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Was für ein Frass: Zucker, Salz, Öle und Fette in hohen Mengen in Hundefutter führen zu Übergewicht

Barf oder Fertigfutter Für welches Futter würdet Ihr Euch entscheiden? Für das selbstgemachte Essen oder für das Trockenfutter?

Hundefutterhersteller produzieren Nassfutter und Trockenfutter mit großen Mengen an Salz, Zucker, Ölen und Fetten, so ein Ernährungswissenschaftler und ehemaliger Angestellter der Futtermittelindustrie.

Viele von uns machen sich Gedanken über Kalorien und Cholesterinwerte, aber machen sich nicht im Ansatz soviele Gedanken über Futter, welches sie an ihre Hunde verfüttern.

Etiketten auf den Verpackungen geben leider nicht im vollen Umfang an, welche Inhaltsstoffe im Hundefutter zu finden sind.

So führt der Ernährungswissenschaftler David Jackson an, dass Hersteller sogar Farbstoffe im Hundefutter einsetzen, obwohl Hunde farbenblind sind. Oder Hundefutter wird als saftige Hähnchenmahlzeit angepriesen, aber es enthält nicht einmal 5% an Hähnchenfleisch. Dafür eine Menge an Nebenprodukten. Nebenprodukte können bedeuten, dass es sich um hochwertiges Fleisch handelt, aber eben auch um kostengünstige Fleischnebenprodukte, die so gut wie keinen Nährwert haben.

Letztendlich wird kein Hund schnell daran sterben, weil er immer minderwertiges Fertigfutter erhält. Aber ehrlich, wer würde sein Kind von Anfang an nur mit Junk Food und Vitamin- und Mineralzusätzen ernähren? Jeder kann sich vorstellen, dass hier eine optimale Entwicklung auf der Strecke bleibt. Zumal Vitaminpillen mittlerweile auch sehr kritisch von der Wissenschaft gesehen werden und im Verdacht stehen die Sterblichkeit zu erhöhen.

David Jackson, ein Brite, hat in seinem Heimatland eine Website gestartet, whichdogfood.co.uk, um Hundebesitzer über Fertigfutter zu informieren. So macht er unter anderem die Zusätze und Fette im Hundefutter verantwortlich, die zu Übergewicht, Verhaltensproblemen und Hyperaktivität führen können.

David Jackson, der als Ernährungswissenschaftler für mehrere Futterhersteller gearbeitet hat, sagt: „Die Hersteller produzieren schon lange schlechtes Futter für unsere Haustiere und sind bisher damit durchgekommen. Die erfolgreichsten Futterhersteller in Großbritannien haben zwei Eigenschaften gemeinsam – billige Inhaltsstoffe und zu hohe Preise. Viele Hundehalter sind sich nicht bewusst, dass es Alternativen gibt und dass Gesundheitsprobleme, die durch schlechtes Hundefutter verursacht werden, so vielschichtig sind, dass sie als solche nicht immer erkennbar sind. Viele Hunde haben ein kurzes und krankes Leben und wenige kümmert das.“ Internationale Hersteller wie Nestle und Mars weisen David Jacksons Behauptungen von der Hand. Sie berufen sich natürlich auf ihre Forschungen und langjährige Erfahrung in der Herstellung von Hundefutter.

Aber mal ehrlich, der gesunde Menschenverstand sagt uns doch schon, dass das nicht wirklich stimmen kann. So gibt es Hundetrainer, die davon überzeugt sind, dass manche Verhaltensauffälligkeit auf das Essen zurückzuführen ist. Hunden, denen es an Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien fehlt, sieht man es oft äußerlich an. Der Mangel kann sich durch Ohrinfektionen, Hautproblemen, Schuppen oder schlechten Atem und schlechte Zähne bemerkbar machen. Psychisch gesehen kann sich ein Mangel durch Konzentrationsprobleme oder Hyperaktivität äußern. Zucker, schlechte Fette und eine hohe Menge an Kohlenhydraten aus Getreide führen zu Übergewicht.

Schlechtes Futter muss nicht sein! Neben Liebe, Respekt und Erziehung spielt die Ernährung eine wesentliche Rolle im Leben eines Hundes. Mit der Aufnahme eines Hundes in die Familie übernimmt auch jeder Verantwortung für ein gesundes und langes Hundeleben.

Unsere Tipps

      • Wenn Ihr Euch die Zutatenliste anschaut und Ihr nicht herauslesen könnt, was genau enthalten ist oder Ihr nicht versteht, was deklariert ist, stellt das Futter am besten sofort wieder zurück. Ein gutes Hundefutter deklariert jeden Inhalt und verzichtet auf Tier- und Knochenmehl, Schlachtabfälle, minderwertige tierische Nebenerzeugnisse, künstliche Antioxidantien, Farb-, Geschmacksstoffe, synthetische Konservierungsstoffe sowie jegliche andere künstliche Zusätze, Zucker & synthetische Bindemittel.Vergesst aber nicht: In der Futtermittelindustrie gelten andere Regelungen als für unser Essen. So müssen Geschmacksverstärker und Aromen nicht auf der Futterverpackung deklariert sein. Die Thematik mit den Inhaltsstoffen in Hundefutter haben wir in einem anderen Artikel schon einmal genauer analysiert.

 

      • Gebt Eurem Hund nur das zu essen, was Ihr selber auch erkennt. So weiß jeder sofort, wenn er eine Banane sieht, dass es sich um eine Banane handelt. Im Fall von Trockenfutter erkennt niemand auf Anhieb was darin enthalten ist.

 

      • Für Zwischendrin und als Leckerlis empfehlen wir natürliche Kauartikel wie Pansen, Lungen-Würfel, Sehnen, Putenhälse, Fisch-Nuggets und Hähnchenmägen. Zudem frisches Obst oder Gemüse, wie Äpfel, Bananen oder Karotten. Als besondere Leckerlis auch gerne mal ein Wiener Würstchen.

Unser Fazit:

Umso natürlicher und ausgewogener Hundefutter ist, umso besser ist es für Deinen Hund. Wer gerne kocht, sollte sich mit dem Thema Barfen auseinandersetzen, was übrigens nicht teurer ist als Fertigfutter.

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