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Just For Dogs Hundeblog

Alles rund um Hunde, Zubehör und Neuigkeiten aus aller Welt

  • Warum viele Hundegeschirre zu schwer sind

    Die Firma Curli macht sich schon seit Jahren mit gut sitzenden und leichten Softgeschirren einen Namen. Neben der Passform arbeitet Curli stetig daran, das Gewicht der Geschirre weiter zu reduzieren, ohne die Qualität und Sicherheit zu beeinträchtigen. Da das geeignete Gewicht von Geschirren vielen Hundebesitzern unbekannt ist, hat sich Curli für uns die Mühe gemacht, das Thema Gewicht genauer unter die Lupe zu nehmen und Gewichtsempfehlungen auszusprechen.

    Curli Air-Mesh Softgeschirr in Beige Curli Air-Mesh Softgeschirr in Beige

    Das Gewicht eines Hundegeschirrs ist ebenso wichtig

    Viele Hundehalter besorgen ihrem Hund ein Hundegeschirr, ohne sich Gedanken über das Gewicht zu machen. Dabei sind die meisten Hundegeschirre für kleine Hunde viel zu schwer. Kaufen Sie heute ein Geschirr in einem Laden, wiegt es im Durchschnitt 280 g. Für einen Hund mit drei bis vier Kilogramm Körpergewicht entspricht dies 8 % des ganzen Körpergewichtes. Eine enorme Last.

     

    Ein Hundegeschirr, welches
    8 % des Körpergewichts
    wiegt, ist zu schwer.

     

    Beziehen wir dieses Gewicht auf einen durchschnittlichen Mann mit 89 kg, müsste dieser Mann ein Gewicht von 7,12 kg tragen. Es wäre also so, als ob der Mann eine Jacke mit über 7 kg Gewicht anziehen würde.

     

    Würden Sie eine Jacke
    tragen, die über sieben
    Kilogramm wiegt?

     

    Niemand möchte mit einer so schweren Jacke spazieren gehen. Dann doch lieber mit einem leichten Sakko, oder?

    Also rechnen wir weiter: Ein durchschnittliches Sakko wiegt rund 1,7 kg. Das entspricht wiederum 1,9 % des Körpergewichts. Übertragen wir diese Rechnung auf den kleinen Hund, wären wir bei einem Gewicht von 66,85 g. Also etwas mehr als eine halbe Tafel Schokolade. Und dann sind wir bei einem akzeptablen Gewicht für ein Hundegeschirr.

     

    Ein ideales Geschirr
    für einen Terrier
    wiegt nicht mehr als 70 g.

     

    Hier liegt curli mit dem Vest Air Mesh Geschirr von nur 54 g (Grösse S) und 67 g (Grösse M) im optimalen Bereich.

    Berücksichtigen Sie auch, dass die Wirbelsäule des Hundes im Gegensatz zum Menschen horizontal liegt und dadurch noch mehr einer Belastung ausgesetzt ist.

    Ist Ihnen das alles bewusst und handeln Sie entsprechend, befreien Sie Ihren Hund von einer grossen Belastung im täglichen Leben. Er wird es Ihnen bestimmt danken.

    Unsere Empfehlung

    Achten Sie darauf, dass das Geschirr 2 % oder weniger des Körpergewichts Ihres Hundes entspricht.

    2 % oder weniger des Körpergewichts Ihres Hundes
    ist das ideale Gewicht für ein Hundegeschirr.

    Weitere Geschirre für kleine Hunde aus unserem Sortiment, die leicht im Gewicht sind:

    Das Ledergeschirr Souple ist mit seinem Gewicht zwischen 20 und 22 g bestens geeignet für sehr kleine Hunde. Ebenso die Ledergeschirre Monogramm und Smooth. Diese bewegen sich im Bereich zwischen 38 und 58 g für kleine Hunde bis ca. 9 kg.

    Außerdem befinden sich die meisten Softgeschirre und Nylongeschirre im Rahmen des idealen Gewichts.

     

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  • Obedience – Was kennzeichnet den Hundesport?

    Wie jeder Hundesport eignet sich auch Obedience dafür, Ihre Fellnase neben den täglichen Spaziergängen sinnvoll zu beschäftigen. Darüber hinaus machen die gemeinsamen Übungen viel Spaß und stärken die Bindung zwischen Mensch und Hund. Der Hundesport dient überdies dazu, die Gesundheit des Tieres zu erhalten und seine Konzentration zu fördern.

    Obedience Obedience

    Wie funktioniert der Hundesport?

    Ursprünglich kommt Obedience wie Agility aus England und wird auch als „Hohe Schule der Unterordnung“ bezeichnet. Bereits seit 1951 findet der Hundesport dort viele begeisterte Anhänger. In Deutschland ist Obedience dagegen noch relativ jung und erst seit 2002 gibt es eine offizielle Prüfungsordnung des VDH (Verband für deutsches Hundewesen). Der englische Begriff bedeutet Gehorsam und benennt damit recht treffend, um was es beim Training in erster Linie geht. Die beiden wichtigsten Aspekte bei allen Obedience Übungen sind Folgsamkeit des Hundes und Teamarbeit zwischen Mensch und Tier.

    Folgendes ist ebenfalls wichtig:

    • Kontrolliertes Verhalten
    • Arbeitswille
    • Arbeitsgeschwindigkeit
    • Präzision bei der Ausführung der Obedience Übungen

    Diese Hundesportart setzt sich zum einen aus der perfekten Beherrschung von Basishörzeichen und zum anderen aus dem Apportieren unterschiedlicher Materialien wie Metall, Kunststoff und Holz zusammen. Die Übungen werden normalerweise auf Distanz ausgeführt, sodass der Hundeführer zeigen muss, dass er sein Tier auch kontrollieren kann, wenn keine direkte Nähe zwischen ihm und seinem Hund besteht. Verwendet werden dabei ausschließlich Hör- und Satzzeichen. Die unterschiedlichen Kommandos muss der Hund beim Obedience so gut beherrschen, dass er zum richtigen Zeitpunkt Sitz oder Platz macht, stehen bleibt oder zu bestimmten Markierungspunkten läuft. Außerdem muss der Vierbeiner zwischen Links und Rechts unterscheiden können.

    Wichtige Kennzeichen:

    • Effektives Training des Gehorsams nicht nur für den Sport, sondern auch für Alltagssituationen
    • Sinnvolle Beschäftigung
    • Enge Bindung zwischen Hundeführer und Hund
    • Überprüfung der Sozialverträglichkeit bei Obedience Wettkämpfen

    Für wen eignet sich der Hundesport?

    Grundsätzlich kann jeder Obedience mit seinem Hund machen, der gerne Folgsamkeitsübungen trainiert. Somit können auch Menschen und Tiere mit Einschränkungen am Training teilnehmen. Dies liegt zum einen daran, dass der Hundeführer nicht besonders sportlich sein muss. Zum anderen wird es bei Wettkämpfen berücksichtigt, wenn ein Tier körperlich eingeschränkt ist. Aus diesen Gründen sind auch alle Hunderassen sowie Mischlinge für das Obedience Training geeignet. Probleme mit Gelenken und Knochen stellen keine Schwierigkeiten dar, da die Übungen den Körper nicht übermäßig anstrengen und Hürden nur selten zum Einsatz kommen. Aufgrund ihrer typischen Charaktereigenschaften sind einige Rassen dafür jedoch besonders geeignet.

    Dazu gehören

    • Border Collie
    • Australian Shepherd
    • Labrador Retriever
    • Golden Retriever
    • Deutscher Schäferhund
    • U.a.m.

    Für diese stellen Hundesportarten wie Obedience eine sehr gute Möglichkeit dar, sie sowohl körperlich als auch geistig auszulasten. Da Border Collie, Australian Shepherd und Co. echte Arbeitstiere sind, fällt ihren Herrchen und Frauchen oftmals schwer, sie mit Spaziergängen und Hundespielen auszulasten. In diesen Fällen kann Obedience Training eine effektive Lösung darstellen.

