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Tipps, wie Ihr Hund den Sommer am besten verbringt

Für uns Menschen ist der Sommer normalerweise die schönste Zeit des Jahres mit viel Sonnenschein und warmen Temperaturen. Doch trifft das auch auf die vierbeinigen Lieblinge zu? Ja und nein. Die Hitze kann ihnen mitunter große Beschwerden machen. Allerdings können Sie mit diesen Tipps dafür sorgen, dass Ihr Hund den Sommer ebenfalls lieben wird.

Husky tollt im Swimming Pool

Viele Möglichkeiten für Aktivitäten

Da Herrchen und Frauchen aufgrund des besseren und warmen Wetters viel Zeit im Freien verbringen, können auch die Hunde im Sommer viel draußen sein. Und das gefällt ihnen schon einmal sehr gut. Darüber hinaus warten viele verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten, die große Freude bereiten.

  • Schwimmen und Planschen
  • Wasserspielzeug aus einem See, Fluss, etc. apportieren
  • Ball spielen
  • Agility
  • Mit einem Boot fahren (Ziehen Sie Ihrem vierbeinigen Liebling dann am besten eine Schwimmweste für Hunde an)
  • a.m

Die meisten Hundebesitzer haben darüber hinaus im Sommer Urlaub, sodass die Spaziergänge länger ausfallen können, Ausflüge unternommen werden und es vielleicht sogar auf Reisen mit dem Hund geht.

Tipps für ungetrübtes Sommervergnügen

  • Ein Problem haben viele Hunde mit Hitze. Daher sollten Sie auf ausreichend Schatten achten, egal ob Sie zuhause oder unterwegs sind.
  • Wichtig ist, einen Wassernapf im Freien aufzustellen und diesen bei Bedarf nachzufüllen. Viel trinken ist an heißen Tagen auch für Tiere wichtig, damit diese den Flüssigkeitsverlust ausgleichen können. Nehmen Sie außerdem ausreichend Wasser mit, wenn Sie mit Ihrem vierbeinigen Freund unterwegs sind.
  • Spezielle Kühlmatten, die Sie auch auf einen Ausflug oder in den Urlaub mitnehmen können, sorgen für eine angenehme Abkühlung. Eine Variante ist ein Hundehandtuch, das Sie mit warmem Wasser befeuchten und um Ihren Hund legen können.
  • Stellen Sie auf Ihrem Balkon oder Ihrer Terrasse an einem schattigen Ort ein Outdoor-Hundebett auf, sodass Ihre Fellnase ein Plätzchen hat, wo sie sich ausruhen kann.
  • Für eine optimale Beschattung können Sie eine Strandmuschel verwenden, die normalerweise für Kinder und Babys genutzt wird. Dort hinein können Sie das Hundebett stellen oder eine Kühlmatte legen.
  • Ein Planschbecken, Waschtrog oder ein anderes stabiles Behältnis mit nicht zu kaltem Wasser ist eine willkommene Abkühlung für den Hund im Sommer.
  • Einen Sommertag können Sie mit Ihrer Fellnase wunderbar an einem See, Fluss oder am Meer verbringen.
  • Machen Sie keinen Spaziergang in der Mittagshitze. Stattdessen sollten Sie jeweils morgens und abends, wenn die Temperaturen noch nicht oder nicht mehr so hoch sind, Gassi gehen.
  • Verlegen Sie die Gassirunde in den Wald. Dort ist es selbst an heißen Tagen relativ kühl.
  • Gönnen Sie Ihrem Hund im Sommer ruhig eine besondere Schleckerei und kaufen Sie ihm eine Kugel Eis. Alternativ können Sie diese auch aus Quark, Naturjoghurt oder Hüttenkäse und Früchten oder Fleisch selbst herstellen. Füllen Sie die Mischung zum Einfrieren in ein Hundespielzeug spezielles wie beispielsweise in einen Ball für Leckerchen, damit Ihr vierbeiniger Liebling gleichzeitig eine Beschäftigung hat.
  • Braucht Ihr Hund für sein Sommerfell besondere Pflege? Es empfiehlt sich oftmals, alte und kranke Hunde scheren zu lassen. Rassen mit Deckhaar und Unterwolle sollten jedoch besser nicht geschoren werden. Eine Alternative ist regelmäßiges Kämmen, das lose, abgestorbene Haare entfernt und dadurch das Fell ausdünnt. Das sorgt für eine bessere Durchblutung und Belüftung.
  • Lassen Sie Ihren Hund keinesfalls im Auto zurück. Selbst eine kurze Zeit im heißen Wagen kann zu einem Hitzschlag führen.

Darauf sollten Sie bei Ihrem Hund im Sommer achten

  • Ab einer Außentemperatur von 28° können Hunde die Wärme nicht mehr allein durchs Hecheln ausgleichen. Sie müssen sich zusätzlich Abkühlung suchen, um einen Hitzschlag zu vermeiden. Achten Sie daher auf folgende Symptome, um rechtzeitig zu erkennen, wann der Hund unter der Hitze zu sehr leidet: Taumeln, massives Hecheln, durch die Nase atmen, Bewusstseinsstörungen, hohe Körpertemperatur. Bringen Sie dann den Hund sofort an einen kühlen Platz und sorgen Sie für zusätzliche Abkühlung. Werden die Symptome nicht besser, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen.
  • Auch wenn das Schwimmen Abkühlung bedeutet, übertreiben sollte Ihr Hund es trotzdem nicht. Ansonsten kann es passieren, dass er eine sogenannte Wasserrute bekommt. Dabei handelt es sich um eine Schwanzlähmung, die sehr schmerzhaft ist. Erkennen können Sie die Wasserrute dadurch, dass der Vierbeiner die Schwanzwurzel vom Körper wegstreckt und der Rest schlaff nach unten fällt. Typisch ist auch, dass der Hund sich nicht richtig hinsetzt und überhaupt nicht mehr mit dem Schwanz wedelt. Diese Krankheit ist besonders häufig bei Jagdhunden (z.B. Setter, Retriever, Beagle) und wird von Ärzten in Verbindung mit sehr kaltem oder warmem Wasser gesetzt.

Beachten Sie diese Tipps und Empfehlungen und Sie werden mit Ihrem vierbeinigen Freund einen wunderschönen Sommer haben. Wir wünschen viel Spaß!

 

 

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