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Just For Dogs Hundeblog

Alles rund um Hunde, Zubehör und Neuigkeiten aus aller Welt

  • Curli Softgeschirr - Warum welche Materialien zum Einsatz kommen

    Die Firma Curli entwickelt und produziert seit Jahren erfolgreich Geschirre für kleine und große Hunde. Dabei kommen Materialien zum Einsatz, die für den Hund den bestmöglichen Nutzen haben sollen. Wir haben noch genauer hingesehen und uns bei Curli informiert, warum welche Materialien zum Einsatz kommen. Neben einer angenehmen Passform spielen nämlich auch äußere klimatische Bedingungen und das Umfeld eine Rolle.

    Air-Mesh

    Das Air-Mesh Material wird für Geschirre eingesetzt, welche eine hohe Luftdurchlässigkeit benötigen. Es gibt unzählige Vorteile bei der Nutzung dieses Materials für Hundegeschirre: gute Druckverteilung und sehr gute Ergonomie, keine Beherbung von Bakterien, Druckfestigkeit und die daraus folgende Langlebigkeit, Waschbarkeit und schnelle Trocknung. Wenn es ins Wasser getaucht wird, ist Air-Mesh daher das ideale Material um den Hund zu kühlen.

    Curli Air Mesh

    Das Air Mesh Material kommt sowohl beim Air Mesh Vest und Basic Softgeschirr als auch beim Belka Brustgeschirr zum Einsatz.

    Softshell

    Softshell wurde in den frühen 2000er Jahren für Outdoor Aktivitäten wie Klettern und Bergsteigen entwickelt. Das Material besteht aus Polyester und Nylon, weshalb es wasser- und windressistenter ist als Air-Mesh. Weich, flexibel und langlebig sorgt es für Wärme und bietet maximalen Komfort für den Hund, welcher sich draußen bei feuchten und kalten Wetterbedingungen aufhält.

    curli Softshell Geschirre sind deshalb für die kalte Jahreszeit im Herbst und Winter bestimmt. Softshell kommt nur bei den Softshell Vest Geschirren für kleine Hunde bis circa 12 kg zum Einsatz.

    Curli Softshell

    Cord

    Cord (oder Corduroy) ist aus gedrehten Fasern zusammengesetzt, welche parallel zueinander verlaufen, wenn es gewebt wurde. Dieses Material wurde in England im 18. Jahrhundert für robuste Hosen, Jacken und Shirts hergestellt .

    Nicht nur stark und komfortabel, Cord bietet auch einen modischen Aspekt für die Geschirre und daher begehrenswert für den Hundebesitzer, welche auf das elegante Äußere einen großen Wert legt. Cord kommt bei Curli nur bei den Cord Vest Geschirren für kleine Hunde bis circa 12 kg zum Einsatz.

    Curli Cord
  • Auto Hundedecke von Doctor Bark – perfekt geschützte Rückbank

    Die Auto Hundedecke von Doctor Bark hat sich in den letzten Jahren durch Qualität und Praktikabilität einen sehr guten Namen gemacht. Entwickelt von deutschen Tierärzten und produziert in Deutschland, erhaltet Ihr ein Produkt, das Euch und Euren Hund lange Zeit begleiten wird. Wer kennt es nicht – nach einem Spaziergang bei Aprilwetter, einem Ausflug im Wald oder am Strand, der Hund ist nass und schmutzig, zwischen dem Fell und den Pfoten verstecken sich Erde und Sandkörner. Eine Autodecke muss also praktisch und strapazierfähig sein und das Autoinnere vor Schmutz und Kratzern schützen.

    Was macht die Doctor Bark Auto Hundedecke so besonders?

    Im Handel gibt es diverse Autoschutzdecken zu kaufen. Doctor Bark Autodecken unterscheiden sich aber in einigen wesentlichen Merkmalen.

    • So besteht das Material nicht aus Nylon oder Polyester, sondern aus einem Baumwoll-Mischgewebe. Dies hat zwei Vorteile: zum einen ist Baumwolle saugfähig und nimmt Feuchtigkeit auf und zum anderen ist es ein weiches und warmes Material, auf dem sich der Hund schnell wohlführen wird. Die weiche Polsterung lässt den Wohlfühlfaktor zusätzlich um einiges hochschnellen.
    • Die Doctor Bark Auto Hundedecke schützt aber nicht nur die Polster, sondern sie liegen wie eine Wanne auf der Rückbank. Statt nur die Rückwand der Rückbank und der Vordersitze zu schützen, schützen die Autodecken auch die Türverkleidung rechts und links. So verhinderst Du Kratzer in den Armaturen.
    • Benötigst Du auf der Rückbank noch einen weiteren Sitzplatz, z.B. für ein Kind? Perfekt, dass es von Doctor Bark auch eine 2/3-Variante gibt. Das heißt, dass die Hundedecke nicht über die komplette Rückbank geht, sondern dass nur 2/3 des Platzes beansprucht werden und ein Sitzplatz für einen weiteren Mitfahrer frei bleibt.
    • Um Bakterien, Pilze, Viren und Parasiten abzutöten, können die Hunde-Autodecken ohne Probleme und immer wieder bei 95°C gewaschen werden. Eine höchstmögliche Hygiene ist somit gewährleistet und die Verbreitung von Keimen und Parasiten im Haushalt ist hier unterbrochen. Wenn Du zusätzlich noch auf chemische Produkte verzichtetest und zum Beispiel Waschnüsse oder ein Öko-Waschmittel verwendest, reduzierst bzw. eliminierst Du das Risiko allergischer Reaktionen.
    • ÖkoTex Standard 100 steht seit über 25 Jahren für seit 1992 für gesundheitlich einwandfreie und hautfreundliche Textilprodukte. Alle Doctor Bark Produkte sind mit dem ÖkoTex Standard 100 Label versehen.
    • Für 2-Türer oder Cabrios hat Doctor Bark seit zwei Jahren spezielle Decken im Programm. Die Größe ist an die kleineren Rückbänke angepasst und der Reißverschluss an den Seiten lässt sich so öffnen, dass der Hund leicht von der Fahrer- oder Beifahrertür nach hinten auf die Autodecke kommen kann.
    • 15 Jahre Herstellergarantie: Gibt es doch einmal etwas zu beanstanden bietet Doctor Bark eine Herstellergarantie von 15 Jahren an. Hierzu schicken wir die zu beanstandene Auto-Hundedecke an Doctor Bark zurück. Bei Doctor Bark wir die Decke entweder repariert oder Ihr erhaltet ein neues Exemplar.

    Auto Hundedecke Doctor Bark - Baumwoll-Mix mit angenehm weicher Steppfüllung - ÖkoTex zertifiziert

    Wie wird die Doctor Bark Auto Hundedecke befestigt?

