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Just For Dogs Hundeblog

Alles rund um Hunde, Zubehör und Neuigkeiten aus aller Welt

  • Flöhe beim Hund – was ist jetzt zu tun?

    Ebenso wie Zecken und Milben sind Flöhe beim Hund ein unschönes Mitbringsel der warmen Jahreszeit. Von Ende April bis Ende November ist die Gefahr groß, dass sich Ihre Fellnase mit den blutsaugenden Parasiten ansteckt. Allerdings können diese das ganze Jahr zu einem Problem werden, wenn sie in beheizten Wohnungen und Häusern überleben. Daher ist es wichtig, dass Sie handeln, sobald Sie einen Flohbefall feststellen, zumal die Hundeflöhe auch Menschen befallen können.

    Hund zeigt häufiges Jucken und Kratzen bei Flohbefall Hund zeigt häufiges Jucken und Kratzen bei Flohbefall

    Symptome eines Flohbefalls bei Hunden

    Kratzt, leckt und beißt sich Ihr Hund häufig und tigert er immer wieder nervös umher? Dies können erste Anzeichen sein, dass er Flöhe hat. Sicherheitshalber sollten Sie Ihre Fellnase absuchen, denn die Parasiten sind auch mit bloßem Auge erkennbar. Sie sind rotbraun, zwei bis drei Millimeter groß und besitzen sechs Beine, von denen zwei zum Springen verwendet werden. Zudem ist der Flohkot ein eindeutiges Indiz für einen Befall. Dieser erinnert an kleine schwarze Körnchen und kann mit einem speziellen Flohkamm im Fell des Hundes erkannt werden. Wenn Sie diesen verwenden, müssen Sie ihn für ein eindeutiges Ergebnis direkt an der Haut ansetzen. Eine Alternative ist ein feuchtes Papiertuch: Dazu legen Sie zunächst ein helles Handtuch unter Ihren Vierbeiner. Anschließend rubbeln Sie kräftig durch sein Fell. Heruntergefallene, schwarze Krümel sammeln Sie mit einem feuchten Papiertuch auf. Zerreiben Sie diese und verfärben sie sich rotbraun, handelt es sich um Flohkot. Diese Verfärbung liegt daran, dass die Flöhe Blutfarbstoff mitausscheiden.

    Weitere Symptome:

    -          Fellverlust

    -          Punktförmige Blutungen, Blasen oder Quaddeln

    -          Dunkelrote Punkte im hellen Hof

    Maßnahmen gegen Flöhe beim Hund

    Die Parasiten sind nicht nur lästig, sondern können Krankheiten (z.B. Bandwürmer, Allergien, Dermatitis, Blutarmut) übertragen, die für Tier und Mensch gefährlich sind. Um Flöhe beim Hund wirksam zu bekämpfen, sind verschiedene Mittel möglich. Diese können Sie einzeln oder in Kombination anwenden. Bei Fragen sollten Sie vor der Anwendung mit einem Tierarzt sprechen.

    Spot-Ons

    Dabei handelt es sich um Präparate, die auch gegen Zecken und andere Parasiten eingesetzt werden können. Diese chemischen Mittel tragen Sie in der Regel im Nacken Ihrer Fellnase und je nach Größe des Tieres auch auf der Schwanzwurzel auf. Innerhalb von 24 Stunden soll der Wirkstoff fast alle Flöhe beim Hund getötet haben. Ein Vorteil dieses Mittels ist, dass es bis zu vier Wochen wirken soll.

    Halsbänder

    Diese dienen in erster Linie als vorbeugende Maßnahme gegen Flöhe bei Hunden. Ihre Fellnase kann, um einen Befall zu verhindern, ein Flohhalsband tragen, wenn sie sich im Freien aushält, Sie mit ihr Gassigehen oder auf dem Hundeplatz sind.

    Shampoos

    Diese Floh- und Zeckenmittel für Hunde  bestehen aus natürlichen Inhaltsstoffen wie Kokosnuss und ätherischen Ölen wie Bergamotte, Zedernholz und Orange, die gegen Parasiten helfen sollen. Diese sind normalerweise verträglicher als chemische Mittel und besitzen kaum Nebenwirkungen. Eine Ausnahme kann beispielsweise eine Allergie gegen einen speziellen Inhaltsstoff sein. Darüber hinaus wirken diese Mittel nicht nur gegen Flöhe bei Ihrem Hund, sondern stellen auch eine hervorragende Pflege dar, weil sie zum Beispiel für ein glänzendes Fell oder gesundes Haarwachstum sorgen.

    Tierarztbesuch

    Bei einem starken Flohbefall ist es ratsam, einen Tierarzt aufzusuchen und ihn um Rat zu fragen. Dieser kann außerdem ein hochwirksames Mittel verschreiben wie beispielsweise Tabletten.

    Reinigung des Zuhauses

    95 Prozent des Flohbefalls macht die Brut aus, die unsichtbar ist und sich normalerweise an verschiedenen Orten befinden kann, an denen sich Ihr Vierbeiner aufhält. Daher sollten Sie Teppiche, Polster sowie Hundebetten und –decken gründlich reinigen. Textilien sollten Sie bei mindestens 60 Grad waschen, wenn dies laut Pflegehinweis möglich ist. Empfindliche Stoffe können Sie eine Zeitlang in den Tiefkühlschrank stecken, da auch sehr kalte Temperaturen gegen die Hundeflöhe helfen. Alle betroffenen Oberflächen sollten Sie zudem mit einem Staubsauger oder Dampfreiniger säubern und den Staubsaugerbeutel oder -behälter anschließend sofort entsorgen oder entleeren.

    Ursprung und Dauer des Flohbefalls

    In den meisten Fällen liegt der Grund für Flöhe bei Hunden daran, dass sie sich damit bei einem anderen Tier (Wild- oder Haustier) angesteckt haben. Die Parasiten können sehr gut springen, sodass ein Austausch selbst bei kurzem Kontakt leicht erfolgen kann. Ein Floh kann täglich bis zu 20 Eier legen, sodass eine Vermehrung schnell passiert ist. Durch die entsprechenden Maßnahmen sind in den meisten Fällen die Flöhe beim Hund nach ungefähr vier Wochen komplett verschwunden. Ist dies nicht der Fall, kann es sein, dass Ihr Hund sich immer wieder Flöhe an einer bestimmten Quelle holt. Dies kann zum Beispiel ein Nachbartier oder ein Wildtier im Garten (z.B. Igel) sein. Diese Quelle sollten Sie ausfindig machen und dadurch verhindern, dass ein erneuter Befall mit Flöhen entstehen kann.

     

  • Agility: Was sind die Besonderheiten dieses Hundesports

    Agility - Hund im Slalom Agility - Hund im Slalom

    Gehören Sie auch zu den Hundebesitzern, die Ihren vierbeinigen Liebling hundegerecht beschäftigen möchten? Eine sinnvolle Option dafür ist Agility. Dieser Hundesport fordert das Tier ganzheitlich und entspricht dem natürlichen Instinkt zum Jagen, Toben und Spielen.