    Vorteilhafte Voraussetzungen:

    • Hoher Spieltrieb
    • Gutes Durchhaltevermögen
    • Will-to-please
    • Geduld

    Wichtiges zum Obedience Training

    Bei dieser Hundesportart geht es primär um eine perfekte Kommunikation zwischen Hundeführer und Hund. Obgleich Obedience oftmals mit Unterordnung gleichgesetzt wird, ist dies daher nicht ganz zutreffend. Auch als „Leckerli-Ausbildung“ wird der Sport gerne scherzhaft bezeichnet. Zwar werden Belohnungen vielfach eingesetzt, um die Kommandos zu trainieren. Jedoch ist das Ziel, den Hund auch ohne Leckerli perfekt führen zu können. Die größte Motivation  sollte daher die Freude am Arbeiten sein.

    Dos Don´ts
    Freude des Hundes fördern

    Liebevolles Loben

    Spielerisches Training

    Bestrafungen in jeglicher Form

    Herrischer Befehlston

    Antiquierte Erziehungsmethoden

     

    Wenn Sie mit dem Hundesport starten möchten, trainieren Sie am besten zunächst in einer Hundeschule oder einem Hundesportklub. In einem Anfängerkurs lernen Sie die wichtigsten Grundlagen. Später können Sie entweder an einem Fortgeschrittenenkurs teilnehmen oder für sich alleine trainieren. Das Training mit Ihrem Hund können Sie bereits im Welpenalter beginnen. Unabhängig vom Alter sollten Sie aber immer darauf achten, Ihre Fellnase nicht zu überfordern. Es ist ganz unterschiedlich, wie lange sich ein Hund konzentrieren kann und Freude an den Obedience Übungen hat (Zeitspanne reicht von 5 bis 60 Minuten).

    Ist beim Obedience Zubehör notwendig?

    Möchten Sie zuhause trainieren, benötigen Sie Markierungen, Kegel, eine Hürde sowie Hundespielzeug zum Apportieren . Wichtig ist, dass die Dummies aus unterschiedlichen Materialien (Holz, Kunststoff, Metall) bestehen, damit eine Geruchsunterscheidung möglich ist. Im Gegensatz zum Agility benötigen Sie jedoch wenig Zubehör fürs Obedience. Zum Üben verwenden Sie am besten ein Halsband, das eine gewisse Breite besitzt und aus weichem Material besteht. Ihr Hund sollte es angenehm tragen können. Um ihn zu führen, empfiehlt sich eine Leine, die ungefähr 1 Meter lang ist. Flexileinen sind nicht empfehlenswert.

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  • Therapiehunde für Kinder - wie der tierische Freund helfen kann

    Der positive Einfluss von Tieren auf das Gemüt und die Gesundheit sind wissenschaftlich erwiesen. Bereits Sigmund Freud soll seine Chow Chow Hündin in seine Sitzungen mitgenommen haben, weil er eine beruhigende Wirkung des Tieres auf seine Patienten feststellen konnte. Daher gibt es immer mehr Therapiehunde, die professionell Gutes für die Menschen tun. In England und den USA wird bereits eine Vielzahl an Tieren zu pädagogischen und therapeutischen Zwecken eingesetzt. Doch auch in Deutschland sind gerade in der Kindertherapie viele Hunde im Einsatz.

    Therapiehunde unterstützen Kinder beim Genesen Therapiehunde unterstützen Kinder beim Genesen

    Einsatzgebiete für einen Therapiehund

    Die positive Wirkung von Hunden wird in vielen Bereichen des menschlichen Lebens genutzt. Die Einsatzgebiete für Therapietiere reichen von Kindergärten und Schulen über Seniorenzentren bis hin zu Hospizen. Inzwischen wird auch die Diskussion über Hunde in Krankenhäusern immer lauter. Ausgelöst wurde dies 2015 durch die Nachricht über eine Hündin, die in Tel Aviv in einem Krankenhaus aufgenommen wurde, weil sie ihrem Besitzer nicht von der Seite weichen wollte. Hunde, die in der tiergestützten Therapie eingesetzt werden, dürfen inzwischen in den meisten Krankenhäusern Menschen besuchen. Für private Tiere ist dies in Deutschland aufgrund der Hygienevorschriften noch nicht möglich.

     

    Gründe für die positive Wirkung von Hunden

    • Sie verhalten sich allen Menschen gegenüber gleich. Ihre Zuneigung ist bedingungslos.
    • In ihrem Verhalten unterscheiden sie nicht zwischen Jung und Alt oder Gesund und Krank. Stattdessen sind sie allen gegenüber offen und freundlich.
    • Hunde sind Motivatoren, weil sie zu körperlicher und geistiger Aktivität ermuntern.
    • Der Umgang mit einem Tier fördert das Selbstbewusstsein und erleichtert den Kontakt zu fremden Menschen.
    • Durch den Kontakt mit einem Hund wird ein Beziehungshormon (Oxytocin oder „Kuschelhormon“) ausgeschüttet, das auch für die Bindung zwischen Mutter und Kind verantwortlich ist. Des Weiteren wird vermehrt das Glückshormon Serotonin produziert, das einen positiven Einfluss auf die menschliche Psyche besitzt.
    • Die bloße Anwesenheit eines Hundes kann bewirken, dass der Körper deutlich weniger Cortisol (Stresshormon) ausschüttet. Dadurch wird der Blutdruck gesenkt und der Mensch kann sich besser entspannen.

    Was leisten Hunde in der Kindertherapie?

    Viele Therapiehunde werden in Kindergärten eingesetzt, um Kindern zu helfen, leichter Beziehungen zu knüpfen. Einen wichtigen Beitrag leisten die Tiere außerdem bei der Entwicklung von Motorik und sozialem Verhalten. Auch beim Sprechen lernen kann der Hund helfen, indem ein Kind mit Sprachschwierigkeiten gezwungen ist, deutlich zu reden, damit er Kommandos befolgen kann. Führt das Tier korrekt aus, was das Kind von ihm möchte, wird es mit Stolz erfüllt. Auf diese Weise strengt es sich gerne an und gibt sich automatisch mehr Mühe beim Sprechen. Beim gemeinsamen Gassigehen lernen die Kinder auf spielerische Weise, Verantwortung zu übernehmen. Zudem wird ihr Selbstbewusstsein gestärkt. Darüber hinaus kann ein Therapiehund auch Kindern helfen, die unter psychischen und physischen Erkrankungen leiden oder die von Behinderungen betroffen sind. Sitzt ein Kind im Rollstuhl, hilft ihm ein Therapiebegleithund den Alltag zu meistern. Er bringt Gegenstände, hebt heruntergefallene Sachen auf und hilft beim Ausziehen. Bei Essstörungen können die Tiere als Wegbereiter für die eigentliche Therapie dienen, weil sie dafür sorgen, dass die Kinder Vertrauen fassen und sich öffnen. Die körperliche Nähe und das Streicheln des Hundes tragen außerdem dazu bei, dass die kleinen Pateinten ihr Körpergefühl wieder entdecken. Einen wichtigen Beitrag leistet ein Therapiehund bei Kindern, die an Diabetes Typ 1 erkrankt sind. Er erkennt, dass der Blutzuckerspiegel sinkt, und warnt rechtzeitig, bevor eine lebensbedrohliche Bewusstlosigkeit eintreten kann. Dies ermöglicht den Kindern auf weitgehend normale Weise am Leben teilzunehmen.

     

    Wo Therapiehunde außerdem helfen:

    • ADHS
    • Angstzustände
    • Depression
    • Traumata
    • Bindungsstörungen
    • Palliativmedizin

    Welche Hunde sind für die Therapie geeignet?