    Die Auto-Hundedecken werden ganz einfach an den Kopfstützen befestigt. Hier nimmst Du die vier Gurtschleifen zur Hand, legst sie um die vier Kopfstützen und schließt sie mit dem Klickverschluss. Gegebenenfalls kannst Du die Gurte in der Länge noch anpassen.

    Doctor Bark Auto Hundedecke - Stabiler Gurt zur Befestigung um die Kopfstützen

    Wie kann mein Hund in die Autodecke einsteigen?

    An den Seiten befindet sich jeweils ein Reißverschluss, der geöffnet werden kann. So kann Dein einfach an den Seiten einsteigen. Danach kannst Du den Reißverschluss wieder schließen, damit die Türverkleidung geschützt bleibt.

     

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  • Social Media für Deinen Hund

    Du hast einen anbetungswürdigen Hund und Du schaust Dich gerne im Internet nach weiteren süßen Hunden um? Warum Deine Hobbies nicht verbinden und ihn zu einem berühmten Instadog machen?

    Der amerikanische Anbieter Barkbox hat im Rahmen einer Studie über 1000 amerikanische Hundebesitzer über deren Social Media Verhalten interviewt und herausgefunden, dass

    • Hundebesitzer im Durchschnitt 6-mal pro Woche ein Foto posten oder über ihren Hund in sozialen Medien sprechen
    • Hundebesitzer sich 3-mal die Woche Hundevideos oder –fotos anschauen
    • 11% der Hundebesitzer einen Social Media Account für ihren Hund besitzen

    Außerdem gab es noch weitere interessante Fakten zu erfahren:

    • 20% der Fotos, die Hundebesitzer auf ihrem Handy haben, sind von ihrem Hund – mehr als Fotos vom Urlaub, Essen und Selfies
    • 42% der Hundebesitzer haben ihren Hund als Startfoto auf dem Handy oder Desktop
    • 17% der Hundebesitzer haben mit ihrem Hund schon einmal über eine Webcam geskyped, wenn sie unterwegs waren

    Instadog - Mein Hund auf Instagram

    Die Zahlen sprechen für sich und bestätigen, warum Hunde auf Instagram & Co so beliebt sind. Um Deinen Hund auf Instagram groß rausbringen zu können, haben wir  6 Tipps zusammengetragen, die Dir helfen, Deinen Hund berühmt zu machen.

    1. Bringe Dich in die Instadog Gemeinschaft ein

    Ein ganz wichtiger Schritt, um Deine Fangemeinde auf Instagram zu vergrößern, ist Dein regelmäßiges Engagement auf anderen Instagram Hundeseiten. Suche nach Rassen, die Dir gefallen wie #chihuahua, #bulldogge.

    Bringe Dich durch Kommentare und Likes auf anderen Instagramaccounts ein und mache Dir neue Freunde.

    1. Seid ihr selbst

    Der schwierigere Teil kommt noch. Um Deinem Hund eine gewisse Berühmtheit zu verschaffen, heißt es kontinuierlichen, kreativen und aufmerksamkeitsstarken Inhalt zu produzieren. Wichtig dabei: Sei Du selbst! Indem Du und Dein Hund Ihr selbst seid, hebt Ihr Euch von anderen Instagramhunden ab. Stelle heraus, was Deinen Hund einzigartig und besonders macht. Was für andere Instagramhunde funktioniert, heißt nicht, dass Ihr das eins zu eins auf Euren Account übertragen könnt.

    Followers reagieren auf Fotos und Videos, die authentisch sind. Falls Du glaubst, dass Du Dich zu sehr anstrengst um Deinen Hund berühmt zu machen, liegst Du wahrscheinlich gar nicht so falsch. Versuche es nicht zu erzwingen. Eine gewissen Basis an Followern aufzubauen benötigt seine Zeit.

    1. Interagiere mit Deinen Followern

    Wie wichtig es ist mit seinen Fans zu interagieren, kann nicht genug betont werden. Veranstalte Wettbewerbe, hashtag Kampagnen und kommentiere die Fotos Deiner Follower. Wettbewerbe oder Verlosungen bringen nicht nur direkt neue Follower, sondern andere Follower taggen Dich, so dass zusätzlicher Traffic auf Deiner Seite entsteht.

    Eine weitere Möglichkeit ist es Partnerschaften mit anderen Instadogs zu führen und gemeinsame Aktivitäten zu planen.

    1. Weitere Plattformen finden

    Facebook, Instagram, Yotube, Twitter und Snapchat sind Möglichkeiten um verschiedene Nutzer zu gewinnen. Außerdem bringen Dich die unterschiedlichen Inhaltsformate dazu, immer frischen Content zu produzieren.

    Pass auf, dass Du Dich dabei nicht verzettelst. Fokussiere Dich dabei auf zwei Kanäle. Instagram und Snapchat sind zum Beispiel eine tolle Verbindung.

    1. Offline Marke aufbauen

    Online präsent zu sein ist die eine Möglichkeit, um Deinen Hund zur Berühmtheit zu verschaffen. Allerdings gibt es auch andere Wege, die Du idealerweise mit Deiner Online-Präsenz verknüpfst. Hundemagazine oder Präsenzzeigen auf Hundeevents hilft Dir dabei, Deinen Hund berühmt zu machen.

    1. Habt gemeinsam Spaß

    Wahre Hundeliebe resultiert in Followern und Fans. Habe zusammen mit Deinem Hund Spaß und agiere in seinem Sinne. Denn Dein Hund gehört zur Familie und ist keine Wertanlage.

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  • Mit Welpen anders sprechen - Neues aus der Wissenschaft

    Die Mehrheit der Hundebesitzer kennt es: Wir sprechen mit unseren Hunden genauso wie wir mit unseren Babys sprechen. Wir sagen niedliche, sinnfreie Dinge  in einer hohen und langsamen Stimme. Wissenschaftler aus USA, Kanada und Frankreich haben nun herausgefunden, dass diese direkte Ansprache Welpen gut finden und darauf reagieren.

     

    Mit Welpen mit hoher, lieblicher Stimme sprechen

    Es gibt schon einige Studien, die zeigen, dass wir anders zu Hunden sprechen als zu Menschen. Sprechen wir unsere Hunde direkt an, verändert sich die Satzstruktur, die Sätze werden kürzer und einfacher. Dies machen wir immer, wenn wir nicht sicher sind verstanden zu werden oder eben wenn wir zu Kleinkindern und Babys sprechen. Diese Art zu Reden hilft Welpen Wörter zu lernen, genauso wie das Lernen bei Babys stattfindet.

    Wie sind die Wissenschaftler vorgegangen?

    Um Herauszufinden wie Hunde auf menschliche Ansprache reagieren, haben die Wissenschaftler 30 Frauenstimmen aufgenommen. Diese haben bei der Aufnahme auf ein Hundefoto gesehen und dabei folgende Phrasen gesagt: „Hi! Hallo! Feiner Bursche! Komm! Fein! Ja! Komm her, Liebling! Sehr gut gemacht!“. Die Wissenschaftler hatten befürchtet, dass die Frauen gegenüber Hunden improvisieren würden, weshalb Hundefotos zum Einsatz kamen. Die Frauen haben die Phrasen gegenüber Personen wiederholt.