    Was ist Agility?

    Dieser Hundesport kommt aus England und wurde 1977 bei einer Hundeschau als Pausenfüller von Peter Meanwell erfunden. Er ist vom Pferdesport inspiriert und auf die Wendigkeit und Flinkheit (englisch: Agility) des Tieres ausgelegt. Grundlage ist ein Parcours mit verschiedenen Hindernissen (z.B. Hürden, Tunnel, Rampe, etc.), den der Hund fehlerfrei in möglichst kurze Zeit durchlaufen muss. Nach Deutschland ist Agilty in den 1980ern gekommen und wird auf der ganze Welt in verschiedenen Hundevereinen praktiziert.  Von diversen Organisationen werden außerdem regelmäßig Weltmeisterschaften veranstaltet, bei denen entweder nur bestimmte Hunderassen oder jeder Hund starten darf. Grundsätzlich ist diese Sportart auch mit anderen Tieren möglich, jedoch ist dies weniger verbreitet.

    Wie funktioniert der Hundesport?

    Für den Agility Parcours werden zunächst bis zu zwanzig verschiedene nummerierte Hindernisse aufgestellt. Diesen muss der Hund mit Hilfe seines Herrchens oder Frauchens in einer vorgeschriebenen Reihenfolge absolvieren. Er oder sie darf den Vierbeiner jedoch nicht berühren und ihn ausschließlich mit Kommandos oder Körperzeichen steuern. Das Hund-Mensch-Team muss bei Wettkämpfen eine bestimmte Standardzeit erreichen, die aber nur als Richtwert anzusehen ist. Entscheidend beim Agilitylauf ist die perfekte Balance zwischen Geschwindigkeit und Geschicklichkeit. Die Zeit spielt bei Turnieren nur dann eine wichtige Rolle, wenn es mehrere Hunde mit gleicher Fehleranzahl oder gar keinen Fehlern gibt. In diesem Fall entscheidet die schnellere Zeit über den Sieger.

    Was müssen Sie noch übers Agility wissen?

    • Grundsätzlich ist jeder Hund geeignet. Allerdings ist der Hundesport für große Rassen aus gesundheitlichen Gründen nicht unbedingt geeignet.
    • Bei Wettkämpfen sind große Hunde meist chancenlos, weil sie nicht wendig genug sind. Gerade enge Hindernisse wie der Agility Tunnel oder Slalom können Probleme bereiten. Ausnahmen sind Border Collie, Australian Shepherd und Belgischer Schäferhund, weil sie trotz ihrer Größe eine große Wendigkeit besitzen.
    • Der richtige Zeitpunkt, um mit Agility zu beginnen, ist, wenn der Hund ausgewachsen ist. Zwar können Sie auch mit einem Junghund ab ungefähr 5 Monaten trainieren, aber nur vorsichtig, weil ansonsten Haltungsschäden und Verletzungen auftreten können.
    • Ein guter Grundgehorsam ist wichtig: Ihre Fellnase sollte aufmerksam sein und auf Ihre Kommandos schnell reagieren.
    • Möchten Sie Agility regelmäßig trainieren, ist ein Gesundheitscheck beim Tierarzt empfehlenswert. Da der Sport teilweise sehr anspruchsvoll ist und den gesamten Bewegungsapparat fordert, sollte Ihr vierbeiniger Liebling vollkommen gesund sein und keine Schädigungen besitzen.
    • Eine gute Vorbereitung sind gemeinsames Joggen und Radfahren, da beides die Muskelkraft und Ausdauer Ihres vierbeinigen Lieblings trainiert.
    • Trotz der sportlichen Herausforderung sollte der Spaß im Vordergrund stehen.
    • Beim Agility ist weder Halsband noch Leine notwendig. Bei Wettkämpfen sind diese sogar verboten.
    • Möchten Sie mit Ihrem Hund als Team bei einem Wettkampf antreten, sollten Sie Mitglied in einem Verein sein, der dem VDH angeschlossen ist. Voraussetzung sind außerdem eine bestandene Begleithundeprüfung sowie eine Tollwutimpfung.

    Wie erfolgt das Agility Training?

    Am einfachsten ist es, bei einer Hundeschule sich für einen entsprechenden Kurs anzumelden. Zum einen sind dann bereits die notwendigen Agility Geräte vorhanden und zum anderen kann Ihnen der Hundetrainer die Hindernisse und notwendigen Kommandos einfach erklären. Oftmals wird in kleinen Gruppen trainiert, sodass auch der Ehrgeiz gefordert wird, wenn es bei einem Team besser klappt als bei einem anderen.
    Darüber hinaus können Sie sich auch bei einem Spaziergang in der Natur einen eigenen Agility Parcours ausdenken. Baumstämme dienen zum Balancieren oder als Hürden, die der Hund überspringen muss. Unter niedrigen Ästen oder durchs Gestrüpp kann Ihre Fellnase  hindurchkriechen.
    Selbst bei schlechtem Wetter bietet Ihr Zuhause mit Stühlen, Sesseln, Tischchen und Alltagsgegenständen genügend Möglichkeiten für einen individuellen Hindernislauf.

    Beispielidee:

    • Starten Sie mit einem Agility Salom aus Getränkeflaschen, die Sie in einem für Ihren Hund ausreichend weiten Abstand aufstellen.
    • Anschließend muss er durch einen Tunnel kriechen, den Sie aus mehreren Stühlen aufbauen, die Sie nebeneinander stellen.
    • Als nächstes Hindernis wartet ein Hocker oder Sessel, auf den Ihre Fellnase springen und einige Sekunden verharren muss. Dies entspricht dem „Tisch“ im Wettkampf.
    • Zum Schluss geht es noch über eine Sprunghürde. Für diese können Sie beispielsweise zwei Eimer und einen Besenstiel verwenden.

    Das Agility Training beginnt damit, dass Sie Ihrem Hund die verschiedenen Hindernisse zeigen und ihm beibringen, wie er diese bewältigen muss. Locken Sie ihn, damit er sich richtig verhält und nicht beispielsweise um eine Hürde einfach herumläuft oder darunter hindurchkriecht anstatt darüber zu springen. Hilfreich sind dafür Leckerli oder sein Lieblingsspielzeug. Besonders gut eignet sich quietschendes Hundespielzeug, weil viele Hunde dieses gerne mögen und sich damit sehr gut locken lassen.
    Bitte nicht übertreiben: Auch wenn Sie und Ihre Fellnase Spaß an diesem Hundesport finden und Ihr Ehrgeiz geweckt ist, sollten Sie nicht übermäßig oft trainieren. Wie bei vielen anderen Dingen ist auch dabei wichtig auf die Signale Ihres Hundes zu achten. Wird er unaufmerksam oder legt er sich öfter hin, sollten Sie eine Pause machen oder das Training auf einen anderen Tag verschieben.