    In den meisten Fällen werden Therapiehunde bereits als Welpe für ihre besondere Aufgabe ausgewählt. Die Ausbildung beginnt dann ebenfalls bereits in jungen Jahren, damit der Hund quasi in seinen Job hineinwachsen kann. Doch auch erwachsene Hunde können noch als Therapiehunde ausgebildet werden. Dies muss allerdings sehr konsequent und zielführend ablaufen. Die Einschränkung auf bestimmte Rassen ist normalerweise nicht gegeben, weil das Gemüt und der Arbeitswille entscheidend sind. Dennoch eignen sich Hunde besonders gut, die aufgrund ihrer Gene einen enge Bindung zum Menschen aufbauen und einen sogenannten Will-to-please (ein Bedürfnis zu gefallen) besitzen. Dazu gehören Hüte-, Gesellschafts- und Begleithund ebenso wie einige Jagdhunde (z.B. Retriever, Magyar Vizslas). Entscheidender bei der Therapiehundausbildung ist, dass schnell eine enge Bindung zwischen Mensch und Tier aufgebaut werden kann.

    Wichtige Eigenschaften für die Tiertherapie:

    • Wesensfestigkeit
    • Gelassenheit in verschiedenen Situationen
    • Folgsamkeit
    • Gelehrigkeit
    • Aufmerksamkeit
    • Arbeitswille
    • Geduld
    • Kommunikationsfreude
  • Hundesitter - die richtige Lösung für berufstätige Herrchen und Frauchen

    Bei den meisten Berufen und Arbeitsstätten ist es nicht möglich oder nicht erlaubt, seinen Hund mitzunehmen. Daher müssen zahlreiche Hundebesitzer eine Lösung finden, damit Ihr vierbeiniger Liebling während des Arbeitstages versorgt ist. In Familien können die Aufgaben wunderbar verteilt werden und auch ein großzügiges Haus mit Garten stellt eine Option dar, damit der Hund tagsüber genug Auslauf und Beschäftigung hat. Allerdings sind solche Lösungsmöglichkeiten nicht für alle Hundebesitzer gegeben. Dazu bedürfen Hunde, die gesundheitliche Probleme oder Schwierigkeiten mit dem Alleinsein haben, einer besonderen Betreuung. In diesen und weiteren Fällen kümmert sich in Ihrer Abwesenheit ein sogenannter Hundesitter um Ihren vierbeinigen Liebling.

    Was ist ein Hundesitter?

    Er bietet eine entgeltliche Hundebetreuung an und übernimmt neben dem Gassi gehen auch das Füttern, Spielen und weitere Aufgaben (z.B. Medikamente verabreichen, Fell bürsten, etc.). Der zeitliche Rahmen sowie der Umfang der Betreuungsaufgaben kann dabei normalerweise individuell geregelt werden. Grundsätzlich gibt es bei dieser Art der Hundebetreuung zwei Möglichkeiten. 1. Der Hundesitter betreut nur jeweils ein Tier. 2. Er kümmert sich um mehrere Hunde gleichzeitig in einer Gruppe.

    Gründe für die Beauftragung eines Hundesitters

    • Der Hundebesitzer kümmert sich alleine um den Hund und benötigt Unterstützung, wenn er auf Arbeit oder im Urlaub ist oder Verpflichtungen hat, die er mit dem Hund nicht erfüllen kann.
    • Der Hund ist unter der Woche jeden Tag mehr als fünf Stunden alleine.
    • Eine Unterstützung durch Freunde, Familienmitglieder oder Nachbarn ist nicht möglich.
    • Der Vierbeiner kann oder darf nicht den ganzen Tag im Garten sein.
    • Aufgrund einer längeren, schweren Erkrankung kann sich der Hundebesitzer nicht um sein Tier kümmern.

    Geht es nur um die tägliche Gassirunde am Mittag oder Nachmittag, können Sie außerdem einen sogenannten Dogwalker beauftragen. Dieser übernimmt für Sie den Spaziergang und lastet dabei Ihre Fellnase körperlich und geistig aus. Empfehlenswerte Dogwalker gehen mindestens eine Stunde mit dem Hund Gassi und führen dabei Gehorsamsübungen und kleine Spiele durch. Auf diese Weise ist Ihr vierbeiniger Liebling rundum zufrieden, wenn Sie nach Feierabend nach Hause kommen.

    Was müssen Sie beachten, um die richtige Hundebetreuung zu finden?

      • Umgang und Verantwortung Grundsätzlich muss ein geeigneter Hundesitter wissen, wie er mit dem Vierbeiner umzugehen hat, und zudem ein großes Verantwortungsgefühl besitzen. Dies sind wichtige Voraussetzungen dafür, dass er auf die Bedürfnisse des zu betreuenden Hundes richtig eingeht.
      • Hundeführerschein und Sachkundenachweis Um den passenden Hundesitter für Ihren Vierbeiner zu finden, kann es helfen, wenn dieser über einen Hundeführerschein verfügt. Auf diese Weise können Sie auch beruhigt zur Arbeit gehen, selbst wenn Ihr Vierbeiner aufgrund seines Charakters oder gesundheitlichen Zustands anspruchsvoll betreut werden muss. Ein Sachkundenachweis für Hundehalter sollte vorhanden sein, wenn es sich bei Ihrem Tier um einen sogenannten 20/40-Hund handelt.
      • Zuerst das Kennenlernen Da Sie Ihren Vierbeiner in guten Händen wissen möchten, ist ein erstes Kennenlernen ein Muss. Dabei können nicht nur Sie selbst testen, ob Ihnen der Hundesitter sympathisch ist. Sie können überdies feststellen, ob auch Ihr Hund mit der Wahl zufrieden wäre. Ein Treffen bietet zudem die Gelegenheit, dass Sie einen ersten Eindruck darüber erhalten, wie der Hundesitter mit Ihrer Fellnase umgeht.
      • Mund-zu-Mund-Werbung Referenzen und Empfehlungen von Freunden und anderen Hundebesitzern sind ebenfalls wichtige Entscheidungshilfen.

    Wie viel kostet ein Hundesitter?

    Pauschal lassen sich die Kosten nicht beziffern, weil diese vom Hundesitter selbst, von der Dauer der Hundebetreuung und dem Leistungsumfang abhängen. Auch die Region, in der ein Hundesitter beauftragt wird, sowie die Ansprüche des Hundes können unterschiedlich hohe Kosten verursachen. Grundsätzlich lässt sich allerdings festhalten, dass eine professionelle Hundebetreuung zwischen 5 und 20 Euro pro Stunde kostet. Einen vorgegebenen Bezahlungssatz gibt es allerdings nicht. Alternativ zu einer Hundepension können Sie Ihren Viereiner auch in die Obhut eines Hundesitters geben, wenn Sie auf Dienstreise sind, in den Urlaub fahren oder aus anderen Gründen über Nacht nicht zuhause sind. Für diesen Fall entstehen höhere Kosten, die bei den meisten Hundesittern durch eine Pauschale geregelt sind. Einen Pauschalbetrag können Sie in vielen Fällen ebenfalls vereinbaren, wenn Sie die Hundebetreuung längerfristig beauftragen möchten.

  • Hilfe, mein Hund jagt und wildert!

    Beim Spaziergang sieht der Hund plötzlich einen Hasen aufspringen und rennt sofort hinterher. Rufen, Schreien und Locken helfen dann nicht mehr. Frustrierte Herrchen und Frauchen reagieren darauf oftmals damit, Ihren Vierbeiner nur noch an der Leine zu führen. Doch dies ist auch nicht unbedingt die richtige Maßnahme dagegen, dass der Hund jagt. Um zu verhindern, dass Ihr vierbeiniger Liebling immer wieder unkontrolliert davon läuft, müssen Sie einen langen und mitunter steinigen Weg gehen. Dieser ist jedoch notwendig, wenn Sie entspannt Gassigehen und vor allem vorbeugen möchten, dass Ihr Hund wildert.

    Labrador Retriever beim Jagen Labrador Retriever beim Jagen

    Warum jagen Hunde überhaupt?

