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Hundejura Teil II

Baby und ich wohnen gleich neben einem Cocker Spaniel. Immer wenn sein Herrchen und sein Frauchen weg gehen, bellt er ganz lange. In unserer Sprache heißt das: „Nehmt mich mit, ich will nicht alleine bleiben!“ Ich kann das gut verstehen, ganz allein sein ist doof, aber zum Glück hab ich ja Baby, aber das ist ein anderes Thema. Ich dagegen belle immer, wenn ich Fremde sehe. Ich weiß Frauchen mag das nicht, deswegen ist es schon weniger geworden, aber manchmal  geht es noch mit mir durch …aber das ist auch wieder ein anderes Thema. Die heutige Frage lautet eigentlich: Wie lange darf ein Hund am Tag bellen, wenn man in der Nähe Nachbarn hat, die das Bellen hören. Hier das Urteil des Oberlandesgericht Köln: Ein Tierhalter muss seine Hunde so halten, dass Hundegebell, Winseln oder Jaulen auf dem Nachbargrundstück oder in der Nachbarwohnung nur außerhalb der Zeitspannen von 13:00 bis 15:00 Uhr sowie von 22:00 bis 06:00 Uhr zu hören ist, und zwar nicht länger als zehn Minuten ununterbrochen und nicht länger als insgesamt 30 Minuten täglich. Ein bestimmter Schallpegel ist jedoch nicht festgelegt.

Naja, Herrchen und Frauchen sehen das mit unseren Nachbarn nicht so eng, schließlich sind sie ja selbst Hundebesitzer. Aber in der letzten Zeit ist das Bellen des Nachbarhundes sowieso besser geworden. Jetzt hat er nämlich eine spannende Beschäftigung gefunden: das neue interessante und intelligente Hundespielzeug Leo. Und wenn seine Lieben jetzt nach Hause kommen, kann es schon mal vorkommen, dass sich unser Nachbarshund denkt: Was? Ihr seid schon wieder zurück?

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