    Die Vorteile im Überblick

    • Der Hürden- und Hindernislauf beugt Übergewicht und Krankheiten vor.
    • Er kann eine Unterforderung verhindern und ist eine sinnvolle Abwechslung zu ausgiebigen Spaziergängen und Hundespielen wie Ballwerfen.
    • Er fordert das Tier körperlich UND geistig.
    • Agility trainiert den Gehorsam und fördert die Hund-Mensch-Bindung.
  • Dogdancing: Tanzen auf zwei, vier und sechs Beinen

    Dogdancing Dogdancing

    Tanzen Sie leidenschaftlich gerne oder möchten Sie einmal etwas Neues mit Ihrem vierbeinigen Liebling ausprobieren? Wie wäre es mit Dogdancing?! Bei dieser Hundesportart tanzen Sie gemeinsam mit Ihrer Fellnase zu Ihrer Lieblingsmusik, studieren Choreographien ein und können sogar an Turnieren teilnehmen. Darüber hinaus stärkt es die Hund-Mensch-Beziehung und fördert den Gehorsam des Vierbeiners.

    Was versteht man unter Dogdancing im Allgemeinen?

    Diese Hundesportart hat sich bereits in den 1990ern in den USA entwickelt und basiert auf den Grundlagen des Obedience. Der grundlegende Hundegehorsam und die volle Aufmerksamkeit sowie Konzentration des Tieres sind wichtig, um passend zur Musik eine Choreographie einzustudieren. Diese vereint das Bei-Fuß-Gehen mit tänzerischen Elementen sowie Kunststücken. Dazu gehören:

      • Beinslalom
      • Drehungen
      • Sprünge
      • Rückwärts gehen
      • Seitengänge
      • Zwischen den Beine von Herrchen oder Frauchen gehen
      • Pfotenarbeit
      • Männchen machen
      • Polonaise
      • a.m.

    Wichtig sind bei dieser Hundesportart außerdem Aspekte wie Rhythmus, Synchronität oder fließende Richtungswechsel, die aus dem menschlichen Tanz bekannt sind. Diese werden mit Elementen vereint, die aufs Dressurreiten zurück zu führen sind (z.B. Traversalen, spanischer Tritt). Ihren Hund können Sie beim Dogdancing durch kleinste Körpersignale und verbale Kommandos lenken. Die Figuren führen Sie dabei im Rhythmus der Musik entweder gegeneinander oder auf Distanz aus.

    Vorteile dieser Hundesportart:

    • Abwechslungsreiche Bewegung für Mensch und Tier
    • Sinnvolle Art, die Fellnase zu beschäftigen
    • Macht Mensch und Hund gleichermaßen Spaß
    • Intelligenz wird gefördert
    • Trainiert den Gehorsam

    Dogdancing ist mit jedem Hund möglich, selbst mit älteren oder körperlich eingeschränkten Tieren, weil die Auswahl der Übungen individuell abgestimmt werden können. Den Hundesport können Sie gut zu Hause für sich oder in entsprechenden Kursen bei etlichen Hundeschulen machen. Neben Einzeltraining werden vor allem Gruppenstunden angeboten, bei denen tolle Choreographien mit allen teilnehmenden Hunden und Menschen einstudiert werden. Einige dieser Gruppen machen mit ihrem Dogdance auch bei Turnieren mit. In diesem Fall muss ein bestimmtes Reglement eingehalten werden, das seit 2006 für Deutschland Gültigkeit besitzt.

    Dogdancing lernen

    Wie auch bei anderen Kommandos ist es am Anfang entscheidend, dass Sie Ihrem vierbeinigen Liebling die verschiedenen Schritte und Tricks mit Hilfe von Handzeichen und Belohnungen beibringen. Eine Unterstützung kann dabei auch ein Clicker sein, welcher den Hund in seinem Verhalten im richtigen Moment bestätigt. Um das Tier zu locken, es zu führen und ihm die richtigen Bewegungen zu verdeutlichen, können Sie auch Leckerli in die Hand nehmen. Beginnen Sie zunächst Sie mit einfachen Grundschritten, die Sie erst einzeln üben und dann miteinander kombinieren können.

    Beispiele für Grundschritte beziehungsweise Übungen:
    „Zirkel“:
    Lassen Sie Ihren Hund einmal um Sie herumgehen und dann vor Ihnen Sitz machen.

    „Salom“:
    Bei dieser Dogdancing Übung läuft der Vierbeiner durch die Beine von Herrchen oder Frauchen, während er oder sie dabei weiter läuft. Am Anfang wird dies noch eine sehr stockende Bewegung sein, aber mit etwas Training wird es immer flüssiger werden. Wichtig ist dabei das Kommando „Durch“, bei dem der Hund durch die Beine läuft. Am Anfang können Sie ruhig Leckerli oder ein Hundespielzeug verwenden, um ihn zu locken.

    „Hopp“:
    Der Hund springt bei diesem Trick über das ausgestreckte Bein des Menschen. Üben Sie dies zuerst an einer Wand, damit Ihre Fellnase nicht einfach um Ihr Bein herumläuft. Starten Sie mit einer niedrigen Höhe, indem Sie den Fuß niedrig an die Wand stellen. Das Kommando für den Sprung lautet „Hopp“. Locken ist auch in diesem Fall wieder erlaubt und sehr förderlich. Sobald dies funktioniert, können Sie die Sprunghöhe vergrößern und sich allmählich von der Wand entfernen.

    Diese drei Dogdancing Übungen sind eine gute Basis, auf der Sie aufbauen können. Nach Lust und Laune und passend zur Musik kombinieren Sie schließlich die verschiedenen Elemente miteinander und fügen mit der Zeit weitere hinzu. Ein schöner Abschluss Ihrer Choreografie könnte „Pfote geben“ sein oder Sie lassen Ihren vierbeinigen Liebling Männchen machen.

    Welche Musik eignet sich?

    Grundsätzlich eignet sich  jedes Lied, das Ihnen gefällt. Wichtig ist außerdem, dass das Tempo zum Tempo der Choreographie passt. Ist es langsam, können Sie mit Ihrem Hund im normalen Schritt dazu laufen, wird sie schneller, eignet es sich für schnellere Bewegungen wie beispielsweise das Traben. Für Anfänger ist es hilfreich, wenn der Takt gut zu hören ist, denn dieser gibt das Tempo des Tanzens vor.

    Beispiele für beliebte Dogdancing Lieder:

    • Walking on Sunshine
    • ChimChim Cherie („Mary Poppins“)
    • Jungle Drum
    • Der ewige Kreis („König der Löwen)

     

  • Ihr Hund hat Sonnenbrand? Was Sie dagegen tun sollten

    Sonnenbrand vermeiden Sonnenbrand vermeiden

    Auch wenn viele Hunderassen ein dichtes und mitunter langes Fell haben, bedeutet auch für Ihren vierbeinigen Liebling die Sonne eine große Gefahr. Hat Ihr Hund einen Sonnenbrand äußert sich dieser wie bei uns Menschen mit einer starken Hautrötung, mit Juckreiz und Schmerzen. Das führt oftmals dazu, dass sich der Hund die betroffenen Stellen aufkratzt oder aufscheuert und mitunter schwerwiegende Infektionen entstehen können.

