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Welche Nüsse dürfen Hunde essen?

Erdnüsse

Erdnüsse sind mit ihren guten Fetten und Proteinen ein gesunder Beitrag zur Hundeernährung. Sie enthalten gesunde Fette für das Herz, Vitamin B und E. Verfüttere Erdnüsse in kleinen Mengen. Eine zu große Menge an Fetten führt bei Hunden zu Problemen mit der Bauchspeicheldrüse. Vermeide außerdem gesalzene Erdnüsse, da diese den Zuckerersatz Xylitol enthalten - dieser Zuckerersatz kann giftig für Hunde sein. Als schöne Alternative bietet sich Erdnussbutter an, welche auch wunderbar als Füllung in Hundespielzeug dienen kann. Erdnüsse natürlich ohne dieweiche Schale verfüttern.

Die richtigen Nüsse sind gesund für Hunde

Mandeln

Mandeln sind für Hunde nicht empfehlenswert. Sie sind zwar nicht unbedingt giftig, aber sie können die Luftröhre  verletzen oder die Speiseröhre blockieren, wenn sie nicht sorgfältig gekaut werden. Ebenso wie salzige Erdnüsse, führen salzige Mandeln zu Wasseransammlungen, was für herzkranke Hunde gefährlich werden kann. Wie die meisten Nüsse besitzt die Mandel eine hohe Anzahl von Fetten, deshalb bitte auch in Maßen füttern, da es sonst zu Magen- und Darmbeschwerden kommen kann.

Walnüsse

Walnüsse können unter Umständen giftig sein. Zum einen enthalten sie sehr viel Fett und wenn sie nicht richtig zerkaut werden, kann es zu Verdauungsproblemen oder Verstopfung kommen. Zum anderen können alte, feuchte und schimmelige Walnüsse Krämpfe und neurologische Symptome verursachen. Walnüsse gehören deshalb zu den häufigsten Vergiftungsfällen. Viele Tierärzte raten deshalb von Walnüssen ab. Allerdings gibt es viele Hunde, die Walnüsse lieben und wenn Du frische und trockene Walnüsse verfütterst, und diese auch auf Schimmel überprüfst, sind kleine Mengen in Ordnung.

Macadamia

Macadamianüsse gehören zu den giftigsten Nahrungsmittel für Hunde. Schon wenige Nüsse können Hunde krank machen. Macadamianüsse verursachen Erbrechen, erhöhte Körpertemperatur, Gleichgewichtsstörungen, Lethargie, Depressionen und können das Nervernsystem beeinträchtigen. Deshalb gehören Macadamianüsse nicht auf den Speiseplan. Symptome tauchen innerhalb der ersten 12 Stunden auf und können bis zu 24 Stunden anhalten. Schokolade mit Macademianüssen haben noch einen höheren Risikofaktor und können Symptome verschlimmern und lebensbedrohlich sein.

Cashew

Cashewnüsse sind in kleinen Mengen in Ordnung. Sie sind Lieferanten von Calcium, Magensium, Antioxidantien und Proteinen. Auch wenn Cashewnüsse im Vergleich zu anderen Nüssen nicht viel Fette besitzen, führen zu viele zu Übergewicht. Auch hier gilt: ungesalzene Nüsse verfüttern.

Pistazien und Pekannüsse

Pistazien und Pekannüsse haben ebenfalls einen hohen Fettanteil und können deshalb zu Magen-Darm-Problemen führen. Sie können aber in kleinen Mengen ungesalzen und ohne Schale verfüttert werden.

Was tun in Notfällen?

Des öfteren hört man, dass sich Hunde mit einem Walnussbaum in Garten durch schimmelige und vermoderte Nüsse eine Vergiftung zugezogen haben. Sollte doch einmal ein Notfall eintreten, dann wendet Euch an die Vergiftungszentrale.

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