    Als die Wissenschaftler die Stimmen gegenüber Hunden und Personen verglichen, hat sich herausgestellt, dass Frauen gegenüber erwachsenen Hunden und Welpen mit einer ausgeprägten, erhöhten und singenden Stimme sprechen. Unverkennbar war, dass die Stimme gegenüber Welpen höher war.

    Als nächstes haben die Wissenschaftler die Stimmen in kurzen Tests mit 10 Welpen und 10 erwachsenen Hunde eines New Yorker Tierheims vorgespielt und ihre Reaktionen aufgenommen. 9 von 10 Welpen haben stark auf die Stimmen reagiert, indem sie bellend auf die Lautsprecher zugerannt sind. Einige haben sogar die Haltung zur Spielaufforderung gezeigt. Was haben aber die erwachsenen Hunde gemacht? Sie haben überhaupt nicht reagiert. Laut den Wissenschaftlern, haben sie einen kurzen Blick Richtung Lautsprecher geworfen und die Stimmen ignoriert.

    Die Wissenschaftler sind sich nicht sicher, weshalb die erwachsenen Hunde so desinteressiert waren. Möglich ist, dass sie echte Menschen oder bekannte Stimmen benötigen um zu reagieren. Für Welpen ist allerdings klar: Mit einer überspitzten und erhöhten Ansprache erhalten wir die Aufmerksamkeit der Welpen.

    Einiges ist also noch unklar, auch warum Welpen auf die erhöhten Stimmen reagieren. Ist es ein angeborener Instinkt oder ein Lernprozess? Haben die Wörter in der direkten Ansprache für die Welpen eine Bedeutung oder nicht?

    Gesten – ein wichtiges Kommunikationsmittel

    Neben der Stimme sind aber Gesten ein sehr wichtiges Kommunikationsmittel. Wer damit schon einmal gearbeitet hat, kann dem nur zustimmen. Schon ab dem Welpenalter reagieren Hunde auf Gesten, wie das Zeigen auf einen Punkt. Dies kann jeder selbst testen. Setzen Sie zwei gleiche Tassen mit jeweils einem versteckten Leckerchen auf den Boden. Der Hund sollte selbstverständlich von den versteckten Leckerchen nichts wissen. Nun zeigen Sie auf eine der Tassen während Sie Augenkontakt zu den Hunden herstellen. Ihr Hund wird den Gesten folgen und herausfinden wollen, was Sie ihm zeigen möchten.

    Gesten verstehen Hunde als ein Versuch zu kommunizieren. Dies ist faszinierend, da selbst unsere engsten Verwandten aus der Tierwelt, die Schimpansen, die eben vorgestellte Situation nicht verstehen würden. Dieses gilt auch für Wölfe, die engsten Verwandte der Hunde, selbst wenn sie wie Hunde  in einer menschlichen Umgebung aufgewachsen sind.

    Aus diesen Fakten schließen Wissenschaftler, dass sich die Fähigkeiten und Verhaltensmuster von Hunden an die menschliche Umgebung angepasst haben. Das Zusammenleben seit zehntausenden von Jahren hat dazu geführt, dass Hunde Kommunikationsfähigkeiten entwickelt haben, die so gut sind wie die eines Kindes.

    Nichtsdestotrotz gibt es deutliche Unterschiede, wie Hunde und Kinder unsere Kommunikation verstehen. Die Theorie: Hunde verstehen im Gegensatz zu Kindern das Zeigen als  eine Art sanftes Kommando, welches ihnen zeigt, wohin sie gehen müssen. Kinder verstehen Zeigen als Information.

    Dieses Verständnis von menschlicher Kommunikation zeigt ein perfektes Anpassen an die menschliche Lebenswelt. Schon vor tausenden von Jahren wurden Hunde beim Jagen und Hüten mit Gesten über weite Distanzen angewiesen. Die letzten Forschungsergebnisse zeigen, dass Hunde nicht nur Gesten erkennen, sondern eine besondere Sensibilität für die menschliche Stimme entwickelt haben.

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  • Simply Fido – Öko-Hundespielzeug für verspielte Hunde

    Simply Fido ist Vorreiter für umweltfreundliches und ungiftiges Hundespielzeug. Das amerikanische Unternehmen bietet seit 2008 eine Reihe an organischen Plüsch- und Gummispielzeugen an. Simply Fido verbindet dabei Funktionalität mit dem Anspruch an Stil und Qualität. Die Plüschspielzeuge aus Bio-Baumwolle eignen sich für Hunde, die gerne etwas zum Liebhaben, Einsabbern und Rumtragen haben. Dem steht das Gummispielzeug von Simply Fido nichts nach. Es besteht aus 100% Naturkautschuk und selbst beim Verschlucken von Kleinteilen besteht keine Gefahr. Denn das Material wird von der Magensäure komplett zersetzt. Perfekt für Hunde, die gerne Kauen, Apportieren oder Fangen.

     

    Bio Hundespielzeug von Simply Fido

    Kleiner Exkurs

    Hunde lieben es Dinge ins Maul zu nehmen. Für sie ist das Maul ein wichtiges Werkzeug - nicht nur zum Essen, sondern auch um Dinge zu testen, zu schmecken, zu tragen und natürlich zum Spielen. Umso wichtiger ist es, zu wissen, welches Hundespielzeug wir unseren Hunden geben.

    Amerikanische Forscher haben festgestellt, dass Haustiere mit noch mehr synthetischen, industriell hergestellten Chemikalien belastet sind als wir Menschen. Haustiere sind Chemikalien ähnlich wie Kinder ausgesetzt. Sie nehmen diese über den Boden oder über Gegenstände im Haushalt auf, die sie ins Maul nehmen.

    Simply Fido bietet ungiftiges Hundespielzeug

    Das Plüschspielzeug besteht bei Simply Fido aus 100% ungiftiger Baumwolle. Bei der Füllung kommt entweder Baumwolle oder recycelte Materialien zum Einsatz. Die Baumwolle wird mit dem hauseigenen Pure-Water-Wash-System mit Pflanzenextrakten und Mineralien gefärbt. Schon zu Beginn der Produktionskette legt Simply Fido Wert auf einen ökologischen Umgang der Ressourcen. So sind schon die Samen für die Baumwolle aus biologischer Herkunft. Ohne Pestizide und Herbizide gewachsen, wird die Baumwolle ungebleicht und unbehandelt weiterverarbeitet. Dank verbesserter Bodenbeschaffenheit und besonderer Erntemethode kann sogar auf Chemikalien verzichtet werden, die die Baumwolle weicher macht. Die Baumwolle ist dank der Anbaumethode weicher als herkömmliche Baumwolle. Von der ökologischen Herstellung profitieren nicht nur die Umwelt, sondern auch unsere Hunde. Der Schadstoffgehalt und Allergene  sind stark vermindert

    Mit was färbt Simply Fido?