    Das Jagen liegt den Hunden nicht nur sprichwörtlich im Blut. Die Natur hat dieses Verhalten vorgesehen, damit der Körper der Tiere Glückshormone ausschütten kann. Es ist also nicht allein daraus begründet, dass sie Hunger haben, sondern weil es sie schlichtweg glücklich macht. Das naturgegebene, selbstbelohnende Jagdverhalten wird bei den Hunden durch einen sich schnell bewegenden Gegenstand ausgelöst. Daher kann es sich beim Jagdobjekt sowohl um ein Wildtier, die Katze des Nachbarn oder ein Pferd als auch um ein fahrendes Auto oder ein Fahrrad handeln. Bei bestimmten Jagdhunden wie beispielsweise Beagle, Basset und Schweißhund wird das Jagen bereits durch eine frische Spur ausgelöst. Befinden sich Hunde in einer Gruppe, kann das Jagdverhalten auch durch ein einzelnes Mitglied ausgelöst werden. Darüber hinaus können auch positive Erinnerungen dafür verantwortlich sein, dass Ihr Hund jagt. Hat es ihm zum Beispiel schon einmal große Freude gemacht, einen Vogel aufzuscheuchen, wird er dies wieder tun, sobald er einen sieht. Bedenklich wird die Sache, wenn Ihre Fellnase ein Tier gewildert hat und dieses Erfolgserlebnis bei ihm die Hatz auslöst.

    Gibt es Hunde ohne Jagdtrieb?

    Nicht alle Rassen besitzen das gleiche Vergnügen am Jagen. Dazu zählen besonders die sogenannten Begleit- und Gesellschaftshunde.

    Beispiele:

    õ   Deutsche Spitze

    õ   Kromfohrländer

    õ   Retriever aus der Showlinie

    õ   Australian Shepherd

    õ   Border Collie

    õ   Collie

    Ein wichtiger Grund dafür, ob ein Hund jagt, ist der Zweck seiner Zucht. Deshalb ist dieses Verhalten auch bei den Jagdhunden sehr stark ausgeprägt, weil dies ursprünglich von den Züchtern gewünscht gewesen ist. Zwar werden viele dieser Rassen heutzutage nicht mehr für die Jagd gebraucht, sondern sind reine Familienhunde, jedoch ist ihr Jagdtrieb immer noch in ihren Genen vorhanden.

    Beispiele:

    õ   Foxterrier

    õ   Magyar Vizsla

    õ   Retriever (vor allem aus der Arbeitslinie)

    õ   Setter

    õ   Weimaraner

    Die unterschiedlichen Rassen wurden darüber hinaus durch gezielte Zucht für verschiedene Aufgaben bei der Jagd spezialisiert (z.B. Aufspüren, Fixieren, Anpirschen, Hetzen, Packen, Töten Apportieren). Aus diesem Grund kann sich das Jagdverhalten bei Hunden durchaus unterscheiden. Während ein Retriever die „erlegte Beute“ unbedingt bringen möchte, zeigt ein Magyar Vizsla als Vorstehhund an, dass sich in der Nähe ein Tier befindet und spürt dieses auf. Ist es aufgescheucht, ist die Pflicht für ihn normalerweise erledigt.

    Tipps, wie Sie Ihrem Hund den Jagdtrieb abgewöhnen

    Grundsätzlich ist es ein harter Weg, einem Tier sein natürliches Verhalten abzugewöhnen, der mehrere Monate oder sogar Jahre dauern kann. Bei einigen Hunden (z.B. Beagle) ist dies sogar unmöglich. Eine gute Erziehung ist möglich, aber Herrchen und Frauchen werden in den wenigsten Fällen früher als Ihr Vierbeiner eine interessante Spur entdecken und daher nicht jedes Mal rechtzeitig eingreifen können.  Wenn Sie es bei Ihrem Hund versuchen möchten, können folgende Empfehlungen helfen.

    • Führen Sie sich vor Augen, dass Sie einem jagenden oder wildernden Hund dieses Verhalten nicht abgewöhnen, sondern dieses nur kontrollieren können.
    • Es gibt kein Patentrezept. Sie müssen selbst austesten, was bei Ihrem Vierbeiner funktioniert.
    • Durchhaltevermögen und konsequentes Verhalten sind extrem wichtig.
    • Bereits im Welpenalter sollte der Jagdtrieb in die richtige Richtung gelenkt werden. Sobald ein junger Hund Schmetterlingen, Vögeln und anderen Tiere hinterherjagt, sollte dies unterbunden werden.
    • Lenken Sie den Jagdinstinkt Ihres Welpen von den Tieren hin zu seinem Hundespielzeug.
    • Versuchen Sie, so oft wie möglich zu verhindern, dass Ihr Hund jagt oder wildert. Denn je häufiger er dies tut und diesen Glücksmoment erlebt, desto schwieriger wird es, sein Verhalten zu kontrollieren.
    • Ein junger Hund sucht die Nähe zu seinem Menschen und ist aufmerksam. Diese Bindung sollten Sie von Anfang an unterstützen, damit Sie seine Aufmerksamkeit nicht verlieren. Bestätigen Sie den Kontakt, den Ihr vierbeiniger Begleiter sucht, immer durch einen Blick, eine Geste oder ein Wort.
    • Beugen Sie vor, dass Ihr Hund jagt, indem Sie interessant für ihn sind und dem „Jagdmodus“ zuvorkommen.
    • Schaffen Sie beim Gassigehen Spielregeln, die Ihrem Hund das Jagen zu Ihren Bedingungen ermöglichen (z.B. durch gemeinsame Spurts, Fangen spielen oder auf Baumstämmen Balancieren).
    • Trainieren Sie mit Ihrem Hund an einer Schleppleine, um ihn zu Beginn der Erziehung besser unter Kontrolle zu haben. Zudem lernt er dadurch, den Kontakt zu Ihnen zu halten. Ist sein Gehorsam größer, können Sie ohne dieses Hilfsmittel trainieren.
  • Giftköder – was können Hundebesitzer tun?

    Es ist für jeden Hundebesitzer ein Horrorszenario, wenn der vierbeinige Liebling durch Giftköder vergiftet oder verletzt worden ist. Dass dies ein sehr emotionales Thema ist, das leider in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen hat, merkt man auch am häufigen Giftköder-Alarm in den sozialen Medien. Auf verschiedenen Plattformen sind längst Gruppen gegründet worden, in denen sich über potentielle Gefahrenstellen ausgetauscht wird. Auch Apps sind inzwischen entwickelt worden, welche die Hundebesitzer vor Giftködern warnen. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass ein Hund vergiftet wird. Was sollten Sie außerdem wissen, damit Sie Ihren vierbeinigen Freund schützen können?

    hund_malteser_schnueffeln

    1. Was sind Giftköder?

    Dabei handelt es sich um Leckereien wie beispielsweise Wurst oder Fleisch, die mit Gift oder scharfkantigen Gegenständen bestückt sind. Des Weiteren gab es auch schon Funde von Hundespielzeug, das entsprechend präpariert worden ist, um den Tieren absichtlich zu schaden.

    Weitere Beispiele:

    -          Feuchtfutter

    -          Hackfleisch

    -          Schnitzel

    -          Leberwurst

    Die Giftköder werden bevorzugt an Wegen ausgelegt, auf denen viele Hunde unterwegs sind (z.B. Parks, Hundefreilaufzonen, beliebte Wiesen- und Waldwege). Damit sie nicht sofort entdeckt werden, befinden sie sich meistens im hohen Gras, im Gebüsch und unter Hecken.

    Darüber hinaus gibt es auch Giftköder, die nicht aus bloßer Willkür ausgelegt werden. Dabei handelt es sich um Mäusegift, das von Bauern verwendet wird, nicht um Hunde zu vergiften, sondern um Schäden auf ihren Feldern durch Mäuse zu verhindern. Diese müssen ordnungsgemäß mit sogenannten Legeflinten direkt in die Nester oder in verschlossene Köderstationen gelegt werden. Einige Bauern warnen mittels Schildern vor der Gefahr durch diese Giftköder, jedoch ist dies nicht immer der Fall. Zudem können sich Hunde nicht nur durch den Köder selbst vergiften, sondern ebenfalls, wenn sie eine vergiftete Maus fressen.