    Wann ist die Gefahr eines Sonnenbrands beim Hund besonders groß?

    Zum einen sind Hunderassen betroffen, die ein kurzes und sehr helles Fell haben. Französische Bulldogge, Mops, Dalmatiner, Labrador Retriever oder Magyar Vizsla haben zudem am Bauch kaum oder gar keine Haare und sind daher stark gefährdet. Eine rosafarbene Schnauze ist ebenfalls ein Indiz für eine starke Gefährdung.

    Zum anderen besteht die Gefahr eines Sonnenbrands auch, wenn Herrchen oder Frauchen ihre Hunde scheren lassen. Durch das kurze Fell trifft die Sonne viel leichter auf die ungeschützte Haut.  Daher sollten sich geschorene Tiere primär im Schatten aufhalten, bis die Haare wieder länger sind.
    Doch selbst wenn diese Kriterien nicht zutreffen, kann grundsätzlich jeder Hund einen Sonnenbrand bekommen, wenn er sich zu lange ungeschützt in der prallen Sonne aufhält.
    Wichtig für Sie zu wissen: Muss Ihr vierbeiniger Liebling dauerhaft bestimmte Medikamente nehmen, kann eine höhere Lichtempfindlichkeit bestehen. Dies trifft zum Beispiel auf Medikamente gegen Diabetes und Diuretika sowie auf manche Antibiotika zu.

    Welche Körperstellen sind am meisten gefährdet?

    • Exponierte Körperstellen wie Nase, Schnauze und Ohren
    • Unbehaarte Partien wie der Bauch und die Leistengegend

    Was können Sie tun?

    Um einen Sonnenbrand zu verhindern, können Sie Ihren Hund nicht einfach wie sich selbst mit Sonnencreme eincremen. Zum einen schützt diese nicht ausreichend, weil sie sich aufgrund des Fells nicht gut verteilen lässt. Zum anderen tolerieren die meisten Fellnasen diesen Sonnenschutz nicht und schlecken ihn daher ab. Die effektivste Möglichkeit, den Hund vor Sonnenbrand zu schützen, ist daher, ihn von der Sonne fernzuhalten. Diese Maßnahme kann außerdem auch einen gefährlichen Hitzschlag beim Hund vermeiden.

    Tipps:

    • An sehr sonnigen Tagen sollte sich Ihre Fellnase hauptsächlich im Schatten oder drinnen aufhalten.
    • Gehen Sie am besten am Morgen und Abend Gassi, wenn die Sonne noch nicht oder nicht mehr so hoch steht.
    • In den Bergen und am Meer sowie an Seen ist die UV-Belastung und Sonneneinstrahlung normalerweise größer. Daher sollten Sie besonders dort Ihren Hund vor Sonnenbrand schützen.
    • Cremen Sie die Nase, die Ohren sowie unbehaarte Stellen mit einer wasserfesten Sonnencreme (mind. Lichtschutzfaktor 15) ein, die keine PABA (Para-Aminobenzoesäure), Farb- und Konservierungsstoffe sowie Parfums enthält. Gut eignen sich auch Baby-Sonnencremes. Ihr Hund sollte anschließend nicht alleine sein, damit er sich den Sonnenschutz nicht ableckt.
    • Auch Hundebekleidung wie Shirts, Jacken und Halstücher können einen Schutz vor der Sonne bieten.
    • Ein Sprung ins kühle Nass kühlt die Haut Ihres Hundes ab. Eine Alternative kann eine Kühlmatte sein, die Sie auch für unterwegs mitnehmen können.

    Sobald Sie gerötete, warme oder schuppende Stellen auf der Haut erkennen, ist die Möglichkeit groß, dass Ihr Hund einen Sonnenbrand hat. Sie sollten ihn dann

    • schnellstmöglich in den Schatten bringen und die Hautpartien mit kühlenden Umschlägen umwickeln oder mit einer hautberuhigenden Salbe behandeln.
    • Irritierte Stellen können Sie mit bestimmten Artikeln für die Hundepflege wie beispielsweise einem Balsam mit wertvollen natürlichen Inhaltstoffen beruhigen.
    • Ist der Sonnenbrand beim Hund besonders schlimm, sollte er möglichst schnell vom Tierarzt behandelt werden, damit er gut verheilen kann und keine krebsartigen Geschwüre entstehen.

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  • Canicross – Wissenswertes zum Laufhundesport

    Canicross mit der Kurgo Quantum Hundeleine Canicross mit der Kurgo Quantum Hundeleine

    Wem normales Gassigehen zu langweilig ist oder wer sich als Sportler mit seinem Hund gerne neuen Herausforderungen stellt, für den ist Canicross das richtige. Sie können den Gelände-Lauf alleine oder in einer Gruppe durchführen sowie an Wettkämpfen teilnehmen. Die Strecke beträgt normalerweise 5 Kilometer und geht bergauf und bergab, über Steine und Wurzeln. Dabei laufen Sie vier bis fünf Minuten schneller als ohne die Unterstützung des Hundes. Profi-Läufer erreichen dabei sogar Geschwindigkeiten, welche die von Olympiaathleten toppen. Was müssen Sie wissen, wenn Sie den besonderen Sport einmal ausprobieren möchten?

    Wie funktioniert Canicross?

    Im Grunde handelt es sich dabei um eine Abwandlung des normalen Joggens, bei dem Sie mit Ihrem Hund in der Regel in Ihrem Tempo auf Straßen oder Feldwegen laufen. Beim Canicross dagegen ziehen die Vierbeiner Herrchen oder Frauchen über einen Gelände-Parcours. Dazu sind sie mit einer elastischen Leine verbunden, die zwei Meter lang ist. Der Hund übernimmt somit die Führung und gibt das Tempo vor. Dadurch entsteht eine besondere Verbindung zwischen Mensch und Tier, weil die Fellnase die Kontrolle übernimmt und so im Team gleichberechtigt wird. Vertrauen heißt dabei das Stichwort. Durch den Zug, der über die Leine kommt, spürt der Hund, wenn Sie das Tempo nicht mehr halten können oder abbremsen möchten und reduziert dann seine Geschwindigkeit. Die Leine ist dazu an einem speziellen Canicross Gürtel eingehakt, der an einen Klettergurt erinnert und den sich der Zweibeiner um die Hüften legt. Durch einen besonderen Sicherheitsverschluss kann die Leine im Notfall gelöst werden, sodass die Verletzungsgefahr bei Mensch und Hund reduziert werden kann. Wichtig ist außerdem, auf die Signale der Fellnase zu achten, genauer gesagt auf seinen Schwanz.