    Selbstverständlich greift das Unternehmen auch hier auf natürliche Resourcen zurück. Die Farbe Beige stammt von der Kastanie, Rot von der Krappwurzel, Gelb von der Gardenienwurzel und Grau von Kohle. Jedes Spielzeug wird danach dreimal mit dem Pure-Water-Wash-System gewaschen, um die Farben zu fixieren. Am Ende hat jedes Hundespielzeug seinen eigenen Look mit leichten Farbvariationen.

    Nach welchen Standards ist Simply Fido Hundespielzeug zertifiziert?

    • Certified Non-Toxic Definiert in 16CFR 1500.3(b)(5) und (8)(FHSA regulations), basiert auf einem Toxicological Risk Assessment überprüft durch einen Bureau Veritas Consumer Products Services Toxikologen.
    • Oeko-Tex Standard 100 Öko-Tex Standard 100 zertifziert Textilprodukte für Endverbraucher, die frei von gefährlichen Substanzen sind.
    • ASTM ASTM International ist einer der größten freiwilligen Organisationen, die technische Standards für Materialien und Produkte beschreibt.
    • EN71 – part 9 EN71 ist ein europäisches Sicherheitskriterium für Spielzeug. EN 71-9 beschreibt die Vorgaben für gefährliche chemische Komponenten in/aus Spielzeugmaterial, die mit Mund, Haut und durch Aufnahme in menschlichen Kontakt kommen.
    • CE Das CE-Zeichen ist ein europäisches Qualitäts- und Sicherheitszertifikat und für einige Produkte zwingend notwendig.
    • Organic Crop Improvement Association (OCIA) Einer der ältesten und größten Zertifizierer für organische Produkte. Anerkannt durch das US Department for Agriculture.
  • Flöhe beim Hund – was ist jetzt zu tun?

    Ebenso wie Zecken und Milben sind Flöhe beim Hund ein unschönes Mitbringsel der warmen Jahreszeit. Von Ende April bis Ende November ist die Gefahr groß, dass sich Ihre Fellnase mit den blutsaugenden Parasiten ansteckt. Allerdings können diese das ganze Jahr zu einem Problem werden, wenn sie in beheizten Wohnungen und Häusern überleben. Daher ist es wichtig, dass Sie handeln, sobald Sie einen Flohbefall feststellen, zumal die Hundeflöhe auch Menschen befallen können.

    Hund zeigt häufiges Jucken und Kratzen bei Flohbefall

    Symptome eines Flohbefalls bei Hunden

    Kratzt, leckt und beißt sich Ihr Hund häufig und tigert er immer wieder nervös umher? Dies können erste Anzeichen sein, dass er Flöhe hat. Sicherheitshalber sollten Sie Ihre Fellnase absuchen, denn die Parasiten sind auch mit bloßem Auge erkennbar. Sie sind rotbraun, zwei bis drei Millimeter groß und besitzen sechs Beine, von denen zwei zum Springen verwendet werden. Zudem ist der Flohkot ein eindeutiges Indiz für einen Befall. Dieser erinnert an kleine schwarze Körnchen und kann mit einem speziellen Flohkamm im Fell des Hundes erkannt werden. Wenn Sie diesen verwenden, müssen Sie ihn für ein eindeutiges Ergebnis direkt an der Haut ansetzen. Eine Alternative ist ein feuchtes Papiertuch: Dazu legen Sie zunächst ein helles Handtuch unter Ihren Vierbeiner. Anschließend rubbeln Sie kräftig durch sein Fell. Heruntergefallene, schwarze Krümel sammeln Sie mit einem feuchten Papiertuch auf. Zerreiben Sie diese und verfärben sie sich rotbraun, handelt es sich um Flohkot. Diese Verfärbung liegt daran, dass die Flöhe Blutfarbstoff mitausscheiden.

    Weitere Symptome:

    • Fellverlust
    • Punktförmige Blutungen, Blasen oder Quaddeln
    • Dunkelrote Punkte im hellen Hof

    Maßnahmen gegen Flöhe beim Hund

    Die Parasiten sind nicht nur lästig, sondern können Krankheiten (z.B. Bandwürmer, Allergien, Dermatitis, Blutarmut) übertragen, die für Tier und Mensch gefährlich sind. Um Flöhe beim Hund wirksam zu bekämpfen, sind verschiedene Mittel möglich. Diese können Sie einzeln oder in Kombination anwenden. Bei Fragen sollten Sie vor der Anwendung mit einem Tierarzt sprechen.

    Spot-Ons

    Dabei handelt es sich um Präparate, die auch gegen Zecken und andere Parasiten eingesetzt werden können. Diese chemischen Mittel tragen Sie in der Regel im Nacken Ihrer Fellnase und je nach Größe des Tieres auch auf der Schwanzwurzel auf. Innerhalb von 24 Stunden soll der Wirkstoff fast alle Flöhe beim Hund getötet haben. Ein Vorteil dieses Mittels ist, dass es bis zu vier Wochen wirken soll.

    Halsbänder

    Diese dienen in erster Linie als vorbeugende Maßnahme gegen Flöhe bei Hunden. Ihre Fellnase kann, um einen Befall zu verhindern, ein Flohhalsband tragen, wenn sie sich im Freien aushält, Sie mit ihr Gassigehen oder auf dem Hundeplatz sind.

    Shampoos

    Diese Floh- und Zeckenmittel für Hunde  bestehen aus natürlichen Inhaltsstoffen wie Kokosnuss und ätherischen Ölen wie Bergamotte, Zedernholz und Orange, die gegen Parasiten helfen sollen. Diese sind normalerweise verträglicher als chemische Mittel und besitzen kaum Nebenwirkungen. Eine Ausnahme kann beispielsweise eine Allergie gegen einen speziellen Inhaltsstoff sein. Darüber hinaus wirken diese Mittel nicht nur gegen Flöhe bei Ihrem Hund, sondern stellen auch eine hervorragende Pflege dar, weil sie zum Beispiel für ein glänzendes Fell oder gesundes Haarwachstum sorgen.

    Tierarztbesuch

    Bei einem starken Flohbefall ist es ratsam, einen Tierarzt aufzusuchen und ihn um Rat zu fragen. Dieser kann außerdem ein hochwirksames Mittel verschreiben wie beispielsweise Tabletten.