     

    Giftköder im Überblick:

     

    Giftköder

     

    Eigenschaften

     

    Symptome

     

    Zinkphosphid
    • Giftlinsen, Giftweizen
    • Wird von Bauern als Mäusegift ausgelegt
    • Sofortige Wirkung nach oraler Aufnahme Apathie
    • Ataxie
    • Unruhe
    • Erregung
    • Heulen
    • Krämpfe
    • Erbrechen
    • Kreislaufschwäche
    • Bläulich verfärbte Haut und Schleimhäute
    Insektizide
    • Schneckenkorn, Lindan
    • Wirkung nach ca. 30-60 Minuten
    • Unruhe
    • Schnelle Atmung
    • Vermehrter Speichelfluss
    • Erbrechen
    • Durchfall
    • Im Erbrochenen farbiges Giftgranulat und Blut
    • Zittern
    • Fieber
    • Koordinationsschwierigkeiten
    Herbizide
    • Deiquat, Paraquat

     

    • Erbrechen
    • Schmerzen im Magenbereich
    • Durchfall
    • Verätzungen im Mund-Rachenbereich
    • Beeinträchtigung der Herzfunktion
    Rodentizide
    • Rattengift, Cumarin
    • In verschiedenen Farben und Formen möglich
    • Meist zeitverzögernde Wirkung innerhalb von 48 Stunden
    • Wirkung auch schon nach 3 bis 4 Stunden möglich
    • Unruhe
    • Erbrechen
    • Schaum und/ oder Blut im Erbrochenen, evtl. auch Giftkörner
    • Bläulich verfärbte Zunge
    • Blasses Zahnfleisch
    • Durchfall
    • Blut im Urin
    • Blut im Stuhlgang
    • Atembeschwerden
    • Krämpfe
    • Muskelzittern
    • Absinkende Temperatur
    • Apathie
    • Bewusstlosigkeit

     

    Frostschutzmittel
    • Glysantin, Ethylenglycol
    • Erste Symptome nach ca. 30 Minuten
    • Gereizte Schleimhäute
    • Erbrechen
    • Zustand ähnlich einem Alkoholrausch
    • Koordinationsstörungen (Ataxie)
    • Schläfrigkeit
    • Bewusstlosigkeit
    • Koma
    scharfkantige Gegenstände
    • Rasierklingen, Scherben, etc.
    • Verletzungen an der Zunge und Mundhöhle, sowie in der Speise-/Luftröhre und im Magen-Darm-Trakt

     

    2. Maßnahmen gegen Giftköder

    Vorausschauendes Gassigehen
    Da sie normalerweise versteckt sind, werden Sie leider die meisten Giftköder nicht selbst entdecken. Daher müssen Sie immer aufmerksam sein, was Ihr Hund gerade tut. Auch wenn er ganz normal im Gras schnüffelt und scheinbar nichts Gefährliches macht, sollten Sie ihn genau beobachten. Sobald er etwas aufnimmt, sollten Sie dies durch ein entsprechendes Kommando oder beherztes Eingreifen verhindern. Können Sie dies nicht unterbinden, können Sie Ihrer Fellnase einen Maulkorb gegen Giftköder anlegen. Auch wenn Sie nicht im Park unterwegs sind, sondern in der freien Natur, ist es wichtig, dass Sie aufmerksam sind. Gefahr droht – wie oben bereits erörtert – auch durch Mäusegift, das Bauern auf ihren Feldern auslegen. Daher sollte Ihr Hund im Sommer nicht auf den Feldern stöbern gehen und herumbuddeln. Aus Rücksichtnahme sollte dies grundsätzlich unterbunden werden, wenn die Felder bestellt und noch nicht abgeerntet sind.

    Körpersprache des Hundes beobachten
    Grundsätzlich gilt: Läuft Ihr vierbeiniger Freund entspannt mit erhobenem Kopf und zeigt seine Rute gerade und ausbalanciert nach hinten, ist alles in Ordnung. Sobald er jedoch den Kopf senkt und aufgeregt umherschnüffelt, ist Vorsicht geboten. Folgt er schließlich einer Spur, sollten Sie bereit sein, um rechtzeitig eingreifen zu können.

    Trainieren
    Eine entscheidende vorbeugende Maßnahme ist auch der Hundegehorsam. Wichtigen Kommandos wie „Hier“ und „Aus“ sollte Ihre Fellnase sofort Folge leisten können. Ist dies (noch) nicht der Fall, sollten Sie mit ihm trainieren. Dabei kann zum Beispiel eine Schleppleine  helfen, die Ihrem Hund einen gewissen Freilauf und Ihnen einen Zugriff im Notfall ermöglicht. Möchten Sie einen als Schutz einen Maulkorb gegen Giftköder verwenden, sollten Sie mit Ihrem Hund das Anlegen trainieren. Nicht jedes Tier lässt dies einfach so über sich ergehen und viele versuchen den Maulkorb wieder abzustreifen. Ein entsprechendes Training zuhause hilft dabei, dass Ihre Fellnase diesen gerne trägt und nicht als störend empfindet. Wichtig für Sie zu wissen: Der Maulkorb sollte weit genug sein, damit der Hund noch hecheln und trinken kann.

    3. Was sollten Sie bei Vergiftungserscheinungen tun?

    Nicht jeder Giftköder macht sich sofort bemerkbar, nachdem das Tier ihn gefressen hat. Bei manchen dauert es einige Zeit, bis die ersten Symptome auftreten und Sie erkennen können, dass Ihr Hund vergiftet worden ist. Haben Sie mitbekommen, dass Ihr vierbeiniger Liebling etwas aufgenommen hat, sollten Sie zur Sicherheit zum Tierarzt gehen. Wichtig ist auch, dass Sie etwas von dem Giftköder mitnehmen, falls der Hund nicht alles gegessen hat oder noch weitere ausliegen. Dadurch kann der Tierarzt das Gift analysieren und eine passende Behandlung durchführen. Manche Gifte erfordern ein Gegengift, andere wie beispielsweise Schneckenkorn machen eine rasche Entgiftung notwendig. Hat Ihr Hund scharfe Gegenstände verschluckt, hilft nur eine Operation. Manchmal kommt es auch vor, dass Hunde Giftköder unbemerkt fressen. Daher sollten Hundebesitzer Ihre Tiere immer gut beobachten und auf Veränderungen in Ihrem Verhalten achten. Leider gibt es bei Giftködern keine Erste-Hilfemaßnahmen und Hausmittel wie Kohle oder Sauerkraut können medizinische Maßnahmen erschweren. Bringen Sie stattdessen Ihren Hund sicher in die Tierklinik und kümmern Sie sich während der Fahrt um ihn. Dadurch können Sie verhindern, dass er beispielsweise beim Erbrechen erstickt.

    4. Vorgehensweise bei Giftköderfund

    Wenn Sie einen Giftköder finden, sollten Sie natürlich zunächst Ihren Hund davon fernhalten. Anschließend fotografieren Sie den Fundort und verwahren den Köder in einem Plastikbeutel, in einer Box oder einem anderen geeigneten Gegenstand. Danach gehen Sie mit Ihrem Fund zur Polizei und erstatten Anzeige gegen Unbekannt. Da Giftköder auch für andere Lebewesen wie Wildtiere sowie für Kinder gefährlich sein können, muss die Polizei darauf reagieren.

  • Flöhe beim Hund – was ist jetzt zu tun?

    Ebenso wie Zecken und Milben sind Flöhe beim Hund ein unschönes Mitbringsel der warmen Jahreszeit. Von Ende April bis Ende November ist die Gefahr groß, dass sich Ihre Fellnase mit den blutsaugenden Parasiten ansteckt. Allerdings können diese das ganze Jahr zu einem Problem werden, wenn sie in beheizten Wohnungen und Häusern überleben. Daher ist es wichtig, dass Sie handeln, sobald Sie einen Flohbefall feststellen, zumal die Hundeflöhe auch Menschen befallen können.