    • Zeigt er gerade nach hinten, ist der Hund ausbalanciert und alles in Ordnung.
    • Klemmt der Vierbeiner den Schwanz zwischen die Beine, hat er Angst.
    • Aufpassen müssen Sie, wenn die Rute nach oben zeigt, denn dann ist es möglich, dass der Hund einen Hasen oder ein Reh gewittert hat. In diesem Fall kann es passieren, dass er plötzlich und abrupt zur Seite zieht.

    Am meisten Spaß macht Canicross als Geländelauf, weil die Strecke im Wald oder zwischen Wiesen und Feldern abwechslungsreicher und anspruchsvoller ist. Zudem eignen sich Gras- und Waldböden besser für die empfindlichen Hundepfoten. Im Sommer sind Wege entlang von Bächen oder Flüssen ideal, damit sich die Fellnase abkühlen kann. Bei zu großer Hitze sollten Sie allerdings sowieso nicht laufen.

    Für wen eignet sich dieser Hundesport?

    Betreiben kann den besonderen Sport jeder lauffreudige Zwei- und Vierbeiner. Je mehr Freude ein Hund beim Laufen hat und je stärker er sich darauf fokussiert, desto mehr Spaß macht der schnelle Geländelauf natürlich. Ist Ihre Fellnase noch nicht so lauffreudig, können Sie Canicross trotzdem ausprobieren und vielleicht entdeckt sie dabei ihre Freude fürs Laufen. Zu Nutze machen, können Sie sich den natürlichen Jagdtrieb von Hunden, der dazu führt, dass sie es normalerweise lieben, etwas hinterher zu jagen. Wichtig ist, den Tieren die kurzen Kommandos („Rechts“, „Links“, „Zieh“, „Weiter“) beizubringen, damit Sie die Kontrolle über die Strecke behalten und nicht komplett querfeldein laufen. Mit dem Canicross Training können Sie beginnen, wenn Ihr Hund mindestens 1 bis 1,5 Jahre alt ist. Starten Sie mit kleinen Einheiten und überfordern Sie sich und Ihr Tier nicht, damit es zu keinen Muskeln- und Gelenkbeschwerden kommt.
    Grundsätzlich trainiert Canicross in hervorragender Weise Ausdauer und Muskulatur. Dadurch dass das Tempo deutlich höher als beim normalen Laufen ist, wird die Laufschrittlänger größer. So wird die Oberschenkelmuskulatur ebenso wie die Bauch- und Rückenmuskulatur stark gefordert.

    Welche Ausrüstung benötigen Sie?

    • Canicross Gürtel, an dem Sie die elastischen Leine einhaken, die Sie mit Ihrem vierbeinigen Liebling verbindet.
    • Elastische Leine mit maximaler Länge von 2 Metern und einem Panikhaken, den Sie bei Bedarf in Sekundenschnelle lösen können.
    • Spezielles Hundegeschirr zum Laufen, das ein optimales Ziehen ermöglicht und dem Hund im Gegensatz zu einem Halsband nicht die Luft zum Atmen nimmt.
    • Ein faltbarer Reisenapf oder eine Hundetrinkflasche sollten ebenfalls zur Canicross Ausrüstung gehören, damit Sie Ihren Hund nach der Anstrengung trinken lassen können.
    • Funktionssportkleidung
    • Hochwertige Laufschuhe, am besten Trail Running Schuhe

    Wie populär ist diese Sport?

    Canicross gibt es bereits seit 34 Jahren, auch wenn der Sport in Deutschland noch weniger bekannt ist. Er findet normalerweise im Rahmen von Hundeschlittenveranstaltungen statt, weil er auch aus dem Bereich des Schlittenhunderennens kommt.  Grundsätzlich werden drei Formen unterschieden, weil Sie Canicross nicht nur zu Fuß ausüben können.

    • Canicross-Lauf: Der Läufer folgt dem Vierbeiner durchs Gelände. Durchschnittsgeschwindigkeit: 16 km/h
    • Bikejöring: Der Hund rennt vorne weg vor einem Mountainbike oder Scooter. Durchschnittsgeschwindigkeit: 32 km/h
    • Skijöring: Auf Skiern fährt der Mensch seiner Fellnase hinterher. Durchschnittsgeschwindigkeit: 24 km/h
  • Hitzschlag beim Hund – Wie können Sie die Erkrankung verhindern?

    Hund mit nassem Handtuch kühlen Hund mit nassem Handtuch kühlen

    Tierärzte und Hundeexperten warnen jedes Jahr im Sommer vor Hitzschlag beim Hund. Zu Recht. Denn dies ist ein Thema, das Hundebesitzer keinesfalls unterschätzen sollten. Es handelt sich nämlich dabei um eine lebensbedrohlich Erkrankung, die durch eine Überhitzung des Körpers entsteht. Daher ist es wichtig, es erst gar nicht so weit kommen zu lassen.

    Wodurch entsteht die Überhitzung?

    Hunde schwitzen bekanntermaßen anders als wir Menschen, weil sie ein dichtes Fell besitzen und ihnen Schweißdrüsen am Körper fehlen. Ihre Körpertemperatur können sie selbstständig lediglich über einige wenige Schweißdrüsen an den Pfoten und am Nasenspiegel regulieren. Daher können sie mit hohen Temperaturen weniger gut umgehen. Bereits ab ungefähr 22 bis 25 Grad versuchen sie körperliche Anstrengungen zu vermeiden und suchen stattdessen nach Abkühlung im Wasser oder auf kühlem Boden oder nach einem Platz im Schatten. Typisch ist außerdem vermehrtes Hecheln, über das Hunde ebenfalls für Abkühlung sorgen können. Steigt die Temperatur auf 28 bis 30 Grad, ist dies nicht mehr möglich und auch die Körpertemperatur des Hundes beginnt zu steigen.
    Eine Gefahr besteht dann vor allem für Mops, englische Bulldogge, Pekinese und weitere kurznasige Rassen. Den Hitzschlag beim Hund sollte aber kein Hundebesitzer auf die leichte Schulter nehmen.

    Woran erkennen Sie einen Hitzschlag bei Hunden?

    • Andauerndes, intensives Hecheln
    • Unter Umständen vermehrter Speichelfluss
    • Stärk gerötete und heiße Innenseite des Ohres
    • Oftmals langgestreckter Hals
    • Mitunter hängt die Zunge weit aus dem Maul heraus
    • Der Hund ist unruhig und nervös, zeigt Panik
    • Die Atmung wird flacher und schneller
    • Herzrasen
    • stark gerötet Mundschleimhäute und Zunge
    • Teilnahmslosigkeit
    • Taumelnde Bewegungen/ Gleichgewichtsstörungen
    • Erbrechen und/oder blutiger Durchfall
    • Die normale Körpertemperatur des Hundes (ca. 37,5°) ist auf über 40° angestiegen
    • Störungen des Herzrhythmus

    Zeigt ein Hund mehrerer dieser Symptome, sollten Sie so schnell wie möglich handeln, Erste-Hilfe-Maßnahmen ergreifen und im besten Fall einen  Tierarzt aufsuchen. Ohne eine entsprechende Behandlung können sich die Folgen noch verschlimmern und es kommt schließlich zu einem Kreislaufkollaps und zu einem Schockzustand des Hundes.

