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Die Entwicklung der Hunde - Chicas kleine Geschichtskunde

Eine Erbgutanalyse geht davon aus, dass mein Vorfahre, der Ur-Hund, der vom Wolf abstammte, bereits schon vor 135.000 Jahren geboren wurde. So lange gibt es uns schon!

Vor ca. 14.000 Jahren wählten sich Menschen erstmals Wolfswelpen aus und machten sie sich nach und nach durch Züchtungen zu nutze.

Um 3000 v. Chr waren Hunde in Ägypten das beliebteste Haustier. Schon damals gab es eine Vielzahl von Rassen, die auch in altägyptischen Grabdarstellungen abgebildet wurden. Endlich mal ein Denkmal, das unserer würdig ist (WOL/woof out loud!).

Im antiken Rom wurden Hunde als Hirtenhunde, Wachhunde und Jagdhunde eingesetzt, z.B. die Vorfahren der deutschen Dogge. Um 200 v. Chr züchtete man in China meine Freunde mit der süßen platten Schnauze, die Pekinesen. Diese waren so klein, dass sie in einen Kleiderärmel passten und ihren Besitzer so verteidigen konnten. Ich sag nur, große Klappe und viiiiiiiiiiiiiiel dahinter!

Bereits im 8. Jahrhundert gab es im alten Aztekenreich Chihuahuas, die auch die Lieblinge der aztekischen Prinzessin gewesen sind. Wer also gedacht hat, meine kleinen Artgenossen seien „Modehunde“, der irrt gewaltig. Im Mittelalter hatte die Hundezucht ihre Blütezeit. Dabei entand eine Vielzahl von Rassen wie z.B. der Wolfshund und Vorläufer der Windhunde.

Im 18. Jahrhundert gab es bereits mehr als zwanzig verschiedene Hunderassen in Europa. 1895 wird der erste deutsche Schäferhund ins Zuchtbuch eingetragen.

Heute gibt es über 350 Hunderassen allein in Deutschland und fünf Millionen Hunde. Da kann ich also noch ein paar Bekanntschaften knüpfen. Inzwischen sind wir auf allen Kontinenten vertreten. Ursprünglich gab es in Australien, Neuseeland, Neuguinea, Madagaskar und der Antarktis keine Hunde, aber auch dort sind wir dank euch Menschen inzwischen vertreten. Und so erobern wir überall auf der Welt euer Zuhause und eure Herzen.

Eure Chica

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