    Hund zeigt häufiges Jucken und Kratzen bei Flohbefall Hund zeigt häufiges Jucken und Kratzen bei Flohbefall

    Symptome eines Flohbefalls bei Hunden

    Kratzt, leckt und beißt sich Ihr Hund häufig und tigert er immer wieder nervös umher? Dies können erste Anzeichen sein, dass er Flöhe hat. Sicherheitshalber sollten Sie Ihre Fellnase absuchen, denn die Parasiten sind auch mit bloßem Auge erkennbar. Sie sind rotbraun, zwei bis drei Millimeter groß und besitzen sechs Beine, von denen zwei zum Springen verwendet werden. Zudem ist der Flohkot ein eindeutiges Indiz für einen Befall. Dieser erinnert an kleine schwarze Körnchen und kann mit einem speziellen Flohkamm im Fell des Hundes erkannt werden. Wenn Sie diesen verwenden, müssen Sie ihn für ein eindeutiges Ergebnis direkt an der Haut ansetzen. Eine Alternative ist ein feuchtes Papiertuch: Dazu legen Sie zunächst ein helles Handtuch unter Ihren Vierbeiner. Anschließend rubbeln Sie kräftig durch sein Fell. Heruntergefallene, schwarze Krümel sammeln Sie mit einem feuchten Papiertuch auf. Zerreiben Sie diese und verfärben sie sich rotbraun, handelt es sich um Flohkot. Diese Verfärbung liegt daran, dass die Flöhe Blutfarbstoff mitausscheiden.

    Weitere Symptome:

    -          Fellverlust

    -          Punktförmige Blutungen, Blasen oder Quaddeln

    -          Dunkelrote Punkte im hellen Hof

    Maßnahmen gegen Flöhe beim Hund

    Die Parasiten sind nicht nur lästig, sondern können Krankheiten (z.B. Bandwürmer, Allergien, Dermatitis, Blutarmut) übertragen, die für Tier und Mensch gefährlich sind. Um Flöhe beim Hund wirksam zu bekämpfen, sind verschiedene Mittel möglich. Diese können Sie einzeln oder in Kombination anwenden. Bei Fragen sollten Sie vor der Anwendung mit einem Tierarzt sprechen.

    Spot-Ons

    Dabei handelt es sich um Präparate, die auch gegen Zecken und andere Parasiten eingesetzt werden können. Diese chemischen Mittel tragen Sie in der Regel im Nacken Ihrer Fellnase und je nach Größe des Tieres auch auf der Schwanzwurzel auf. Innerhalb von 24 Stunden soll der Wirkstoff fast alle Flöhe beim Hund getötet haben. Ein Vorteil dieses Mittels ist, dass es bis zu vier Wochen wirken soll.

    Halsbänder

    Diese dienen in erster Linie als vorbeugende Maßnahme gegen Flöhe bei Hunden. Ihre Fellnase kann, um einen Befall zu verhindern, ein Flohhalsband tragen, wenn sie sich im Freien aushält, Sie mit ihr Gassigehen oder auf dem Hundeplatz sind.

    Shampoos

    Diese Floh- und Zeckenmittel für Hunde  bestehen aus natürlichen Inhaltsstoffen wie Kokosnuss und ätherischen Ölen wie Bergamotte, Zedernholz und Orange, die gegen Parasiten helfen sollen. Diese sind normalerweise verträglicher als chemische Mittel und besitzen kaum Nebenwirkungen. Eine Ausnahme kann beispielsweise eine Allergie gegen einen speziellen Inhaltsstoff sein. Darüber hinaus wirken diese Mittel nicht nur gegen Flöhe bei Ihrem Hund, sondern stellen auch eine hervorragende Pflege dar, weil sie zum Beispiel für ein glänzendes Fell oder gesundes Haarwachstum sorgen.

    Tierarztbesuch

    Bei einem starken Flohbefall ist es ratsam, einen Tierarzt aufzusuchen und ihn um Rat zu fragen. Dieser kann außerdem ein hochwirksames Mittel verschreiben wie beispielsweise Tabletten.

    Reinigung des Zuhauses

    95 Prozent des Flohbefalls macht die Brut aus, die unsichtbar ist und sich normalerweise an verschiedenen Orten befinden kann, an denen sich Ihr Vierbeiner aufhält. Daher sollten Sie Teppiche, Polster sowie Hundebetten und –decken gründlich reinigen. Textilien sollten Sie bei mindestens 60 Grad waschen, wenn dies laut Pflegehinweis möglich ist. Empfindliche Stoffe können Sie eine Zeitlang in den Tiefkühlschrank stecken, da auch sehr kalte Temperaturen gegen die Hundeflöhe helfen. Alle betroffenen Oberflächen sollten Sie zudem mit einem Staubsauger oder Dampfreiniger säubern und den Staubsaugerbeutel oder -behälter anschließend sofort entsorgen oder entleeren.

    Ursprung und Dauer des Flohbefalls

    In den meisten Fällen liegt der Grund für Flöhe bei Hunden daran, dass sie sich damit bei einem anderen Tier (Wild- oder Haustier) angesteckt haben. Die Parasiten können sehr gut springen, sodass ein Austausch selbst bei kurzem Kontakt leicht erfolgen kann. Ein Floh kann täglich bis zu 20 Eier legen, sodass eine Vermehrung schnell passiert ist. Durch die entsprechenden Maßnahmen sind in den meisten Fällen die Flöhe beim Hund nach ungefähr vier Wochen komplett verschwunden. Ist dies nicht der Fall, kann es sein, dass Ihr Hund sich immer wieder Flöhe an einer bestimmten Quelle holt. Dies kann zum Beispiel ein Nachbartier oder ein Wildtier im Garten (z.B. Igel) sein. Diese Quelle sollten Sie ausfindig machen und dadurch verhindern, dass ein erneuter Befall mit Flöhen entstehen kann.

     

  • Agility: Was sind die Besonderheiten dieses Hundesports

    Gehören Sie auch zu den Hundebesitzern, die Ihren vierbeinigen Liebling hundegerecht beschäftigen möchten? Eine sinnvolle Option dafür ist Agility. Dieser Hundesport fordert das Tier ganzheitlich und entspricht dem natürlichen Instinkt zum Jagen, Toben und Spielen.

    Agility - Hund im Slalom Agility - Hund im Slalom

    Was ist Agility?

    Dieser Hundesport kommt aus England und wurde 1977 bei einer Hundeschau als Pausenfüller von Peter Meanwell erfunden. Er ist vom Pferdesport inspiriert und auf die Wendigkeit und Flinkheit (englisch: Agility) des Tieres ausgelegt. Grundlage ist ein Parcours mit verschiedenen Hindernissen (z.B. Hürden, Tunnel, Rampe, etc.), den der Hund fehlerfrei in möglichst kurze Zeit durchlaufen muss. Nach Deutschland ist Agilty in den 1980ern gekommen und wird auf der ganze Welt in verschiedenen Hundevereinen praktiziert.  Von diversen Organisationen werden außerdem regelmäßig Weltmeisterschaften veranstaltet, bei denen entweder nur bestimmte Hunderassen oder jeder Hund starten darf. Grundsätzlich ist diese Sportart auch mit anderen Tieren möglich, jedoch ist dies weniger verbreitet.

    Wie funktioniert der Hundesport?

    Für den Agility Parcours werden zunächst bis zu zwanzig verschiedene nummerierte Hindernisse aufgestellt. Diesen muss der Hund mit Hilfe seines Herrchens oder Frauchens in einer vorgeschriebenen Reihenfolge absolvieren. Er oder sie darf den Vierbeiner jedoch nicht berühren und ihn ausschließlich mit Kommandos oder Körperzeichen steuern. Das Hund-Mensch-Team muss bei Wettkämpfen eine bestimmte Standardzeit erreichen, die aber nur als Richtwert anzusehen ist. Entscheidend beim Agilitylauf ist die perfekte Balance zwischen Geschwindigkeit und Geschicklichkeit. Die Zeit spielt bei Turnieren nur dann eine wichtige Rolle, wenn es mehrere Hunde mit gleicher Fehleranzahl oder gar keinen Fehlern gibt. In diesem Fall entscheidet die schnellere Zeit über den Sieger.

    Was müssen Sie noch übers Agility wissen?

