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Berühmte Hunde: Hachiko aus Japan

Hachiko, ein Akita, ist wohl für mich der beeindruckendste Hund aus unserer neuen Reihe „Berühmte Hunde. Allein schon über ihn zu schreiben, treibt mir fast die Tränen in die Augen. In Japan ist Hachiko zu einem Synonym für Loyalität geworden. Selbst Hollywood konnte der wahren Geschichte um den treuen Akito nicht widerstehen und verfilmte die Story mit Richard Gere in der Hauptrolle.

Hachiko aus Tokio

Hachiko gehörte Anfang des 20. Jahrhunderts einem Professor der Tokioer Universität. Jeden Tag begleitete er sein Herrchen auf dessen Weg in die Arbeit bis zum Shibuya Bahnhof und wartete dort auf dessen Rückkehr, um ihn freudig zu begrüßen. Doch eines Tages im Jahr 1925 wartete er vergebens – sein Herrchen erleidete an seinem Arbeitsplatz eine tödliche Hirnblutung. Die nächsten zehn Jahre verbrachte Hachiko damit, am Bahnhof auf sein Herrchen zu warten – bis zu seinem eigenem Tod im Jahre 1935.

Die Geschichte blieb in Japan natürlich nicht unbemerkt. So besuchten viele Japaner Hachiko noch zu Lebzeiten am Bahnhof, um ihn zu füttern. Die Pflege des Hundes hatten erst Verwandte des Professors übernommen, später dann der frühere Gärtner des Professors. Ein Bahnvorsteher hatte ihm zudem einen Ruheplatz eingerichtet. 1934 wurde ihm zu Ehren eine Bronzefigur aufgestellt. Die Errichtung und Feierlichkeiten fanden zusammen mit Hachiko statt.

Hachiko wurde in der Nähe des Bahnhofs Tod aufgefunden. Die Witwe des Professors, die Angestellten des Bahnhofs und ganz Japan waren damals in großer Trauer. Hachikos Körper befindet sich heute präpariert im Nationalmuseum der Naturwissenschaften in Tokio.

Trauer um Hachiko
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