen. Inzwischen wird auch die Diskussion über Hunde in Krankenhäusern immer lauter. Ausgelöst wurde dies 2015 durch die Nachricht über eine Hündin, die in Tel Aviv in einem Krankenhaus aufgenommen wurde, weil sie ihrem Besitzer nicht von der Seite weichen wollte. Hunde, die in der tiergestützten Therapie eingesetzt werden, dürfen inzwischen in den meisten Krankenhäusern Menschen besuchen. Für private Tiere ist dies in Deutschland aufgrund der Hygienevorschriften noch nicht möglich.

    Gründe für die positive Wirkung von Hunden

      • Sie verhalten sich allen Menschen gegenüber gleich. Ihre Zuneigung ist bedingungslos.
      • In ihrem Verhalten unterscheiden sie nicht zwischen Jung und Alt oder Gesund und Krank. Stattdessen sind sie allen gegenüber offen und freundlich.
      • Hunde sind Motivatoren, weil sie zu körperlicher und geistiger Aktivität ermuntern.
      • Der Umgang mit einem Tier fördert das Selbstbewusstsein und erleichtert den Kontakt zu fremden Menschen.
      • Durch den Kontakt mit einem Hund wird ein Beziehungshormon (Oxytocin oder „Kuschelhormon“) ausgeschüttet, das auch für die Bindung zwischen Mutter und Kind verantwortlich ist. Des Weiteren wird vermehrt das Glückshormon Serotonin produziert, das einen positiven Einfluss auf die menschliche Psyche besitzt.
      • Die bloße Anwesenheit eines Hundes kann bewirken, dass der Körper deutlich weniger Cortisol (Stresshormon) ausschüttet. Dadurch wird der Blutdruck gesenkt und der Mensch kann sich besser entspannen.

    Was leisten Hunde in der Kindertherapie?

    Viele Therapiehunde werden in Kindergärten eingesetzt, um Kindern zu helfen, leichter Beziehungen zu knüpfen. Einen wichtigen Beitrag leisten die Tiere außerdem bei der Entwicklung von Motorik und sozialem Verhalten. Auch beim Sprechen lernen kann der Hund helfen, indem ein Kind mit Sprachschwierigkeiten gezwungen ist, deutlich zu reden, damit er Kommandos befolgen kann. Führt das Tier korrekt aus, was das Kind von ihm möchte, wird es mit Stolz erfüllt. Auf diese Weise strengt es sich gerne an und gibt sich automatisch mehr Mühe beim Sprechen. Beim gemeinsamen Gassigehen lernen die Kinder auf spielerische Weise, Verantwortung zu übernehmen. Zudem wird ihr Selbstbewusstsein gestärkt. Darüber hinaus kann ein Therapiehund auch Kindern helfen, die unter psychischen und physischen Erkrankungen leiden oder die von Behinderungen betroffen sind. Sitzt ein Kind im Rollstuhl, hilft ihm ein Therapiebegleithund den Alltag zu meistern. Er bringt Gegenstände, hebt heruntergefallene Sachen auf und hilft beim Ausziehen. Bei Essstörungen können die Tiere als Wegbereiter für die eigentliche Therapie dienen, weil sie dafür sorgen, dass die Kinder Vertrauen fassen und sich öffnen. Die körperliche Nähe und das Streicheln des Hundes tragen außerdem dazu bei, dass die kleinen Pateinten ihr Körpergefühl wieder entdecken. Einen wichtigen Beitrag leistet ein Therapiehund bei Kindern, die an Diabetes Typ 1 erkrankt sind. Er erkennt, dass der Blutzuckerspiegel sinkt, und warnt rechtzeitig, bevor eine lebensbedrohliche Bewusstlosigkeit eintreten kann. Dies ermöglicht den Kindern auf weitgehend normale Weise am Leben teilzunehmen.

    Wo Therapiehunde außerdem helfen:

      • ADHS
      • Angstzustände
      • Depression
      • Traumata
      • Bindungsstörungen
      • Palliativmedizin

    Welche Hunde sind für die Therapie geeignet?