    • Grundsätzlich ist jeder Hund geeignet. Allerdings ist der Hundesport für große Rassen aus gesundheitlichen Gründen nicht unbedingt geeignet.
    • Bei Wettkämpfen sind große Hunde meist chancenlos, weil sie nicht wendig genug sind. Gerade enge Hindernisse wie der Agility Tunnel oder Slalom können Probleme bereiten. Ausnahmen sind Border Collie, Australian Shepherd und Belgischer Schäferhund, weil sie trotz ihrer Größe eine große Wendigkeit besitzen.
    • Der richtige Zeitpunkt, um mit Agility zu beginnen, ist, wenn der Hund ausgewachsen ist. Zwar können Sie auch mit einem Junghund ab ungefähr 5 Monaten trainieren, aber nur vorsichtig, weil ansonsten Haltungsschäden und Verletzungen auftreten können.
    • Ein guter Grundgehorsam ist wichtig: Ihre Fellnase sollte aufmerksam sein und auf Ihre Kommandos schnell reagieren.
    • Möchten Sie Agility regelmäßig trainieren, ist ein Gesundheitscheck beim Tierarzt empfehlenswert. Da der Sport teilweise sehr anspruchsvoll ist und den gesamten Bewegungsapparat fordert, sollte Ihr vierbeiniger Liebling vollkommen gesund sein und keine Schädigungen besitzen.
    • Eine gute Vorbereitung sind gemeinsames Joggen und Radfahren, da beides die Muskelkraft und Ausdauer Ihres vierbeinigen Lieblings trainiert.
    • Trotz der sportlichen Herausforderung sollte der Spaß im Vordergrund stehen.
    • Beim Agility ist weder Halsband noch Leine notwendig. Bei Wettkämpfen sind diese sogar verboten.
    • Möchten Sie mit Ihrem Hund als Team bei einem Wettkampf antreten, sollten Sie Mitglied in einem Verein sein, der dem VDH angeschlossen ist. Voraussetzung sind außerdem eine bestandene Begleithundeprüfung sowie eine Tollwutimpfung.

    Wie erfolgt das Agility Training?

    Am einfachsten ist es, bei einer Hundeschule sich für einen entsprechenden Kurs anzumelden. Zum einen sind dann bereits die notwendigen Agility Geräte vorhanden und zum anderen kann Ihnen der Hundetrainer die Hindernisse und notwendigen Kommandos einfach erklären. Oftmals wird in kleinen Gruppen trainiert, sodass auch der Ehrgeiz gefordert wird, wenn es bei einem Team besser klappt als bei einem anderen.
    Darüber hinaus können Sie sich auch bei einem Spaziergang in der Natur einen eigenen Agility Parcours ausdenken. Baumstämme dienen zum Balancieren oder als Hürden, die der Hund überspringen muss. Unter niedrigen Ästen oder durchs Gestrüpp kann Ihre Fellnase  hindurchkriechen.
    Selbst bei schlechtem Wetter bietet Ihr Zuhause mit Stühlen, Sesseln, Tischchen und Alltagsgegenständen genügend Möglichkeiten für einen individuellen Hindernislauf.

    Beispielidee:

    • Starten Sie mit einem Agility Salom aus Getränkeflaschen, die Sie in einem für Ihren Hund ausreichend weiten Abstand aufstellen.
    • Anschließend muss er durch einen Tunnel kriechen, den Sie aus mehreren Stühlen aufbauen, die Sie nebeneinander stellen.
    • Als nächstes Hindernis wartet ein Hocker oder Sessel, auf den Ihre Fellnase springen und einige Sekunden verharren muss. Dies entspricht dem „Tisch“ im Wettkampf.
    • Zum Schluss geht es noch über eine Sprunghürde. Für diese können Sie beispielsweise zwei Eimer und einen Besenstiel verwenden.

    Das Agility Training beginnt damit, dass Sie Ihrem Hund die verschiedenen Hindernisse zeigen und ihm beibringen, wie er diese bewältigen muss. Locken Sie ihn, damit er sich richtig verhält und nicht beispielsweise um eine Hürde einfach herumläuft oder darunter hindurchkriecht anstatt darüber zu springen. Hilfreich sind dafür Leckerli oder sein Lieblingsspielzeug. Besonders gut eignet sich quietschendes Hundespielzeug, weil viele Hunde dieses gerne mögen und sich damit sehr gut locken lassen.
    Bitte nicht übertreiben: Auch wenn Sie und Ihre Fellnase Spaß an diesem Hundesport finden und Ihr Ehrgeiz geweckt ist, sollten Sie nicht übermäßig oft trainieren. Wie bei vielen anderen Dingen ist auch dabei wichtig auf die Signale Ihres Hundes zu achten. Wird er unaufmerksam oder legt er sich öfter hin, sollten Sie eine Pause machen oder das Training auf einen anderen Tag verschieben.

    Die Vorteile im Überblick

    • Der Hürden- und Hindernislauf beugt Übergewicht und Krankheiten vor.
    • Er kann eine Unterforderung verhindern und ist eine sinnvolle Abwechslung zu ausgiebigen Spaziergängen und Hundespielen wie Ballwerfen.
    • Er fordert das Tier körperlich UND geistig.
    • Agility trainiert den Gehorsam und fördert die Hund-Mensch-Bindung.

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  • Dogdancing: Tanzen auf zwei, vier und sechs Beinen

    Tanzen Sie leidenschaftlich gerne oder möchten Sie einmal etwas Neues mit Ihrem vierbeinigen Liebling ausprobieren? Wie wäre es mit Dogdancing?! Bei dieser Hundesportart tanzen Sie gemeinsam mit Ihrer Fellnase zu Ihrer Lieblingsmusik, studieren Choreographien ein und können sogar an Turnieren teilnehmen. Darüber hinaus stärkt es die Hund-Mensch-Beziehung und fördert den Gehorsam des Vierbeiners.

    Dogdancing Dogdancing

    Was versteht man unter Dogdancing im Allgemeinen?

    Diese Hundesportart hat sich bereits in den 1990ern in den USA entwickelt und basiert auf den Grundlagen des Obedience. Der grundlegende Hundegehorsam und die volle Aufmerksamkeit sowie Konzentration des Tieres sind wichtig, um passend zur Musik eine Choreographie einzustudieren. Diese vereint das Bei-Fuß-Gehen mit tänzerischen Elementen sowie Kunststücken. Dazu gehören:

      • Beinslalom
      • Drehungen
      • Sprünge
      • Rückwärts gehen
      • Seitengänge
      • Zwischen den Beine von Herrchen oder Frauchen gehen
      • Pfotenarbeit
      • Männchen machen
      • Polonaise
      • a.m.

    Wichtig sind bei dieser Hundesportart außerdem Aspekte wie Rhythmus, Synchronität oder fließende Richtungswechsel, die aus dem menschlichen Tanz bekannt sind. Diese werden mit Elementen vereint, die aufs Dressurreiten zurück zu führen sind (z.B. Traversalen, spanischer Tritt). Ihren Hund können Sie beim Dogdancing durch kleinste Körpersignale und verbale Kommandos lenken. Die Figuren führen Sie dabei im Rhythmus der Musik entweder gegeneinander oder auf Distanz aus.

    Vorteile dieser Hundesportart:

    • Abwechslungsreiche Bewegung für Mensch und Tier
    • Sinnvolle Art, die Fellnase zu beschäftigen
    • Macht Mensch und Hund gleichermaßen Spaß
    • Intelligenz wird gefördert
    • Trainiert den Gehorsam

    Dogdancing ist mit jedem Hund möglich, selbst mit älteren oder körperlich eingeschränkten Tieren, weil die Auswahl der Übungen individuell abgestimmt werden können. Den Hundesport können Sie gut zu Hause für sich oder in entsprechenden Kursen bei etlichen Hundeschulen machen. Neben Einzeltraining werden vor allem Gruppenstunden angeboten, bei denen tolle Choreographien mit allen teilnehmenden Hunden und Menschen einstudiert werden. Einige dieser Gruppen machen mit ihrem Dogdance auch bei Turnieren mit. In diesem Fall muss ein bestimmtes Reglement eingehalten werden, das seit 2006 für Deutschland Gültigkeit besitzt.