    Reinigung des Zuhauses

    95 Prozent des Flohbefalls macht die Brut aus, die unsichtbar ist und sich normalerweise an verschiedenen Orten befinden kann, an denen sich Ihr Vierbeiner aufhält. Daher sollten Sie Teppiche, Polster sowie Hundebetten und –decken gründlich reinigen. Textilien sollten Sie bei mindestens 60 Grad waschen, wenn dies laut Pflegehinweis möglich ist. Empfindliche Stoffe können Sie eine Zeitlang in den Tiefkühlschrank stecken, da auch sehr kalte Temperaturen gegen die Hundeflöhe helfen. Alle betroffenen Oberflächen sollten Sie zudem mit einem Staubsauger oder Dampfreiniger säubern und den Staubsaugerbeutel oder -behälter anschließend sofort entsorgen oder entleeren.

    Ursprung und Dauer des Flohbefalls

    In den meisten Fällen liegt der Grund für Flöhe bei Hunden daran, dass sie sich damit bei einem anderen Tier (Wild- oder Haustier) angesteckt haben. Die Parasiten können sehr gut springen, sodass ein Austausch selbst bei kurzem Kontakt leicht erfolgen kann. Ein Floh kann täglich bis zu 20 Eier legen, sodass eine Vermehrung schnell passiert ist. Durch die entsprechenden Maßnahmen sind in den meisten Fällen die Flöhe beim Hund nach ungefähr vier Wochen komplett verschwunden. Ist dies nicht der Fall, kann es sein, dass Ihr Hund sich immer wieder Flöhe an einer bestimmten Quelle holt. Dies kann zum Beispiel ein Nachbartier oder ein Wildtier im Garten (z.B. Igel) sein. Diese Quelle sollten Sie ausfindig machen und dadurch verhindern, dass ein erneuter Befall mit Flöhen entstehen kann.

  • Das richtige Gewicht für ein Hundegeschirr

    Die Firma Curli macht sich schon seit Jahren mit gut sitzenden und leichten Softgeschirren einen Namen. Neben der Passform arbeitet Curli stetig daran, das Gewicht der Geschirre weiter zu reduzieren, ohne die Qualität und Sicherheit zu beeinträchtigen. Da das geeignete Gewicht von Geschirren vielen Hundebesitzern unbekannt ist, hat sich Curli für uns die Mühe gemacht, das Thema Gewicht genauer unter die Lupe zu nehmen und Gewichtsempfehlungen auszusprechen.

    Curli Softgeschirr

    Das Gewicht eines Hundegeschirrs ist ebenso wichtig

    Viele Hundehalter besorgen ihrem Hund ein Hundegeschirr, ohne sich Gedanken über das Gewicht zu machen. Dabei sind die meisten Hundegeschirre für kleine Hunde viel zu schwer. Kaufen Sie heute ein Geschirr in einem Laden, wiegt es im Durchschnitt 280 g. Für einen Hund mit drei bis vier Kilogramm Körpergewicht entspricht dies 8 % des ganzen Körpergewichtes. Eine enorme Last.

    Ein Hundegeschirr, welches 8 % des Körpergewichts wiegt, ist zu schwer.

    Beziehen wir dieses Gewicht auf einen durchschnittlichen Mann mit 89 kg, müsste dieser Mann ein Gewicht von 7,12 kg tragen. Es wäre also so, als ob der Mann eine Jacke mit über 7 kg Gewicht anziehen würde.

    Würden Sie eine Jacke tragen, die über sieben Kilogramm wiegt?

    Niemand möchte mit einer so schweren Jacke spazieren gehen. Dann doch lieber mit einem leichten Sakko, oder?

    Also rechnen wir weiter: Ein durchschnittliches Sakko wiegt rund 1,7 kg. Das entspricht wiederum 1,9 % des Körpergewichts. Übertragen wir diese Rechnung auf den kleinen Hund, wären wir bei einem Gewicht von 66,85 g. Also etwas mehr als eine halbe Tafel Schokolade. Und dann sind wir bei einem akzeptablen Gewicht für ein Hundegeschirr.

    Ein ideales Geschirr für einen Terrier wiegt nicht mehr als 70 g.

    Hier liegt curli mit dem Vest Air Mesh Geschirr von nur 54 g (Grösse S) und 67 g (Grösse M) im optimalen Bereich.

    Berücksichtigen Sie auch, dass die Wirbelsäule des Hundes im Gegensatz zum Menschen horizontal liegt und dadurch noch mehr einer Belastung ausgesetzt ist.

    Ist Ihnen das alles bewusst und handeln Sie entsprechend, befreien Sie Ihren Hund von einer grossen Belastung im täglichen Leben. Er wird es Ihnen bestimmt danken.

    Unsere Empfehlung

    Achten Sie darauf, dass das Geschirr 2 % oder weniger des Körpergewichts Ihres Hundes entspricht.

    2 % oder weniger des Körpergewichts Ihres Hundes ist das ideale Gewicht für ein Hundegeschirr.

    Weitere Geschirre für kleine Hunde aus unserem Sortiment, die leicht im Gewicht sind:

    Das Ledergeschirr Souple ist mit seinem Gewicht zwischen 20 und 22 g bestens geeignet für sehr kleine Hunde. Ebenso die Ledergeschirre Monogramm und Smooth. Diese bewegen sich im Bereich zwischen 38 und 58 g für kleine Hunde bis ca. 9 kg.

    Außerdem befinden sich die meisten Softgeschirre und Nylongeschirre im Rahmen des idealen Gewichts.

  • Hilfe, mein Hund jagt und wildert!

    Beim Spaziergang sieht der Hund plötzlich einen Hasen aufspringen und rennt sofort hinterher. Rufen, Schreien und Locken helfen dann nicht mehr. Frustrierte Herrchen und Frauchen reagieren darauf oftmals damit, Ihren Vierbeiner nur noch an der Leine zu führen. Doch dies ist auch nicht unbedingt die richtige Maßnahme dagegen, dass der Hund jagt. Um zu verhindern, dass Ihr vierbeiniger Liebling immer wieder unkontrolliert davon läuft, müssen Sie einen langen und mitunter steinigen Weg gehen. Dieser ist jedoch notwendig, wenn Sie entspannt Gassigehen und vor allem vorbeugen möchten, dass Ihr Hund wildert.

    Labrador Retriever auf Jagd

    Warum jagen Hunde überhaupt?

    Das Jagen liegt den Hunden nicht nur sprichwörtlich im Blut. Die Natur hat dieses Verhalten vorgesehen, damit der Körper der Tiere Glückshormone ausschütten kann. Es ist also nicht allein daraus begründet, dass sie Hunger haben, sondern weil es sie schlichtweg glücklich macht. Das naturgegebene, selbstbelohnende Jagdverhalten wird bei den Hunden durch einen sich schnell bewegenden Gegenstand ausgelöst. Daher kann es sich beim Jagdobjekt sowohl um ein Wildtier, die Katze des Nachbarn oder ein Pferd als auch um ein fahrendes Auto oder ein Fahrrad handeln. Bei bestimmten Jagdhunden wie beispielsweise Beagle, Basset und Schweißhund wird das Jagen bereits durch eine frische Spur ausgelöst. Befinden sich Hunde in einer Gruppe, kann das Jagdverhalten auch durch ein einzelnes Mitglied ausgelöst werden. Darüber hinaus können auch positive Erinnerungen dafür verantwortlich sein, dass Ihr Hund jagt. Hat es ihm zum Beispiel schon einmal große Freude gemacht, einen Vogel aufzuscheuchen, wird er dies wieder tun, sobald er einen sieht. Bedenklich wird die Sache, wenn Ihre Fellnase ein Tier gewildert hat und dieses Erfolgserlebnis bei ihm die Hatz auslöst.

