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Urlaub ohne Hund: Wie können Sie ein schlechtes Gewissen vermeiden?

Sommerzeit ist Reisezeit. Für zahlreiche Hundebesitzer stellt sich dann wieder einmal die Frage, wo sie den Urlaub verbringen sollen.  Für viele steht seit dem Zeitpunkt der Adoption der Fellnase fest: Es geht auf Reisen MIT Hund. Dies bedeutet allerdings oftmals eine Einschränkung in Bezug auf das Urlaubsland und die Unterkunft, weil Vierbeiner nicht überall gern gesehene Gäste sind. Leider. Zudem sind Flugreisen für viele Tiere eine Tortur und manche stecken auch eine lange Autofahrt nicht so einfach weg. Darüber hinaus vertragen einige Hunde keine allzu starke Hitze, sodass ein Strandurlaub oftmals problematisch ist, es sei denn er findet an der Ost- oder Nordsee statt. Auch Rund- oder Städtereise sind eher ungeeignet, weil sie für die Tiere sehr anstrengend sein können und sie außerdem zu den meisten Sehenswürdigkeiten keinen Zutritt haben. Kurzum: Einige Herrchen und Frauchen möchten auch gerne einmal Urlaub ohne Hund machen. Wären da bloß nicht das schlechte Gewissen und die Sorge um den vierbeinigen Liebling.

In der Hundepension

Sicherheit bringt eine geeignete Unterbringung

Urlaub ohne Hund bedeutet, dass Sie eine liebevolle Unterbringung für Ihre Fellnase brauchen. Dies ist wichtig, damit Sie sich weniger sorgen müssen und Ihr Hund, sich wohlfühlen kann. Für folgende Optionen können Sie sich entscheiden:

  1. Familie und Freunde Die einfachste Variante ist, Eltern, Kinder, Geschwister oder Freunde zu fragen, ob sie sich während Ihrer Ferien um Ihren Hund kümmern würden. Passt einer von ihnen sowieso immer wieder einmal auf den Vierbeiner auf, kennt dieser sich bereits bestens mit seinen Gewohnheiten bezüglich Futter und Gassigehen und Eigenheiten (B. Bellen, Ballspielen, im Dreck wälzen) aus. Dadurch können Sie relativ beruhigt verreisen. Zudem besteht die Möglichkeit, dass ein Familienmitglied oder Freund für diese Zeit bei Ihnen zu Hause wohnt. Dies ist für einen Urlaub ohne Hund optimal, weil er so nicht aus seiner gewohnten Umgebung gerissen wird.
  2. Hundesitter Berufstätige Herrchen und Frauchen beauftragen für die Betreuung des vierbeinigen Lieblings während der Arbeitszeit inzwischen immer häufiger Hundesitter. Diese Möglichkeit besteht selbstverständlich auch für einen Urlaub ohne Hund. Auch in diesem Fall kann die Fellnase oftmals in den eigenen vier Wänden bleiben.
  3. Hundepension

Um die richtige Unterbringung zu finden, sollten Sie frühzeitig verschiedene Hundepensionen testen. Hilfreich ist außerdem, befreundete Hundebesitzer nach deren Erfahrungen mit dieser Form der Hundebetreuung zu fragen. Leider gibt es auch immer wieder unseriöse Anbieter, welche die Tiere nicht ausreichend versorgen. Denen steht allerdings eine Vielzahl an Hundepensionen gegenüber, die sich sehr gut kümmern, die Tiere teilweise sogar nachts betreuen und ihnen viel Abwechslung mit einer weitläufigen Spielwiese, Trainings und Fellpflege bieten. Mittlerweile sind sogar Hundehotels eröffnet worden, die eine umfangreiche Urlaubsbetreuung für Hunde anbieten, die auf die Bedürfnisse und das Wohlfühlen der Tiere genau ausgerichtet ist.

So finden Sie die richtige Urlaubsbetreuung für Ihren Hund

  • Ist Ihnen und Ihrem Hund der Hundesitter oder Betreiber der Hundepension sympathisch?
  • Geht er liebevoll mit Ihrem vierbeinigen Liebling um?
  • Befindet sich die Unterkunft in einer ansprechenden Umgebung?
  • Wie sehen die Unterbringungen und die Futter- und Trinkstellen aus?
  • Gibt es genügend Platz für alle Hunde?
  • Wie oft gehen die Betreuer Gassi?
  • Fragen diese von sich aus nach speziellen Gewohnheiten Ihres Hundes (z.B. Unverträglichkeit mit anderen Tieren, Futtermittelallergien, Krankheiten, etc.)
  • Ist die Hundepension als Gewerbe ausgewiesen? (Dies ist aus versicherungstechnischen Gründen sehr wichtig.)
  • Besitzen die Betreiber den Sachkundeausweis nach §11 Tierschutzgesetz?
  • Haben diese Erfahrung im Umgang mit Hunden? Haben Sie Seminare über Hundehaltung und –erziehung besucht?
  • Gibt es im Notfall einen Tierarzt in der Nähe? Und in welchen Fällen darf der Hundebetreuer eigenmächtig dorthin?
  • Welche Kosten fallen an und welche Leistungen sind inbegriffen?

Tipps für einen entspannten Urlaub ohne Hund und ohne schlechtes Gewissen

Zum einen empfiehlt es sich, den Urlaub ohne Hund erst einmal auszutesten und nicht gleich beim ersten Mal für mehrere Wochen, sondern nur für ein paar Tage wegzufahren. Zum anderen ist das Alter des Hundes entscheidend: Im Welpenalter sollten Sie nicht alleine beziehungsweise nach Möglichkeit gar nicht verreisen. Müssen junge Hunde ihre gewohnte Umgebung für mehrere Tage oder sogar Wochen verlassen, kann dies traumatisch sein. Außerdem ist es wichtig, mit dem Welpen möglichst viel Zeit zu verbringen, damit sich die Bindung zu seinem Herrchen oder Frauchen festigen kann. Auch ein älteres oder krankes Tier sollten Sie nicht unbedingt alleine lassen. Darüber hinaus können Sie beruhigt in den Urlaub ohne Hund fahren: Die meisten Fellnasen verkraften die Zeit besser als ihre Herrchen und Frauchen, weil Hunde sehr anpassungsfähig sind. Insbesondere wenn die Betreuung sehr liebevoll ist und durch Personen erfolgt, welche die Tiere bereits kennen, verfliegt der Anpassungsschmerz nach kurzer Zeit. In einer Hundepension sorgen die anderen vierbeinigen Gäste sowie zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten für Ablenkung. Wichtig dabei ist natürlich, dass der Hund sich in der fremden Umgebung wohlfühlt. Dabei helfen Sachen von zu Hause wie:

Diese Dinge sorgen mit ihrem vertrauten Geruch für Geborgenheit, sodass Ihre Fellnase sich wohlfühlen kann und entspannten Ferien nichts im Wege steht. Ob mit oder ohne Hund – wir wünschen Ihnen einen schönen Urlaub!

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