    • Bläulich verfärbte Mundschleimhäute
    • Zittern und Krämpfe
    • Bewusstlosigkeit
    • Koma

    In den meisten Fällen, stirbt der Hund an der Überhitzung, wenn diese nicht behandelt wird.

    Lebensgefahr: Hitzschlag beim Hund im Auto

    Besonders dramatisch und lebensgefährlich ist ein Hitzschlag beim Hund im Auto, weil in dem kleinen abgeschlossenen Raum die Temperatur in kurzer Zeit extrem ansteigen kann. Zudem bietet das Auto kaum Möglichkeiten, dass der Hund  vor der Hitze Schutz oder Abkühlung  findet. Bereits in den vergangenen Jahren gab es immer wieder traurige Nachrichten über Tiere, die im Sommer im heißen Auto alleine gelassen wurden und gestorben sind. Selbst wenn Sie nur wenige Minuten weg sind, kann dies bereits schlimme Folgen haben.

    Übersicht Temperaturentwicklung im geschlossenen PKW

    Außentemperatur Innentemperatur nach 5 Minuten Innentemperatur nach 10 Minuten Innentemperatur nach 30 Minuten Innentemperatur nach 60 Minuten
    20° 24° 27° 36° 46°
    22° 26° 29° 38° 48°
    24° 28° 31° 40° 50°
    26° 30° 33° 42° 52°
    28° 32° 35° 44° 54°
    30° 34° 37° 46° 56°
    32° 36° 39° 48° 58°
    34° 38° 41° 50° 60°
    36° 40° 43° 52° 62°

    Quelle: vdh.de

    Daher sollten Sie Ihren Hund im Sommer wenn möglich nicht im Auto mitnehmen oder ihn zumindest nicht alleine lassen. Auch der Gesetzgeber hat erkannt, dass ein Hitzschlag bei Hunden, die im Auto eingesperrt sind, Tierquälerei ist. Mit entsprechenden Gesetzen wird dies daher mit einer Haftstrafe von bis zu drei Jahren bestraft.

    Vorbeugende Maßnahmen

    • Bei hohen Temperaturen sollten Sie Ihrer Fellnase so viel Ruhe wie möglich an einem kühlen Ort gönnen beziehungsweise durch eine Wasserstelle oder ein Hundeeis für Abkühlung sorgen.
    • Vermeiden Sie lange Spaziergänge am Mittag und Nachmittag und verlegen Sie diese stattdessen in die Morgen- oder Abendstunden.
    • Hohe Anstrengungen wie Laufen und Fahrradfahren sollten Tabu sein.
    • Nehmen Sie für unterwegs immer etwas zu trinken für Ihren vierbeinigen Liebling mit. (z.B. Hundetrinkflasche oder Wasserflasche mit Reisenapf)
    • Autofahrten sollten Sie mit Ihrem Hund nur in klimatisierten Fahrzeugen machen.
    • Zudem können Sie manche Hunde scheren lassen, damit sie im Sommer weniger unter der Hitze leiden.

    Möglichkeiten für eine Erste Hilfe Behandlung

    Oberstes Ziel bei einem drohenden Hitzschlag beim Hund ist es, seine Körpertemperatur zu senken.

    1. Legen Sie ihn an einen kühlen Platz im Schatten oder im Haus oder auf eine Kühlmatte.
    2. Kühlen Sie den Körper des Hundes mit lauwarmem Wasser. Optimal ist es, seine Temperatur innerhalb von 30 bis 60 Minuten auf 39,4° zu senken.
    3. Geben Sie dem Tier lauwarmes Wasser zu trinken. Ist es bewusstlos, sollten Sie ihm allerdings keine Flüssigkeit einflössen.
    4. Bringen Sie den Hund zum Tierarzt, auch wenn sich sein Zustand verbessert hat. Dieser kann die Organfunktion überprüfen und kontrollieren, dass keine inneren Schäden durch den Hitzschlag verursacht worden sind.
  • Hundeeis – Tipps und Rezepte für eine köstliche Sommerschleckerei für Ihren Hund

    Bei Temperaturen über 25 Grad und strahlendem Sonnenschein sehnen nicht nur wir Menschen uns nach einer Abkühlung, sondern auch unsere Fellnasen. Diese leiden unter der Hitze in der Regel sowieso mehr und freuen sich daher ebenfalls über ein leckeres Eis. Doch die Erfrischung aus der Eisdiele sollte nur eine Ausnahme sein, da Vanille, Schokolade und Erdbeere viel Zucker enthalten, das in großen Mengen ungesund ist. Doch es gibt Alternativen: spezielles Hundeeis, das Sie zuhause ganz leicht selbst herstellen können.

    Selbstgemachtes Hundeeis Selbstgemachtes Hundeeis

    Hundeeis-Rezepte – kinderleicht selbstgemacht

    Ähnlich wie bei richtigem Eis gibt es eine Grundmasse, die entweder aus Joghurt oder Quark besteht und die Sie durch Zugabe weiterer Zutaten variieren können. Dabei sind sowohl süße als auch herzhafte Geschmacksrichtungen möglich. Die zubereitete Masse wird anschließend immer in Förmchen gefüllt und am besten über Nacht im Gefrierschrank eingefroren. Als Förmchen sind zum Beispiel möglich:

      • Silikon-Muffinform
      • Papier-Muffinform
      • Kunststoff-Eisförmchen
      • Leere Joghurt- oder Quarkbecher
      • Kong oder anderes befüllbares Kauspielzeug für Hunde

    Die Rezepte – einfacher geht´s nicht!

    „Banana-Split“

        • 2 Esslöffel Quark, Joghurt oder körniger Frischkäse
        • 1 Teelöffel Öl
        • 1 Teelöffel Hönig
        • ¼ Banane, überreif und zerquetscht

    Dieses Hundeeis können Sie auch mit anderen Obstsorten, die für Hunde geeignet sind, zubereiten (z.B. Melone, Erdbeeren, Aprikose, Nektarine, Apfel).

    „Wurst-Eis“

        • 2 Esslöffel körniger Frischkäse, Joghurt oder Quark
        • 1 Teelöffel Öl
        • 2 Esslöffel Leberwurst

    „Möhren-Eis“

        • 4 Esslöffel körniger Frischkäse, Joghurt oder Quark
        • 2 Esslöffel Honig
        • 1 Teelöffel Öl
        • 1 große gekochte und pürierte oder geraspelte Möhre

    „Hühner-Eis“

        • 2 Hähncheninnenfilets in Würfel geschnitten
        • Hühnerbrühe

    „Müsli-Eis“

        • 4 Esslöffel Haferflocken
        • 3 Esslöffel körniger Frischkäse, Joghurt oder Quark
        • kleingeschnittenes Obst

    „Frucht-Sorbet“

      • Kleingeschnittenes Obst nach Belieben
      • Wasser

    Bei allen Rezepten werden die einzelnen Zutaten lediglich gut miteinander vermischt und im Anschluss in die Förmchen gefüllt. Grundsätzlich können Sie alles verwenden, was Ihr Hund gerne isst. So können Sie einfach einen kühlen Snack für den Sommer selbst machen, von dem Sie zudem noch wissen, was drinnen steckt.

