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Hundejura für Anfänger

Heute teile ich mal mein juristisches Fachwissen mit euch. Ob man es glaubt, wir, die besten Freunde des Menschen werden im deutschen Gesetz als "Sache" bezeichnet und auch entsprechend behandelt. So fallen wir, wenn wir beispielsweise entlaufen sind und dann aufgegriffen  und unserem Besitzer zurück gebracht werden, unter das Pfandrecht. Entsprechend kann für uns, in diesem Fall als "Fundsache" bezeichnet, ein Finderlohn verlangt werden der sich nach unserem Wert richtet. Ab einem gewissen Wert können wir sogar gepfändet werden. Aber, zum Hundeglück gibt es da ja noch das Tierschutzgesetz. Dort wird man nicht als "Sache" behandelt. Hier gelten wir als schützenswerte Tiere in der Obhut des Menschen, welche artgemäß und verhaltensgerecht gehalten werden müssen. Bei Zuwiderhandlungen sieht der Gesetzgeber empfindliche Strafen vor.

Nach dem Gesetz heißt es:

"Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat, muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen".

Beispielsweise müssen wir genügend Bewegung haben, damit keine chronischen Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden entstehen. Es muss beachtet werden, dass wir genügend Platz zum Auslaufen und einen Ort haben, an dem wir in Ruhe schlafen können und bei schlechtem Wetter Unterschlupf finden. In einer Wohnung müssen wir einen definitiven Platz zugewiesen bekommen, z.B. in einem kuscheligen Hundebett. Und zum Schluss sei noch gesagt, dass es auch sehr wichtig ist, dass unsere Besitzer sich die Zeit nehmen, uns erziehen und mit uns zu spielen. Hiermit verurteile ich alle Hundebesitzer zu einer super Partnerschaft mit ihrem Hund, an der beide Parteien ihr Freude haben!

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