    In den meisten Fällen werden Therapiehunde bereits als Welpe für ihre besondere Aufgabe ausgewählt. Die Ausbildung beginnt dann ebenfalls bereits in jungen Jahren, damit der Hund quasi in seinen Job hineinwachsen kann. Doch auch erwachsene Hunde können noch als Therapiehunde ausgebildet werden. Dies muss allerdings sehr konsequent und zielführend ablaufen. Die Einschränkung auf bestimmte Rassen ist normalerweise nicht gegeben, weil das Gemüt und der Arbeitswille entscheidend sind. Dennoch eignen sich Hunde besonders gut, die aufgrund ihrer Gene einen enge Bindung zum Menschen aufbauen und einen sogenannten Will-to-please (ein Bedürfnis zu gefallen) besitzen. Dazu gehören Hüte-, Gesellschafts- und Begleithund ebenso wie einige Jagdhunde (z.B. Retriever, Magyar Vizslas). Entscheidender bei der Therapiehundausbildung ist, dass schnell eine enge Bindung zwischen Mensch und Tier aufgebaut werden kann.

    Wichtige Eigenschaften für die Tiertherapie:

    • Wesensfestigkeit
    • Gelassenheit in verschiedenen Situationen
    • Folgsamkeit
    • Gelehrigkeit
    • Aufmerksamkeit
    • Arbeitswille
    • Geduld
    • Kommunikationsfreude
  • Agility: Was sind die Besonderheiten dieses Hundesports

    Gehören Sie auch zu den Hundebesitzern, die Ihren vierbeinigen Liebling hundegerecht beschäftigen möchten? Eine sinnvolle Option dafür ist Agility. Dieser Hundesport fordert das Tier ganzheitlich und entspricht dem natürlichen Instinkt zum Jagen, Toben und Spielen.

    Agility - Hund im Slalom

    Was ist Agility?

    Dieser Hundesport kommt aus England und wurde 1977 bei einer Hundeschau als Pausenfüller von Peter Meanwell erfunden. Er ist vom Pferdesport inspiriert und auf die Wendigkeit und Flinkheit (englisch: Agility) des Tieres ausgelegt. Grundlage ist ein Parcours mit verschiedenen Hindernissen (z.B. Hürden, Tunnel, Rampe, etc.), den der Hund fehlerfrei in möglichst kurze Zeit durchlaufen muss. Nach Deutschland ist Agilty in den 1980ern gekommen und wird auf der ganze Welt in verschiedenen Hundevereinen praktiziert.  Von diversen Organisationen werden außerdem regelmäßig Weltmeisterschaften veranstaltet, bei denen entweder nur bestimmte Hunderassen oder jeder Hund starten darf. Grundsätzlich ist diese Sportart auch mit anderen Tieren möglich, jedoch ist dies weniger verbreitet.

    Wie funktioniert der Hundesport?

    Für den Agility Parcours werden zunächst bis zu zwanzig verschiedene nummerierte Hindernisse aufgestellt. Diesen muss der Hund mit Hilfe seines Herrchens oder Frauchens in einer vorgeschriebenen Reihenfolge absolvieren. Er oder sie darf den Vierbeiner jedoch nicht berühren und ihn ausschließlich mit Kommandos oder Körperzeichen steuern. Das Hund-Mensch-Team muss bei Wettkämpfen eine bestimmte Standardzeit erreichen, die aber nur als Richtwert anzusehen ist. Entscheidend beim Agilitylauf ist die perfekte Balance zwischen Geschwindigkeit und Geschicklichkeit. Die Zeit spielt bei Turnieren nur dann eine wichtige Rolle, wenn es mehrere Hunde mit gleicher Fehleranzahl oder gar keinen Fehlern gibt. In diesem Fall entscheidet die schnellere Zeit über den Sieger.

    Was müssen Sie noch übers Agility wissen?