    Was Sie beachten sollten?

    • Wenn Sie das Eis aus den Förmchen herauslösen, sollten Sie darauf achten, dass Ihr vierbeiniger Liebling das Hundeeis nicht auf einmal isst oder zu große Stücke einfach herunterschluckt.
    • Am besten sollten Sie Ihren Hund nicht ohne Aufsicht fressen lassen.
    • Aus einem Joghurtbecher kann die Fellnase das Eis gut herausschlecken. Vorsicht: an scharfen Kanten besteht Verletzungsgefahr.
    • Achten Sie außerdem darauf, dass der Hund Plastikförmchen nicht zerbeißt, damit er keine Kunststoffteile verschluckt.
    • Füllen Sie das Hundeeis in einen Kong, dient das gleichzeitig als Beschäftigung, da es relativ lange dauert, bis alle Reste herausgeschleckt sind.
    • Nicht übertreiben: Zu viel kaltes Eis kann auch einem Vierbeiner auf den Magen schlagen. Daher sollten Sie es nur ab und zu und nur in angemessenen Mengen geben.
    • Hat Ihr Hund einen empfindlichen Magen, sollten Sie das Hundeeis erst einmal austesten und im Idealfall nicht eiskalt aus dem Gefrierschrank geben, sondern erst antauen lassen.

    Wir wünschen Ihnen und Ihrer Fellnase einen angenehmen Sommer und viel Spaß beim Ausprobieren des Hundeeis!

    Silikonförmchen - Herzen und Blumen - für das Hundeeis Silikonförmchen - Herzen und Blumen - für das Hundeeis

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  • Found My Animal - Hundeaccessoires für adoptierte Hunde und ihre Besitzer

    Found My Animal Halsbänder & Leinen aus Tau Found My Animal Halsbänder & Leinen aus Tau

    Das New Yorker Unternehmen Found My Animal hat sich in den letzten Jahren einen Namen unter Hundebesitzern gemacht. Mittlerweile gibt es auch einige Nachahmer, wir haben aber beim Original nachgefragt, wie die Idee entstanden ist und woher sich die Gründerinnen kennen.

    Wer hat Found My Animal gegründet und woher kommt die Idee?

    Bethany Obrecht und Anna Conway sind die Gründerinnen von Found My Animal. Ihre Mission: Tierschutz und die Adoption von Tieren durch ihren Verkauf von Hundeaccessoires zu unterstützen. Jedes Hundehalsband und jede Leine transportiert diese Botschaft durch eine Marke. Auf den Marken befindet sich eine Zahl, die die Anzahl vermittelter Tiere repräsentiert.

    Woher kommt die Idee Segeltau als Material für Leine und Halsbänder zu nutzen?

    Inspiriert durch einen Fischer innerhalb der Familie, machten Anna und Bethany die erste Hundeleine für Ihren adoptierten Hund im Jahr 2006. Von vielen Leuten auf ihre nautische Segeltau-Hundeleine angesprochen, haben sie sich entschieden die Produkte mit anderen Hundebesitzern zu teilen. Bis heute werden die Produkte per Hand in Brooklyn, New York hergestellt.

    Woher kennen sich Anna und Bethany?

    Getroffen haben sich beide ebenfalls in Brooklyn, als sie ihre Hunde ausgeführt haben. Beide Hunde heißen durch Zufall Walter und sind adoptiert. Nach einer kurzen Unterhaltung haben sie festgestellt, das sie mehr Gemeinsamkeiten haben als ein adoptierter Hund mit Namen Walter. Beide engagieren sich im Tierschutz und haben eine Designschule besucht. Tierschutz und gutes Design ist ihre Passion.

    Wo gibt es überall Found My Animal Produkte?

    Mittlerweile werden die Produkte nicht nur mehr in USA verkauft, sondern haben eine Fangemeine in Europa, Asien und Australien.

    Was genau tut Found My Animal für den Tierschutz und mit wem arbeiten sie zusammen?

    "Die Größe einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt."- Mahadma Gandhi
    Die Mission von Found My Animal ist es den Tierschutz zu unterstützen, indem sie die Adoption von Hunden durch jede verkaufte Hundeleine und jedes Hundehalsband zelebrieren und die Botschaft von den Hunden und Ihre Besitzer weitertragen lassen. Ihr Traum ist es, dass die Massenzucht von Hunden aufhört und weitere Programme zur Sterilisation und Kastration eingeführt werden. Annas Hund Walter lebte 5 Jahre lang als Zuchtmaschine in einem Massenzuchtbetrieb. Bethanys Chihuahua Walter kam ebenfalls auch einem Massenzuchtbetrieb, ist stark überzüchtet und kämpft nun mit allen möglichen Gesundheitsproblemen. Beide sind der Überzeugung, dass bei genügend Stimmen gegen die Massenzucht, ein Sinneswandel bei vielen Menschen einsetzt.

    Found My Animal hat schon an Dutzende von Tierschutzorganisation u.a. 2 Millions Dogs, Adopt NY, Amimal Haven, Best Friends Animal Society gespendet.

     

  • BARFEN - Frühstücksrezept mit Erdbeeren und Blaubeeren

    Barf-Frühstück mit Blaubeeren & ErdbeerenEin einfaches, aber vor allem gesundes Frühstück für unsere Lieblinge.

    Rezept:

    • Muskelfleisch
    • Pansen
    • Erdbeeren
    • Blaubeeren
    • Leinsamen
    • Kaltgepresstes Rapsöl

    Blaubeeren enthalten Vitamin C und E. Bide Vitamine zählen zu den Antioxidantien und stärken das Immunsystem. Spezielle Gerbstoffe in der Heidelbeeren wirken gegen Durchfall und hemmen die Vermehrung von Bakterien.

    Erdbeeren enthalten ebenfalls Vitamin C und sogar mehr als Orangen. Zudem besitzt die Erdbeere ein hohes Gehalt an Folsäure und Eisen. Der hohe Kalzium-Gehalt schützt die Knochen vor Osteoporose, Kalium und Magnesium schützen das Herz. Sekundäre Pflanzenstoffe schützen vor Krebs und beugen Arteriosklerose vor.

    Leinsamen regt die Verdauung an und hilft als pflanzliches Hausmittel gegen Verstopfung.

     

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  • Urlaub ohne Hund: Wie können Sie ein schlechtes Gewissen vermeiden?

