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Hundesitter - die richtige Lösung für berufstätige Herrchen und Frauchen

Bei den meisten Berufen und Arbeitsstätten ist es nicht möglich oder nicht erlaubt, seinen Hund mitzunehmen. Daher müssen zahlreiche Hundebesitzer eine Lösung finden, damit Ihr vierbeiniger Liebling während des Arbeitstages versorgt ist. In Familien können die Aufgaben wunderbar verteilt werden und auch ein großzügiges Haus mit Garten stellt eine Option dar, damit der Hund tagsüber genug Auslauf und Beschäftigung hat. Allerdings sind solche Lösungsmöglichkeiten nicht für alle Hundebesitzer gegeben. Dazu bedürfen Hunde, die gesundheitliche Probleme oder Schwierigkeiten mit dem Alleinsein haben, einer besonderen Betreuung. In diesen und weiteren Fällen kümmert sich in Ihrer Abwesenheit ein sogenannter Hundesitter um Ihren vierbeinigen Liebling.

 

Was ist ein Hundesitter?

Er bietet eine entgeltliche Hundebetreuung an und übernimmt neben dem Gassi gehen auch das Füttern, Spielen und weitere Aufgaben (z.B. Medikamente verabreichen, Fell bürsten, etc.). Der zeitliche Rahmen sowie der Umfang der Betreuungsaufgaben kann dabei normalerweise individuell geregelt werden. Grundsätzlich gibt es bei dieser Art der Hundebetreuung zwei Möglichkeiten. 1. Der Hundesitter betreut nur jeweils ein Tier. 2. Er kümmert sich um mehrere Hunde gleichzeitig in einer Gruppe.

Gründe für die Beauftragung eines Hundesitters

    • Der Hundebesitzer kümmert sich alleine um den Hund und benötigt Unterstützung, wenn er auf Arbeit oder im Urlaub ist oder Verpflichtungen hat, die er mit dem Hund nicht erfüllen kann.
    • Der Hund ist unter der Woche jeden Tag mehr als fünf Stunden alleine.
    • Eine Unterstützung durch Freunde, Familienmitglieder oder Nachbarn ist nicht möglich.
    • Der Vierbeiner kann oder darf nicht den ganzen Tag im Garten sein.
    • Aufgrund einer längeren, schweren Erkrankung kann sich der Hundebesitzer nicht um sein Tier kümmern.

Geht es nur um die tägliche Gassirunde am Mittag oder Nachmittag, können Sie außerdem einen sogenannten Dogwalker beauftragen. Dieser übernimmt für Sie den Spaziergang und lastet dabei Ihre Fellnase körperlich und geistig aus. Empfehlenswerte Dogwalker gehen mindestens eine Stunde mit dem Hund Gassi und führen dabei Gehorsamsübungen und kleine Spiele durch. Auf diese Weise ist Ihr vierbeiniger Liebling rundum zufrieden, wenn Sie nach Feierabend nach Hause kommen.

Was müssen Sie beachten, um die richtige Hundebetreuung zu finden?

      • Umgang und Verantwortung Grundsätzlich muss ein geeigneter Hundesitter wissen, wie er mit dem Vierbeiner umzugehen hat, und zudem ein großes Verantwortungsgefühl besitzen. Dies sind wichtige Voraussetzungen dafür, dass er auf die Bedürfnisse des zu betreuenden Hundes richtig eingeht.
      • Hundeführerschein und Sachkundenachweis Um den passenden Hundesitter für Ihren Vierbeiner zu finden, kann es helfen, wenn dieser über einen Hundeführerschein verfügt. Auf diese Weise können Sie auch beruhigt zur Arbeit gehen, selbst wenn Ihr Vierbeiner aufgrund seines Charakters oder gesundheitlichen Zustands anspruchsvoll betreut werden muss. Ein Sachkundenachweis für Hundehalter sollte vorhanden sein, wenn es sich bei Ihrem Tier um einen sogenannten 20/40-Hund handelt.
      • Zuerst das Kennenlernen Da Sie Ihren Vierbeiner in guten Händen wissen möchten, ist ein erstes Kennenlernen ein Muss. Dabei können nicht nur Sie selbst testen, ob Ihnen der Hundesitter sympathisch ist. Sie können überdies feststellen, ob auch Ihr Hund mit der Wahl zufrieden wäre. Ein Treffen bietet zudem die Gelegenheit, dass Sie einen ersten Eindruck darüber erhalten, wie der Hundesitter mit Ihrer Fellnase umgeht.
      • Mund-zu-Mund-Werbung Referenzen und Empfehlungen von Freunden und anderen Hundebesitzern sind ebenfalls wichtige Entscheidungshilfen.

Wie viel kostet ein Hundesitter?

Pauschal lassen sich die Kosten nicht beziffern, weil diese vom Hundesitter selbst, von der Dauer der Hundebetreuung und dem Leistungsumfang abhängen. Auch die Region, in der ein Hundesitter beauftragt wird, sowie die Ansprüche des Hundes können unterschiedlich hohe Kosten verursachen. Grundsätzlich lässt sich allerdings festhalten, dass eine professionelle Hundebetreuung zwischen 5 und 20 Euro pro Stunde kostet. Einen vorgegebenen Bezahlungssatz gibt es allerdings nicht. Alternativ zu einer Hundepension können Sie Ihren Viereiner auch in die Obhut eines Hundesitters geben, wenn Sie auf Dienstreise sind, in den Urlaub fahren oder aus anderen Gründen über Nacht nicht zuhause sind. Für diesen Fall entstehen höhere Kosten, die bei den meisten Hundesittern durch eine Pauschale geregelt sind. Einen Pauschalbetrag können Sie in vielen Fällen ebenfalls vereinbaren, wenn Sie die Hundebetreuung längerfristig beauftragen möchten.

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