    • Grundsätzlich ist jeder Hund geeignet. Allerdings ist der Hundesport für große Rassen aus gesundheitlichen Gründen nicht unbedingt geeignet.
    • Bei Wettkämpfen sind große Hunde meist chancenlos, weil sie nicht wendig genug sind. Gerade enge Hindernisse wie der Agility Tunnel oder Slalom können Probleme bereiten. Ausnahmen sind Border Collie, Australian Shepherd und Belgischer Schäferhund, weil sie trotz ihrer Größe eine große Wendigkeit besitzen.
    • Der richtige Zeitpunkt, um mit Agility zu beginnen, ist, wenn der Hund ausgewachsen ist. Zwar können Sie auch mit einem Junghund ab ungefähr 5 Monaten trainieren, aber nur vorsichtig, weil ansonsten Haltungsschäden und Verletzungen auftreten können.
    • Ein guter Grundgehorsam ist wichtig: Ihre Fellnase sollte aufmerksam sein und auf Ihre Kommandos schnell reagieren.
    • Möchten Sie Agility regelmäßig trainieren, ist ein Gesundheitscheck beim Tierarzt empfehlenswert. Da der Sport teilweise sehr anspruchsvoll ist und den gesamten Bewegungsapparat fordert, sollte Ihr vierbeiniger Liebling vollkommen gesund sein und keine Schädigungen besitzen.
    • Eine gute Vorbereitung sind gemeinsames Joggen und Radfahren, da beides die Muskelkraft und Ausdauer Ihres vierbeinigen Lieblings trainiert.
    • Trotz der sportlichen Herausforderung sollte der Spaß im Vordergrund stehen.
    • Beim Agility ist weder Halsband noch Leine notwendig. Bei Wettkämpfen sind diese sogar verboten.
    • Möchten Sie mit Ihrem Hund als Team bei einem Wettkampf antreten, sollten Sie Mitglied in einem Verein sein, der dem VDH angeschlossen ist. Voraussetzung sind außerdem eine bestandene Begleithundeprüfung sowie eine Tollwutimpfung.

    Wie erfolgt das Agility Training?

    Am einfachsten ist es, bei einer Hundeschule sich für einen entsprechenden Kurs anzumelden. Zum einen sind dann bereits die notwendigen Agility Geräte vorhanden und zum anderen kann Ihnen der Hundetrainer die Hindernisse und notwendigen Kommandos einfach erklären. Oftmals wird in kleinen Gruppen trainiert, sodass auch der Ehrgeiz gefordert wird, wenn es bei einem Team besser klappt als bei einem anderen. Darüber hinaus können Sie sich auch bei einem Spaziergang in der Natur einen eigenen Agility Parcours ausdenken. Baumstämme dienen zum Balancieren oder als Hürden, die der Hund überspringen muss. Unter niedrigen Ästen oder durchs Gestrüpp kann Ihre Fellnase  hindurchkriechen. Selbst bei schlechtem Wetter bietet Ihr Zuhause mit Stühlen, Sesseln, Tischchen und Alltagsgegenständen genügend Möglichkeiten für einen individuellen Hindernislauf.

    Beispielidee:

    • Starten Sie mit einem Agility Salom aus Getränkeflaschen, die Sie in einem für Ihren Hund ausreichend weiten Abstand aufstellen.
    • Anschließend muss er durch einen Tunnel kriechen, den Sie aus mehreren Stühlen aufbauen, die Sie nebeneinander stellen.
    • Als nächstes Hindernis wartet ein Hocker oder Sessel, auf den Ihre Fellnase springen und einige Sekunden verharren muss. Dies entspricht dem „Tisch“ im Wettkampf.
    • Zum Schluss geht es noch über eine Sprunghürde. Für diese können Sie beispielsweise zwei Eimer und einen Besenstiel verwenden.

    Das Agility Training beginnt damit, dass Sie Ihrem Hund die verschiedenen Hindernisse zeigen und ihm beibringen, wie er diese bewältigen muss. Locken Sie ihn, damit er sich richtig verhält und nicht beispielsweise um eine Hürde einfach herumläuft oder darunter hindurchkriecht anstatt darüber zu springen. Hilfreich sind dafür Leckerli oder sein Lieblingsspielzeug. Besonders gut eignet sich quietschendes Hundespielzeug, weil viele Hunde dieses gerne mögen und sich damit sehr gut locken lassen. Bitte nicht übertreiben: Auch wenn Sie und Ihre Fellnase Spaß an diesem Hundesport finden und Ihr Ehrgeiz geweckt ist, sollten Sie nicht übermäßig oft trainieren. Wie bei vielen anderen Dingen ist auch dabei wichtig auf die Signale Ihres Hundes zu achten. Wird er unaufmerksam oder legt er sich öfter hin, sollten Sie eine Pause machen oder das Training auf einen anderen Tag verschieben.

    Die Vorteile im Überblick

    • Der Hürden- und Hindernislauf beugt Übergewicht und Krankheiten vor.
    • Er kann eine Unterforderung verhindern und ist eine sinnvolle Abwechslung zu ausgiebigen Spaziergängen und Hundespielen wie Ballwerfen.
    • Er fordert das Tier körperlich UND geistig.
    • Agility trainiert den Gehorsam und fördert die Hund-Mensch-Bindung.

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