    Gibt es Hunde ohne Jagdtrieb?

    Nicht alle Rassen besitzen das gleiche Vergnügen am Jagen. Dazu zählen besonders die sogenannten Begleit- und Gesellschaftshunde.

    Beispiele:

    • Deutsche Spitze
    • Kromfohrländer
    • Retriever aus der Showlinie
    • Australian Shepherd
    • Border Collie
    • Collie

    Ein wichtiger Grund dafür, ob ein Hund jagt, ist der Zweck seiner Zucht. Deshalb ist dieses Verhalten auch bei den Jagdhunden sehr stark ausgeprägt, weil dies ursprünglich von den Züchtern gewünscht gewesen ist. Zwar werden viele dieser Rassen heutzutage nicht mehr für die Jagd gebraucht, sondern sind reine Familienhunde, jedoch ist ihr Jagdtrieb immer noch in ihren Genen vorhanden.

    Beispiele:

    • Foxterrier
    • Magyar Vizsla
    • Retriever (vor allem aus der Arbeitslinie)
    • Setter
    • Weimaraner

    Die unterschiedlichen Rassen wurden darüber hinaus durch gezielte Zucht für verschiedene Aufgaben bei der Jagd spezialisiert (z.B. Aufspüren, Fixieren, Anpirschen, Hetzen, Packen, Töten Apportieren). Aus diesem Grund kann sich das Jagdverhalten bei Hunden durchaus unterscheiden. Während ein Retriever die „erlegte Beute“ unbedingt bringen möchte, zeigt ein Magyar Vizsla als Vorstehhund an, dass sich in der Nähe ein Tier befindet und spürt dieses auf. Ist es aufgescheucht, ist die Pflicht für ihn normalerweise erledigt.

    Tipps, wie Sie Ihrem Hund den Jagdtrieb abgewöhnen

    Grundsätzlich ist es ein harter Weg, einem Tier sein natürliches Verhalten abzugewöhnen, der mehrere Monate oder sogar Jahre dauern kann. Bei einigen Hunden (z.B. Beagle) ist dies sogar unmöglich. Eine gute Erziehung ist möglich, aber Herrchen und Frauchen werden in den wenigsten Fällen früher als Ihr Vierbeiner eine interessante Spur entdecken und daher nicht jedes Mal rechtzeitig eingreifen können.  Wenn Sie es bei Ihrem Hund versuchen möchten, können folgende Empfehlungen helfen.

      • Führen Sie sich vor Augen, dass Sie einem jagenden oder wildernden Hund dieses Verhalten nicht abgewöhnen, sondern dieses nur kontrollieren können.
      • Es gibt kein Patentrezept. Sie müssen selbst austesten, was bei Ihrem Vierbeiner funktioniert.
      • Durchhaltevermögen und konsequentes Verhalten sind extrem wichtig.
      • Bereits im Welpenalter sollte der Jagdtrieb in die richtige Richtung gelenkt werden. Sobald ein junger Hund Schmetterlingen, Vögeln und anderen Tiere hinterherjagt, sollte dies unterbunden werden.
      • Lenken Sie den Jagdinstinkt Ihres Welpen von den Tieren hin zu seinem Hundespielzeug.
      • Versuchen Sie, so oft wie möglich zu verhindern, dass Ihr Hund jagt oder wildert. Denn je häufiger er dies tut und diesen Glücksmoment erlebt, desto schwieriger wird es, sein Verhalten zu kontrollieren.
      • Ein junger Hund sucht die Nähe zu seinem Menschen und ist aufmerksam. Diese Bindung sollten Sie von Anfang an unterstützen, damit Sie seine Aufmerksamkeit nicht verlieren. Bestätigen Sie den Kontakt, den Ihr vierbeiniger Begleiter sucht, immer durch einen Blick, eine Geste oder ein Wort.
      • Beugen Sie vor, dass Ihr Hund jagt, indem Sie interessant für ihn sind und dem „Jagdmodus“ zuvorkommen.
      • Schaffen Sie beim Gassigehen Spielregeln, die Ihrem Hund das Jagen zu Ihren Bedingungen ermöglichen (z.B. durch gemeinsame Spurts, Fangen spielen oder auf Baumstämmen Balancieren).
      • Trainieren Sie mit Ihrem Hund an einer Schleppleine, um ihn zu Beginn der Erziehung besser unter Kontrolle zu haben. Zudem lernt er dadurch, den Kontakt zu Ihnen zu halten. Ist sein Gehorsam größer, können Sie ohne dieses Hilfsmittel trainieren.
  • Giftköder – was können Hundebesitzer tun?

    Es ist für jeden Hundebesitzer ein Horrorszenario, wenn der vierbeinige Liebling durch Giftköder vergiftet oder verletzt worden ist. Dass dies ein sehr emotionales Thema ist, das leider in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen hat, merkt man auch am häufigen Giftköder-Alarm in den sozialen Medien. Auf verschiedenen Plattformen sind längst Gruppen gegründet worden, in denen sich über potentielle Gefahrenstellen ausgetauscht wird. Auch Apps sind inzwischen entwickelt worden, welche die Hundebesitzer vor Giftködern warnen. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass ein Hund vergiftet wird. Was sollten Sie außerdem wissen, damit Sie Ihren vierbeinigen Freund schützen können?

    Giftköder schnell erkennen
    1. Was sind Giftköder?

    Dabei handelt es sich um Leckereien wie beispielsweise Wurst oder Fleisch, die mit Gift oder scharfkantigen Gegenständen bestückt sind. Des Weiteren gab es auch schon Funde von Hundespielzeug, das entsprechend präpariert worden ist, um den Tieren absichtlich zu schaden.

    Weitere Beispiele:

    -          Feuchtfutter

    -          Hackfleisch

    -          Schnitzel

    -          Leberwurst

    Die Giftköder werden bevorzugt an Wegen ausgelegt, auf denen viele Hunde unterwegs sind (z.B. Parks, Hundefreilaufzonen, beliebte Wiesen- und Waldwege). Damit sie nicht sofort entdeckt werden, befinden sie sich meistens im hohen Gras, im Gebüsch und unter Hecken.