    In der Hundepension In der Hundepension

    Sommerzeit ist Reisezeit. Für zahlreiche Hundebesitzer stellt sich dann wieder einmal die Frage, wo sie den Urlaub verbringen sollen.  Für viele steht seit dem Zeitpunkt der Adoption der Fellnase fest: Es geht auf Reisen MIT Hund. Dies bedeutet allerdings oftmals eine Einschränkung in Bezug auf das Urlaubsland und die Unterkunft, weil Vierbeiner nicht überall gern gesehene Gäste sind. Leider. Zudem sind Flugreisen für viele Tiere eine Tortur und manche stecken auch eine lange Autofahrt nicht so einfach weg. Darüber hinaus vertragen einige Hunde keine allzu starke Hitze, sodass ein Strandurlaub oftmals problematisch ist, es sei denn er findet an der Ost- oder Nordsee statt. Auch Rund- oder Städtereise sind eher ungeeignet, weil sie für die Tiere sehr anstrengend sein können und sie außerdem zu den meisten Sehenswürdigkeiten keinen Zutritt haben.
    Kurzum: Einige Herrchen und Frauchen möchten auch gerne einmal Urlaub ohne Hund machen. Wären da bloß nicht das schlechte Gewissen und die Sorge um den vierbeinigen Liebling.

    Sicherheit bringt eine geeignete Unterbringung

    Urlaub ohne Hund bedeutet, dass Sie eine liebevolle Unterbringung für Ihre Fellnase brauchen. Dies ist wichtig, damit Sie sich weniger sorgen müssen und Ihr Hund, sich wohlfühlen kann. Für folgende Optionen können Sie sich entscheiden:

    1. Familie und Freunde
      Die einfachste Variante ist, Eltern, Kinder, Geschwister oder Freunde zu fragen, ob sie sich während Ihrer Ferien um Ihren Hund kümmern würden. Passt einer von ihnen sowieso immer wieder einmal auf den Vierbeiner auf, kennt dieser sich bereits bestens mit seinen Gewohnheiten bezüglich Futter und Gassigehen und Eigenheiten (B. Bellen, Ballspielen, im Dreck wälzen) aus. Dadurch können Sie relativ beruhigt verreisen. Zudem besteht die Möglichkeit, dass ein Familienmitglied oder Freund für diese Zeit bei Ihnen zu Hause wohnt. Dies ist für einen Urlaub ohne Hund optimal, weil er so nicht aus seiner gewohnten Umgebung gerissen wird.
    2. Hundesitter
      Berufstätige Herrchen und Frauchen beauftragen für die Betreuung des vierbeinigen Lieblings während der Arbeitszeit inzwischen immer häufiger Hundesitter. Diese Möglichkeit besteht selbstverständlich auch für einen Urlaub ohne Hund. Auch in diesem Fall kann die Fellnase oftmals in den eigenen vier Wänden bleiben.
    3. Hundepension

    Um die richtige Unterbringung zu finden, sollten Sie frühzeitig verschiedene Hundepensionen testen. Hilfreich ist außerdem, befreundete Hundebesitzer nach deren Erfahrungen mit dieser Form der Hundebetreuung zu fragen. Leider gibt es auch immer wieder unseriöse Anbieter, welche die Tiere nicht ausreichend versorgen. Denen steht allerdings eine Vielzahl an Hundepensionen gegenüber, die sich sehr gut kümmern, die Tiere teilweise sogar nachts betreuen und ihnen viel Abwechslung mit einer weitläufigen Spielwiese, Trainings und Fellpflege bieten. Mittlerweile sind sogar Hundehotels eröffnet worden, die eine umfangreiche Urlaubsbetreuung für Hunde anbieten, die auf die Bedürfnisse und das Wohlfühlen der Tiere genau ausgerichtet ist.

    So finden Sie die richtige Urlaubsbetreuung für Ihren Hund

    • Ist Ihnen und Ihrem Hund der Hundesitter oder Betreiber der Hundepension sympathisch?
    • Geht er liebevoll mit Ihrem vierbeinigen Liebling um?
    • Befindet sich die Unterkunft in einer ansprechenden Umgebung?
    • Wie sehen die Unterbringungen und die Futter- und Trinkstellen aus?
    • Gibt es genügend Platz für alle Hunde?
    • Wie oft gehen die Betreuer Gassi?
    • Fragen diese von sich aus nach speziellen Gewohnheiten Ihres Hundes (z.B. Unverträglichkeit mit anderen Tieren, Futtermittelallergien, Krankheiten, etc.)
    • Ist die Hundepension als Gewerbe ausgewiesen? (Dies ist aus versicherungstechnischen Gründen sehr wichtig.)
    • Besitzen die Betreiber den Sachkundeausweis nach §11 Tierschutzgesetz?
    • Haben diese Erfahrung im Umgang mit Hunden? Haben Sie Seminare über Hundehaltung und –erziehung besucht?
    • Gibt es im Notfall einen Tierarzt in der Nähe? Und in welchen Fällen darf der Hundebetreuer eigenmächtig dorthin?
    • Welche Kosten fallen an und welche Leistungen sind inbegriffen?

    Tipps für einen entspannten Urlaub ohne Hund und ohne schlechtes Gewissen

    Zum einen empfiehlt es sich, den Urlaub ohne Hund erst einmal auszutesten und nicht gleich beim ersten Mal für mehrere Wochen, sondern nur für ein paar Tage wegzufahren. Zum anderen ist das Alter des Hundes entscheidend: Im Welpenalter sollten Sie nicht alleine beziehungsweise nach Möglichkeit gar nicht verreisen. Müssen junge Hunde ihre gewohnte Umgebung für mehrere Tage oder sogar Wochen verlassen, kann dies traumatisch sein. Außerdem ist es wichtig, mit dem Welpen möglichst viel Zeit zu verbringen, damit sich die Bindung zu seinem Herrchen oder Frauchen festigen kann. Auch ein älteres oder krankes Tier sollten Sie nicht unbedingt alleine lassen.
    Darüber hinaus können Sie beruhigt in den Urlaub ohne Hund fahren: Die meisten Fellnasen verkraften die Zeit besser als ihre Herrchen und Frauchen, weil Hunde sehr anpassungsfähig sind. Insbesondere wenn die Betreuung sehr liebevoll ist und durch Personen erfolgt, welche die Tiere bereits kennen, verfliegt der Anpassungsschmerz nach kurzer Zeit. In einer Hundepension sorgen die anderen vierbeinigen Gäste sowie zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten für Ablenkung. Wichtig dabei ist natürlich, dass der Hund sich in der fremden Umgebung wohlfühlt. Dabei helfen Sachen von zu Hause wie:

    Diese Dinge sorgen mit ihrem vertrauten Geruch für Geborgenheit, sodass Ihre Fellnase sich wohlfühlen kann und entspannten Ferien nichts im Wege steht.
    Ob mit oder ohne Hund – wir wünschen Ihnen einen schönen Urlaub!

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