    Dogdancing lernen

    Wie auch bei anderen Kommandos ist es am Anfang entscheidend, dass Sie Ihrem vierbeinigen Liebling die verschiedenen Schritte und Tricks mit Hilfe von Handzeichen und Belohnungen beibringen. Eine Unterstützung kann dabei auch ein Clicker sein, welcher den Hund in seinem Verhalten im richtigen Moment bestätigt. Um das Tier zu locken, es zu führen und ihm die richtigen Bewegungen zu verdeutlichen, können Sie auch Leckerli in die Hand nehmen. Beginnen Sie zunächst Sie mit einfachen Grundschritten, die Sie erst einzeln üben und dann miteinander kombinieren können.

    Beispiele für Grundschritte beziehungsweise Übungen:
    „Zirkel“:
    Lassen Sie Ihren Hund einmal um Sie herumgehen und dann vor Ihnen Sitz machen.

    „Salom“:
    Bei dieser Dogdancing Übung läuft der Vierbeiner durch die Beine von Herrchen oder Frauchen, während er oder sie dabei weiter läuft. Am Anfang wird dies noch eine sehr stockende Bewegung sein, aber mit etwas Training wird es immer flüssiger werden. Wichtig ist dabei das Kommando „Durch“, bei dem der Hund durch die Beine läuft. Am Anfang können Sie ruhig Leckerli oder ein Hundespielzeug verwenden, um ihn zu locken.

    „Hopp“:
    Der Hund springt bei diesem Trick über das ausgestreckte Bein des Menschen. Üben Sie dies zuerst an einer Wand, damit Ihre Fellnase nicht einfach um Ihr Bein herumläuft. Starten Sie mit einer niedrigen Höhe, indem Sie den Fuß niedrig an die Wand stellen. Das Kommando für den Sprung lautet „Hopp“. Locken ist auch in diesem Fall wieder erlaubt und sehr förderlich. Sobald dies funktioniert, können Sie die Sprunghöhe vergrößern und sich allmählich von der Wand entfernen.

    Diese drei Dogdancing Übungen sind eine gute Basis, auf der Sie aufbauen können. Nach Lust und Laune und passend zur Musik kombinieren Sie schließlich die verschiedenen Elemente miteinander und fügen mit der Zeit weitere hinzu. Ein schöner Abschluss Ihrer Choreografie könnte „Pfote geben“ sein oder Sie lassen Ihren vierbeinigen Liebling Männchen machen.

    Welche Musik eignet sich?

    Grundsätzlich eignet sich  jedes Lied, das Ihnen gefällt. Wichtig ist außerdem, dass das Tempo zum Tempo der Choreographie passt. Ist es langsam, können Sie mit Ihrem Hund im normalen Schritt dazu laufen, wird sie schneller, eignet es sich für schnellere Bewegungen wie beispielsweise das Traben. Für Anfänger ist es hilfreich, wenn der Takt gut zu hören ist, denn dieser gibt das Tempo des Tanzens vor.

    Beispiele für beliebte Dogdancing Lieder:

    • Walking on Sunshine
    • ChimChim Cherie („Mary Poppins“)
    • Jungle Drum
    • Der ewige Kreis („König der Löwen)

     

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  • Ihr Hund hat Sonnenbrand? Was Sie dagegen tun sollten

    Auch wenn viele Hunderassen ein dichtes und mitunter langes Fell haben, bedeutet auch für Ihren vierbeinigen Liebling die Sonne eine große Gefahr. Hat Ihr Hund einen Sonnenbrand äußert sich dieser wie bei uns Menschen mit einer starken Hautrötung, mit Juckreiz und Schmerzen. Das führt oftmals dazu, dass sich der Hund die betroffenen Stellen aufkratzt oder aufscheuert und mitunter schwerwiegende Infektionen entstehen können.

    Sonnenbrand vermeiden Sonnenbrand vermeiden

    Wann ist die Gefahr eines Sonnenbrands beim Hund besonders groß?

    Zum einen sind Hunderassen betroffen, die ein kurzes und sehr helles Fell haben. Französische Bulldogge, Mops, Dalmatiner, Labrador Retriever oder Magyar Vizsla haben zudem am Bauch kaum oder gar keine Haare und sind daher stark gefährdet. Eine rosafarbene Schnauze ist ebenfalls ein Indiz für eine starke Gefährdung.

    Zum anderen besteht die Gefahr eines Sonnenbrands auch, wenn Herrchen oder Frauchen ihre Hunde scheren lassen. Durch das kurze Fell trifft die Sonne viel leichter auf die ungeschützte Haut.  Daher sollten sich geschorene Tiere primär im Schatten aufhalten, bis die Haare wieder länger sind.
    Doch selbst wenn diese Kriterien nicht zutreffen, kann grundsätzlich jeder Hund einen Sonnenbrand bekommen, wenn er sich zu lange ungeschützt in der prallen Sonne aufhält.
    Wichtig für Sie zu wissen: Muss Ihr vierbeiniger Liebling dauerhaft bestimmte Medikamente nehmen, kann eine höhere Lichtempfindlichkeit bestehen. Dies trifft zum Beispiel auf Medikamente gegen Diabetes und Diuretika sowie auf manche Antibiotika zu.

    Welche Körperstellen sind am meisten gefährdet?

    • Exponierte Körperstellen wie Nase, Schnauze und Ohren
    • Unbehaarte Partien wie der Bauch und die Leistengegend

    Was können Sie tun?

    Um einen Sonnenbrand zu verhindern, können Sie Ihren Hund nicht einfach wie sich selbst mit Sonnencreme eincremen. Zum einen schützt diese nicht ausreichend, weil sie sich aufgrund des Fells nicht gut verteilen lässt. Zum anderen tolerieren die meisten Fellnasen diesen Sonnenschutz nicht und schlecken ihn daher ab. Die effektivste Möglichkeit, den Hund vor Sonnenbrand zu schützen, ist daher, ihn von der Sonne fernzuhalten. Diese Maßnahme kann außerdem auch einen gefährlichen Hitzschlag beim Hund vermeiden.

    Tipps:

    • An sehr sonnigen Tagen sollte sich Ihre Fellnase hauptsächlich im Schatten oder drinnen aufhalten.
    • Gehen Sie am besten am Morgen und Abend Gassi, wenn die Sonne noch nicht oder nicht mehr so hoch steht.
    • In den Bergen und am Meer sowie an Seen ist die UV-Belastung und Sonneneinstrahlung normalerweise größer. Daher sollten Sie besonders dort Ihren Hund vor Sonnenbrand schützen.
    • Cremen Sie die Nase, die Ohren sowie unbehaarte Stellen mit einer wasserfesten Sonnencreme (mind. Lichtschutzfaktor 15) ein, die keine PABA (Para-Aminobenzoesäure), Farb- und Konservierungsstoffe sowie Parfums enthält. Gut eignen sich auch Baby-Sonnencremes. Ihr Hund sollte anschließend nicht alleine sein, damit er sich den Sonnenschutz nicht ableckt.
    • Auch Hundebekleidung wie Shirts, Jacken und Halstücher können einen Schutz vor der Sonne bieten.
    • Ein Sprung ins kühle Nass kühlt die Haut Ihres Hundes ab. Eine Alternative kann eine Kühlmatte sein, die Sie auch für unterwegs mitnehmen können.

    Sobald Sie gerötete, warme oder schuppende Stellen auf der Haut erkennen, ist die Möglichkeit groß, dass Ihr Hund einen Sonnenbrand hat. Sie sollten ihn dann

    • schnellstmöglich in den Schatten bringen und die Hautpartien mit kühlenden Umschlägen umwickeln oder mit einer hautberuhigenden Salbe behandeln.
    • Irritierte Stellen können Sie mit bestimmten Artikeln für die Hundepflege wie beispielsweise einem Balsam mit wertvollen natürlichen Inhaltstoffen beruhigen.
    • Ist der Sonnenbrand beim Hund besonders schlimm, sollte er möglichst schnell vom Tierarzt behandelt werden, damit er gut verheilen kann und keine krebsartigen Geschwüre entstehen.

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