    Darüber hinaus gibt es auch Giftköder, die nicht aus bloßer Willkür ausgelegt werden. Dabei handelt es sich um Mäusegift, das von Bauern verwendet wird, nicht um Hunde zu vergiften, sondern um Schäden auf ihren Feldern durch Mäuse zu verhindern. Diese müssen ordnungsgemäß mit sogenannten Legeflinten direkt in die Nester oder in verschlossene Köderstationen gelegt werden. Einige Bauern warnen mittels Schildern vor der Gefahr durch diese Giftköder, jedoch ist dies nicht immer der Fall. Zudem können sich Hunde nicht nur durch den Köder selbst vergiften, sondern ebenfalls, wenn sie eine vergiftete Maus fressen.

    Giftköder im Überblick:

    Giftköder

     

    Eigenschaften

     

    Symptome

     

    Zinkphosphid
    • Giftlinsen, Giftweizen
    • Wird von Bauern als Mäusegift ausgelegt
    • Sofortige Wirkung nach oraler Aufnahme Apathie
    • Ataxie
    • Unruhe
    • Erregung
    • Heulen
    • Krämpfe
    • Erbrechen
    • Kreislaufschwäche
    • Bläulich verfärbte Haut und Schleimhäute
    Insektizide
    • Schneckenkorn, Lindan
    • Wirkung nach ca. 30-60 Minuten
    • Unruhe
    • Schnelle Atmung
    • Vermehrter Speichelfluss
    • Erbrechen
    • Durchfall
    • Im Erbrochenen farbiges Giftgranulat und Blut
    • Zittern
    • Fieber
    • Koordinationsschwierigkeiten
    Herbizide
    • Deiquat, Paraquat

     

    • Erbrechen
    • Schmerzen im Magenbereich
    • Durchfall
    • Verätzungen im Mund-Rachenbereich
    • Beeinträchtigung der Herzfunktion
    Rodentizide
    • Rattengift, Cumarin
    • In verschiedenen Farben und Formen möglich
    • Meist zeitverzögernde Wirkung innerhalb von 48 Stunden
    • Wirkung auch schon nach 3 bis 4 Stunden möglich
    • Unruhe
    • Erbrechen
    • Schaum und/ oder Blut im Erbrochenen, evtl. auch Giftkörner
    • Bläulich verfärbte Zunge
    • Blasses Zahnfleisch
    • Durchfall
    • Blut im Urin
    • Blut im Stuhlgang
    • Atembeschwerden
    • Krämpfe
    • Muskelzittern
    • Absinkende Temperatur
    • Apathie
    • Bewusstlosigkeit

     

    Frostschutzmittel
    • Glysantin, Ethylenglycol
    • Erste Symptome nach ca. 30 Minuten
    • Gereizte Schleimhäute
    • Erbrechen
    • Zustand ähnlich einem Alkoholrausch
    • Koordinationsstörungen (Ataxie)
    • Schläfrigkeit
    • Bewusstlosigkeit
    • Koma
    scharfkantige Gegenstände
    • Rasierklingen, Scherben, etc.
    • Verletzungen an der Zunge und Mundhöhle, sowie in der Speise-/Luftröhre und im Magen-Darm-Trakt

     

    1. Maßnahmen gegen Giftköder

    Vorausschauendes Gassigehen Da sie normalerweise versteckt sind, werden Sie leider die meisten Giftköder nicht selbst entdecken. Daher müssen Sie immer aufmerksam sein, was Ihr Hund gerade tut. Auch wenn er ganz normal im Gras schnüffelt und scheinbar nichts Gefährliches macht, sollten Sie ihn genau beobachten. Sobald er etwas aufnimmt, sollten Sie dies durch ein entsprechendes Kommando oder beherztes Eingreifen verhindern. Können Sie dies nicht unterbinden, können Sie Ihrer Fellnase einen Maulkorb gegen Giftköder anlegen. Auch wenn Sie nicht im Park unterwegs sind, sondern in der freien Natur, ist es wichtig, dass Sie aufmerksam sind. Gefahr droht – wie oben bereits erörtert – auch durch Mäusegift, das Bauern auf ihren Feldern auslegen. Daher sollte Ihr Hund im Sommer nicht auf den Feldern stöbern gehen und herumbuddeln. Aus Rücksichtnahme sollte dies grundsätzlich unterbunden werden, wenn die Felder bestellt und noch nicht abgeerntet sind.

    Körpersprache des Hundes beobachten Grundsätzlich gilt: Läuft Ihr vierbeiniger Freund entspannt mit erhobenem Kopf und zeigt seine Rute gerade und ausbalanciert nach hinten, ist alles in Ordnung. Sobald er jedoch den Kopf senkt und aufgeregt umherschnüffelt, ist Vorsicht geboten. Folgt er schließlich einer Spur, sollten Sie bereit sein, um rechtzeitig eingreifen zu können.

    Trainieren Eine entscheidende vorbeugende Maßnahme ist auch der Hundegehorsam. Wichtigen Kommandos wie „Hier“ und „Aus“ sollte Ihre Fellnase sofort Folge leisten können. Ist dies (noch) nicht der Fall, sollten Sie mit ihm trainieren. Dabei kann zum Beispiel eine Schleppleine  helfen, die Ihrem Hund einen gewissen Freilauf und Ihnen einen Zugriff im Notfall ermöglicht. Möchten Sie einen als Schutz einen Maulkorb gegen Giftköder verwenden, sollten Sie mit Ihrem Hund das Anlegen trainieren. Nicht jedes Tier lässt dies einfach so über sich ergehen und viele versuchen den Maulkorb wieder abzustreifen. Ein entsprechendes Training zuhause hilft dabei, dass Ihre Fellnase diesen gerne trägt und nicht als störend empfindet. Wichtig für Sie zu wissen: Der Maulkorb sollte weit genug sein, damit der Hund noch hecheln und trinken kann.

    1. Was sollten Sie bei Vergiftungserscheinungen tun?

    Nicht jeder Giftköder macht sich sofort bemerkbar, nachdem das Tier ihn gefressen hat. Bei manchen dauert es einige Zeit, bis die ersten Symptome auftreten und Sie erkennen können, dass Ihr Hund vergiftet worden ist. Haben Sie mitbekommen, dass Ihr vierbeiniger Liebling etwas aufgenommen hat, sollten Sie zur Sicherheit zum Tierarzt gehen. Wichtig ist auch, dass Sie etwas von dem Giftköder mitnehmen, falls der Hund nicht alles gegessen hat oder noch weitere ausliegen. Dadurch kann der Tierarzt das Gift analysieren und eine passende Behandlung durchführen. Manche Gifte erfordern ein Gegengift, andere wie beispielsweise Schneckenkorn machen eine rasche Entgiftung notwendig. Hat Ihr Hund scharfe Gegenstände verschluckt, hilft nur eine Operation. Manchmal kommt es auch vor, dass Hunde Giftköder unbemerkt fressen. Daher sollten Hundebesitzer Ihre Tiere immer gut beobachten und auf Veränderungen in Ihrem Verhalten achten. Leider gibt es bei Giftködern keine Erste-Hilfemaßnahmen und Hausmittel wie Kohle oder Sauerkraut können medizinische Maßnahmen erschweren. Bringen Sie stattdessen Ihren Hund sicher in die Tierklinik und kümmern Sie sich während der Fahrt um ihn. Dadurch können Sie verhindern, dass er beispielsweise beim Erbrechen erstickt.

    1. Vorgehensweise bei Giftköderfund

    Wenn Sie einen Giftköder finden, sollten Sie natürlich zunächst Ihren Hund davon fernhalten. Anschließend fotografieren Sie den Fundort und verwahren den Köder in einem Plastikbeutel, in einer Box oder einem anderen geeigneten Gegenstand. Danach gehen Sie mit Ihrem Fund zur Polizei und erstatten Anzeige gegen Unbekannt. Da Giftköder auch für andere Lebewesen wie Wildtiere sowie für Kinder gefährlich sein können, muss die Polizei darauf reagieren.

    Merken

  • Hundesitter - die richtige Lösung für berufstätige Herrchen und Frauchen

    Bei den meisten Berufen und Arbeitsstätten ist es nicht möglich oder nicht erlaubt, seinen Hund mitzunehmen. Daher müssen zahlreiche Hundebesitzer eine Lösung finden, damit Ihr vierbeiniger Liebling während des Arbeitstages versorgt ist. In Familien können die Aufgaben wunderbar verteilt werden und auch ein großzügiges Haus mit Garten stellt eine Option dar, damit der Hund tagsüber genug Auslauf und Beschäftigung hat. Allerdings sind solche Lösungsmöglichkeiten nicht für alle Hundebesitzer gegeben. Dazu bedürfen Hunde, die gesundheitliche Probleme oder Schwierigkeiten mit dem Alleinsein haben, einer besonderen Betreuung. In diesen und weiteren Fällen kümmert sich in Ihrer Abwesenheit ein sogenannter Hundesitter um Ihren vierbeinigen Liebling.

     

    Was ist ein Hundesitter?

    Er bietet eine entgeltliche Hundebetreuung an und übernimmt neben dem Gassi gehen auch das Füttern, Spielen und weitere Aufgaben (z.B. Medikamente verabreichen, Fell bürsten, etc.). Der zeitliche Rahmen sowie der Umfang der Betreuungsaufgaben kann dabei normalerweise individuell geregelt werden. Grundsätzlich gibt es bei dieser Art der Hundebetreuung zwei Möglichkeiten. 1. Der Hundesitter betreut nur jeweils ein Tier. 2. Er kümmert sich um mehrere Hunde gleichzeitig in einer Gruppe.

    Gründe für die Beauftragung eines Hundesitters

      • Der Hundebesitzer kümmert sich alleine um den Hund und benötigt Unterstützung, wenn er auf Arbeit oder im Urlaub ist oder Verpflichtungen hat, die er mit dem Hund nicht erfüllen kann.
      • Der Hund ist unter der Woche jeden Tag mehr als fünf Stunden alleine.
      • Eine Unterstützung durch Freunde, Familienmitglieder oder Nachbarn ist nicht möglich.
      • Der Vierbeiner kann oder darf nicht den ganzen Tag im Garten sein.
      • Aufgrund einer längeren, schweren Erkrankung kann sich der Hundebesitzer nicht um sein Tier kümmern.

    Geht es nur um die tägliche Gassirunde am Mittag oder Nachmittag, können Sie außerdem einen sogenannten Dogwalker beauftragen. Dieser übernimmt für Sie den Spaziergang und lastet dabei Ihre Fellnase körperlich und geistig aus. Empfehlenswerte Dogwalker gehen mindestens eine Stunde mit dem Hund Gassi und führen dabei Gehorsamsübungen und kleine Spiele durch. Auf diese Weise ist Ihr vierbeiniger Liebling rundum zufrieden, wenn Sie nach Feierabend nach Hause kommen.

    Was müssen Sie beachten, um die richtige Hundebetreuung zu finden?

        • Umgang und Verantwortung Grundsätzlich muss ein geeigneter Hundesitter wissen, wie er mit dem Vierbeiner umzugehen hat, und zudem ein großes Verantwortungsgefühl besitzen. Dies sind wichtige Voraussetzungen dafür, dass er auf die Bedürfnisse des zu betreuenden Hundes richtig eingeht.
        • Hundeführerschein und Sachkundenachweis Um den passenden Hundesitter für Ihren Vierbeiner zu finden, kann es helfen, wenn dieser über einen Hundeführerschein verfügt. Auf diese Weise können Sie auch beruhigt zur Arbeit gehen, selbst wenn Ihr Vierbeiner aufgrund seines Charakters oder gesundheitlichen Zustands anspruchsvoll betreut werden muss. Ein Sachkundenachweis für Hundehalter sollte vorhanden sein, wenn es sich bei Ihrem Tier um einen sogenannten 20/40-Hund handelt.
        • Zuerst das Kennenlernen Da Sie Ihren Vierbeiner in guten Händen wissen möchten, ist ein erstes Kennenlernen ein Muss. Dabei können nicht nur Sie selbst testen, ob Ihnen der Hundesitter sympathisch ist. Sie können überdies feststellen, ob auch Ihr Hund mit der Wahl zufrieden wäre. Ein Treffen bietet zudem die Gelegenheit, dass Sie einen ersten Eindruck darüber erhalten, wie der Hundesitter mit Ihrer Fellnase umgeht.
        • Mund-zu-Mund-Werbung Referenzen und Empfehlungen von Freunden und anderen Hundebesitzern sind ebenfalls wichtige Entscheidungshilfen.

    Wie viel kostet ein Hundesitter?

    Pauschal lassen sich die Kosten nicht beziffern, weil diese vom Hundesitter selbst, von der Dauer der Hundebetreuung und dem Leistungsumfang abhängen. Auch die Region, in der ein Hundesitter beauftragt wird, sowie die Ansprüche des Hundes können unterschiedlich hohe Kosten verursachen. Grundsätzlich lässt sich allerdings festhalten, dass eine professionelle Hundebetreuung zwischen 5 und 20 Euro pro Stunde kostet. Einen vorgegebenen Bezahlungssatz gibt es allerdings nicht. Alternativ zu einer Hundepension können Sie Ihren Viereiner auch in die Obhut eines Hundesitters geben, wenn Sie auf Dienstreise sind, in den Urlaub fahren oder aus anderen Gründen über Nacht nicht zuhause sind. Für diesen Fall entstehen höhere Kosten, die bei den meisten Hundesittern durch eine Pauschale geregelt sind. Einen Pauschalbetrag können Sie in vielen Fällen ebenfalls vereinbaren, wenn Sie die Hundebetreuung längerfristig beauftragen möchten.

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